Der Test auf Au-Ja ist AUA.
Allein die Schleife ist fehlerfördernd...
Ja, OK, man könnte so argumentieren, wenn das Internet voll von peniblen Großversuchen mit siebenstelliger Messhardware in schalldichten Räumen und habilitationskompatibler Statistik- und Fehlerabschätzungsrechnung wäre...
Ist es aber nicht !
Stattdessen ist die "Alternative" nur dümmliches, adjektivverseuchtes, blumiges "Umschreibungsgequatsche" ("voluminöse Bässe, brillante Höhen,...").
Da ist diese zugegebenermaßen sehr einfache Methode schon mal ein erheblicher Fortschritt.
Das Gleiche hat Au-Ja.de auch mit dem ASUS Maximus V Gene gemacht (Link): Viele interessante Gemeinsamkeiten aber auch (genauso interessante) Unterschiede.
Und man kann sehr wohl Schlüsse daraus ziehen:
1. Der ALC898 hat, als Chip für sich genommen, absolut das Potenzial, Hifi Klang zu erzeugen. Das war in der Vergangenheit bei den älteren Realtek Chips nicht immer der Fall.
2. In der Tat ist die Abschirmung des Chips relevant und hat Folgen für die Messwerte. Allerdings bewegen sich alle dort genannten Messwerte auf "unhörbar" Niveau.
3. Sowohl ALC889 als auch ALC898 sind eine (kleine) Stufe hochwertiger als der ALC892.
Eine (nurn Beispiel) ASUS Xonar DS 7.1 hat auch nur vergleichbare Specs. Der Chip als solcher ist also schon mal nicht besser und Störgeräusche bei der Dediziertenfraktion sind auch dort ein rel. häufiges Problem.