Das Aus für Veggi-Burger, EU-Parlament hat abgestimmt

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HtOW schrieb:
Aber dann wird‘s ne Philosophische Frage! Wurden die Produkte die man täglich nutzt Tierfrei hergestellt, von Lacken in E Motoren, Kraftstoffen (organisch), Kunststoffe, Abgasreinigungen, usw. Wo fängt man an wo hört man auf.
Es wurde im Thread schon einmal erwähnt: Veganismus ist nicht auf Ernährung beschränkt. Es ist keine Ernährungsform, sondern ein Lebensstil.

Aber da es hier um Nahrungsmittel geht, würde das zu weit führen. Wenn aber auf der Verpackung eines Lebensmittels "Vegan" steht, ist meine Erwartungshaltung, dass es für das gesamte Produkt inklusive Verpackung gilt. Ob das immer so ist, kann ich persönlich natürlich nicht wissen.
 
Incanus schrieb:
Richtig, da bin ich ganz bei Dir. Und zwar etabliert mit tierischen Inhaltsstoffen.
Und das sehen laut Umfragen und dem Verbraucherschutz die Meisten eben anders. Und das ist doch der (vorgeschobene) Grund des EU-Beschlusses. Die veganenen Produkte sind meiner Meinung nach mehr als deutlich deklariert und werden ja auch von den Fleischprodukten räumlich getrennt angeboten.
Mir ist absolut schleierhaft wie man sich da vergreifen kann.
 
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Und die Gurken sind immer noch zu krumm, die Bananen zu gerade und es ist zu viel Salz auf den Brezn. [Ironie:OFF]
Das ist ein Teil der EU, der mich so richtig anko...t.
Als hätten wir keine anderen Probleme. Für so einen Mist Geld, Zet und Manpower zu verschwenden gehört unter Strafe gestellt.
 
Incanus schrieb:
Es ist langsam unerträglich, wie man hier ständig Menschen diffamiert, die sich nicht so intensiv damit auseinandersetzen, was es alles an alternativen Ernährungsstilen gibt.
Na ja, das Fass machst du gerade meiner Wahrnehmung nach auf. Aber ich kann mich irren. Wenn ich sage "zu blöd/faul" hat das zunächst mal nichts mit bewusster/gezielter Diffamierung zu tun. Ich könnte dir insoweit zustimmen, dass die Formulierung wenig freundlich, überzogen oder gar abwertend verstanden werden kann, aber etwas Polemik sei angesichts dieses wirklich schrägen Themas gestattet, ohne das gleich böse Absicht unterstellt wird.

Dennoch bin ich der Meinung, dass auch in diesem Kontext wieder versucht wird, die Verantwortung (für Dinge des normalen Lebens) zu externalisieren, damit es ja keinen eigenen Aufwand erfordert und kein selbstständiges Denken mehr benötigt. Von vorgeschobenen Begründungen und ideologischen Weltsichten mal völlig abgesehen.

Das vegane Zeugs steht jetzt schon seit Jahren im Regal, ohne jemanden aufgrund von "Verwechselungen" ernsthaft in Gefahr gebracht zu haben. Und plötzlich kommt jemand mit wild herbei fabulierten Begründungen bis hin zum Verbraucherschutz um die Ecke und meint, das geht so nicht, nur um seinen Markt zu schützen. Das ist doch völlig absurd. Es geht null um den Verbraucher, sondern ausschließlich um monetäre und/oder ideologische Ziele.

Franz Kafka hätte wieder tollen Stoff für einen neuen Roman. Oder für Neuinterpretationen von "Die Verwandlung" (Mann isst versehentlich veganes Schnitzel und wacht eines Morgens als Topfpflanze auf), oder "Das Schloss" (EU-Abgeordneter irrt Monate durch alle Instanzen der Verwaltung, um die vegane Frikadelle in Friganelle umbennen zu lassen, weil ihn den Begriff "vegane Frikadelle" nicht eindeutig genug auf die Fleischalternative hinweist).

Echt jetzt?
 
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Incanus schrieb:
Also kein Huhn oder Schwein drin, obwohl es explizit draufsteht, aber das zusätzlich draufstehende vegan/vegetarisch reißt das dann wieder raus? Das ist doch inkonsequent.
Nein. "vegan" und "vegetarisch" schließt Fleisch aus. Logisch. Also ist damit ist das Thema für dich als Fleischsuchender schon erledigt und du kannst dich anderen Produkten zuwenden. Wer trotzdem oder gerade deshalb weiter an dem Produkt interessiert ist, findet dann noch die Geschmacksrichtung und Assoziationen für Beilagen.

Man muss die Dinge nicht kompliziert reden, wenn sie es nicht sind. Wenn man es genau nimmt, bist es eher du, der die Käufer für nicht fähig genug hält, einfache Dinge zu schlussfolgern. Einfache Dinge wie: Kein Fleisch in veganen/vegetarischen Produkten.
 
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OdinHades schrieb:
Denn wie bereits erwähnt: Verbraucherschützer waren und sind mehrheitlich gegen das Verbot. Sollte einem zu denken geben.
Korrekt! Man sollte aber nicht die Fakten verdrehen....
Bei einem Begriff wie „Veganes Seitan-Schnitzel“ wüssten Verbraucherinnen und Verbraucher, was sie geschmacklich erwarte und welche Ersatzzutat das Produkt enthalte. Ähnlich äußerten sich der Europäische Verbraucherverband BEUC sowie mehrere Lebensmittelkonzerne.
Dass die Abstimmung übers Ziel geschossen hat, da gehe ich voll mit. Dass die Namenkennzeichnung geändert und verdeutlicht werden muss, da werden wir uns wohl nicht einig. Würde man die Produkte beim Namen nennen, zb. "vegane Weizenprotein-Wurst" könnte ich mit leben.

Lipovitan schrieb:
Für einige omnivor lebende Menschen nun ein böses Erwachen. Diese Delikatesse ist übrigens auch vegan.
Inwiefern ein "böses Erwachen"? Es sind instant Nudeln mit Hänchengeschmack, da wird auf der Verpackung nichts vorgegaukelt was da nicht drin ist.
 
Reglohln schrieb:
Es wurde im Thread schon einmal erwähnt: Veganismus ist nicht auf Ernährung beschränkt. Es ist keine Ernährungsform, sondern ein Lebensstil.
Deswegen könnte ich mir eine konsequent vegane Lebensweise in der heutigen Gesellschaft auch nicht vorstellen. Ganz übertrieben gesagt, ob bei der Gewinnung von Rohstoffen für das Smartphone in meiner Hand nicht irgendwo ein Lasttier ausgebeutet wurde, kann ich ja gar nicht nachvollziehen.
Vigilant schrieb:
Wenn ich sage "zu blöd/faul" hat das zunächst mal nichts mit bewusster/gezielter Diffamierung zu tun.
Kommunikation hat ja immer einen Sender und einen Empfänger. Wie der Sender etwas meint, muss beim Empfänger nicht genauso ankommen.

Wenn ich gesagt habe, dass es eine gewisse Verwechslungsgefahr geben kann, und dann geantwortet wird, ja aber nur wenn man in der Grundschule nicht lesen gelernt hat, wenn man zu blöd oder zu faul sei, etc.
Wie soll das bei mir ankommen? Ich finde da muss man mir schon zugestehen, dass ich mich da beleidigt fühlen kann.
Vigilant schrieb:
Franz Kafka hätte wieder tollen Stoff für einen neuen Roman.
Das find ich jetzt schon wieder passend :daumen:.
 
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Reglohln schrieb:
Ob das immer so ist, kann ich persönlich natürlich nicht wissen
Da selbst E LKWs nicht Tierfrei produziert werden sind Produkte niemals wirklich Vegan wenn man es nicht direkt beim Erzeuger lauft und dieser darauf achtet.

Wie gesagt es gibt keine Vegane-Transportlogistik. Z.B. Adblue bei LKWs, oder die Schutzlacke in der PCB Fertigung. Irgendwo muss der Konsument Kompromisse machen und deshalb wären solche Verbote schwachsinnig, da nicht möglich universell einzuhalten.
 
Erkekjetter schrieb:
Du erzählst halt nur Märchen, die du nicht belegen kannst.
Du wirst immer lustiger, weil dir scheinbar jegliche Argumente fehlen. Erkläre uns jetzt einfach mal, woraus ein "veganer Schnitzel" besteht. Kannst du nicht? Richtig! Es kann alles sein, nur kein Schnitzel.

Einfach mal Hirn einschalten bevor du wieder in Angriffsposition gehst, unter "veganem Schnitzel" kannst du alles kriegen nur eben nicht sowas.
1760345579383.png


Die korrekte Auszeichnung für eine vegane Alternative wäre eine solche:
1760345379956.png


Damit hätte ich dann kein Problem, die EU scheinbar trotzdem, aber ich spreche hier nicht für die EU Politiker. 'Wenn du also behauptest, du wüsstest was in einem "veganen Schnitzel" ist, lügst du dich selbst an oder es ist dir egal was du futterst, denn technisch gesehen kann da ein beliebiger Eiweiß zusammengeklebt und mit Aroma versehen sein. "Vegan" bedeutet nur ohne tierische Produkte, über den Inhalt sagt es nichts aus.
 
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HtOW schrieb:
Da selbst E LKWs nicht Tierfrei produziert werden sind Produkte niemals wirklich Vegan wenn man es nicht direkt beim Erzeuger lauft und dieser darauf achtet.
Es geht bei veganer Lebensweise darum, Tierleid, wo immer es geht, zu vermeiden. Wenn man es nicht vermeiden kann, kann man es eben nicht vermeiden.

Man muss das jetzt nicht ad absurdum führen. Und nur, weil heute viele Teile von Produktionsketten nicht vegan sind, heißt das nicht, dass das Thema nicht relevant oder gar hinfällig ist. Es soll ja gerade auch zum Nachdenken darüber anregen, wo der Mensch überall Tiere bewusst und absichtlich ausbeutet.
 
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xexex schrieb:
Es kann alles sein, nur kein Schnitzel
Dein Verlinketes Produkt ist aber auch kein Schnitzel, da es nicht paniert wurde. Mit spezielle Arten wie Jägerschnitzel oder vergleichbar sind ohne panade. Der Begriff Schnitzel bezieht sich immer auf ein Paniertes Fleisch. Der geschützte Begriff sogar ausschließlich auf das Winer also Kalbsschnitzel.
Korrekterweise müsste es dann Schnitzel aus Schweinefleisch heißen und nicht Schweineschnitzel
Ergänzung ()

Reglohln schrieb:
Man muss das jetzt nicht ad absurdum führen.
Ist es nicht und mach ich auch nicht. Aber wenn man überlegt für vegane Produkte eine Verpflichtung zur Deklaration einzuführen kann jeder einfach sowas einklagen.
Hier gehts grad um reale Umsetzung und nicht um ad absurdum.
Bist du nen Hersteller, kannst deine Betriebsmittel/weg vollumfänglich nachweisen -> möglicher Shitstorm „kein tierfreies Produkt“.

Das es nicht sinnvoll ist weiß jeder. Wie du gesagt hast geht es der Mehrheit um das reduzieren des Tierleides
 
Reglohln schrieb:
Es geht bei veganer Lebensweise darum, Tierleid, wo immer es geht, zu vermeiden. Wenn man es nicht vermeiden kann, kann man es eben nicht vermeiden.
Ist halt dann nur schwer zu beantworten, wenn jemand fragt, ob etwas vegan ist. Im Fairphone Forum wurde auch schon mal gefragt ob die dort angebotenen Smartphones vegan seien. Wegen der seit einiger Zeit herumgeisternden Frage ob LCDs z.B. tierisches Cholesterin enthalten.
HtOW schrieb:
Dein Verlinketes Produkt ist aber auch kein Schnitzel, da es nicht paniert wurde.
Wie kommst Du denn darauf? Der Begriff Schnitzel hat doch nichts mit Panade zu tun, das ist eine mögliche Zubereitungsform eines Schnitzels, z.B. ein Wiener Schnitzel.
 
$t0Rm schrieb:
Dass man Feta schützt, finde ich sehr gut, da manche Marken wirklich Feta mit Kuhmilch verkauft haben.
Die Probleme mit den Produktauszeichnung sind nicht neu und ziehen sich durch jegliche Lebensmittelbereiche durch. Beim Beispiel mit dem Sierra Tequila verhält es sich nun so, es reichen 51% Agavenzucker um das Gebräu als Tequila verkaufen zu können, echter Tequila hat "100% Agave" auf dem Etikett stehen. Das soll ein Verbraucher wissen?

Beim Mozzarella ein ähnliches Problem, das Zeug hierzulande wird aus Kuhmilch hergestellt, echten Mozzarella gibt es aber nur aus Büffelmilch, der wird dann hierzulande mit dem geschützten Namen "Mozzarella di Bufala Campana D.O.P" verkauft.

Das ist ein allgemeines Problem, die Verwirrung mit den Ersatzprodukten die nicht klar deklariert sind, kam da nur oben drauf. Auf den anderen Seite sind auch Fortschritte zu sehen, zum Beispiel werden die Smoothies von "Innocent" nun nicht mehr als "Erdbeersmoothie" verkauft, obwohl da 80% Apfelsaft drin ist, sondern nur noch als Smoothie mit den aufgelisteten primären Inhaltsstoffen. Es passiert also durchaus was, wenn man an den richtigen Hebeln zieht.
1760346736010.png


Es brauchte aber erst Klagen und entsprechende mediale Aufregung, damit die Konzerne sich hier bewegen und aufhören die Verbraucher täuschen zu wollen. Auch bei den veganen Ersatzprodukten hat sich seit den Anfängen schon viel positives getan. Verbesserungspotential gibt es aber definitiv noch.
 
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xexex schrieb:
Es sind instant Nudeln mit Hänchengeschmack, da wird auf der Verpackung nichts vorgegaukelt was da nicht drin ist.
Incanus schrieb:
Dir ist schon klar, dass Du nun genau das hervorgehoben hast, was beim gezeigten Artikel bewusst kleiner geschrieben wurde?
Ziemlich arglistig. Finde schon, dass das reguliert gehört. /s

Incanus schrieb:
Ganz übertrieben gesagt, ob bei der Gewinnung von Rohstoffen für das Smartphone in meiner Hand nicht irgendwo ein Lasttier ausgebeutet wurde, kann ich ja gar nicht nachvollziehen.
Dafür werden auch eher andere Menschen und vor allem Kinder ausgebeutet.

Veganismus ist für mich auch ein Gegenentwurf zur modernen, unethischen Massentierhaltung und in all seiner Konsequenz dauerhaft gar nicht mal so sinnvoll. Ziel sollte eher ein bewusster und sparsamer Umgang mit tierischen Ressourcen sein. Bis die Verhältnisse irgendwann wieder stimmen, muss man eben ein starkes Gegengewicht bilden und komplett bzw. so weit wie möglich auf Produkte aus dieser Industrie verzichten.

Alphanerd schrieb:
Nennen wir ab jetzt auch nur noch "Wasser mit zugesetzter fettfreier Trockenmasse
Das ist aber auch nicht ganz fair, wenn dann sollte es Kuhdrink oder Rinderdrink heißen. Die Sonnenmilchindustrie verliert sicher Milliarden aufgrund der zahlreichen Verwechslungen. :D
 
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Incanus schrieb:
Der Begriff Schnitzel hat doch nichts mit Panade zu tun
Jetzt musst du aber differenzieren! Der Begriff, der Name, der Gattungsbegriff, die Definition (offiziell, kulinarisch,…) und die Verbrauchererwartung die letztendlich bei Lebensmittel das relevante ist (von Marken und geschützten Namen abgesehen)

Der Kunde erwartet bei Schnitzel ein paniertes, mageres Fleischstück relativ dünn und von Kalb/oder Schwein.

Klar gibt es auch Naturschnutzel oder andere Rezepte aber der Argumentation folgst du bisher ja auch nicht ;)
Daher ist es nur logisch, dass du dich wir bisher auf Gattungsbegriffe, geschütze Bezeichnungen und die Verbrauchererwartung beziehst.

Rein formell magst das anders aein (im Lebensmittelrechtvsteht nichts von einer zwingenden Panade aber juristisch kommt es letzendlich wie immer drauf an und Urteile gehen meist Richtung der Erwartungshaltung.
 
Hier im Osten ist das Jägerschnitzel panierte Jagdwurst. Kein Schnitzel enthalten. Aber es ist Fleisch drin, also geht's wohl. Liegt auch unter dieser Bezeichnung im Supermarkt rum.

Erjagt wurden die verwendeten Tiere weder bei Wurst noch Schnitzel, nehme ich an. Zumindest wäre es neu für mich, dass durch unsere Wälder Hausschweine flitzen würden. Wildschweine seh ich öfter, aber die wären ja viel zu teuer.

Aber solange es kein veganes Schnitzel gibt, ist ja alles tutti.
 
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HtOW schrieb:
Der Kunde erwartet bei Schnitzel ein paniertes, mageres Fleischstück relativ dünn und von Kalb/oder Schwein.
Welcher Kunde? Wenn ich im Restaurant ein Schnitzel bestelle, dann erwarte ich die Zubereitungsart, die auf der Speisekarte angegeben ist. Ein Schnitzel Wieder Art ist ein paniertes Schweineschnitzel, ein Wiener Schnitzel ein paniertes Kalbsschnitzel bei einem Jägerschnitzel ist eine Pilzsoße dabei, bei einem Balkanschnitzel eine pikante Soße mit Paprika. Aber ein Schnitzel natur ist auch dort nicht paniert.

Wenn ich an der Fleischtheke ein Schweine- oder Kalbsschnitzel kaufe, erwarte ich natürlich nichts paniertes.
 
Incanus schrieb:
Ganz übertrieben gesagt, ob bei der Gewinnung von Rohstoffen für das Smartphone in meiner Hand nicht irgendwo ein Lasttier ausgebeutet wurde, kann ich ja gar nicht nachvollziehen.
Stimmt, aber es geht beim Veganismus auch nicht darum. Sondern nach Möglichkeit und seinen Gewissen kein Leid an anderen Lebewesen zu verursachen. Quasi alles in der Apotheke ist nicht vegan wegen Tierversuchen, aber auch ist Laktose in den Tabletten. Da gibt's aber keinen Weg dran rum wenn man auf etwas angewiesen ist. Aber falls es ein Generika gibt was vegan ist, greift man natürlich zu dem. Und so kleine Entscheidungen kann man immer im Alltag treffen und zwar in immer mehr Bereichen des Lebens. Ob jetzt ein Waschmittel, was auf pflanzlichen Fett statt Tieren gemacht ist.. oder aber der Klebstoff aus dem baumarkt. Genauso wie der Fruchtsaft der ohne Gelatine gefiltert wurde oder der Wein ohne Fischblase. Wo es geht, wählt man eben kein tierleid zu verursachen. Interessanterweise kosten vegane Sachen nicht großartig mehr, sind manchmal sogar günstiger.

Und um beim Thema zu bleiben, Aromastoffe sind seit Jahrzehnten Teil der Supermärkte. Irgendwas wo eine große Himbeere drauf prangert und himbeer drauf steht, aber am Ende nur Aroma drin ist und das Produkt noch nie mit einer Himbeere in Berührung kam. Würde die EU diese Praxis generell eindämmen,wäre ja alles fein. Aber hier wird nur auf einem Teilbereich rumgehauen, nämlich den veggi Produkten. Daher kann man auch problemlos feststellen, dass es reiner Lobbyismus ist. Wobei ich es so betrachtet beim veganen hühnerIrgendwas nicht so schlimm finde wie beim himbeergedöns,weil man immerhin ja versucht Konsistenz und form nachzubilden und nicht nur den Geschmack.
 
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[OFFTOPIC]
Ich finde übrigens, dass der Diskussionsstil hier jetzt wesentlich besser geworden ist, vielen Dank dafür 👍
[/OFFTOPIC]
 
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Ich hab mich die Tage mit meinem Schwiegervater, seines Zeichens Metzgermeister, zu dem Thema unterhalten.
Der hat nur laut gelacht. In seinen Augen ist eine vegetarische Bratwurst auch eine Bratwurst. Halt ein länglich rundes Ding, dass man in die Pfanne oder auf den Grill packt und brät. Man nimmt einen (Kunst-) Darm und stopft den mit einem Brät und fertig ist die Wurst. Und bei einer veganen oder vegetarischen Wurst ist halt ein anderes "Brät" drin, dass nicht aus Fleisch besteht.
Warum so ein Theater darum. Man sollte es halt nur klar so kennzeichnen.
Der Rest ist Verantwortung der Käufer. Wenn der sich dann nicht sicher ist, soll der Käufer halt kurz nachfragen.
Ich sehe es genau so.
 
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