Das Aus für Veggi-Burger, EU-Parlament hat abgestimmt

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Von Beyond find ich eigentlich nur die Burger gut. Die Chicken-Sachen sind irgendwie fad und trocken. Die sind von Vegetarian Butcher meiner bescheidenen Ansicht nach deutlich besser. Aber generell mochte ich immer am liebsten die "alten" Patties, also einfach paniertes Gemüse. Gemüsestäbchen gibt's bei mir öfter, wenn es schnell gehen muss. Kann man sich auch auf einen Burger packen. =D
 
Hallo

Rafzahn schrieb:
Ich finde es einfach absurd, dass manche lieber so tun, als könnten sie ein veganes Produkt nicht vom Original unterscheiden, anstatt einfach zuzugeben, wie unsinnig diese ganze Diskussion ist.
Da gebe ich dir absolut Recht, ich verstehe auch nicht...

Rafzahn schrieb:
Es ist doch wirklich nicht so schwer, mit offenen Augen einzukaufen.
...wieso Veganer ein veganes Bratwurst/Schnitzel Imitat nicht am Aussehen erkennen können wenn nicht vegane/s Bratwurst/Schnitzel drauf steht.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
wenn nicht vegane/s Bratwurst/Schnitzel drauf steht
Weil dann nicht "veganes Schnitzel" draufsteht?

Was ist schwerer:
1. Das groß geschriebene Wort "Vegan" zu erkennen und zu verstehen? oder
2. Ein Kunstwort / eine lange Beschreibung einer Fleischalternative zuzuordnen um abzuschätzen, ob es ein Produkt der gesuchten Kategorie ist?
 
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Hallo

@RedPanda05
Es ist sehr hilfreich sich einfach auch mal das Produkt und nicht nur die Verpackung anzusehen.
Wenn die Veganer dann mehr wissen wollen können sie sich hinten die Zutatenliste durchlesen.

Grüße Tomi
 
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Hallo

RedPanda05 schrieb:
Sry, mein Röntgenblick ist diese Woche in der Inspektion
Ich erkenne am Produktfoto dass das ein Schnitzel imitieren soll.

Grüße Tomi
 
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RedPanda05 schrieb:
Weil dann nicht "veganes Schnitzel" draufsteht?
Glaube die meisten würden das schon auf die Reihe bekommen. Es ist nur eine riesige, unnötige Zeit-, Geld- und Ressourcenverschwendung. Am Ende nennen sie es dann einfach Schvitzel und nichts hat sich geändert. Dumm ist es trotzdem allemal.
 
Wer sich zum Fleisch essen entscheiden, kann sich ruhig die Inhaltsangabe durchlesen, ob wirklich Fleisch drin ist. Vegan sagt ja klar und unmissverständlich, dass keines drin ist. Aber die Fleischesser-Fraktion gibt sich ja auch mit Chemiepampe zufrieden, wenn 0,1% ihrer gewünschten Inhaltsstoffe drin ist
 
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Erkekjetter schrieb:
Damit wäre doch aber Habus Aussage belegt?
Nee, denn er schrieb davon, dass tierische Lebensmittel "lebenswichtig" wären.

Unter "lebenswichtig" verstehe ich, dass es für das Leben entscheidend ist tierische Produkte zu sich zu nehmen und dass man ohne irgendwann daran stirbt oder in irgendeinerweise unterentwickelt ist.

Und das supplementierte B12 für Veganer ist ja ebenfalls nicht tierisch, sondern vegan.

Dementsprechend können sich Veganer vollkommen vegan ernähren und dabei optimal versorgt sein. Ergo: Tierische Lebensmittel sind nicht lebenswichtig.

Und er schrieb ja auch noch, dass das ein wissenschaftlicher Fakt sei und später wird die Aussage relativiert, indem Sonderfälle genannt werden (Krankheit, Unverträglichkeiten etc.), aber das kann ja im selben Maße auch bei Nicht-Veganern vorkommen, sodass Nicht-Veganer supplementieren müssen.

Diese absolute "faktische" Aussage ist halt einfach nicht richtig.

Das beziehe ich explizit nur auf Erwachsene. Bei Kinder kenne ich mich nicht aus.

Erkekjetter schrieb:
Damit wäre eine 100% vegane Ernährung auf natürliche Weise nicht machbar.
Das war ja leider nicht seine Aussage, dagegen hätte ich auch nichts gesagt. ^^
 
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Hallo

Kaito Kariheddo schrieb:
Wer sich zum Fleisch essen entscheiden, kann sich ruhig die Inhaltsangabe durchlesen, ob wirklich Fleisch drin ist.
Wer sich zum vegane Fleischersatz Imitate essen entscheidet, kann sich ruhig die Inhaltsangabe durchlesen, ob wirklich kein Fleisch drin ist.

Kaito Kariheddo schrieb:
Vegan sagt ja klar und missverständlich, dass keines drin ist.
Danke für die Bestätigung das es mit den jetzigen Bezeichnungen (z.B. veganes Schnitzel) zu Missverständnissen kommen kann.
Wurst/Burger/Schnitzel sagt ja klar und unmissverständlich das Fleisch drin ist wenn die EU Abstimmung auch als Gesetz kommt.

Grüße Tomi
 
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Skaiy schrieb:
Und er schrieb ja auch noch, dass das ein wissenschaftlicher Fakt sei und später wird die Aussage relativiert, indem Sonderfälle genannt werden (Krankheit, Unverträglichkeiten etc.), aber das kann ja im selben Maße auch bei Nicht-Veganern vorkommen, sodass Nicht-Veganer supplementieren müssen.
Und für die ist es dann nicht lebenswichtig, dass es auch Alternativen gibt und das akzeptiert wird? Kinder zählen nicht, oder was? Was ist mit Medikamenten und den Leuten, die da auf Wirkstoffe tierischer Herkunft angewiesen sind. War vielleicht zu allgemein formuliert. Für viele klappt es schon ganz gut, will ich gar nicht bestreiten. Man sollte da nur offen bleiben, finde ich und nicht von sich selbst auf alle anderen schließen. Es kann ja auch viele Jahre sehr gut gehen, ehe man die Probleme überhaupt bemerkt.

Skaiy schrieb:
Das war ja leider nicht seine Aussage, dagegen hätte ich auch nichts gesagt. ^^
Das hatte ich an anderer Stelle auch geschrieben. Passt also schon so.
 
Tomislav2007 schrieb:
Danke für die Bestätigung das es mit den jetzigen Bezeichnungen (z.B. veganes Schnitzel) zu Missverständnissen kommen kann.
Du weißt genau, dass er "unmissverständlich" meinte. Völlig unnötig hier jetzt ne Schwalbe hinzulegen. Auf dem Beispiel vom Panda steht groß und fett vegan drauf. Damit ist Fleisch außen vor. Ganz egal, ob das Produkt wie ein Schnitzel aussieht oder wie ne Laterne. Es ist logischerweise kein Fleisch drinnen.
 
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Tomislav2007 schrieb:
kann sich ruhig die Inhaltsangabe durchlesen, ob wirklich kein Fleisch drin ist.
Das wäre ja echt schön wenn das möglich wäre, ist es aber nicht. Daher muß die Bezeichnung eigenständig dabei stehen

Tomislav2007 schrieb:
Danke für die Bestätigung
Das nennt sich Autokorrektur. Ist ja auch offenkundig, dass "unmissverständlich" gemeint ist.

Wurst/Burger/Schnitzel sagt klar und eindeutig das Fleisch drin ist wenn die EU Abstimmung auch als Gesetz durchgesetzt wird.
Glückwunsch, 0,1% Fleisch und Rest dann insekten und Chemiepampe
 
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Hallo

Kuristina schrieb:
Es ist logischerweise kein Fleisch drinnen.
Und wenn aus der EU Abstimmung ein Gesetz wird ist in Wurst/Burgern/Schnitzeln logischerweise Fleisch drin, wo ist das Problem ?

Kaito Kariheddo schrieb:
Danke.

Grüße Tomi
 
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Hallo

@RedPanda05
Ich wußte vorher nicht das du dir Convenience Fertigfleischersatzpampe kaufst, wo man das tatsächliche Produkt nicht sieht.
Bei Fleisch kaufe ich keine Convenience Fertigprodukte, da habe ich das Problem nicht das ich das Produkt nicht sehen kann.

Grüße Tomi
 
Kaito Kariheddo schrieb:
Glückwunsch, 0,1% Fleisch und Rest dann insekten und Chemiepampe
Hast du da ein Beispiel, das höre ich jetzt auch zum ersten Mal. Würde mich allerdings kein Stück überraschen.

Wir hatte ja im Thread jetzt genug Beispiele, wie schwer es ist überhaupt festzustellen, ob etwas vegan ist oder nicht. Hand hoch, wer hier in den letzten 12 Monaten keine Flasche Bier getrunken hat. Oder Mandarinen, Äpfel, Orangen usw. mit Bienenwachsüberzug. Man muss es nicht noch komplizierter machen.
 
Habu schrieb:
Und für die ist es dann nicht lebenswichtig, dass es auch Alternativen gibt und das akzeptiert wird?
Wir können jetzt jegliche Sonderfälle nehmen, indem eine vegane Ernährung dann nicht möglich ist. 🤷

Zudem habe ich doch auch gar keine Wertung zu tierischen Produkten/Inhaltsstoffen gesagt. Wie auch. Ich bin selbst kein Veganer.

Du fügst aber erst im Nachhinein Bedingungen (hier: Krankheiten, Unverträglichkeiten, Kinder etc.) ein, um deine vorangegangene absolute Aussage doch noch treffen zu lassen.

Deine erst im Nachhinein gemachten Bedingungen habe ich aber nicht angesprochen, sondern deine allgemeine Aussage, die allgemein ein "wissenschaftlicher Fakt" sein soll.

Das ist der komplette Absatz:
Habu schrieb:
Und ja, tierische Lebensmittel sind lebenswichtig und sinnvoll für unsere Ernährung. Das ist einfach ein wissenschaftlicher Fakt. Solange das aber nicht auf faire und ethisch vertretbare Weise produziert werden kann, lebe ich damit, dass mein Körper vielleicht nicht 100% optimal versorgt ist. Ich würde es aber begrüßen, wenn sich das eines Tages ändert und kann:verstehen, dass das für viele Menschen nicht der richtige Weg ist.

Das ist verallgemeinert einfach falsch. Ich lese da nichts in Bezug zu Unverträglichkeiten, Krankheiten oder Kinder. Das kam erst später von dir.

Und wie gesagt: Sonderfälle gibt es nicht nur beim Thema vegan, sondern auch beim Thema nicht vegan.

Das Problem eines Mangels hat nichts mit vegan oder nicht vegan zu tun, sondern mit der Ernährung. In beiden Fällen kann ich mich wie ein Mülleimer ernähren und entsprechende Werte und Mängel haben.

Habu schrieb:
Das hatte ich an anderer Stelle auch geschrieben. Passt also schon so.
Ich beziehe mich einzig und allein auf deine Aussage oben. Mit der anderen Aussage habe ich überhaupt nicht interagiert. Nie.
 
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Habu schrieb:
Hast du da ein Beispiel, das höre ich jetzt auch zum ersten Ma
Ist ja Tomis Beispiel, Hauptsache Fleisch drin. Aber das ist ja schon mit 0,1% erfüllt. Er hat ja auch nicht ausgeschlossen was nicht drin sein darf, wieso also nicht Insekten oder gar was ganz synthetisches^^ Hauptsache nichts veganes, ich schätze die Panade kratzt er beim Schnitzel ab
 
Tomislav2007 schrieb:
Bei Fleisch kaufe ich keine Convenience Fertigprodukte, da habe ich das Problem nicht das ich das Produkt nicht sehen kann.
Dann kann es dir doch egal sein, wie das vegane Schnitzel heißt, wenn du auch die Fleischvariante nicht kaufst.
Ergänzung ()

Skaiy schrieb:
Deine erst im Nachhinein gemachten Bedingungen habe ich aber nicht angesprochen, sondern deine allgemeine Aussage, die allgemein ein "wissenschaftlicher Fakt" sein soll.
Dann haben wir uns da missverstanden. Ich rede natürlich nicht von jedem einzelnen Menschen, denn es gibt ja eindeutig Leute, die damit sehr lange und gesund leben können. Gehöre sogar selbst zu diesen Menschen, auch wenn ich es aktuell mehr hinterfrage, da mich zum Beispiel die jüngsten Aussagen von Niko Rittenau - der ja früher genau das Gegenteil beschrieben hat - irritiert haben.

Dass Menschen verschieden sind, andere körperliche Bedürfnisse und Vorraussetzungen haben, setzte ich einfach mal als bekannt und gegeben voraus. Das ist ein wissenschaftlicher Fakt und damit auch, dass vegane Ernährung nicht für jeden geeignet ist. Es ist aber auch ein Fakt, dass sie nicht für jeden nicht geeignet ist. ;)

Was ich Verallgemeinern würde, ist dass eine ausgewogene Ernährung ohne Einschränkungen auf dem Speiseplan, die auch ohne Supplemente funktioniert, sinnvoll und gesund ist. Kannst mich jetzt gerne auf den einen Post fest nageln, auch wenn ich das mit jedem anderen weiter ausgeführt habe, wie genau ich das gemeint habe. Übrigens auch schon bevor es hier in die zweite Runde ging.
 
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