Das Aus für Veggi-Burger, EU-Parlament hat abgestimmt

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Nur weil Du es nicht erfassen kannst, bedeutet das nicht, dass es 'keinen Sinn macht', was auch immer das bedeuten soll.

Aber extra für Dich noch einmal einfach erklärt, wenn das Verwenden einer kleinen Menge vorgefertigter Würzsoße, aus einem handwerklich gefertigten Burger ein reines Industrieprodukt macht, so passiert das auch durch einen Zusatzstoff eines veganen Produktes, bei dessen Herstellung eventuell etwas tierisches beigemischt oder verwendet wurde. Ist doch nicht so schwer zu verstehen.

BTW: In diesem Stil kommen alle Deine Beiträge, herablassend und arrogant, alle anderen als Nichtswisser verunglimpfend etc. Bitte denke da mal in Ruhe drüber nach.
 
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Lipovitan schrieb:
Aber irgendwie gehören 9/10 Menschen mit denen man über das Thema diskutiert zu den 2% die ihr Fleisch nicht aus der Massentierhaltung beziehen. Komisch....
Ich hab tatsächlich noch nie jemanden getroffen, der nicht aus der traditionellen, ethisch einwandfreien Metzgerei aus der Nachbarschaft bezieht, wo man den Freilandtieren am Abend noch am Gatter eine gute Nacht wünscht. :D

Mit der beste Running Gag in diesen Diskussionen. Der Zweitbeste ist der mit den militanten Veganern, die ständig alle belehren müssen und einem ihre Essgewohnheiten unter die Nase reiben. Kenne ich so nur von Youtube, aber das kollektive Stöhnen und Raunen unter Kollegen oder Familie, sobald man nach einen veganen Gericht beim gewählten Restaurant fragt, kommt zu 100%.
 
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Incanus schrieb:
Man kommt mit bundesweiten Statistiken allein der Wahrheit auch nicht immer näher.
Doch, kommt man.

Ca. 98% des in Deutschland verzehrten Fleisches stammt aus der Massentierhaltung. Das ist die Wahrheit! Die verbleibenden 2% sind so verschwindend gering, dass ein @Reglohln davon sprechen darf, dass ein Burger immer ein Industrieprodukt.

Da hilft es nicht, das DU dein Fleisch vom Bio-Bauern, Brot vom Handwerksbäcker und den Salat aus dem eigenen Garten holst. Das trifft eben für die überwältigende Mehrheit eben nicht zu, das spiegelt nicht die Realität wieder und negiert somit @Reglohln Aussage nicht im geringsten.
 
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Das ist weiterhin eine unzulässige Folgerung. Immer ist und bleibt da falsch, zeigen doch die eigenen Zahlen. 98% sind nicht 100% Und 'Massentierhaltung' ist zudem nicht automatisch Industrieprodukt.
 
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Erkekjetter schrieb:
Bei veganen Produkten nicht anders
Dann erzähle uns mal wie hoch der Anteil an Weizenproteinen oder anderen Zusätzen im Fleischersatz sein muss, damit es noch als solches verkauft werden kann.

sedot schrieb:
Ich finde es schon eine Zumutung wenn Käse in der Nähe der Fleisch/Wurst Theke liegt und nicht räumlich großzügig getrennt ist.
Wenn man eine höhere Akzeptanz von vegetarischen/veganen Produkten haben will, darf man sie nicht in einer Ecke verstecken in die niemand hingeht. Was ändert es für dich wenn neben der Schweinewurst eine Erbsenwurst liegt, würde mich echt mal interessieren.
 
Incanus schrieb:
Ist doch nicht so schwer zu verstehen.
DOCH! Weil das eine ist so, wie beschrieben, warum habe ich dir gesagt und von "rein" stand da nix, aber nach NOVA wäre dein Burger daheim allein wegen dem nicht selbstgemachten Buns vom Bäcker definitiv bereits ein Stufe 3 Produkt, verarbeitetes Lebensmittel, was man als Industrieprodukt bezeichnet. Während bei vegan garantiert kein tierisches Produkt drin ist, weil das ist so schlicht und ergreifend gesetzlich geregelt und wird auch streng kontrolliert.

Ich lege dir etwas mit detaillierten, nachprüfbaren Fakten dar und du antwortest mit irgendeinem ausgedachten Mist. Spätestens jetzt hast du die gleiche postfaktische Ebene wie xexex betreten und das Niveau versenkt. Und es fällt dir tatsächlich nix anderes ein, dir wieder die Opferrolel anzuziehen und mit dem Finger auf andere zu zeigen. Unmöglich...
 
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Lipovitan schrieb:
Ca. 98% des in Deutschland verzehrten Fleisches stammt aus der Massentierhaltung
Mein Sarkasmus wurde wohl nicht erkannt 😶‍🌫️.
 
xexex schrieb:
Dann erzähle uns mal wie hoch der Anteil an Weizenproteinen oder anderen Zusätzen im Fleischersatz sein muss, damit es noch als solches verkauft werden kann.
Um himmels willen, was????? Du kannst ja nicht mal mehr einen sinnbehafteten Satz formulieren... Fängt schon damit an, dass in dem Fall das Weizenprotein kein Zusatz ist. Per Definition nicht. Das ist sowas von krude und wirr...

Der Thread ist einfach mal wieder am Ende. Es wird eine unbelegte Aussage nach der anderen rausgehauen, Fakten ignoriert und einfach verneint, ohne einen Gegenbeweis oder Gegenbeleg zu liefern. Man dreht sich im Kreis, weil man nur noch damit beschäftigt ist, eine ausgedachte Behauptung nach der anderen zu widerlegen, nur damit die nächste hingeschmissen wird statt sich inhaltlich mit den Fakten zu befassen. Das führt soweit, dass man das ganze jetzt soweit derailt hat, dass man überhaupt sich nicht mehr damit beschäftigt, inwieweit dieser Vorstoß von einer Lobby vorangetrieben wurde oder nicht und was daran problematisch ist.

Bessere passive Lobbyisten als xexex oder Icanus kann man sich eigentlich nicht wünschen. Solange mit Behauptungen um sich werfen und ablenken, bis man vergessen hat, worum es eigentlich geht...
 
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Erkekjetter schrieb:
das Weizenprotein kein Zusatz ist.
Wer hat es denn behauptet? Aber erkläre mir mal ob "Fleisch" mit 5% Weizenprotein noch als Fleischersatz gilt oder müssen es mindestens 10% sein?

Du kapierst es noch immer nicht. Wenn solche Regelungen nicht getroffen werden, verkauft dir die Industrie in ein paar Jahren noch Fleischersatz mit 2% Protein, sie müssen nur noch herausfinden wie man das Wasser besser in Form bringen kann.

Irgendwann ist dann dort gar kein Protein mehr enthalten, laut Meinung einiger reicht ja nur die Konsistenz und den Geschmack ausreichend nachgebildet zu haben. Dann kriegst du Pappe mit Geschmack auf den Teller, "vegan" ist das Zeug dann noch weiterhin.
 
Dir ist nicht beizubringen, warum deine Frage von Grund auf völlig unsinnig ist und keinen Sinn ergibt. Warum muss Fleischersatz den Protein enthalten? Rein als Beispiel, weder fordere ich das, noch ist das so und man wird es auch Lebensmitteltechnisch wohl auch nicht hinbekommen. Es soll Fleisch auf Basis von Geschmack und Textur ersetzen. Niemand hat je den Anspruch formuliert, dass Fleischersatz Fleisch ernährungsbiolgisch ersetzen soll. Dass tut weder der Gesetzgeber, noch die Hersteller noch erwarten das die Kunden.... Und es wäre auch hanebüchen. Wenn es darum ginge, wäre der halbe Supermarkt leer, weil so viele Produkte keinen wirklichen ernährungsbiologischen Wert haben, denn du hier jetzt an "Fleischersatz" fabulieren willst. Zudem wirst du der veganen Lebensmittelindustrie schon wieder komplett unbelegt vor, was für ein ziel sie angeblich hat(möglichst billig irgendwas zu produzieren um den Kunden zu täuschen)

Deine aller grundlegende Prämisse, die für deine Frage nötig wäre, ist schlicht nicht existent und macht auch keinen Sinn...

PS: Die Ironie daran ist, dass mit großen Aufwand daran geforscht wird für Diätik Lebensmittel zu finden, die möglich nur sättigen ohne Kalorien zu haben (was durch Protein ja unweigerlich der Fall wäre). Und das die Masse Fleisch auch nicht des Proteins wegen isst sondern wegen Gewohnheit, Geschmack und Sättigung. Denn wenn es um ernährungsbiologische Erkenntnisse ginge, würden sie nicht das fette Schwein essen, sondern wohl eher wenn Huhn oder Rind oder gleich VEGANES Protein, welches in Form von Soja, Bohnen und Co daherkommt.
 
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xexex schrieb:
Du kapierst es noch immer nicht. Wenn solche Regelungen nicht getroffen werden, verkauft dir die Industrie in ein paar Jahren noch Fleischersatz mit 2% Protein, sie müssen nur noch herausfinden wie man das Wasser besser in Form bringen kann.
Klingt geil, sollte ja kaum noch Kalorien haben.
 
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xexex schrieb:
Wer stellt den solchen Mist wie "veganer Schnitzel" her?
Mist gibt es immer und überall. Unabhängig ob mit oder ohne Fleisch.

Hier einmal die Zutatenliste eines guten veganen Schnitzel:
Trinkwasser, Weizenmehl, Sojaprotein, Rapsöl, Weizengluten, Haferfasern, natürliches Aroma, Kochsalz, Verdickungsmittel: Methylcellulose, Maismehl, Weizenstärke, Branntweinessig, Gewürze, Zucker, Flohsamenschalen, Hefe.
Quelle: https://www.ruegenwalder.de/de/prod...kte/vegane-schnitzel/vegane-muehlen-schnitzel

Ich weiß nicht, was daran Mist sein soll oder was daran schlimme Chemie sein soll.

xexex schrieb:
wenn ich einen veganen vegetarischen Burger will, nehme ich Ziegenkäse oder Pilze für das Patty und nicht irgendein Industrieprodukt.

Der Industriemüll und mangelhafte Auszeichnung der Produkte verhindern, dass man im veganen Regal tatsächlich Sachen kaufen kann die gesund und natürlich sind. Seien es vegane Brotaufstriche, Gerichte wie Dal oder einfach nur Tofu, oft landen die jetzt zwischen Bergen an Industrieware und da geht es nur noch um billig.
Du kaufst und isst absolut nie eine fertige TK-Pizza?

Oder haust mal keine TK-Pommes und TK-Nuggets in den Backofen oder (Heißluft)Fritteuse?

Wer so etwas absolut nie konsumiert, der hebe hier einmal die Hand. Und falls tatsächlich nicht: Einmal darüber nachdenken, welchen Anteil man in der Bevölkerung hat.

Nicht das Produkt an sich macht das Gift, sondern die Dosis.

Und was ist gegen eine billige TK-Salamipizza oder einem veganen Schnitzel auszusetzen, wenn man es mal ist?

Wer ernährt sich primär von veganen Schnitzeln etc.? Wer ernährt sich primär von TK-Pizza etc.?

Das wäre dann generell einfach eine ungesunde und unausgewogene Ernährung.
 
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Incanus schrieb:
Das ist weiterhin eine unzulässige Folgerung. Immer ist und bleibt da falsch, zeigen doch die eigenen Zahlen. 98% sind nicht 100% Und 'Massentierhaltung' ist zudem nicht automatisch Industrieprodukt.
Klar, man kann auch pedantisch sein. Hinterlässt dann entsprechenden Eindruck in Anbetracht der Realität.

Massentierhaltung ist die Anwendung industrieller Prinzipien auf die Tierhaltung. Daher ist in der Praxis so gut wie jede Form der Massentierhaltung auch industriell. Bevor wir uns wieder über die korrekte Formulierung streiten.
 
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Skaiy schrieb:
was daran schlimme Chemie
Das einzig halbsynthetische darin ist die Methylcellulose, die aus natürlicher Cellulose hergestellt wird. Das ist das typische Beispiel, warum ich sofort weiß, dass jemand keine Ahnung hat, wenn er bei lebensmitteln mit "Chemie" als Argument kommt. Und das jemand, der pauschal mit "Mist" daher kommt, wenn er von einem veganen Schnitzel spricht, ein Ideologe ist.
 
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Aber aber aber Methylcellulose ist auch in Tapetenkleister!e1nself
So wie auch die böse Kartoffelstärke!

Nur, bevor es jemand anderes erwähnt. =P
 
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Lipovitan schrieb:
Massentierhaltung ist die Anwendung industrieller Prinzipien auf die Tierhaltung. Daher ist in der Praxis so gut wie jede Form der Massentierhaltung auch industriell. Bevor wir uns wieder über die korrekte Formulierung streiten.
Ok, das kann man natürlich so sehen. Wobei wohl eigentlich die industrielle Produktion von Nahrungsmitteln aus verschiedenen Grundstoffen im Gegensatz zum 'natürlichen' Wachstum dieser im Tier oder an der Pflanze.
Bei 'natürlich' kann man dann aber auch wieder verschiedene Kriterien anwenden, je nach Fütterung, Medikamentengabe, Pestizideinsatz etc. Ein unendliches Thema.
 
xexex schrieb:
Wenn man eine höhere Akzeptanz von vegetarischen/veganen Produkten haben will, darf man sie nicht in einer Ecke verstecken in die niemand hingeht.
Die Akzeptanz ist längst vorhanden, ich weiß nicht wie ich mehrere Regalmeter vegane/vegetarische Lebensmittel übersehen könnte. Kann natürlich sein, dass REWE oder Edeka bei dir nur eine kleine Ecke haben, weiß ich nicht.
xexex schrieb:
Was ändert es für dich wenn neben der Schweinewurst eine Erbsenwurst liegt, würde mich echt mal interessieren.
Der Geruch den durchschnittliche Fleischtheken in Supermärkten verströmen ist einfach eklig für mich und motiviert mich schnell daran vorbeizugehen. Ist ein ganz subjektives Empfinden, vielleicht bin ich übersensibel. Dort von den gleichen Fachverkäufer:innen vegane/vegetarische Lebensmittel zu kaufen käme mir nicht in den Sinn, weshalb ich auch die nahen Käsetheken (so wie eigentlich alles im Umkreis) ignoriere.

Davon ab, keine Ahnung warum es solche Theken überhaupt gibt, wirklich Kund:innen sehe ich dort seltenst und das Zeug landet wahrscheinlich überwiegend im Müll.
 
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Lipovitan schrieb:
Das Soja von den gerodeten Regenwaldflächen wird zum Beispiel zu 80% für Tierfutter verwendet wird. Während Soja für den menschlichen Verzehr häufig aus Europa stammt.
Könnte man ja ändern - ich glaube, gelesen zu haben, daß die US-amerikanischen Sojafarmer derzeit feststellen, daß China (bislang ihr größter Abnehmer) dank Trumps Politik ihr Soja nicht mehr haben will.

Importieren wir halt Gen-Soja anstelle von Regenwald-Soja als Tierfutter... :mussweg:

Ergänzung ()

Lipovitan schrieb:
Ca. 98% des in Deutschland verzehrten Fleisches stammt aus der Massentierhaltung. Das ist die Wahrheit! Die verbleibenden 2% sind so verschwindend gering, dass ein @Reglohln davon sprechen darf, dass ein Burger immer ein Industrieprodukt.

Da hilft es nicht, das DU dein Fleisch vom Bio-Bauern, Brot vom Handwerksbäcker und den Salat aus dem eigenen Garten holst. Das trifft eben für die überwältigende Mehrheit eben nicht zu, das spiegelt nicht die Realität wieder und negiert somit @Reglohln Aussage nicht im geringsten.

Entschuldigung, aber gerade in einem Forum, in dem sich etliche Leute tummeln, die mit Mathematik und/oder Informatik zu tun haben, muß ich dir da widersprechen,

Wenn ein Burger IMMER ein Industrieprodukt ist (wie @Reglohln schrieb) bedeutet das, es gibt keinen Burger, der kein Industrieprodukt ist.

Sofern auch nur ein einziger Burger existiert, der kein Industrieprodukt ist, ist @Reglohln 's Aussage widerlegt.

Das, was für die überwältigende Mehrheit zutrifft, spielt für die boole'sche Logik keine Rolle.

</klugscheiß>
 
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xexex schrieb:
Dann erzähle uns mal wie hoch der Anteil an Weizenproteinen oder anderen Zusätzen im Fleischersatz sein muss, damit es noch als solches verkauft werden kann.
Vegan sagt ja nicht aus was drin ist, sondern was nicht drin ist. Was willst du da also gesetzlich regeln?
Skaiy schrieb:
Ich weiß nicht, was daran Mist sein soll oder was daran schlimme Chemie sein soll.
Aber in jeder Doku über Veggi-Lebensmittel sagt sagen die Methylcellulose ist in Tapetenkleister :hammer_alt:
Komisch nur, dass die beim Pökelsalz bzw. Kaliumnitrat nie sagen, das steckt in Schwarzpulver.
 
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