Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
FrankenDoM schrieb:
Wenn Du eine Tablette/Impfung oder sonst was erfindest, die dafür sorgt, dass diese Kosten erst gar nicht entstehen und diese dann verweigert wird, dann sind wir vergleichbar.
Sowas nennt sich Medikamentenzwang bzw. Erpressung. Und das ist eben auch das Gängeln von menschen, die sich nicht impfen lassen möchten. Ich mein diese Testpflichten kommen ja von oben. ist ja nicht so, dass das gewerbe diese aus spaß an der Freude fordert. Sie müssen, da sie sonst ihren laden nicht eröffnen dürfen.
 
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@FrankenDoM: Ich finde es gut, dass du unsinnigen Aussagen entgegen treten möchtest. Ich möchte allerdins zu denken geben, dass man dann an sich selbst auch bitte hohe Maßstäge anlegen sollte.

Deshalb zeugt deine Antwort auf die "bis zu 20.000" mit "jedes Jahr 20.000" von unkonzentriertem Lesen oder hoher Emotionalität, welches dann deine Antwort selbst schlechter macht, als sie sein könnte.
FrankenDoM schrieb:
DU und Deine Schwurblerfreunde halten sie nicht für verhältnismäßig.
Wo kann ich nachlesen, dass "jeden Winter" bis zu 20k Menschen an Grippe sterben?
Nachlesen, dass es bis zu 20.000 Grippetote in einem Winter geben kann kannst du direkt beim RKI unter
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Influenza/FAQ_Liste.html in der Rubrik "Wie viele Menschen in Deutschland sterben jährlich an Influenza?" Und darin steht:
Die Zahl der Todesfälle kann bei den einzelnen Grippewellen stark schwanken, von mehreren hundert bis über 20.000.

Bezüglich der Grundrechte: Die eigenen Grundrechte haben schon immer dort aufgehört, wo die der anderen angefangen haben. Wenn nun ein Verzichte auf Maskentragen (Grundrecht auf freie Persönlichkeitsentfaltung) auf einmal das Grundrecht vieler anderer (Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit) beeinträchtigt, dann kann Maskentragen durchauch verpflichtend werden, so wie man verpflichtend angezogen durch die Gegend laufen muss.
 
Bleibt die Testpflicht für die:

Ausgenommen davon sind der Lebensmittelhandel, Drogerien, Optiker und sonstige "für die tägliche Versorgung unverzichtbare Ladengeschäfte".
und den ÖPNV weiterhin ausgenommen, also genau dort, wo die meisten Begegnungen stattfinden, halte ich die ganze Diskussion für absolut sinnlos.

Falls diese auch für oben genannte Bereiche kommen sollte, bin ich sehr gespannt wie das der Bevölkerung verkauft wird und wie das in der Praxis umgesetzt wird.

Vorallem im Hinblick auf die Sicherheit dieser Tests, da man lesen konnte wie auf einer Veranstaltung wo alle Getestet, Genesen oder Geimpft waren und es dort trotzdem Ausbrüche gab.
 
henpara schrieb:
Bezüglich der Grundrechte: Die eigenen Grundrechte haben schon immer dort aufgehört, wo die der anderen angefangen haben. Wenn nun ein Verzichte auf Maskentragen (Grundrecht auf freie Persönlichkeitsentfaltung) auf einmal das Grundrecht vieler anderer (Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit) beeinträchtigt, dann kann Maskentragen durchauch verpflichtend werden, so wie man verpflichtend angezogen durch die Gegend laufen muss.
Es macht keinen Sinn, da es die ganze zeit vor covid auch keine Maskenpflicht für jene gab, die an einer anteckenden atemwegserkrankung litten und draussen unterwegs waren oder für jene, die potentielle Überträger waren. Es gab nur vereinzelte personen, die für sich entschieden eine zut ragen, wenn sie sich einem Risiko einer Ansteckung nicht aussetzen wollten.
Es ist also ein Paradigmenwechsel wenn man es so sehen mag der dahin führt, dass nun jeder, der potentiell ein Überträger einer ansteckenden Krankheit sein könnte, gezwungen wird, eine maske zu tragen.

Es gibt eine nette Karikatur, die die derzeitige Ausgrenzungssituation recht gut darstellt.
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floh667 schrieb:
Es macht keinen Sinn, da es die ganze zeit vor covid auch keine Maskenpflicht für jene gab, die an einer anteckenden atemwegserkrankung litten und draussen unterwegs waren oder für jene, die potentielle Überträger waren. Es gab nur vereinzelte personen, die für sich entschieden eine zut ragen, wenn sie sich einem Risiko einer Ansteckung nicht aussetzen wollten.
Es gab auch vor Covid keine Atemwegserkrankung mit den speziellen Eigenschaften dieser Virus Art.
Gleiches gleich behandeln und nicht ungleiches gleich.

Anders als bei der Grippe hat unser Körper noch kein immunologisches Gedächtnis dazu ausgebildet, womit die Krankheitsverläufe schwerwiegender sein können und sich eine Verbreitung innerhalb der Bevölkerung deutlich schneller abspielt, als bei einer Grippe, die aufgrund der größeren Herdenimmunität schwerer vorankommt.
Die Inkubationszeit bei Corona wird derzeit mit 2-14 Tagen eingeschätzt, bei der Grippe liegt sie bei 1-2 Tagen.
Corona greift, anders als die Grippe, nicht nur die unteren Atemwegsorgane an sondern befällt den gesamten Körper inklusive Blutgerinnung.
Die Langzeitwirkung einer Corona Erkrankung - Stichwort LongCovid - kommt erst so langsam ans Licht.

Wie gesagt, mit Aussagen wie: "Bei der Grippe interessiert das auch niemanden", sagt man eben nur die halbe Wahrheit und lässt entscheidende Punkte unausgesprochen.

floh667 schrieb:
Es ist also ein Paradigmenwechsel wenn man es so sehen mag der dahin führt, dass nun jeder, der potentiell ein Überträger einer ansteckenden Krankheit sein könnte, gezwungen wird, eine maske zu tragen.
Um einen Paradigmenwechsel feststellen zu können, müsste man im Gegenzug darlegen, wo man denn eine ähnliche Lage pandemischen Ausmaßes in der Vergangenheit gesehen haben möchte, in der anders als jetzt verfahren wurde.

Das ist das gemeinhin bekannte, aber weithin ignorierte Präventionsparadox. Die Schwere eines Ereignisses wird aufgrund der ergriffenen Vorsichtsmaßnahmen heruntergespielt bzw. als harmloser eingeschätzt, als es OHNE diese Vorsichtsmaßnahmen gewesen wäre.

Gegen Grippe indes gibt es einen Impfstoff, während wir bis Dezember 2020 keinen gegen Corona hatten bzw. erst jetzt, mit dem beginnenden dritten Quartal, über ausreichende Mengen verfügen, die uns überhaupt erst erlauben diese Wohlstandsdiskussion zu führen.
 
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Noxiel schrieb:
Anders als bei der Grippe hat unser Körper noch kein immunologisches Gedächtnis dazu ausgebildet, womit die Krankheitsverläufe schwerwiegender sein können und sich eine Verbreitung innerhalb der Bevölkerung deutlich schneller abspielt, als bei einer Grippe, die aufgrund der größeren Herdenimmunität schwerer vorankommt.
Kritiker haken ja auch genau hier ein und gehen teils soweit, dass die es verwerflich finden, dass man in diese Pandemie hinein impft. Dadurch könne eine sogenannte Herdenimmunität evtl. gar nicht richtig stattfinden und gleichzeitig provoziert man die Mutationsvorgänge des Virus', da es sich viel schneller selektiv tätig wird. Sprich resistentere Variationen werden häufiger und schneller auftreten.
Demnach halten sie es für vernünftiger, diese pandemie kontrolliert laufen zu lassen und die schweren Fälle mit einem funktionierenden (und nicht kaputt gesparten) gesundheitssystem abzufangen und ggf. jene Fälle zu isolieren.
 
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floh667 schrieb:
die schweren Fälle mit einem funktionierenden (und nicht kaputt gesparten) gesundheitssystem abzufangen
Ist eine legitime Herangehensweise, wobei man dabei dann auch im Hinterkopf behalten sollte, das es evtl. eben nicht so "glimpflich" abläuft, wie es gekommen ist.
Wäre das jetzt die neue Pest oder die neuen Pocken gewesen, hätten wir unsere Bevölkerung vermutlich vierteln bis halbieren können, selbst mit dem medizinischen Fortschritt seit der Zeit.

Wären die Krankheitsverläufe nicht milder geworden, wäre selbst unsere ziemlich überdimensionierte Krankenhauslandschaft damit am (oder über dem) Limit gewesen und bei unseren Nachbarn wäre es vermutlich noch verheerender gewesen, ich erinnere nur an die Anfänge der Pandemie, vor allem in Italien.
 
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floh667 schrieb:
Kritiker haken ja auch genau hier ein und gehen teils soweit, dass die es verwerflich finden, dass man in diese Pandemie hinein impft. Dadurch könne eine sogenannte Herdenimmunität evtl. gar nicht richtig stattfinden und gleichzeitig provoziert man die Mutationsvorgänge des Virus', da es sich viel schneller selektiv tätig wird. Sprich resistentere Variationen werden häufiger und schneller auftreten.
Demnach halten sie es für vernünftiger, diese pandemie kontrolliert laufen zu lassen und die schweren Fälle mit einem funktionierenden (und nicht kaputt gesparten) gesundheitssystem abzufangen und ggf. jene Fälle zu isolieren.
Welche Kritiker sollen das sein? Und wie überzeugend ist diese Argumentation? Denn mit einer Impfung wird das immunologische Gedächtnis trainiert, damit es den Corona Virus erkennt und bereits Antikörper produziert OHNE eine Erkrankung durchmachen zu müssen.

Der Herdenimmunität ist es schlichtweg Hupe ob sie dadurch erreicht wird, dass Menschen am Corona Virus erkranken oder mittels Impfung. Die ausgebildeten Antikörper sind von der Wirkweise identisch. Das Argument ist damit hinfällig. Das Virus verändert sich dadurch, dass eben durch die ungehinderte Duplizierung seines genetischen Codes Fehler auftreten, die sich als Varianten bei uns bemerkbar machen und je mehr Menschen sich mit dem Virus infizieren, DESTO größer ist die Gefahr von Varianten. Daher ist eine kontrollierte Durchseuchung faktisch unmöglich, da sich durch die ungehemmte Verbreitung deutlich mehr Varianten bilden, die sich unentdeckt in der Bevölkerung ausbreiten.

Und als Nebenbemerkung: Es hilft nichts, sich über die Bekämpfung des Virus im Konjunktiv zu unterhalten.

WENN wir ein nicht kaputt gespartes Gesundheitssystem hätten, DANN könnten wir locker mit einer kontrollierten Durchseuchung leben. Denn WENN ich zaubern könnte, DANN wäre Corona sicherlich keine Pandemie.

DENN obwohl wir sehr sparen, IST das deutsche Gesundheitssystem eines der besten der Welt.
 
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floh667 schrieb:
Es gibt eine nette Karikatur, die die derzeitige Ausgrenzungssituation recht gut darstellt.

Tut sie nicht. Ob man "gesund" ist, weiß man doch erst, wenn man getestet wurde, ansonsten ist man genesen oder geimpft... Aber es passt zur Argumentation. Entweder man ist ein schwerer Fall, oder man trägt das Virus nicht in sich... dass der - zum Glück - überwiegende Teil der Erkrankten (!) nur keine ohne geringe Symptome hat, hat mit Gesundsein nichts zu tun.
 
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mykoma schrieb:
Wären die Krankheitsverläufe nicht milder geworden, wäre selbst unsere ziemlich überdimensionierte Krankenhauslandschaft damit am (oder über dem) Limit gewesen und bei unseren Nachbarn wäre es vermutlich noch verheerender gewesen, ich erinnere nur an die Anfänge der Pandemie, vor allem in Italien.
Ja genau da kam das Problem zum Vorschein. Italien hat eines der schlechtesten gesundheitssysteme in ganz Europa und dazu ist die Lombardei eines der vom altersdurchschnitt her älteste region Italiens und dazu mit am dichtesten besiedelt.
Die in Italien gestorbenen waren im Grunde alle anfangs oder jenseits der 80 (wie im grunde überal lauf der Welt)
https://de.statista.com/statistik/d...ng-mit-dem-coronavirus-in-italien-nach-alter/
Noxiel schrieb:
Der Herdenimmunität ist es schlichtweg Hupe ob sie dadurch erreicht wird, dass Menschen am Corona Virus erkranken oder mittels Impfung. Die ausgebildeten Antikörper sind von der Wirkweise identisch. Das Argument ist damit hinfällig. Das Virus verändert sich dadurch, dass eben durch die ungehinderte Duplizierung seines genetischen Codes Fehler auftreten, die sich als Varianten bei uns bemerkbar machen und je mehr Menschen sich mit dem Virus infizieren, DESTO größer ist die Gefahr von Varianten. Daher ist eine kontrollierte Durchseuchung faktisch unmöglich, da sich durch die ungehemmte Verbreitung deutlich mehr Varianten bilden, die sich unentdeckt in der Bevölkerung ausbreiten.
Da ist doch der irrglaube, wenn man meint eine Impfung würde vor einer Infizierung schützen. Eine impfung schützt höchstens vor den symptomen des Befalls, sofern die Impfung zur niedrighaltung der Viruslast beiträgt und das immunsystem dadurch das Virus in schach halten kann aufgrund der reaktionszeit. Infizieren kann man trotzdem andere und darum macht es keinen Unterschied ob man die Gesellschaft in geimpft und ungeimpft spaltet, da man nicht weiß ob die nicht geimpften nicht genauso bereits infiziert waren und im grunde den selben Schutz genießen, man ihnen aber grundsätzlich misstraut.
Vielmehr provoziert man erneute Fälle, wenn man geimpften freie bahn bescheinigt und sich diese ungehindert anfälligen Risikogruppen annähern.

Das Impfen gegen RNA Viren ist doch bekanntermaßen so oder so nur semi tauglich und bedarf so gut wie immer Erneuerungen. Darum sagt man ja auch, dass man sich nur als Risikogruppe gegen Grippe impfen braucht und dann auch nur in der Hochphase.
Gleiches wird sich bei der covid Impfung einstellen und wurde bereits ja auch schon so kommuniziert. Der Impfschutz wird nicht dauerhaft bleiben und sie müssen sich den synthetischen Stoff in bestimmten Abständen immer wieder verabreichen.
jene die das ablehnen, zielen auf eine natürliche immunisierung ab und nehmen in kauf, ggf. eine symptombehaftete infizierung durchzumachen.

Zum Schluss frage ich mich hier also, wieso sollen nicht geimpfte aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden, wenn geimpfte angeblich eine wesentlich niedrigere chance auf einen symptombehafteten verlauf haben? Oder ist das eine Art racheakt dafür, dass geimpfte in den sauren Apfel gebissen haben, während nicht geimpfte ihrer Überzeugung folgten?

Denn das Virus loswerden tun wir so oder so nicht mehr, den gedanken kann man sich abschmieren. Eine Durchseuchung wird mit oder ohne Impfung erfolgen, jene die sich haben impfen lassen können höchstens darauf hoffen symptomfrei zu bleiben, aber nichtmal das ist sicher.

Das einzige was letztendlich am besten hilft ist also das Gesundheitssystem jetzt sofort finanziell wieder zu stärken, aufhören krankenhäuser zu dezimieren und zu zentralisieren und die inzidenz nicht mehr als Indikator zu nutzen, sondern die schweren verläufe als indikator zu verwenden und das Leben wieder langsam aber stetig zu normalisieren mit dem Ziel den Zustand wiederherzustellen, der vor dem Ausruf der pandemie herrschte. Das inkludiert auch alle gesetzänderungen und Notstandsgesetze außer kraft zu setzen.

TheManneken schrieb:
Soso? ich hab mich in den fast zwei Jahren bisher nicht einmal testen lassen und war auch nicht einmal krank in irgend einer Form. Aus diesem grund bezeichne ich mich als gesund, ob dir das lieb ist oder auch nicht. Ob ich mal mit diesem Erreger infiziert war, weiß ich natürlich nicht. Aber das ist mir auch egal, da ich keine Symptome hatte. Infiziert ist man ja ander mit irgend einem Antigen. Dem immunsystem wird nie langweilig.
 
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Ich würde es auf alle fälle begrüßen, wenn die Maskenpflicht in medizinischen Einrichtung für alle Ewigkeit bestehen bleibt.

Kann doch nicht sein, dass man im Wartezimmer erstmal die volle Breitseite abbekommt.
Vielleicht lernen wir ja etwas aus der Pandemie, man weiß ja nie...
 
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Ich empfehle mal die Unterscheidung zwischen steriler und nicht steriler Immunisierung zu googeln. Es ist eben schon so, das eine Impfung dazu führen kann, das man nicht nur nicht mehr schwer erkrankt oder überhaupt irgendwelche Symptome entwickelt, sondern vor allem das man auch gar nicht mehr ansteckend wird. Also zu keinem Zeitpunkt.

Die Daten aus Israel hatten das ja nahe gelegt. Mit Delta sieht es aber wohl leider anders aus. Aber auch dort reduziert sich die Wahrscheinlichkeit

floh667 schrieb:
Vielmehr provoziert man erneute Fälle, wenn man geimpften freie bahn bescheinigt und sich diese ungehindert anfälligen Risikogruppen annähern.
Mit Delta durchaus. Daher ja auch am Besten für alle Maskepflichtwenn die Inzidens einen gewissen Wert überschreitet. Bzw aktuell eher sogar grundsätzlich unabhängig von der Inzidens bis mehr geimpft sind.
floh667 schrieb:
das Leben wieder langsam aber stetig zu normalisieren mit dem Ziel den Zustand wiederherzustellen, der vor dem Ausruf der pandemie herrschte.
und genau da sage ich danke an die Impf und Maskenverweigerer. Denn durch die erreichen wir dieses Ziel später....
 
TheManneken schrieb:
Tut sie nicht. Ob man "gesund" ist, weiß man doch erst, wenn man getestet wurde, ansonsten ist man genesen oder geimpft... Aber es passt zur Argumentation. Entweder man ist ein schwerer Fall, oder man trägt das Virus nicht in sich... dass der - zum Glück - überwiegende Teil der Erkrankten (!) nur keine ohne geringe Symptome hat, hat mit Gesundsein nichts zu tun.
Dann wäre nach deiner "Definition" jeder Mensch erstmals pauschal krank, außer er hätte gerade einen aktuellen Test für jegliche Krankheiten dieser Welt? Hast du vor Corona auch jeden Menschen erstmals pauschal unter Generalverdacht gestellt, eine infektiöse Krankheit zu haben?
Du scheinst auch zu übersehen, dass nur ein wirklich kleiner Teil der Bevölkerung überhaupt an Corona erkrankt ist und die Infektionszahlen aktuell verschwindend gering sind.
 
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floh667 schrieb:
ich hab mich in den fast zwei Jahren bisher nicht einmal testen lassen und war auch nicht einmal krank in irgend einer Form. Aus diesem grund bezeichne ich mich als gesund, ob dir das lieb ist oder auch nicht. Ob ich mal mit diesem Erreger infiziert war, weiß ich natürlich nicht

Soso, oder anders ausgedrückt: du bist ignorant und unsolidarisch deinen Mitmenschen gegenüber. Oder wie soll man das anders interpretieren, wenn es dir völlig egal ist, ob du ggf. andere Menschen ansteckst - du fühlst dich ja gut, also kein Risiko was?

Nichts desto trotz kann ich das nur schwer glauben, wir man sich in fast 2 Jahren ausnahmslos um jeden Test gewunden hat - ist das etwas, worauf du stolz bist? Ich lasse mich mehrmals wöchentlich testen, mal abgesehen von der Testpflicht am Arbeitsplatz - wie bist du da herumgekommen? Rhetorische Frage. Und natürlich bin ich froh für jedes Mal, in dem das Ergebnis negativ ist. Und würde mich ohne Umschweife sofort freiwillig in Quarantäne begeben und einen PCR-Test anfordern, wenn das Ergebnis mal positiv wäre. Schlicht um der Ausbreitung nicht noch einen Bärendienst zu erweisen wie - wie man sieht - du offenbar. Herzlichen Glückwunsch und danke für alles.

Seppuku schrieb:
Dann wäre nach deiner "Definition" jeder Mensch erstmals pauschal krank

So sollte man in einer pandemischen Situation anderen Menschen gegenüber begegnen, ja. Und zwar auf beiden Seiten. Bei einem mittels Aerosole und Körperkontakt übertragbarem Erreger sowieso - deshalb gelten ja AHA und GGG.

Und nein, natürlich stelle ich davon abgesehen niemanden unter Generalverdacht. Mal abgesehen von der pandemischen Lage, in der wir uns aber befinden, hab ich mich aber schon immer, bei am laufenden Band niesenden und Nase hochziehenden Arbeitskollegen, gefragt, was die bitteschön in der Firma zu suchen haben - werde ich zukünftig aber auch anders handhaben statt einfach hinzunehmen.
Du scheinst leider zu übersehen, dass wir die meiste Zeit seit Anfang letzten Jahres permanent auf den ITS kurz vorm Kollaps standen - und selbst wenn mal genügend Betten frei sind, heißt das nicht, dass es besonders angenehm ist, mit einer ECMO bäuchlings ums eigene Überleben zu kämpfen.
 
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Hallo

TheManneken schrieb:
Nichts desto trotz kann ich das nur schwer glauben, wir man sich in fast 2 Jahren ausnahmslos um jeden Test gewunden hat - ist das etwas, worauf du stolz bist?
Wieso muss man sich da winden ? Ich arbeite im Krankenhaus und wurde auch in der gesamten Corona Pandemie bis heute nicht einmal getestet, weder PCR Test noch Schnelltest noch Selbsttest.

TheManneken schrieb:
Ich lasse mich mehrmals wöchentlich testen, mal abgesehen von der Testpflicht am Arbeitsplatz - wie bist du da herumgekommen?
Bei uns im Krankenhaus gab es während der gesamten Corona Pandemie keine Testpflicht, nur wenn man nachweislich näheren/längeren Kontakt zu einer infizierten Person oder Symptome hat/te.

Es geht mir nur allgemein um diese beiden Punkte.
Ich möchte @floh667 in keinem Punkt bestätigen/unterstützen, dafür habe ich schon zu viele junge vorher kerngesunde Menschen an Corona elend sterben oder mit Corona Langzeitfolgen kämpfen sehen.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Tomislav2007 schrieb:
Wieso muss man sich da winden ? Ich arbeite im Krankenhaus und wurde auch in der gesamten Corona Pandemie nicht einmal getestet, weder PCR Test noch Schnelltest noch Selbsttest.
Da muss ich Tomi leider(?) zustimmen, verpflichtende Tests für das Personal gab und gibt es bei uns ausschließlich in den Hochrisikobereichen Intensivstation, Isolationsabteilung und Notaufnahme.
In aller Regel betrifft das aber fast ausschließlich Pflegepersonal, Ärzte und die dort eingesetzen Reinigungskräfte, andere Berufsgruppen trifft man dort selten bis nie.
Physiotherapeuten haben um die Iso einen Bogen gemacht und für die schweren Fälle auf der Intensiv wurden für die gesamte Zeit zwei abgestellt, hier und da war ein Diabetesberater anwesend.

Einzige Ausnahme waren Ausbrüche bzw. positiv getestete Mitarbeiter oder Patienten auf einer Normalstation oder Funktionsabteilung, dann aber auch nur für die Zeit der Quarantäne.

Das restliche Personal hatte lediglich die freiwillige Option, sich einmal pro Woche testen zu lassen.
Da sich bei mir auf einer operativen urologischen Station nur getestete Patienten befinden und wir über die ganze Zeit keinen richtig positiven Patienten hatten (lediglich zwei falsch-positive), hatte ich demnach auch nie Kontakt.
Lediglich als ich zwei Tage auf der Isolationsabteilung ausgeholfen habe, habe ich einen PCR Test gemacht, um die Gewissheit zu haben, das ich nicht infiziert bin und keinen meiner Kollegen anstecken kann, das war noch zu der Zeit, bevor die Impfstoffe auf dem Markt waren.


Bei meiner Frau im Krankenhaus (arbeitet auf einer Intensivstation) ist es ähnlich, dort werden auch nur Hochrisikobereiche regelmäßig getestet und bei einer guten Freundin im Krankenhaus, die in Dortmund arbeitet, wird ebenfalls so gehandhabt.
 
Hallo

mykoma schrieb:
verpflichtende Tests für das Personal gab und gibt es bei uns ausschließlich in den Hochrisikobereichen Intensivstation, Isolationsabteilung und Notaufnahme.
In aller Regel betrifft das aber fast ausschließlich Pflegepersonal, Ärzte und die dort eingesetzen Reinigungskräfte, andere Berufsgruppen trifft man dort selten bis nie.
Ich bin als Medizintechniker auf all diesen Stationen tätig/unterwegs, nicht jeden Tag, aber schon fast täglich oder zumindest mehrmals in der Woche und wurde noch nie getestet.
Ich ging/gehe aber in kein Isozimmer rein, bei einem defekten Gerät warte ich vor dem Isozimmer und lasse mir das Gerät von einem/r Pfleger/in aus dem Isozimmer raus holen.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch bei mir. Kein Test, denn ich machte, war verpflichtend, sondern machte ich nur aus Neugierde. Im Büro wurde er ja einmal die Woche angeboten.
 
floh667 schrieb:
...
Zum Schluss frage ich mich hier also, wieso sollen nicht geimpfte aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden, wenn geimpfte angeblich eine wesentlich niedrigere chance auf einen symptombehafteten verlauf haben? Oder ist das eine Art racheakt dafür, dass geimpfte in den sauren Apfel gebissen haben, während nicht geimpfte ihrer Überzeugung folgten?
...
ich hab mich in den fast zwei Jahren bisher nicht einmal testen lassen und war auch nicht einmal krank in irgend einer Form. ...
Mit dem zweiten Teil des Zitats fange ich mal an. Respekt, dann warst du praktisch fast zwei Jahre in keinem Ladenlokal (Freizeit- oder Baumarkt, Elektronikmarkt, etc.), Restaurant und natürlich auch keiner behördlichen Einrichtung (z.B. um einen neuen Personalausweis zu machen).

Oder aber die Ladenbesitzer scherten sich 'nen Furz um Auflagen der Stadt und nahmen potentielle Strafen in Kauf.

Und du wirst wahrscheinlich einen Beruf haben, der ggf. über die Option des Telearbeitsplatzes (Neudeutsch home office) verfügt. Es gibt genug Arbeitgeber, wo man 1x in der Woche so einen Schnelltest auf der Arbeit vornehmen muss.

Soll nicht nach Unfug klingen, aber vielleicht hast du es gehabt, ohne es zu wissen? Die Symptome sind nicht bei jedem gleich. Person a kriegt einen kompletten Kollaps, Person b hat vielleicht zwei, drei Tage Dünnschiss und kann sich nicht erklären, wovon.

Nun zum ersten Teil des Zitats.

Racheakt...puhhh...das ist schon schwere Kost. So eine Wortwahl treibt meiner Meinung nach den Keil noch tiefer.

Man könnte das ganze Spiel auch umdrehen in dem man als geimpfte Person in den Raum wirft: warum müssen wir die ganzen Einschränkungen wie Abstände, Masken, Vorzeigen des Impfausweises oder per CovPass App machen? Nur weil die andere Gruppe es ablehnt oder gar den Virus sogar verleugnet?

Ich als geimpfte Person werde vielleicht nicht komplett erkranken, aber ich kann trotzdem Überträger sein, wenn ich vorher mit infizierten Personen Kontakt hatte.

Ist zwar eine hypothetische Frage, aber du kennst dich selbst am besten. Wenn eine dir liebe Person schwer daran erkrankt, ist das dann für dich "Pech gehabt"?

Je nachdem wie alt du selbst bist und dementsprechend deine Eltern: frag diese doch mal, ob sie die Pockenschutzimpfung erhalten haben. Meine Mutter ist 71 und hat am Arm so diese typische "Narbe", die viele nach der Impfung bildeten. Wir brauchen sie nicht mehr, da unsere Lebensumstände in Deutschland so sind, daß die Pocken so gut wie nie auftreten. Ausgerottet sind die nicht.

Auch wenn es wieder nach Unfug klingt, aber die 20 Millionen Todesopfer der spanischen Grippe hätten bestimmt gerne einen Impfschutz dagegen gehabt.

Wie ich in einem anderen Post zu dem Thema schon schrieb, soll jeder selbst entscheiden. Aber sich als ungeimpfte Person in die "wir sind nun die unterdrückten" Ecke zu stellen ist nicht richtig. Es wird auch den Toten, die an / mit Corona gestorben sind, nicht gerecht.

Wir haben alle mit den Einschränkungen zu leben. Kleinkriege untereinander helfen da nicht weiter, sondern spalten mehr.

@mykoma deine Frau sollte eigentlich auf Grund des Arbeitsplatzes schon "durchgeimpft" sein. Meine Freundin und auch ihr Bruder arbeiten hier in Bonn an der Uniklinik im sogenannten Patientenservice - ist nicht so angenehm, wie es klingt. OP Räume reinigen, Zimmer reinigen, wo Tuberkulose, HIV, Covid-19, etc. auch vorgekommen ist, usw.

Die beiden wurden im Februar und März mit dem Moderna Impfstoff geimpft.
 
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@Tomislav2007 davon bin ich ausgegangen, unsere Medizintechniker haben auch keinen direkten Patientenkontakt, was das größte Risiko minimiert.

@Ltcrusher
Meiner Frau und ich sind seit Februar diesen Jahres doppelt mit Pfizer/Biontech geimpft, das war letztes Jahr aber noch nicht so.
 
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