Das Aus für Veggi-Burger, EU-Parlament hat abgestimmt

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Habu schrieb:
Gebrauchtware .. verhindert Tierleid, da es Ressourcen schont.
Weil du dir sonst eine neue Lederjacke gekauft hättest? Aber für andere die dich in der Jacke sehen und für die du automatisch Werbesäule für Lederjacken bist, macht das keinen Unterschied. Von der wackeligen Ernsthaftigkeit deiner vorigen Aussagen mal ganz abgesehen. Ich meine, mal ehrlich. Unter uns. Ich stell mir dich gerade vor, wie du die Jacke trägst und sagst - Zitat: "Man kann ein klares Zeichen setzen, indem man Hersteller die solche Materialien einsetzen konsequent meidet". Brüller.

Habu schrieb:
aus ernährungsphysiologischer Perspektive wäre es einfach sinnvoll, gelegentlich mal ein Ei zu essen. Wird dir jeder Ernährungsberater bestätigen
Die Existenz der Menschheit ist an Hühner gebunden? :)
 
Kaito Kariheddo schrieb:
Na hoffentlich nicht mit Fäkalien aus der Massentierhaltung^^
Glaube ich auch nicht, denke da wird Kunstdünger im Einsatz sein. Menschliche Fäkalien wären auch machbar, wie es der Marsianer gemacht hat. ^^

Kuristina schrieb:
Weil du dir sonst eine neue Lederjacke gekauft hättest?
Nein, aber ein neues Produkt für das logischerweise ebenfalls Ressourcen benötigt werden. Und alles was wir von diesem Planeten nehmen, ist für andere Lebewesen nicht mehr nutzbar. Und sei es nur das Wasser, dass für die Produktion benötigt wird. Aber der ganze Vertriebsweg von egal welchen Produkt verursacht direkt und indirekt Tierleid.

Kuristina schrieb:
Ich stell mir dich gerade vor, wie du die Jacke trägst und sagst - Zitat: "Man kann ein klares Zeichen setzen, indem man Hersteller die solche Materialien einsetzen konsequent meidet". Brüller.
Vielleicht nicht bei den Menschen im direkten Umfeld, aber bei den Produzenten, die ihre Ware nicht mehr verkaufen, wird es ankommen. Klingt für mich, als ginge es dir da mehr um die Selbstdarstellung und Außenwahrnehmung. Als ob das alte, gammlige Ding irgendjemanden in seinem Verhalten beeinflussen wird, wo das Zeug doch wirklich überall im Einsatz ist.

Aber hast du dich mal gefragt, warum Veganer in letzter Zeit einen so miesen Ruf haben? Vielleicht weil sie selbst die Leute, die wirklich viel Zeit, Geld und Mühe für die Sache aufbringen, wegen einer 30 Jahren alten Jacke und einem geschenkten Glas Honig an den Pranger stellen? Hauptsache den moralischen Zeigefinger über alle anderen erheben und sich selbstzufrieden zurücklehnen. Genau dieses Gatekeeping und diese unreflektierte Arroganz sorgen für die teils völlig übertriebene Gegenbewegung, die wir ja auch hier im Thread zu genüge gesehen haben.

Und ja, tierische Lebensmittel sind lebenswichtig und sinnvoll für unsere Ernährung. Das ist einfach ein wissenschaftlicher Fakt. Solange das aber nicht auf faire und ethisch vertretbare Weise produziert werden kann, lebe ich damit, dass mein Körper vielleicht nicht 100% optimal versorgt ist. Ich würde es aber begrüßen, wenn sich das eines Tages ändert und kann verstehen, dass das für viele Menschen nicht der richtige Weg ist.
 
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Habu schrieb:
wegen einer 30 Jahren alten Jacke und einem geschenkten Glas Honig an den Pranger stellen?
Ich stelle dich deswegen nicht an den Pranger. Mich haben nur manche Aussagen von dir irritiert, die entweder widersprüchlich oder komisch wertend waren. Wie das mit dem gesunden Menschenverstand. Den würde ich dir nie absprechen. Trotz Honig und Jacke. :)
 
@Kuristina Was du hier machst, ist schon vorbildliches Gatekeeping, aber entschuldige wenn du dich von mir angegriffen gefühlt hast. Du hast recht, die Formulierung war zu aggressiv. Ich wollte damit niemanden abwerten, sondern nur auf die Diskrepanz hinweisen, einerseits Tierleid verhindern zu wollen, aber anderseits ein funktionierendes Produkt aus rein ideologischen Gründen mit einem anderen zu ersetzen bzw. Milliarden von einwandfreien Lederwaren in den Müll zu werfen.

Obwohl die Tiere dafür dann völlig umsonst leiden mussten und sie noch jahrelang ihren Zweck erfüllen könnten. Noch mehr Plastikmüll zu produzieren, noch mehr Ressourcen verballern, noch mehr Lebensraum einnehmen... all das verursacht vor allem langfristig eine nicht zu bezifferende Menge an Tierleid, die man komplett vermeiden könnte, wäre man in diesem Punkt weniger verbohrt. Das ist in meinen Augen absolut logisch und somit eben eine naheliegende Schlussfolgerung, sofern man nicht blind einer Überzeugung folgt und dabei denn eigentlich Sinn der Sache aus den Augen verliert.
 
Tomislav2007 schrieb:
Wenn es nur eine kleine Minderheit betrifft, wie du schreibst:
Tomislav2007 schrieb:
Das betrifft doch nur eine kleine vegane Minderheit
Tomislav2007 schrieb:
Weil ihr eine kleine Minderheit seid
Tomislav2007 schrieb:
nur die betroffene Minderheit sieht das so,
Weshalb also ist das für die Mehrheit plötzlich ein Problem, so dass diese sich genötigt fühlt, der Minderheit die Verwendung bestimmter Begrifflichkeiten zu untersagen?

Oder habe ich da etwas missverstanden? Bei den ganzen Schwachfug-Nebelkerzen hier ist das ja schnell passiert 😅.
 
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Ist schon vernünftig Ressourcen zu verbrauchen wenn sie schon mal da sind. Bei Deinem Verbrauch würde ich mir keine Sorgen machen. Du bist sensibel genug um Dir viele Gedanken zu machen und brauchst Dich nicht zu kasteien.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Empathie bezahlt nicht meine Rechnungen.
Woher weißt du das, wenn du keine Empathie besitzt?

Tomislav2007 schrieb:
Ich entscheide hier doch nichts, ich schreibe hier nur meine Meinung.
Ja, da bist du ebenso fehl am Platz.

Tomislav2007 schrieb:
Das hast du gut erkannt, in der Realität sind es selten die empathischen Menschen die Entscheidungen treffen.
Genau. Deswegen läuft's ja auch so mies. Da sind wir uns mal einig.

Habu schrieb:
aber aus ernährungsphysiologischer Perspektive wäre es einfach sinnvoll, gelegentlich mal ein Ei zu essen.
Was bedeutet, dass es nicht nötig ist. Quasi "Kann man machen, braucht man aber nicht."

Habu schrieb:
Aber ja, natürlich ist großindustrielle Produktion von Honig nicht mit veganer Lebensweise vereinbar.
Im Prinzip schließt das deine Aussage nicht aus, aber dennoch zur Vollständigkeit: Kein Honig ist vegan.

Habu schrieb:
Bienenzüchter, die nur nehmen was nicht benötigt wird, verursachen kein Tierleid, sondern erweisen der Natur sogar einen Dienst.
Bereits das Wort "Züchter" widerlegt die Aussage. Und würden es die Bienen nicht benötigen, müssten sie keine Ersatzstoffe bekommen.

Habu schrieb:
gesundem Menschenverstand
Den gibt's nicht.

Habu schrieb:
Oder hast du ein gutes Argument dafür, warum ich meine treue alte Jacke jetzt in den Müll schmeißen soll, solange sie noch ihren Zweck erfüllt?
Das fordern auch keine Veganer:innen, die nicht maximal "militant" unterwegs sind. Ich habe auch noch einen Ledergeldbeutel und Klamotten aus Wolle. Einfach, weil ich sie bereits vor meiner veganen Zeit besessen habe.

Aber Artikel z.B. aus Leder kauft man als vegan lebender Mensch selbst gebraucht nicht, wenn es nicht irgendwie vermeidbar ist. Und bei Klamotten lässt sich es immer irgendwie vermeiden.

Habu schrieb:
zum anderen weil sie das Recht haben müssen, das selbst zu entscheiden.
Da beißt sich die Katze meiner Meinung nach in den Schwanz. Man kann das ganze ja auch herumdrehen und nun sagen, sie durften nicht selbst entscheiden, keine tierischen Produkte von klein an zu konsumieren.

Tomislav2007 schrieb:
@Lipovitan schrieb über E904 (Schellack) in Orangensaft
Kein Wunder, dass du mal was Veganes im Warenkorb hattest, wenn du so flüchtig liest 🤭 scnr
 
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Habu schrieb:
Aber hast du dich mal gefragt, warum Veganer in letzter Zeit einen so miesen Ruf haben?
Also Witze über Veganer gabs schon vor 20 Jahren. Generell hatten Veganer schon immer einen schlechten Ruf, weil ihre bloße Existenz ja schon am Wohlfühlgefühl der moralischen Integrität von Fleischessern sägt. Da kommen dann immer die eigenen Widersprüche zum Vorschein wenn mit Veganern geredet wird. Das ist kein schlechter Ruf sondern ein Schutzmechanismus des verletzten Egos.
Allerdings sind in den letzten ca. 5 Jahren wirklich mehr als fragwürdige Veganer aufgetaucht, glaub aber die bezeichnen sich nur so ohne welche zu sein.
 
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Die Frage ist eher, wo all diese vielen vegan lebenden Menschen sind, die andere an den Pranger stellen. Das klingt ähnlich wie "die schweigende Mehrheit".
 
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Hallo

Kaito Kariheddo schrieb:
Find es ja spannend wie Hersteller den Hinweis "vegan" gar nicht erst auf die Produkte drucken sondern erst auf der Website offenbaren- als wenn man Angst hätte das würde die Kundschaft abschrecken.
Ich finde das sehr gut, ich lasse Produkte tatsächlich liegen wo vegan drauf steht, so etwas kommt mir nicht in den Einkaufswagen.
Der einmalige Fehlkauf hat mich traumatisiert, das hat schrecklich geschmeckt, seitdem passe ich auf, das passiert mir nie wieder.

Vigilant schrieb:
Weshalb also ist das für die Mehrheit plötzlich ein Problem, so dass diese sich genötigt fühlt, der Minderheit die Verwendung bestimmter Begrifflichkeiten zu untersagen?
Weil die vegane Minderheit für ihre Fleischersatz Imitate die Namen von leckeren fleischhaltigen Produkten benutzt/kopiert/stiehlt.
Denkt euch doch ganz einfach für eure Fleischersatz Imitate eigene Namen (z.B. veganes Dingsda) aus und alles ist in bester Ordnung.
Oder habt ihr Angst das weniger Fleischersatz Imitate verkauft werden wenn da nicht mehr die Namen der leckeren fleischhaltigen Originale drauf stehen ?

Reglohln schrieb:
Genau. Deswegen läuft's ja auch so mies. Da sind wir uns mal einig.
Wir sind uns natürlich nicht einig, wenn bei dir was auch immer mies läuft OK, bei mir läuft gar nichts mies.

Grüße Tomi
 
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Reglohln schrieb:
Was bedeutet, dass es nicht nötig ist. Quasi "Kann man machen, braucht man aber nicht."
Also zumindest in dem Punkt hab ich von zwei Ernährungswissenschaftlern, die bisher eigentlich auch immer dieser Meinung waren, nach neueren Erkenntnissen gegenteiliges gehört. Da muss ich mich aber auch nochmal etwas schlau machen. Die Quellen waren bisher allerdings glaubwürdig und die Begründung plausibel. Und für Kinder war es sowieso schon immer die Empfehlung, auf jeden Fall auch tierische Erzeugnisse zu integrieren. Die haben andere Bedürfnisse als ein Erwachsener und deren Gesundheit würde ich nicht meinen Überzeugungen opfern.

Reglohln schrieb:
Bereits das Wort "Züchter" widerlegt die Aussage.
Das sieht Nabu offenbar anders, dort wird die Synergie von Naturschutz und Imkereien schon sehr positiv beschrieben. Aber vielleicht bin ich da nicht auf dem Laufenden und möglicherweise sind es auch nur wenige Ausnahmen, die da wirklich mehr als Profitgier im Sinn haben. Aber es gibt sie, die Imker die wirklich sehr an ihren Tieren hängen und den Erhalt der Kolonie über den persönlichen Profit stellen.

Reglohln schrieb:
Das fordert auch keine Veganer:innen, die nicht maximal "militant" unterwegs sind.
Naja, also bei @Kuristina hab ich das schon so wahrgenommen. Aber ist vielleicht heute einfach ein bisschen tsundere...;)

Kaito Kariheddo schrieb:
Allerdings sind in den letzten ca. 5 Jahren wirklich mehr als fragwürdige Veganer aufgetaucht, glaub aber die bezeichnen sich nur so ohne welche zu sein.
Es ist eben zum Lifestyle geworden und geht für viele wohl hauptsächlich um Othering. Und so Auswüchse wie die militante Veganerin auf YouTube helfen auch nicht gerade. Meinem Gefühl nach sind die Fronten auf beiden Seiten immer weiter verhärtet.

Man sieht ja, wie die Fleischindustrie hier jetzt schwere Geschütz auffährt und damit tatsächlich einige (wenige) Leute von ihren "altruistischen" Absichten überzeugen konnte. Es ist einfach nur noch lächerlich. Oder traurig. Wie man will.
 
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Habu schrieb:
Und ja, tierische Lebensmittel sind lebenswichtig und sinnvoll für unsere Ernährung. Das ist einfach ein wissenschaftlicher Fakt.
Das stimmt nicht, ansonsten würden die Veganer ja alle irgendwann daran sterben oder in irgendeiner Form unterentwickelt sein.

Einzig und allein Vitamin B12 muss supplementiert werden.
 
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Skaiy schrieb:
Das stimmt nicht, ansonsten würden die Veganer ja alle irgendwann daran sterben oder in irgendeiner Form unterentwickelt sein.
Man kann ja auch einfach nur nicht gesund sein. Chronische Probleme bei der Verdauung, Probleme mit den Knochen usw...

Für manche Menschen ist es schon mehr als nur B12. Da spielen auch Unverträglichkeiten und Stoffwechselprobleme eine Rolle. Und weitere kritische Nährstoffe haben die meisten gar nicht im Blick, weil sie eben normal essen und da keine Wissenschaft betreiben. Also sinnvoll ist es auf jeden Fall, für manchen sogar lebenswichtig. Ich würde da nicht Verallgemeinern, jeder Mensch ist anders und kommt damit besser oder schlechter zurecht.

Um es mal zu konkretisieren: Arachidonsäure soll wohl ein weiterer essentieller Stoff sein, aber ich hab da noch nicht genug gelesen bisher.
 
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Naja Unverträglichkeiten gibt es auch bei tierischen Produkten.Milchzuckerunverträglichkeit dürfte weit verbreitet sein. Nur wenn man als Veganer die Sojamilch nicht verträgt, kann man einfach zur Mandelmilch greifen.. Oder Hafermilch.. Oder Reismilch.. Oder Kokos-Reis-Milch.. Oder Erbsenmilch. Bei abertausenden essbaren Pflanzen findet sich immer eine alternative. Und die essentiellen Nährstoffe finden sich alle in Pflanzen. Wo glaubst du kommen Aminosäuren her ?^^

Habu schrieb:
Aber ist vielleicht heute einfach ein bisschen tsundere
Aber jemanden als zickig zu bezeichnen ist auch nicht gerade der harmonische Weg^^
 
Kaito Kariheddo schrieb:
Aber jemanden als zickig zu bezeichnet ist auch nicht gerade der harmonische Weg^^
Offenbar kein Stein's Gate Fan... das ist nur eine kleine Anspielung, die hoffentlich nicht missverstanden wird. ;)

Kaito Kariheddo schrieb:
Und die essentiellen Nährstoffe finden sich alle in Pflanzen. Wo glaubst du kommen Aminosäuren her ?^^
Ja, das war auch immer meine Ansicht. Pflanzen sind vor allem deutlich unverzichtbarer als tierische Lebensmittel. Aber die Sache mit der Arachidonsäure gibt mir als Mensch mit Vorerkrankungen in letzter Zeit schon zu denken.
 
Habu schrieb:
Offenbar kein Stein's Gate Fan
Doch klar, sogar einer der wenigen die sich den Anime gekauft haben ^^ Aber tsundere ist halt generell aus der japanischen Popkultur und wird umgangsprachlich auch genutzt um jemanden als zickig zu bezeichnen.

Habu schrieb:
Aber die Sache mit der Arachidonsäure gibt mir als Mensch mit Vorerkrankungen in letzter Zeit schon zu denken.
Naja grundsätzlich war die Natur schon so clever, dass essentielle Sache mit Gefahr für Mangel in der Regel vom Körper selbst synthetisiert werden. Wir haben in der normalen menschlichen Ernährung (welche eben hauptsächlich pflanzenbasiert ist) mehr als genug Vitamin C zum Beispiel. Katzen hingegen nicht, daher wird das in deren Körper hergestellt ^^ Daher glaub ich, dass Mangelerscheinungen erstmal ein hinweis auf Fehlernährung sind. Bei der Arachidonsäure ist das so ne Sache:
Das Enzym was Omega 3 und 6 verarbeitet ist auch nötig für die körpereigene Arachidonsäure-Herstellung.
Bei Pflanzlicher Ernährung hat man ein 1:4 Verhältnis von Omega 3 zu 6. Bei tierischer ca. 1:20.
Ich denke ein pflanzlich ernährter Körper hat mehr Kapazitäten Arachidonsäure herzustellen und Omega 3 zu verarbeiten, als ein fleischernährter Körper, der zuviel Omega 6 hat und dann zwar kein Arachidon herstellen muss, aber eben viel zu wenig Omega 3 hat. Aber ist nur meine Meinung ^^ Musst halt bedenken, bei so Studien werden halt Fleischesser rangenommen, also Leute die bereits ein Fehlverhältnis der Omega-Fettsäuren haben.
 
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Habu schrieb:
Naja, also bei @Kuristina hab ich das schon so wahrgenommen.
Das hast du falsch wahrgenommen. Es ging mir nicht darum, dass du aufhörst Honig zu löffeln und die Jacke zu tragen. Ich finde nur deine Begründungen nicht logisch. Tierwohl scheint dir wichtig, aber wenn die Biene nur privat ausgequetscht wird, ist es wieder egal. Das passt nicht zusammen. Ähnlich bei der Lederjacke. Alles andere hat sich ergeben, weil Menschen manchmal wie Spiegel sind. Aber ich war trotzdem zahm, find ich. :)
 
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Kaito Kariheddo schrieb:
Aber tsundere ist halt generell aus der japanischen Popkultur und wird umgangsprachlich auch genutzt um jemanden als zickig zu bezeichnen.
Ich weiß, aber Kurisu wurde es besonders gerne zum necken/aufziehen genutzt. ^^

Kaito Kariheddo schrieb:
Musst halt bedenken, bei so Studien werden halt Fleischesser rangenommen, also Leute die bereits ein Fehlverhältnis der Omega-Fettsäuren haben.
Da wird aber was du sagst durchaus bestätigt, nur mit dem Hinweis, dass es bestimmte Risikogruppen gibt und ich da durchaus rein passe. Zudem noch eine gewisse Sorge, dass noch andere Stoffe bisher unter dem Rader liefen.

Kuristina schrieb:
Tierwohl scheint dir wichtig, aber wenn die Biene nur privat ausgequetscht wird, ist es wieder egal. Das passt nicht zusammen. Ähnlich bei der Lederjacke.
Ich bin eben der Meinung, dass unter bestimmten Bedingungen ein faires Geben und Nehmen zwischen Mensch und Tier möglich ist. Und so eine private Bienenzucht ist da ein gutes Beispiel, wenn sie eben nicht ausgequetscht werden, sondern nur der Überschuss verwendet wird.

Sonst bin ich eigentlich kein großer Honig-Fan, kann man ja leicht ersetzen und als nette Geste von jemanden, der meine Ernährungsweise nicht kennt, fand ich es völlig okay, das anzunehmen.

Und warum meine Begründung, meine alten Klamotten nicht in den Müll zu schmeißen, nicht logisch ist, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Vielleicht reden wir da aneinander vorbei. Die Signalwirkung geht schon deshalb gegen 0, weil aus der Ferne kein Mensch zwischen Kunst- und Echtleder unterscheiden kann. Da wiegt der Faktor Nachhaltigkeit für mich einfach deutlich schwerer, auch allgemein auf gebrauchte Kleidung bezogen.
Ergänzung ()

Rafzahn schrieb:
Und immer dran denken, das deutsche Reinheitsgebot besagt, Bier ist vegan :).
Weil ich es damals vergessen habe, noch der Vollständigkeit halber: Nein, Bier ist leider nicht vegan. Also das Bier selbst vielleicht, aber die Etiketten auf den Flaschen sind es nicht. Noch so ein Beispiel wie schwer das ist, das alles im Blick zu behalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich halte es sogar ein Stück weit legitim, Tiere auszubeuten. Der Mensch hat bei mir immer Vorrang. Und es gibt Bereiche, da lässt sich Tierleid nicht vermeiden. Dass Medikamente an Tieren getestet werden, find ich voll ok. Dass Menschen Fleisch essen, stört mich auch nicht weiter.

Was mir gegen den Strich geht, sind die ekelhaften Versuche der Industrie, die Herkunft ihrer Waren zu verschleiern und die Umsätze auf Biegen und Brechen anzukurbeln. Da gibt es dann Etikettenschwindel noch und nöcher, während der Konkurrenz künstlich Steine in den Weg geworfen werden und dabei ernsthaft von Verbraucherschutz gefaselt wird. Freier Markt ist da plötzlich auch nicht mehr so wichtig. Da fühle ich mich einfach verarscht. Und ich lasse mich eben nicht gerne verarschen.

Auf die Verpackungen werden munter grüne Wiesen gedruckt, während das Produkt von einem vollkommen misshandelten Tier stammt, welches in seinem Leben kein Tageslicht zu sehen bekommt. Da wird was von "Tierwohl" erzählt bei Haltungsstufe 3, obschon selbst Bio-Haltung noch sehr problematisch ist. Die Industrie weiß schon, dass die meisten eigentlich keine Massentierhaltung wollen. Genau jene ist aber so wunderbar günstig und wird deshalb mit jedem psychologischen Kniff vertuscht und auf den Verbraucherschutz wird gepflegt geschissen.

Dann wird gezielt eine gesellschaftliche Debatte losgetreten, in der es immer wieder hingestellt wird, als würden Vegetarier oder Veganer irgendjemandem etwas wegnehmen wollen. Transportiert wird das Narrativ, dass Fleisch ja gesund sei. Klar, wenn du dir einmal in der Woche sowas gönnst, dann stimmt das sehr wahrscheinlich sogar. Landet aber jeden Tag der Überrest eines gequälten Tieres auf deinem Teller, sagen dir so ziemlich alle renommierten Mediziner eine unschöne Zukunft voraus.

Meinetwegen soll jeder essen oder nicht essen, was auch immer er oder sie möchte. Wer bin ich, darüber auch nur ansatzweise urteilen zu wollen? Es sollte aber mit offenen Karten gespielt werden. Genau das ist nicht der Fall. Der Fleischverzehr wird als das "Normale" hingestellt; das Narrativ bestärkt, dass Vegetarier und Veganer irgendwie komisch sein müssen. Manchmal unterschwellig, immer öfter auch sehr offensiv.

Meine Abneigung gilt der Industrie; meine Stimme gebe ich mit meinem Geldbeutel ab.
 
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