Das erste ITX System

habichtfreak

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hallo,

ich überlege schon lange meinen derzeitigen arbeitslappy (T5500, 4gb ram, i945gm) in rente zu schicken. bisher hat mich eine mischung aus kosten und erhöhtem stromverbrauch davon abgehalten. da ich mittlerweile tagsüber an einen vernünftigen schulungsrechner sitze (i5-3330; 16 gb ram; nvidia g 220), merke ich doch wie langsam eigentlich der lappy ist. daher soll ein kleiner itx-office rechner seinen platz übernehmen.

was schwebt mir vor:
- i5-3470
- ASUS P8H77-I
- 8 GB Kingston ValueRAM (1600er)
- samsung 830 (vorhanden)
- wd blue 640 (vorhanden)

was soll die kiste eigentlich können
- was ein office rechner eben so können soll
- musik hören
- full hd endlich mal wiedergeben können (der lappy kanns nicht)
- gegen die lange weile gelegentlich ein browsergame (flash)
- ganz selten mal ein video umwandeln (eigentlich total unwichtig)

meine fragen an euch:

1. ist in der zusammenstellung ein grober schnitzer den ich vor lauter wald vollkommen übersehen habe?
2. laut burnouts itx-faq ist undervolten mit itx boarden nicht möglich. stimmt das?


warum fehlen in der zusammenstellung eigentlich so viele teile?

richtig erkannt. monitor, tastatur, maus werde ich schon irgendwo finden, dass soll nicht neu gekauft werden. fehlt noch tower und netzteil. erstes kaufe ich aus persönlichem gefallen, wie der anderen gefällt interessiert mich nicht, also warum erwähnen. ja, es ist ein itx-tower. netzteil ist dabei (sfx, 180 watt).

i5-3470. warum nicht ein i3 und/oder haswell?

das lässt sich ganz einfach erklären. der lappy hat mich 7 jahre begleitet, sein nachfolger soll es auch. heute reicht ein i3 vollkommen aus, keine frage. kaufe ich den heute, ist er mir in 4 jahren hier und da aber doch zu langsam. neu gibts ivy dann aber nicht mehr. entsprechend kostet mich der i3 ca. 100 euro und in 4 jahren noch mal 50 euro für nen gebrauchten i5. da hab ich nichts gespart und gehe noch das risiko beim gebrauchtkauf ein. will ich nicht, einfach hinnehmen. warum nicht haswell? ein bisschen mehr leistung aber auch höherer stromverbrauch ist für mich keine weiterentwicklung. da ich das aus prinzip nicht unterstützen möchte, greife ich zu ivy.

für generelle tipps zu itx, was man beachten sollte etc. bin ich natürlich offen und auch dankbar.

mfg hb
 
Als Prozessor solltest du den i5 3475S nehmen, bessere Grafik & geringere TDP.

MfG
 
Mit höherem Stromverbrauch liegst du falsch. Haswell verbraucht weniger, insbesondere im Idle (häufigster zu erwartender Zustand deines künftigen Computers). Der höhere Verbrauch tritt nur auf, wenn die zusätzlichen Rechenwerk benutzt werden (AVX2-Befehlssatzerweiterung). Dazu sollen im Moment noch spezielle Linpack-Benchmarks nötig sein, Prime95 hat AVX2 wohl noch nicht drauf. Dem höheren Verbrauch steht eine höhere Leistung gegenüber. Die CPU arbeitet die Arbeit schneller ab und der gesamte Energieverbrauch (Leistung integriert über die Zeit) ist aufgrund der höheren Effektivität von Haswell geringer.

Zum von Dr@gonXP empfohlen S-Modell: Hat geringere Taktrate und daher eine geringere TDP -> ist proportional zur verminderten Taktrate langsamer.

Deine Argumente gegen Haswell halte ich für unbegründet.

Es gibt aber ein Argument gegen Haswell (bzw. für Dr@gonXPs Empfehlung): Haswell lässt sich schlechter kühlen und wird gerne sehr heiß (mögliche Gründe: kleinere Strukturen/Die, Spannungswandler im CPU-Gehäuse statt auf dem Mainboard). In einem ITX-Gehäuse macht das eher Probleme als in einem Mini- oder Midi-Tower mit entsprechendem großen Tower-Kühler.
 
Zuletzt bearbeitet:
Prime im neusten Build kann AVX2. Haswell wird nicht zu heiß, außer man nimmt AVX2 Anwendungen, wo es kaum welche gibt. Ein guter Kühler ist ratsam für die Ohren.


S oder T Prozessoren sind im Verbrauch nur deswegen sparsamer, weil sie weniger leisten.

Das ist so als würde man in der Dusche den Wassertropfen ausweichen, damit man nach der Dusche schneller trocken wird.

Die meisten Mainboards lassen so viele Einstellungen zu, dass man jeden Prozessor drosseln kann. Der Prozessor drosselt oder schaltet ab, falls es zu heiß wird. Kein Risiko.

Den Haswell bekommt man auf Zimmertemperatur gekühlt, wenn man nichts macht außer Surfen und Musik hören. Der Haswell Chipsatz braucht ebenfalls weniger Strom.

Haswell ist grundsätzlich schneller als Ivy und braucht weniger Strom. Ivy hat kein AVX2 und wird deswegen auch nicht so warm.
 
Zuletzt bearbeitet:
1. ist in der zusammenstellung ein grober schnitzer den ich vor lauter wald vollkommen übersehen habe?
2. laut burnouts itx-faq ist undervolten mit itx boarden nicht möglich. stimmt das?
Also ich finde den PC für Office, Video und ein wenig Flashgames total überdimensioniert. Ein Dualcore und vier GB RAM reichen dicken:

http://geizhals.de/intel-core-i3-4130-bx80646i34130-a993678.html
http://geizhals.de/asrock-b85m-itx-90-mxgpm0-a0uayz-a940388.html

warum nicht haswell? ein bisschen mehr leistung aber auch höherer stromverbrauch ist für mich keine weiterentwicklung. da ich das aus prinzip nicht unterstützen möchte, greife ich zu ivy.

Da du aber ohne separate Grafikkarte auskommen willst und die interne Grafik des Prozessors nutzen willst, solltest du ersthaft über eine Haswell-CPU nachdenken.


erstes kaufe ich aus persönlichem gefallen, wie der anderen gefällt interessiert mich nicht, also warum erwähnen. ja, es ist ein itx-tower. netzteil ist dabei (sfx, 180 watt).

Welches wäre das?


heute reicht ein i3 vollkommen aus, keine frage. kaufe ich den heute, ist er mir in 4 jahren hier und da aber doch zu langsam

Warum hast du dann noch schon in deinem alten Rechner eine Quadcore-CPU verbaut? Die gibt es doch schon mindestens seit 2007. Also ich würde ernsthaft von einem Quadcore abraten!
 
habichtfreak schrieb:
[...] wie der anderen gefällt interessiert mich nicht, also warum erwähnen. ja, es ist ein itx-tower. netzteil ist dabei (sfx, 180 watt). [...]

Ich wollte auch mal ein Gehäuse mit Netzteil kaufen. Sollte so günstig wie möglich sein. Dann habe ich Bewertungen gelesen der zwei drei favorisierten Gehäuse: Netzteil kaputt, Spannungswandlerplatine kaputt (bei Gehäuse mit externem Netzteil). 60 Watt-Netzteil macht Fehlstarts (schafft den Anlaufstrom wohl nicht), äußerst mieser Wirkungsgrad des Netzteils (40-50 Watt Idle-Verbrauch wo um die 25 Watt, max. 30 Watt mit selber Mainboard/CPU-Kombi möglich sein sollen) etc.. Schließlich habe ich für 12 Eur ein Gehäuse bei eBay ersteigert und für 30 EUR ein FSP Fortron SFX-Netzteil dazugekauft.

Und ins Gehäuse passt ein (schmales) µATX-Mainboard (bis 4 Low-Profile-PCI(e)-Karten), ein Normalformat-DVD-Brenner und ein 3,5''-HDD oder zwei 2,5''-HDDs, also erheblich flexibler als ein echtes Mini-ITX-Gehäuse

Beispiel: Bewertung Chieftec-Gehäuse bei Amazon

Bewertung Antec-Gehäuse bei Amazon
 
Zuletzt bearbeitet:
danke für die anregungen. ich versuche mal alles aufzuarbeiten und zu erklären warum ich dies oder jenes nicht will:

CPU:

modell mit S oder T halte ich für raus geschmissenes geld. früher hatte eine langsamer cpu eine nummerisch kleinere bezeichnung, war langsamer, günster (anschaffungspreis) und etwas sparsamer (stromverbrauch). heute bekommt eine solche cpu eine willkürlich höhere nummer und einen buchstaben dazu. und dafür soll ich mehr geld bezahlen? soweit ich weiß, kann man bei cpus den multiplikator immer senken und entsprechend auch den vcore. also mach ich mir bei bedarf doch eine S oder T variante selber, statt dafür zu bezahlen.

quadcore will ich auch, weil ich vor einer weile einen lenovo t420 in den händen hatte. ich glaub da war ein i5-2520 oder so drin. wenn mich nicht alles täuscht, war das ein dualcore + ht. wirklich flüssig war das arbeiten nicht. da ich derzeit wie erwähnt an einem quadcore schulungsrechner sitze und der schon ordentlich ins schwitzen gerät wenn die aufgabenstellung lautet: richten sie vier virtuelle maschinen ein, eine als server und 3 clients inkl. netzwerkfreigaben. der quad hat damit zu tun, reichlich. vllt möchte ich das noch mal zu hause üben, momentan ist daran aber nicht mal zu denken (mit lappy). zugegebenermaßen ist das keine typische office-pc aufgabe, aber wer benutzt seinen pc nicht auch mal für was anderes, als das typische anwendungsgebiet?

haswell: hat einen höheren stromverbrauch, auch im alten cinebench der avx2 wahrscheinlich nicht benutzt. der hersteller selbst gibt eine höhere tdp an. ok, dass ist nur die abgegebene wärme, aber wärme ist eine form von energie. da energie nicht aus dem nichts entstehen kann, muss eine cpu auch mehr energie aufnehmen um mehr abzugeben. unbestritten bleibt, haswell wird deutlich wärmer. da der pc am ende möglichst lautlos sein soll und die kühlung aufgrund der größe stark begrenzt ist, habe ich mich gegen haswell entschieden.

Ram:

nein, 4 gb reichen nicht. ich habe momentan 4 gb im lappy, davon hardwarebedingt nur 3,3 nutzbar. momentan läuft ff mit anno online und jdownloader. ff 300 mb, flashplugin 900 mb, java 200 mb. dazu der ganze kleinkram. ergibt einen zu 84% ausgelasteten ram. das ist ein typischer dauer zustand. würde ich jetzt auf die wahnwitzige idee kommen und ein video starten, hab ich einen pc der sich wie kaugummi anfühlt. ich bin mir ganz sicher, an den 25 euro für ram werd ich ganz sicher nicht sparen.

gehäuse:

immerhin einer hat es gefunden, gratuliere ah-frankfurt. ja, mir schwebt das chieftec vor. das ist nicht wirklich schon, aber sau praktisch weil es genau so groß ist wie zwei aktenordner und damit passt es wunderbar unauffällig in meinen schreibtisch (der pc soll unter gar keinen umständen AUF dem tisch stehen). das netzteil mag nicht das beste sein, aber gibt es bezahlbare sfx netzteile die zeitgemäße technik verbaut haben? die teile von bequiet sind auf dem technischen stand von 2009 stehen geblieben, die gold-netzteile die es gibt kosten 100 euro. das macht 400 kwh die das netzteil einsparen müsste um sich selbst zu erwirtschaften. selbst wenn das verbaute netzteil 20w mehr verbraucht und ich den pc 8h pro tag laufen lassen würde, wären die 400 kwh nach nur 6,8 jahren verbraucht. sollten bezahlbare sfx netzteile bei 50 euro angekommen sein, werde ich darüber nachdenken, bis dahin reicht das mitgelieferte. was mir bei dem tower auch noch wichtig ist, es kann eine graka verbaut wert. ok, nur singleslot, aber immerhin. heute sehe ich zwar noch nicht die notwenigkeit dafür, aber so selten wie ich mittlerweile spiele, werde ich meinen eigentlichen rechner vllt irgendwann abschaffen. falls man dann doch mal ne runde daddeln will, hat man die möglichkeit und ist nicht auf die igp angewiesen.

Warum hast du dann noch schon in deinem alten Rechner eine Quadcore-CPU verbaut? Die gibt es doch schon mindestens seit 2007. Also ich würde ernsthaft von einem Quadcore abraten!

weil es ein laptop ist, da ist nachrüsten meist unmöglich und wenn doch, sündhaft teuer.
 
Gegen das Chieftech spricht eigentlich der Kühler bzw. die Höhe der Querstrebe macht das Verbauen eines guten Kühlers nicht möglich. Ich hätte fast das Chieftech genommen, aber ein SFX Netzteil schränkt die Auswahl ein (Preis, Effizienz, eventuell Leistung). Wobei sich natürlich mit Haswell anbietet auf eine Grafikkarte zu verzichten. Haswell hat ein paar Bugfixes gegenüber Ivy wie zB. 24p bei Videos. Ein Haswell bekommt in den Tests zu 100% HTPC Tauglichkeit - Ivy hatte das Prädikat noch nicht. Die Übertaktbarkeit der 4000er Grafik interessiert mich, denn für das eine oder andere Spielchen reicht sie aus und praktisch ist sie mit der potenten Quadcpu durchaus in der Lage einen 6800k zu überholen (kostet dafür auch das Doppelte).
Beim Netzteil spielt die angegebene Effizienz (90+ oder Gold) kaum eine Rolle. Der interessante Teil, also der IDLE, fängt bei weniger als 10% Auslastung an und wird von der Gold-Norm nicht berücksichtigt. Das erfährt man höchstens in den Tests hier auf CB. Sicher sind nur die Pico ITX Netzteile, aber die sind auch wirklich teuer.
Bis jetzt waren die Ivy ITX Mainboards von Asrock sehr schnell. Ich hatte zwei Bretter und beide waren im Booten schneller als mein aktuelles Gigabyte Board mit Windows 8. Mein nächstes Board wird wohl ein Haswell ITX Board von Asrock.

Es ist zwar deine Sache was du kaufst, aber die Sache mit dem Haswell solltest du noch einmal überdenken.
 
Gegen das Chieftech spricht eigentlich der Kühler bzw. die Höhe der Querstrebe macht das Verbauen eines guten Kühlers nicht möglich.

die hält eigentlich nur das optische laufwerk, was ich nicht vor habe zu verbauen. die kommt also in jedem fall raus. ich habe bilder vom tower gesehen, da war sie noch geschraubt, auf anderen genietet. beides ist nicht wirklich ein hindernis. ein towerkühler soll später in jedem fall rein. da ich derzeit aber nur grob abschätzen kann wie hoch der sein darf, mach ich mir noch keine gedanken darüber. boxed gibts dazu, der muss reichen (behauptet der hersteller), also arbeite ich dann erst mal damit.

ich hab mir noch mal einige test zu haswell angesehen (viele in englisch oder polnisch).

Leistung:
ja die ist ein bisschen besser. in 5 jahren ist der unterschied zwischen einem i5-3470 und dem 4570 aber reine messungenauigkeit.

stromverbrauch:
hier habe ich die wildesten ergebnisse gefunden. eine seite war der meinung, mein 1090T verbraucht genau so wenig wie der 3470 und der 4570. manchmal war der verbrauch des haswell ein bisschen geringer, größtenteils lag haswell aber deutlich über ivy. idle ist etwas geringer in fast jedem test. das ist zwar schön, aber ich plane weder ein haswell geeignetes netzteil zu kaufen, noch meinen pc den ganzen tag zu langweilen.

igp:
ja, die hd4600 ist ne ganze ecke schneller als die hd2500. jetzt kommt ja wieder die kalte jahreszeit, vllt spielt man mal wieder was. das sind entweder alte strategiespiele die auch auf der alten i945gm laufen, oder anno 1404. anno spiele ich kategorisch nicht auf verminderten details. entsprechend hilft mir eine hd4600 da auch nicht weiter gegenüber der hd2500.

letztendlich ergibt sich für mich kein überzeugendes bild was für haswell spricht.

24p bug: wenn ich danach google, finde ich ausnahmslos aussagen, dass sandy den hat und 1000 foreneinträge in denen gefragt wird, ob ivy ihn auch noch hat. nicht einer konnte bestätigen, dass ivy den überhaupt noch hat, man nahm es zur einführung von ivy nur an.
 
Wenn die Kiste gut aussehen soll, würde ich eher einen Cooltek Cube oder - für den Fall, dass ein optisches LW rein soll - ein LianLi-Case nehmen. Wenn du auch mal auf ansehnlichen Einstellungen zocken möchtest, kommst du um eine dGPU eh nicht herum, das würde ich bei der Gehäusewahl gleich mal berücksichtigen.

Zum '24p'-Bug: Bei Sandybridge hast du ungefähr alle 40 sek. einen framedrop, den du bei bestimmten Szenen tatsächlich als Ruckler wahrnehmen kannst. Bei IvyBridge wurde das Problem ein wenig entschärft, sodass der framedrop nur noch alle 4 min. kommt. Endgültig gelöst wurde das Problem erst mit Haswell, das aber so gut, dass jetzt die Konkurrenz das Nachsehen hat.
Sicher ist dir auch klar, dass das Ganze nur dann relevant ist, wenn du ein 24p-Ausgabegerät nutzt, wovon ich jetzt aber nichts gelesen habe.

Grüße
Peter_Shaw
 
zum zocken:

gespielt habe ich den letzten 6 jahren auf dem lappy: siedler 3 und sins of a solar empire. beides läuft auf der alten kiste. einzig aion habe ich letzten winter mal gespielt. dafür war so ziemlich jede komponente im lappy zu schwach. die igp von haswell ist mMn noch der größte pluspunkt. nur leider brauch ich genau den eigentlich gar nicht.

momentan kotzt es mich an, dass simpelste aufgaben den lappy an sein limit treiben. sei es das entpacken einer datei, das öffnen von 2 programmen gleichzeitig, flashspiele die grundsätzlich einem daumenkino gleichen, hd videos abspielen, youtube läuft teilweise selbst bei 480p nicht flüssig wenn mal wieder ein neuer verkorkster flashplayer erschienen ist.

all diese aufgaben entstehen nur durch ein cpu limit. manche lassen sich zwar durch eine gpu lösen die die entsprechende aufgabe durch den videoprozessor beschleunigen kann, dass kann heute aber jede (i)gpu.

24p bug: vllt habe ich da was missverstanden, dann möge man mich bitte korrigieren. ich dachte das beschreibt videos die mit 24 (oder 23,976) bilder pro sekunde laufen. bei der wiedergabe dieser videos entsteht ab und zu ein kurzer ruckler egal auf welchem monitor.

die kiste soll gar nicht gut aussehen, sondern im schreibtisch verschwinden. daher ist mir nur eine passende größe und funktionalität wichtig. beides erfüllt das chieftec. was soll ich mit einen schicken cube den man gar nicht sieht.

ich denke mal ich warte mal noch ein bisschen ab. sollte ich demnächst doch lust bekommen bei diesem "schönen" wetter doch mal wieder was zu spielen, könnte die entscheidung noch zu gunsten von haswell fallen.
 
ich hab mir jetzt noch mal vieles durch den kopf gehen lassen. anstoß gab der test des U3 vor ein paar tagen. das U1 würde mir eigentlich schon reichen, ko kriterien sind aber leider kein front usb (front ≠ seite) und kein slot für erweiterungen (obwohl platz da wäre). also hab ich mir mal das u2 angesehen. das ist zwar gleich 50% größer, hat aber auf der haben-seite atx-nt (deutlich günstiger), dual slot (lieber haben und nicht brauchen, als ...) und die kühlerfreiheit. cubes die ich bisher gesehen habe, hatten alle das netzteil so positioniert, dass towerkühler nicht verbaut werden konnten. das ist beim u2 anders, was mein interesse geweckt hat.

mir schwebt ein SEHR leiser rechner vor. durch die großzügige bauhöhe die das u2 bietet, wäre ich was den kühler angeht auch nicht mehr so eingeschränkt. da die sockel bei itx entweder sehr nah am pcie (unten) oder richtung netzteil (oben) liegen, würde es mit einem durchschnittlichen kühler (12er lüfter) sicher kollisionen geben. meine idee wäre, den tower richtung netzteil zu richten (90°) gedreht. dabei ergeben sich zwei fragen: woran erkenne ich, ob sich der kühler so ausrichten lässt und könnte es probleme mit zu hohem speicher (oder anderen bauteilen des boards) geben?

ich hab mir mittlerweile einige tests zu den "üblichen verdächtigen" kühlern bis 30 euro angesehen. ob die sich so ausrichten lassen wie es gerne hätte, erfährt man aber leider nie (weil das testsystem immer atx ist). vllt könnte mir da jemand weiter helfen
 
Auf den intel-Boards lassen sich die Kühler m.W. beliebig ausrichten, wie das mittlerweile bei AMD aussieht weiß ich nicht, da ging früher nur ne 180°-Drehung.
Ich würde übrigens den CPU-Lüfter nicht unbedingt ins NT blasen lassen, da du ja hinten eh einen 120er-Gehäuselüfter verbauen kannst. Moderne Silent-NTs sind eigentlich nicht darauf ausgelegt, die Abwärme des ganzen Systems abzuführen, die Lüfter der leisen BeQuiet E9 z.B. drehen mit nur 300rpm bei geringer Last.
Zum Kühler: Evtl. klappts ja mit einem asymmetrisch ausgerichteten Kühlkörper wie beim TR Macho (120)?
 
Hallo,

für Office & Co. reicht - wie hier oft geschrieben - der Ivy Celeron / Pentium mit einem Mini-ITX-Gehäuse mit 60-90 Watt Laptop-Netzteil vollkommen aus. Ist hier auch in einem User-Test lang und breit erklärt und mit vielen Daten belegt.

Stromverbrauch für das ITX-Gehäuse alleine ohne Boxen und Monitor wären dann zwischen 20-35 Watt (Idle - Last).

Der i5 dürfte sich zu Tode langweilen :evillol:

PS: Und die Kosten für den Neukauf bleiben dann auch unter 200 € all in :king:
 
Andersrum spricht aber auch nichts gegen den Quad. Der wird sich die nächsten 5 Jahre zu Tode langweilen, ergo wird er auch nicht laut(der Lüfter). Dennoch: Haswell ist sparsamer. Das liegt auch daran, dass die Spannungsregler in die CPU verlagert wurden. Die CPU verbraucht zwar mehr aber das Board nicht. Was die zusätslichen Rechenwerke angeht: Dann brauchst du wirklich nen I3, oder nen Pentium 3 der hat noch weniger gezogen ;-).
Was unter Gamern kritisiert wird sind die höheren Temperaturen. Das liegt aber wiederum am Wärmestau unterm Heatspreader. Heisser bedeutet nicht gleich mehr Wärme:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wärme
 
Ich würde übrigens den CPU-Lüfter nicht unbedingt ins NT blasen lassen, da du ja hinten eh einen 120er-Gehäuselüfter verbauen kannst. Moderne Silent-NTs sind eigentlich nicht darauf ausgelegt, die Abwärme des ganzen Systems abzuführen,

das ist ein guter hinweis, daran hab ich gar nicht gedacht. also einziger hersteller hat asus den sockel so mittig wie möglich positioniert.

989990.jpg


ich hab pi*daumen abgeschätzt, dass ein kühler (ausgerichtet auf die rückwand) 130mm breit sein dürfte. ich denke mal da würde man den ein oder anderen passenden finden.

ür Office & Co. reicht - wie hier oft geschrieben - der Ivy Celeron / Pentium mit einem Mini-ITX-Gehäuse mit 60-90 Watt Laptop-Netzteil vollkommen aus. Ist hier auch in einem User-Test lang und breit erklärt und mit vielen Daten belegt.

ok, trennen wir uns vom dem begriff office. offenbar verstehen darunter die meisten os+antivir und word. mehr darf nicht laufen. derzeit sitze ich an einem i5-3330 und arbeite damit täglich. da hätten wir:

- adobe connect, wird zur bildübertragung benötigt, 25% last (oder 100% auf einem kern)
- word zum mitschreiben
- visio um vllt einen netzplan zu erstellen
- winamp (natürlich nur in den pausen)
- ff mit zu vielen tabs für recherchen
- anno online (nebenbei questen) rund 20% last (über alle kerne)

das ist für mich das was ein office-pc heutzutage bewerkstelligen muss. beim arbeiten möchte ich nichts von irgendeinem limit merken. ein dualcore (pentium) wäre damit kurz vorm limit. in anbetracht dessen, dass der pc 6-8 jahre reichen soll, fällt pentium aus. das beschriebene (ohne word,visio,winamp) sieht so aus:

t7p8hphk.png


also ja. wenn ich 80 jahre alt wäre und den pc mit 2 finger suchsystem bediene, dann langweilt sich ein i5. ich habe damit vor produktiv zu arbeiten. und wenn haswell ja sooooo sparsam ist, und der pc für mich viel zu stark ist, dann verbraucht der ja eigentlich auch "gar nichts". dann wäre es ja auch gar kein problem, diese leistung die nichts kostet (außer einmalige investition) zu haben. friss ja kein brot.

Dennoch: Haswell ist sparsamer.

würde ich gerne glauben, aber würde mir mal jemand einen link geben der das beweist?
7jgx3ejq.png


cinebench benutzt keine igpu und kein avx2. 4770k verbraucht mehr als 3770k, sogar amds apus liegen darüber. wer also behauptet, haswell verbraucht weniger, möge diese aussage bitte mit einem beweis versehen.
 
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