Das Aus für Veggi-Burger, EU-Parlament hat abgestimmt

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Kuristina schrieb:
Nichts für ungut, aber wenn du bei "vegan" Fleisch erwartest, bist du von Logik Galaxien entfernt
Ich erwarte nicht bei 'vegan' Fleisch, sondern bei 'Huhn'. was ist daran nicht logisch?
Gegen ein 'Veganes Frikassee' wäre ja wenig einzuwenden (solange man kein Franzose ist), aber auch das hatten wir schon ein Dutzendmal.
 
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Habu schrieb:
Für mich ist das immer noch minderwertige Industriepampe, daran hat weder der Preis noch das Label etwas geändert.
Da muss ich einhaken, es gibt durchaus hochwertigen veganen Käse der die Counterparts im Discounter an Geschmack und Qualität überbietet. Beispielsweise will ich hier veganen Camembert auf Cashew-Basis anführen. Cashews sind hier die Basis und stehen oft noch vor dem Wasser in der Zutatenliste. Entsprechend teuer wird das Ganze. Aber wegen dem hohen natürliche Fettgehalt und der anschließenden Fermentation, schmeckt das ganze echt gut
 
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Incanus schrieb:
Ich erwarte nicht bei 'vegan' Fleisch, sondern bei 'Huhn'. was ist daran nicht logisch?
Welches Produkt erwartest du bei Schlangengurken?
 
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xexex schrieb:
Was willst du uns damit sagen?
Das was in jedem meiner Kommentare ausdrücklich steht…. Sind jetzt keine 500 Seiten Romane.
xexex schrieb:
Ein paniertes Schnitzel ist ein Fertigprodukt
Vielleicht funktioniert es ja jetzt mit deiner Einsicht. Die relevanten Aspekte sind hier jedenfalls schonmal korrekt genannt.
 
OdinHades schrieb:
Welches Produkt erwartest du bei Schlangengurken?
Wirklich jetzt? Auf dem Niveau sind wir schon wieder mal?
Davon abgesehen, hast Du das schon mal so in einem Markt ausgezeichnet gesehen?
 
Lipovitan schrieb:
Ich finde keinen Untersuchung die eine Täuschung des Verbrauchers durch missverständliche Deklarierung von pflanzlichen Nahrungsmitteln belegt.
Ich denke, dass ist so, weil es kein relevantes Problem ist, denn wenn das der Fall wäre, würde die Fleischlobby sofort so etwas in Auftrag geben.
 
Kuristina schrieb:
Nicht bei einem veganen Produkt. Du weißt das, ich weiß das und jeder andere hier auch. Mag ja sein, dass es euch Spaß macht, sich um Begrifflichkeiten zu streiten und wie man diese definiert. Aber deshalb ist selber denken noch nicht verboten. Veganes Hühnerfrikassee beinhaltet kein echtes Huhn. Spoiler, Spoiler.
Ich weiß natürlich was mit Veganen Hühnerfrikassee gemeint ist und von mir aus sollen sie das so drauf schreiben, mir egal, ist eh nur Marketingsprache.
Fakt ist aber, dass ein Veganes Hühnerfrikassee nicht möglich ist. Es ist eine sich ausschließende Gleichung. Ein Produkt was impliziert, dass es sowohl Pflanzlich, als auch Tierisch ist, ist ein Ding der unmöglichkeit.

Wäre es für dich in Ordnung, wenn demnächst im Gemüseregal Blumenkohl liegt, der genauso aussieht wie Blumenkohl, aber obendrüber ein Schild hängt mit der Aufschrift Karnivor?
Erkekjetter schrieb:
Doch, die hießen früher alle so und mussten, grade die traditionelle Mandelmilch, die es seit Jahrhunderten gibt, dank der Agrarlobby alle umbenannt werden, weil die es geschafft haben, son korrupten Lobbydreck durchzudrücken.
Schon klar das die früher so hießen, das ist jetzt aber kein super neues Ding, was erst vor ein paar Monaten entschieden wurde? Meine Reisdrinks/Haferdrinks usw. von DM heißen jedenfalls schon ewig so. Bei Mandelmilch bin ich mir aber gerade nicht sicher.

Kaito Kariheddo schrieb:
Aber mit 0,1% Huhn wärs wieder ok ? Die EU hat eben nicht den irreführenden Bezeichnungen den Kampf angesagt, sondern ne reine Lobbyaktion am laufen.
Mathematisch und Biologisch wäre das zumindest korrekt. Das es eine Produkttäuschung ist, ist klar.
 
@Incanus Stell dir mal vor du wachst morgens auf und denkst dir, heute mal kein Fleisch. Aber Mittags kommt voll die Lust auf ein Hühner-Frikassee. Wie also sollte die vegane/fleischlose Alternative heißen, damit du deine beiden Gelüste erfüllt bekommst ? Veganes Hühner-Frikassee trifft es in dem Fall schon ganz gut. Und für genau so Leute sind die ja gemacht. Die sind weder für Veganer (auch wenn man sich als Veganer sowas schon mal kauft weil es mal schnell gehen soll oder man einfach Lust hat^^) noch eben für Leute die kein bisschen von ihren Essgewohnheiten abweichen. Aber wer eben das bekannte zu sich nehmen möchte und gleichzeitig mal auf Fleisch verzichten müsste, ist bei den Veganen [Name der Speise hier einsetzen] genau richtig - und genau von den Leuten gibts immer mehr. Das sieht man an der Statistik des rückläufigem Fleischkonsums. Und genau da steuert die EU-Initiative gegen, reine Lobbyarbeit um den Fleischkonsum wieder zu steigern.
 
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Kaito Kariheddo schrieb:
Beispielsweise will ich hier veganen Camembert auf Cashew-Basis anführen
Benutze ich auch sehr gerne als Basis. Mit Tapiokastärke ergibt das zum Beispiel einen brauchbaren Schmelzkäse. Bei Convenience im Supermarkt muss man aber in der Regel ein paar Abstriche für Würzmittel, Farbstoff, Konservierungsmittel sowie Rückstände von Herstellung/Verpackung oder ähnliches machen, gerade bei den großen Marken.

Bei mir wird alles, was vegan und gut ist, aus dem Regel verbannt, sobald die Marktleitung davon Wind bekommt, deswegen gibts hier nur die schnöde Rügenwalder. :D

Aber kannst gerne ein paar Empfehlungen raushauen. Bin auch gerne mal faul. ;)
 
banditone schrieb:
Wäre es für dich in Ordnung, wenn demnächst im Gemüseregal Blumenkohl liegt, der genauso aussieht wie Blumenkohl, aber obendrüber ein Schild hängt mit der Aufschrift Karnivor?
Fänd ich ok, hab mich auch nie über Chicken-Pommes aufgeregt. Wenn sowas aus Fleisch nachgebaut wird, bitte. Ich habe genügend Vertrauen in meine kognitiven Fähigkeiten, das erkennen zu können.
 
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Incanus schrieb:
Wirklich jetzt? Auf dem Niveau sind wir schon wieder mal?
Das ist das Niveau, das du hier aktiv förderst. Man kann Produkte im Ganzen intelligent erfassen. Versuch das doch mal.
 
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banditone schrieb:
Fakt ist aber, dass ein Veganes Hühnerfrikassee nicht möglich ist.
Es beschreibt in solchen Fällen den Geschmack. Alles andere ist Haarspalterei, ob es möglich ist oder nicht.

Das Wichtige ist: Niemand, gut außer ein paar Spezialisten, erwartet bei einem veganen Hühnerfrikassee, dass es Fleisch enthält.

Zudem bleibt es ja auch nicht nur beim Text "Veganes Hühnerfrikassee", sondern die Verpackung unterscheidet sich optisch in der Regel und es prankt in der Regel ein Vegan-Siegel auf der Front.

Wenn man daneben greift, und das passiert, wer hat noch nie mal etwas falsches gekauft, aber dann ist es nicht die Schuld des Unternehmens, sondern des unachtsamen Käufers, der sich offensichtlich nicht anschaut, was er da gerade kauft.

Nachhaltig gesund ist solch ein Einkaufsverhalten definitiv nicht.
 
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Kaito Kariheddo schrieb:
Wie also sollte die vegane/fleischlose Alternative heißen, damit du deine beiden Gelüste erfüllt bekommst ? Veganes Hühner-Frikassee trifft es in dem Fall schon ganz gut.
Habe ich ja schon mehrfach gesagt, Veganes Frikassee (von mir aus noch klein darunter 'schmeckt fast wie Hühnchen' ;)) würde da doch super passen.
 
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Kaito Kariheddo schrieb:
Da muss ich einhaken, es gibt durchaus hochwertigen veganen Käse der die Counterparts im Discounter an Geschmack und Qualität überbietet.
Das bestreitet hoffentlich niemand, denn man kann sich wunderbar vegan, gesund und lecker ernähren. Dem stehen aber solche Ersatzprodukte über die wir hier sprechen meist im Wege, denn niemand würde zu einem "veganen Käse" der dreimal so teuer ist greifen, wenn daneben ein anderer "veganer Käse" liegt.

Erst wenn man das Zeug bei Namen nennt und dein Produkt als Cashew Käseersatz vermarktet, sieht der Glutenkäse daneben schlecht aus. Das wollen aber scheinbar die meisten "Kritiker" hier im Thread gar nicht sehen, für die "vegan" scheinbar alles beschreibt was ein Produkt auszeichnet.

Technisch gesehen bräuchte man die Angabe "vegan", nur als Symbol oder auf der Rückseite, wenn die Produkte korrekt ausgezeichnet wären. Statt Allesessern vorzuwerfen sie könnten nicht richtig lesen, stelle ich mir die Frage wofür für Veganer und Vegetarier die Packungen so prägnant gekennzeichnet werden müssen.

In einer "perfekten Welt", würde der Schweine-, Rinder- und Glutenschnitzel, nebeneinander im Fertigprodukteregal existieren, aber dafür braucht man erst einmal festgelegte Produktbezeichnungen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kuristina schrieb:
Man kann Produkte generell im Ganzen intelligent erfassen. Versuch das doch mal.
Mir fällt es da weiterhin schwer, gerade wenn ich ganze Bezeichnung 'Veganes Hühnerfrikassee' erfasse, den offensichtlichen Widerspruch aufzulösen.
 
Ich bin ja immer ein Freund davon wenn gefühlte Wahrheiten auch ein wissenschaftliches Fundament haben.

Spannend finde ich folgende Untersuchung:
The study surveyed 155 participants. After answering a series of distractor questions, participants answered questions about various plant-based meat and dairy products, including whether they believed these foods were made from animals/animal products, how well they could imagine what the products taste like, and whether they believed the products could be used for various purposes. The study employed a between-subjects design. One group of participants answered questions about products whose names included terms like “beef,” “butter,” or “bologna”—terms traditionally associated with animal products. The control group answered questions about products that omitted these terms and replaced them with terms such as “veggie” or “spread.”

The results demonstrate that: (1) consumers are no more likely to think that plant-based products come from an animal if the product’s name incorporates words traditionally associated with animal products than if it does not. (2) Omitting words that are traditionally associated with animal products from the names of plant-based products actually causes consumers to be significantly more confused about the taste and uses of these products. Together, the findings imply that legislation prohibiting companies from using words like “beef” and “butter” on their labels does not advance the government’s interest in preventing consumer confusion.
https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=3727710

Bei allen drei Produkten stimmte die Mehrheit der Teilnehmer also zu, dass es unwahrscheinlich oder sehr unwahrscheinlich sei, dass das Produkt Fleisch oder Milchprodukte enthält.

Das ist doch schon mal gut.

Außerdem fiel es den Teilnehmern leichter, sich vorzustellen, wie „Plant-based Beef Burger”, „Vegan Butter” und „Plant-based Deli Slices: Bologna Style” schmecken und wofür sie in der Küche verwendet werden könnten.

Aber wichtiger ist: die Teilnehmer gaben im Allgemeinen an, dass sie eines der Produkte wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich nicht kaufen würden.

Das gibt es doch nicht! Das müsste also doch ganz im Sinne der Fleischindustrie sein.
 
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Incanus schrieb:
Mir fällt es da weiterhin schwer, gerade wenn ich ganze Bezeichnung 'Veganes Hühnerfrikassee' erfasse, den offensichtlichen Widerspruch aufzulösen.
Für den Großteil der Leute ist es das eigentlich nicht. Die Sprache oder Bezeichnung dient als Hilfsmittel um sich das Produkt in Geschmack und Haptik vorstellen zu können. Ja, da ist vielleicht ein logischer Widerspruch im Namen aber die deutsche Sprache ist voll damit und ansonsten scheint das kein Problem zu sein.
Ich kann mir aber durchaus vorstellen das es Menschen gibt, und das beziehe ich hier eindeutig nicht auf dich, die damit tatsächlich ein Problem damit haben solche Begriffe einzuordnen, Menschen mit Asperger z.b.
 
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Incanus schrieb:
Mir fällt es da weiterhin schwer, gerade wenn ich ganze Bezeichnung 'Veganes Hühnerfrikassee' erfasse, den offensichtlichen Widerspruch aufzulösen.
Smartphones sind übrigens gar nicht smart.
Buttkiss schrieb:
Menschen mit Asperger
meld Hab kein Problem damit. =P
 
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