Das Aus für Veggi-Burger, EU-Parlament hat abgestimmt

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Tomislav2007 schrieb:
bei mir läuft gar nichts mies.
Ah, ok. Klar.

Habu schrieb:
Das sieht Nabu offenbar anders, dort wird die Synergie von Naturschutz und Imkereien schon sehr positiv beschrieben
Ja, naja. Der NABU. Die haben hier bei bei uns auch ein Wildgehege, in dem u. a. Schwarz-, Dam- und Rehwild auf kleiner Fläche zur Schau gestellt und auch mit viel mit Brot gefüttert werden.

Und Honigbienen sind keine Wildtiere. Sie sind gezüchtete Nutztiere. Sie sind in keiner Wiese vom Aussterben bedroht. Gab mal eine gute Folge Magazin Royal zum Thema.

Habu schrieb:
Also zumindest in dem Punkt hab ich von zwei Ernährungswissenschaftlern
"Ab und zu mal ein Ei" sagt meiner Meinung nach schon aus, dass es nicht essenziell ist.

Und bei Arachidonsäure ist sich die Wissenschaft bisher auch nicht einig. Ich warte ab und esse bis dahin jeden Morgen Nüsse, Saaten und Leinöl 😅.
 
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Skaiy schrieb:
Einzig und allein Vitamin B12 muss supplementiert werden.
Damit wäre doch aber Habus Aussage belegt? Damit wäre eine 100% vegane Ernährung auf natürliche Weise nicht machbar. Meine Kenntnisse in Ernährungswissenschaften stützt ebenfalls das, was Habu sagt. Insbesondere Kinder soll man nicht 100% vegab ernähren. Zumindest nicht ohne deutlich zu suplementieren.

Aber mal ganz ehrlich? Dieser Nebenkriegsschauplatz ist absurd und komplett unnötig. Der viel grössere und relevantere Elefant im Raum sollte doch ein anderer sein oder nicht?
 
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Welcher Elefant denn? Dass die falsche Frau einen politischen Vorschlag gemacht hat und manch einer darin abseits jeglicher Ideologie einen gewissen Sinn erkennen kann?
Also zurück zu. Thema, was entginge einem sich vegetarisch oder vegan ernährendem Menschen, wenn das vegane Schnitzel nicht mehr Schnitzel heißen dürfte?
Und fehlende Warnhinweise auf Saft Orangen, dass sie je nach Betrachtungsweise nicht vegan sind kann man ja unabhängig davon auch noch angehen. Oder das Verbieten von Mogelpackungen etc. Nur weil eine Lösung nicht alles vollständig abdeckt oder von den falschen Leuten vorgeschlagen wird bedeutet ja nicht, dass man dann aufhören muss Dinge zu verbessern.
 
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Incanus schrieb:
Nur weil eine Lösung
Es existierte kein Problem. Wozu es dann lösen? Achja, um eine Lobby zu schützen.
 
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Das kann man natürlich für jede Regelung so sehen, Für den einen ist es ein Problem, für den anderen eine Unannehmlichkeit und dem Dritten ist es völlig egal.
 
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Incanus schrieb:
Also zurück zu. Thema, was entginge einem sich vegetarisch oder vegan ernährendem Menschen, wenn das vegane Schnitzel nicht mehr Schnitzel heißen dürfte?
Schnelle Informationsbeschaffung.
Somit weiß jeder, was das Produkt darstellen soll.
 
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In einem bürokratischen System bin ich gewohnt, dass ein Problem gründlich untersucht wird bevor mittels einer Regelung oder einem Gesetz eine Lösung für das Problem gefunden wird. Das fängt damit an, ob die gefühlte Wahrnehmung des Problems überhaupt real ist. Also ganz simpel: Existiert das Problem überhaupt? Gibt es wissenschaftliche Untersuchungen die die Existenz des Problems bestätigen? Wenn ja, wie groß ist das Problem das es eine Regelung rechtfertigt.

All das müssen doch Verfechter beantworten können.

Wenn aber die Untersuchung des Problems ergibt das kein Problem existiert. Wozu es dann Regeln? Wo ist die Untersuchung?

Ich kann dir als Befürworter des allgemeinen Tempolimits schließlich auch beantworten, dass ein und warum ein Problem existiert und welche Auswirkungen es hat.
 
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OdinHades schrieb:
Ich halte es sogar ein Stück weit legitim, Tiere auszubeuten.
Da bin ich anderer Meinung. Die Ausbeutung und das Quälen von empfindungsfähigen Lebewesen kann man nicht rechtfertigen. Ich halte es da wie Plutarch: "Wer roh zu Tieren sei, verhalte sich so auch Menschen gegenüber". Menschen die in dieser Industrie arbeiten, erleiden oft schwere Traumata oder stumpfen empathisch komplett ab. Die Hemmschwelle für Grausamkeit wird im Hinblick auf Tiere herabgesetzt und das fällt meiner Meinung nach auch auf den Umgang mit Menschen zurück.

OdinHades schrieb:
Wer bin ich, darüber auch nur ansatzweise urteilen zu wollen?
Ein Bewohner dieses Planeten, der durch den besinnungslosen Konsum anderer Menschen unbewohnbar gemacht wird? Ich finde schon, dass es jeden etwas angeht, wie man mit der Welt, die wir uns teilen müssen umgehen. Insbesondere wenn man Kinder hat und deren Zukunft sicher stellen will.

Reglohln schrieb:
Und Honigbienen sind keine Wildtiere.
Sehe da jetzt trotzdem kein Problem. Solange es nicht zu viele Populationen werden und die Wildbienen vertrieben werden, schadet es nicht und hilft der Pflanzenwelt. Natürlich will ich das Zeug nicht im Supermarkt sehen und hab auch sonst keinen Bedarf, aber wenn es jemand als Hobby macht, sehe ich keinen Grund, denjenigen dafür zu verurteilen. Im Gegenteil.

@Erkekjetter Genau das. Solange die Forschung unschlüssig und nicht abgeschlossen ist, halte ich diese Überlegungen für legitim. Wäre es ethisch vertretbar, würde ich es so machen und statt mich auf Supplemente zu verlassen sowie Mangelerscheinungen bei weiteren kritischen Stoffen zu riskieren, lieber mal ein tierisches Erzeugnis zu mir nehmen. Auch synthetisches Fleisch aus dem Labor wäre eine Lösung. Und das gilt insbesondere für die Tiere und Kinder für die ich diese Entscheidungen aktuell noch treffen muss. Einen Fehler würde ich mir in der Hinsicht nie verzeihen, also riskiere ich es gar nicht erst.
 
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Incanus schrieb:
Also zurück zu. Thema, was entginge einem sich vegetarisch oder vegan ernährendem Menschen, wenn das vegane Schnitzel nicht mehr Schnitzel heißen dürfte?
Weil diese Begriffe für den Menschen, ob Vegetarierer oder nicht, nun mal eine Hilfestellung für das Ess- und Einkaufsverhalten darstellen. Wenn ich eine vegetarische Wurst oder Schnitzel kaufen möchte dann habe ich eine recht genaue Vorstellung davon was mich bei diesem Produkt erwartet. Das habe ich bei alternativen Fantasienamen wie Veggie-Dingsda so nicht. Der Begriff bezeichnet eine Zubereitungsart, nicht mehr nicht weniger.
Das was hier viele ärgert ist der vorgeschobene Grund. Warum darf dagegen auf der Schokolade eine grosse Erdbeere drauf sein obwohl nur künstliche Aromen enthalten sind, warum darf der Saft Mangosaft heissen obwohl er zu 90% aus Apfel besteht? Dieses Wurst-Schnitzel "Problem" betrifft eigentlich nur die potentiellen Käufer veganer oder vegetarischer Produkte und eine Minderheit von Menschen welche solche Produkte vermeiden möchten.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Weil die vegane Minderheit für ihre Fleischersatz Imitate die Namen von leckeren fleischhaltigen Produkten benutzt/kopiert/stiehlt.
Denkt euch doch ganz einfach für eure Fleischersatz Imitate eigene Namen (z.B. veganes Dingsda) aus und alles ist in bester Ordnung.
Oder habt ihr Angst das weniger Fleischersatz Imitate verkauft werden wenn da nicht mehr die Namen der leckeren fleischhaltigen Originale drauf stehen ?
Jetzt stiehlt man also schon die Bezeichnungen? "Euch" und "ihr" als Formulierungen werden bewusst als spaltende, tribalisierende Elemente verwendet, um sich in eine Position der Abgrenzung und Überlegenheit zu begeben? "Stehlen" jetzt auch noch als kriminalisierendes Element?

Da offenbart sich doch sehr schön etwas Unschönes 😉.

Angst attestiere ich tatsächlich einer Gruppe, die ihre ideologische, von Partikularinteressen geprägte und beinahe pathologische Haltung zum und Identifizierung mit Fleischkonsum anscheinend einer Bedrohung durch eine Minderheit ausgesetzt sieht und dabei auch noch ganz heuchlerisch vorgibt, diese Minderheit schützen zu wollen, obwohl diese Minderheit in diesem Kontext nie ein Schutzbedürfnis geäußert hat.

Ich glaube, eine Gruppe religiöser Fleischanbeter braucht gaaanz viel Empathie, damit sie in ihrer prekären, bedrohten und verängstigten Lage noch halbwegs über die Runden kommt 😅.

Anders ist es nicht zu erklären, sich mit Händen und Füßen gegen etwas zu wehren, das jahrelang und bis heute kein Problem war und auch nie sein wird. Zumindest für die "ach so schwache und schutzbedürftige" Minderheit nicht.

Das ist einfach nur armselig.
 
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Hab mir heute ausversehn Hackschitzel gekauft war sogar Vegan aber leider nicht zum essen geeignet.
Glaub die müssen da auch mal was machen die Verwechslungsgefahr ist einfach zu hoch.
Oder die kümmern sich mal um die wirklich wichtigen Dinge.
 
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Geh mal im Laden Rindswurst kaufen. Denkste dir als religiöser Mensch vielleicht, kann nix schiefgehen, ist kein Schwein drin. Aber der Darm besteht oft aus Schwein. Wird nur im Kleingedruckten erwähnt. Das Produkt heißt Rindswurst und nicht Rindwurst im Schweinedarm. Das ist nur eines von vielen Beispielen. Aber ey, scheißegal, hauptsache es ist Fleisch drin! Keine Verwechslungsgefahr, geil!

Und so ein Vorstoß kommt dann von einer angeblich christlichen Partei. Dass die das Neue Testament nie gelesen und von Jesus mal so gar keine Ahnung haben, daran hab ich mich ja schon gewöhnt. Aber nicht mal das Alte Testament scheinen sie zu kennen. Sonst würden sie sich ja nicht massenhaft Schweinefleisch zwischen die Kiemen schieben. Nee, sie kotzen stattdessen noch andere Religionen an, welche die gemeinsame Basis vielleicht etwas konsequenter durchziehen.

Sorry, ich drifte schon wieder in ganz viele Themen ab, aber es gibt auch einfach so viele gute Gründe, um von der ganzen Angelegenheit angewidert zu sein. =P
 
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Mit Absicht gekauft, und für erstaunlich gut befunden:

https://www.valess.de/produkte

Ohne Panade und Sauce/Füllung würd's vermutlich eher negativ auffallen, aber Fleisch esse ich auch nicht pur. Gewürze und ein Berg Zwiebeln müssen mindestens dazu.

Vegetarisches Gehacktes fand ich weniger gelungen - hatte so'n' leicht komposthaufigen Beigeschmack.
 
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Verwandt mit dem ganzen Thema, habe ich heute Morgen einen kurzen Radiobericht ueber den Fall "Likoer ohne Ei" gehoert.
Verpoorten klagt gegen den Namen, weil es Kunden zu sehr an Eierlikoer erinnern wuerde...

OdinHades schrieb:
Und so ein Vorstoß kommt dann von einer angeblich christlichen Partei.
Ich weiss nicht welche Parteien so alles in der europaeischen EVP sind und wieviele davon das Christentum im Namen haben, aber zumindest die deutschen sind gegen den Vorschlag. Sagen sie zumindest jetzt, wie genau abgestimmt wurde weiss ich nicht.
 
.one schrieb:
Nur nicht für das was wir essen?
Der Ansatz ist nunmal eher, dass das, was in Europa als Lebensmittel verkauft werden darf, hauptsächlich gesundheitlich unbedenklich sein soll. Darüber hinaus gibt es auch gewisse Zertifizierungen wie z.B. für Lebensmittel aus biologischem Anbau. Das ist vielleicht vergleichbar mit dem V-Label. Allerdings gibt es für Bio-Produkte einerseits staatliche Zertifizierungen und andererseits private Anbauverbände, die entsprechende Logos vergeben. Und dennoch ist nunmal kein Hersteller verpflichtet, eine solche Zertifizierung zu durchlaufen. Heißt: Es gibt sicherlich Produkte, die irgendeinem Bio-Standard entsprechen, aber nicht derart zertifiziert sind. Und dieselbe Situation hat man beim V-Label.

Wie willst du das nun lösen?
Ich fände das grundsätzlich ja gut, aber ich sehe nicht, wie das praktikabel umgesetzt werden kann...
 
Vielleicht als kleiner Einwurf:
Selbst der CDU AgraMinister findet die Idee nicht (mehr?) gut.
Und ja, gerade eine Partei die sich selbst auf die Fahne geschrieben hat, die Wirtschaft wieder anzukurbeln, sollte der Industrie keine unnötigen Mehrkosten wegen Bezeichnungen von veganen Lebensmitteln aufdrücken. Da bin ich mal (ausnahmsweise) der gleichen Meinung wie jemand aus der CDU :mussweg:

Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/rainer-veggie-namen-eu-100.html

JMP $FCE2 schrieb:
Vegetarisches Gehacktes fand ich weniger gelungen - hatte so'n' leicht komposthaufigen Beigeschmack.
Mühlen Hack und ByondMeat Hack finde ich persönlich sehr lecker. Gerade das Mühlen Hack hat einen seltsamen Geruch beim aufmachen, aber dann gebraten super lecker.
Aber woher weißt du eigentlich wie Kompost schmeckt? :D

Ranayna schrieb:
...aber zumindest die deutschen sind gegen den Vorschlag. Sagen sie zumindest jetzt, wie genau abgestimmt wurde weiss ich nicht.
-> https://www.abgeordnetenwatch.de/eu...k-fuer-vegetarische-und-vegane-ersatzprodukte
 
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Rafzahn schrieb:
Ist so wie so, meiner Meinung nach, ein Rising Star mit großartigen Produkten. Viel näher an Fleisch kann man quasi nicht kommen, wenn man das möchte.
 
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Rafzahn schrieb:
sollte der Industrie keine unnötigen Mehrkosten wegen Bezeichnungen von veganen Lebensmitteln aufdrücken.
Wenn die Industrie dazu nicht zig tausend Meetings und Marktforschungsumfragen veranstaltet, dann benötigt ein einzelner zuständiger Mitarbeiter zum Austausch des Textfeld in den Druckdaten ungefähr 5 Minuten je Produkt.
 
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h00bi schrieb:
Marktforschungsumfragen veranstaltet, dann benötigt ein einzelner zuständiger Mitarbeiter zum Austausch des Textfeld in den Druckdaten ungefähr 5 Minuten je Produkt.
Und wie soll ohne Forschung eine Alternative gefunden werden, die möglichst wenig customer education benötigt?
 
h00bi schrieb:
Wenn die Industrie dazu nicht zig tausend Meetings und Marktforschungsumfragen veranstaltet, dann benötigt ein einzelner zuständiger Mitarbeiter zum Austausch des Textfeld in den Druckdaten ungefähr 5 Minuten je Produkt.
Klar, in großen Unternehmen werden wichtige Entscheidungen immer so gefällt /s..

Ganz ehrlich, wer denkt, dass die Umbenennung von Produktnamen eine Kleinigkeit ist, hat von Wirtschaft, Marketing und Markenrecht offenbar nicht besonders viel Ahnung.
Da hängt ein ganzer Rattenschwanz dran – Verpackungen, Werbung, Online-Auftritte, Verträge, Produktdatenbanken und rechtliche Prüfungen. Das ist kein „mal eben Textfeld austauschen“.

Bevor man sowas schreibt, sollte man sich ein bisschen informieren.
ChatGPT und Co erklären es dir gerne..

Ich finde es einfach absurd, dass manche lieber so tun, als könnten sie ein veganes Produkt nicht vom Original unterscheiden, anstatt einfach zuzugeben, wie unsinnig diese ganze Diskussion ist.

Es ist doch wirklich nicht so schwer, mit offenen Augen einzukaufen.

knoxxi schrieb:
Ist so wie so, meiner Meinung nach, ein Rising Star mit großartigen Produkten. Viel näher an Fleisch kann man quasi nicht kommen, wenn man das möchte.
Falls noch nicht probiert, die gefrorenen Burger Pattys sind genial! Außerdem soll wohl in naher Zukunft eine Steak Alternative vorgestellt werden.
 
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