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NewsCyberpunk 2077: Vom Debakel zum Dauerläufer mit 40 Millionen Verkäufen
Cyberpunk 2077 galt Ende 2020 als warnendes Beispiel für einen überhasteten Start. Fünf Jahre später steht das Rollenspiel für einen ungewöhnlich langen zweiten Atem: Nach zahlreichen Updates, Phantom Liberty und neuen Plattformen meldet CD Projekt Red nun 40 Millionen verkaufte Exemplare.
Für mich überhaupt nicht und das liegt nicht nur an den technischen Mängeln. Da wären zunächst die Charaktere die alle unglaublich eindimensional sind. Sie alle wirken, als wären sie nur dafür da, ihren pseudocoolen Sprechdurchfall abzusondern. Insbesondere Jacky ist so unglaublich nervig, dass es mir ein inneres Blumenpflücken war, als er endlich abkratzte. Aber auch Vi ist hochgradig nervig. Am ehesten sticht noch Silverhand gegen Ende heraus. Aber Nobelpreisverdächtig sind weder er, noch die Geschichte geschrieben.
Davon unabhängig wirkt die Welt auch jetzt noch öd und leer. Das Verkehrssystem ist ein Witz (Ampeln schalten auf Grün, wenn man sich nähert).
Ein wenig besser ist Phantom Liberty. Dort gibt es zwar das selbe „Ich bin so cool, das ich Eiswürfel scheiße“ Gelaber, aber die Missionen sind bisweilen sehr unterhaltsam.
Ich würde mal behaupten das die größten Probleme bei den Konsolen waren, die PC-Version hatte zwar auch leichte Bugs aber ich konnte es weitestgehend problemlos durchspielen und das mit einer GTX 1060, FSR und niedrigen Details um halbwegs auf 50-60fps zu kommen.
Fragt sich nun, wie viel Verlust durch den schlechten Start verursacht wurde.
Mittlerweile bekommt man es ja hinterhergeworfen. Habe es mir bis heute nicht gekauft, obwohl ich mal reingucken wollte. Wurde aber zum Launch von vielen miesen Bewertungen abgehalten. Außerdem hält die OpenWorld wohl kaum mit GTA5 mit.
Cyberpunk 2077 ist wie No Man Sky, damals scheiße heute gut.
Ich würde es mir ab 60-75% Rabatt dann irgendwann bei GoG.com holen.
Aktuell sind mir die Rabatte für die Ultimate noch zu gering, und ich habe noch andere Spiele die ich spielen könnte. Deswegen warte ich noch dieses und nächstes Halbjahr ab.
Aber das ist CD Project Red, das war auch jedes Mal bei den Witcher Teilen so, anfangs liefen die verbugt und später hatte man die gelöst und das Spiel immer wieder verbessert und erweitert. Das scheint deren Philosophie zu sein,
Dabei ist das Spiel gar nicht mal so gut. Als Benchmark zum Testen ist es zwar ideal, aber ansonsten konnte es mich am Ende doch nicht so abholen, wie hier suggeriert wird.
Insbesondere Jacky ist so unglaublich nervig, dass es mir ein inneres Blumenpflückwn war, als er endlich abkratzte. Aber auch Vi ist hochgradig nervig. Am ehesten sticht noch Silverhand gegen Ende heraus. Aber Nobelpreisverdächtig sind weder er, noch die Geschichte geschrieben.
Schon mal daran gedacht das Jacky und Vi genau das darstellen sollten? Erst durch gewisse Umstände wurde Vi aber dann gezwungen sich mit den wirklich wichtigen Dingen im Leben auseinanderzusetzen. Bei Silverhand genau das selbe, er dachte lange er wäre der einzige der das Unrecht der Konzerne sieht und hat jeden vor den Kopf gestoßen, der auch nur ein bisschen Kritik an ihm geübt hat. Denn er war ja Johnny Silverhand, der unfehlbare Rockstar, auch er musste gewisse Umstände erleben bevor er merkte das es auch wichtigere Dinge im Leben gibt als zu cool zu sein.
Das ist ja genau der Kontrast in Night City, „die ganze Welt von Cyberpunk ist zu cool“. Durch die Geschichte von Vi, Jacky und Silverhand, sehen wir aber das es auch noch andere Dinge gibt und der Faktor Mensch wieder wichtiger werden kann.
Da ich zum Release nur einen veralteten PC hatte, habe ich es mir damals nicht gekauft. Dazu kamen dann noch die ganzen Probleme, von denen berichtet wurde. Ich habe es mir dann - als der neue Rechner stand - mit dem Update 2 inklusive Phantom Liberty gekauft.
In der Retrospektive betrachtet war das genau die richtige Entscheidung. Denn spätestens ab da war das Spiel absolut genial und ich habe die über 160 Stunden darin vollends genossen