CPU/Mainboard defekt?

Bud_Spencer1

Cadet 2nd Year
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Juni 2020
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16
Hallo zusammen!
Ich habe gestern den PC eines Kumpels zusammengschraubt. Die Teile lauten:
Ryzen 5 3600
B450M Mortar Max
2×8 GB DDR4 3200
600 Watt Netzteil
RTX 2060 SUPER
500GB NvMe SSD
1TB Hdd
So weit so gut...nachdem der PC zusammengschraubt war und Windows installiert wurde, sowie die Treiber installiert wurden, lief der PC problemlos für etwa 5 Stunden. Danach verabschiedete sich der PC einmal und lässt sich bis jetzt nicht mehr starten. Zwar laufen alle Lüfter an, aber es wird kein Bild mehr ausgegeben und das Mainboard gibt auch keinen Ton von sich. Einzig die CPU LED des Mainboards leuchtet dauerhaft rot auf. Wie kann das sein? Alles Stecker sitzen an ihrem Platz, alle Teile wurden richtig verbaut...ansonszten wäre der PC ja auch nicht 5 Stunden problemlos gelaufen?! Kann es sein, dass die CPU sich nach so einer kurzen Zeit verabschiedet? Alle Teile sind Neuware.
Ich würde als nächstes versuchen die CPU durch einen ryzen 5 3400g auszutauschen und zu testen, ob damit ebenfalls das Problem auftritt. Was ist eure Meinung zu diesem Problem?
 
Das eine CPU einfach so den Löffel abgibt ist selten. Eher Mainboard, RAM oder Netzteil. Oder GPU.
Nach der Leuchte würde ich mal versuchen, mit nur einem RAM-Riegel zu booten.
 
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Bud_Spencer1 schrieb:
das Mainboard gibt auch keinen Ton von sich.
Ein Lautsprecher ist aber angeschlossen? CMOS Reset mal durchgeführt?
 
Ein Speaker ist angeschlossen, gibt nur leider keinen Ton von sich. CMOS reset wurde auch durch das Kurzschließen der Brücke durchgeführt. Ebenfalls erfolglos
 
Abstandhalter falsch verbaut, Kurzschluss, evtl. Mainboard kaputt?
 
Abstandhalter würde ich ausschließen. Die waren vorher schon im Gehäuse eingeschraubt und haben alle auch gut gepasst. Bei einem Kurzschluss würde der PC sich doch eher direkt wieder abschalten und nicht dauerhaft laufen, oder?
Ergänzung ()

Ich werde das mainboard nachher nochmal mit einer anderen CPU testen...wenn dann der gleiche fehler auftritt wirds das dann ja wohl sein. Wobei ich es mir wirklich nicht erklären kann, dass das Mainboard innerhalb von nicht mal einem Tag bei werkseinstellung ohne jegliches OC kaputt gegangen sein soll...
 
Zuletzt bearbeitet:
So, für alle die es interessiert:
Andere CPU wurde eingesetzt, PC bootet ganz normal....daraus würde ich letztendlich schließen, dass die CPU tatsächlich den Geist aufgegeben hat. Würdet ihr mir da zustimmen?
 
Jain. Soweit ich weiss, ist der 3400g kein „reinrassiger” Ryzen 3000, sondern eigentlich ein Ryzen 2000 (bin mir da aber nicht sicher). Ich vermute ein Problem zwischen Ryzen 3000 und MSI B450-Board (Bios). Wenn du die Möglichkeit hast einen anderen „richtigen” Ryzen 3000 zu testen, würde ich das noch empfehlen.
 
mwh.re schrieb:
Jain. Soweit ich weiss, ist der 3400g kein „reinrassiger” Ryzen 3000, sondern eigentlich ein Ryzen 2000 (bin mir da aber nicht sicher). Ich vermute ein Problem zwischen Ryzen 3000 und MSI B450-Board (Bios). Wenn du die Möglichkeit hast einen anderen „richtigen” Ryzen 3000 zu testen, würde ich das noch empfehlen.

Inkompatibilität würde ich mal ausschließen, da die CPU ja lief. Baue den 3600 einfach nochmal ein und schau ob der wieder funktioniert. Vielleicht hatte eines der Sockelfüsschen kein Kontakt ... (verbogen?).
 
Dass die CPU zunächst lief, hat bei diesem Problem leider überhaupt nichts zu bedeuten. Teilweise laufen die Rechner Stunden, Tage oder auch Wochen, bis sich dann Grafik-, Sound- oder auch Startprobleme einstellen.
 
Das mag sein, dass er kein richtiger 3000er ist, dennoch lief die CPU ja schon. Noch dazu haben alle "Max" mainboards soweit ich weiß ab Werk bereits die BIOS Version für die 3000er Reihe. Zumindest ist beim B450m mortar max die 3000er Kompatibilität extra ausgeschrieben.

Gesagt, getan. Wieder den 3600er eingesetzt und siehe da:
Gleiches Problem wieder. Rote CPU Debug LED leuchtet und es wird kein Bild ausgegeben. Die Pins sahen auch alle gut aus.
 
Du bist doch nicht der Einzige hier im Forum, der ein solches Problem mit einem MAX-Board hat(te).

Wenn du die Möglichkeit hast, die CPU (den R5 3600) auf einem anderen Nicht-MSI-B 450-Board zu betreiben, dann probiere das doch mal aus.
 
Jo, sieht so aus als wenn der CPU ein Ding weg hat aber wie mein Vorredner andeutet, die höhste Klasse der Prüfung (absolutes Ausschlussprinzip) wäre den CPU mal in ein anderes Board zu testen, wenn das dir möglich ist.
 
Gut, das wäre noch das ultimative Ausschlusskriterium gewesen. Das hätte ich gerne nochmal getestet, zumal wir die Möglichkeit eines zweiten Mainboards gehabt hätten. Nur hat der besagte Kumpel verständlicherweise keine Nerven mehr dazu und hat sich dazu entschlossen die CPU zu reklamieren. Die Teile sind zum Glück alle neu von Mindfactory gekauft.
 
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Na hoffentlich doch. Und hoffentlich lags dann nicht doch am Mainboard! 😅

Vielen Dank an Alle für die Tipps!!
 
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An alle, die es noch interessiert: Es war tatsächlich die CPU, die den Geist aufgegeben hatte. Solls ja auch mal geben :)
 
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