TeamViewer Motive 3

Datengrab: intern oder extern?

SR-71A schrieb:
Daraus resultiert Lärm, Stromverbrauch und Verschleiß, auch wenn Letzteres bis jetzt noch nie ein Problem bei mir war.

Also ich habe in meinem Silent-Rechner eine einzige WD Green als Datenplatte verbaut, die ist auf Shoggy-Sandwich entkoppelt, und macht so garantiert weniger Lärm, als wenn ich sie extern betreiben würde.
Schließlich ist die Platte gut enkoppelt in einem großen, gedämmten Gehäuse, während ein externes Gehäuse schon mal keine Dämmung hat.
Meine externen Platten höre ich jedenfalls alle lauter, als die interne, und das obwohl die externen bei mir auch auf Shoggy-Sandwich Entkoppler stehen.

Der Stromverbrauch einer Green Platte ist wirklich annähernd vernachlässigbar, da würde es wesentlich mehr bringen, einen neuen, stromsparenden Rechner zusammenzustellen (was aber dennoch umwelttechnisch und preislich währscheinlich nicht sinnvoll wäre).

Wenn du die Platte intern verbauen und trotzdem ausschalten möchtest, dann gibt es ein paar wenige HDD-Schalter, beispielsweise den hier

Im Bios muss dazu der AHCI Modus eingestellt sein, und die Platte als Hotswap-Platte (bzw. "extern") eingestellt sein, damit man sie sauber auswerfen kann, bevor man sie abschaltet.
 
Er könnte auch einfach eine Docking-Station nehmen, und wenn er die Daten braucht diese anwerfen. Dessen Stromverbrauch liegt im ausgeschalteten Zustand bei 0, weil die Festplatten nicht an sind. Entkoppler fallen weg, weil die Platte nur "Lärm" verursacht, wenn er die Platten auch eingeschaltet hat. In dem Fall ist das kopieren, zum ansehen eines Filmes auf einen USB-Stick ein Ding von 1 Minute und danach geräuschfreier Filmgenuss.
 
Ja, aber Dockingstation bedeutet ein externes Kabel und ein Netzteil mehr. Alles hat Vor- und Nachteile - und wenns nur Platzbedarf* ist.

* Platzbedarf ist meiner Meinung ncht immer gleich Platzbedarf - zusätzliches Gebamsel vergrößert das geheddere, ein größeres Gehäuse mit mehr Inhalt sieht aufgeräumter aus.
 
Eine Dockingstation ist der perfekte Weg, vor einem Netzteilausfall des Computers zu schützen. Meine eigene Docking-Station ist stationär, hat 4 Slots für Festplatten und wird daher bei Backups benutzt, gleichzeitig dann, wenn ich Daten brauche. Festplatte einschalten, einbinden, Daten rüberschieben, ausloggen, ausschalten. 2 Kabel und fertig.

Außerdem geht es laut dem Threadersteller um:
Transportieren will ich die Daten nicht. Was mich zu der Überlegung gebracht hat ist eigentlich nur der oft unnötige Betrieb. Daraus resultiert Lärm, Stromverbrauch und Verschleiß, auch wenn Letzteres bis jetzt noch nie ein Problem bei mir war.

Die Überlegung, sie intern zu verbauen und nur bei Bedarf anzuschließen ist mir auch schon gekommen, jedoch ist es doch super umständlich dafür jedes mal den PC aufzuschrauben und das Stom- und SATA-Kabel anzustecken

Kein Transport, also stationär. Kein Einbau, da ständig an. Speicherplatz geht momentan aus: Wie sieht es in der Zukunft aus? Wenn er dann nämlich noch eine Festplatte kauft, müsste er dann schon wieder nen Wechselrahmen oder was Anderes kaufen. Da kann er auch direkt eine Docking-Station kaufen. Eine einfache für eine Festplatte reicht ja ansich schon aus, immerhin braucht man (typischerweise) nur die Daten immer von einer Festplatte und nicht von allen.
 
Onkelhitman schrieb:
... Kein Einbau, da ständig an. ...
Nee, da hast du was missverstanden - es geht darum, dass sie nicht ständig an sein darf, das ist doch aber kein Ausschlusskriterium gegen einen Wechselrahmen.

Und vor einem Netzteilausfall bist du doch auch mit Dockingstation nur geschützt, wenn du einen zweiten Rechner hast, weil ohne rechner kein Zugriff. Wenns dir darum geht, dass die Backupplatte keinen Stromausfall haben darf: Es ist jetzt nicht so, dass Festplatten während eines Stromausfalls anfangen, Daten aktiv zu löschen, sie schreiben nur keine mehr und bei einem Defekt der Dockingstation passiert der Platte dann das gleiche, wie bei einem Stromausfall im Rechner.
 
Ob Dockingstation oder externes 3,5" Gehäuse, das schützt beides vor einem Netzteil-Ausfall. Ist ja im Prinzip auch das selbe, nur dass man bei der Dockingstation leichter die Platten wechseln kann.

Eine Dockingstation ist schon nett, wenn man vor hat, ziemlich viele externe Platten zu benutzen, vor allem, wenn sie eher nur kurzfristig benutzt werden. Das mache ich bei der Arbeit mit Videodaten so, da liegen dann die HDDs stapelweise im Schrank, und man muss nicht für jede einzeln ein Gehäuse kaufen.
Wenn aber nur eine externe Platte da ist, und diese öfter und auch länger laufen soll, dann würde ich lieber ein Gehäuse dafür nehmen. Oder sie eben intern einbauen (ein externes Backup muss ja sowieso noch zusätzlich sein, wenn die Daten auch nur ein bisschen wichtig sind)
 
Danke für dievielen Antworten!

Also ein Wechselrahmen finde ich bis jetzt schon mal sehr gut. Als Nachteil sehe ich da nur, dass es optisch nicht so schick ist und eventuell nach einiger Zeit Abnutzungen an der HDD oder dem Rahmen auftreten könnten.

Die Idee mit einer Dockingstation ist zwar auch nicht schlecht, jedoch sind diese deutlich teuer und fallen optisch ja noch stärker auf. Zudem erfüllen sie doch eigentlich genau den gleichen Zweck, wie ein HDD-Case mit Netzteil oder übersehe ich da etwas?


Am angenehmsten wäre meiner Meinung nach eine Art Softwarelösung. So dass man die HDD ganz normal intern verbaut, sie jedoch per Bios oder noch besser im Windows "an und aus" schalten kann. So dass sie quasi automatisch vom Strom getrennt ist, man sie aber bei Bedarf direkt im laufenden Betrieb "dazu schalten" kann. Das würde keine zusätzlichen Kosten verursachen und auch optisch keinerlei Veränderungen mit sich bringen. Zudem bräuchte man die HDD dann nicht immer aus und ein zu stecken, ob nun in eine Dockingstation oder einen Wechselrahmen.

Gibt es so etwas ähnliches zufallig?
 
SR-71A schrieb:
Am angenehmsten wäre meiner Meinung nach eine Art Softwarelösung. So dass man die HDD ganz normal intern verbaut, sie jedoch per Bios oder noch besser im Windows "an und aus" schalten kann. So dass sie quasi automatisch vom Strom getrennt ist, man sie aber bei Bedarf direkt im laufenden Betrieb "dazu schalten" kann. Das würde keine zusätzlichen Kosten verursachen und auch optisch keinerlei Veränderungen mit sich bringen. Zudem bräuchte man die HDD dann nicht immer aus und ein zu stecken, ob nun in eine Dockingstation oder einen Wechselrahmen.

Gibt es so etwas ähnliches zufallig?

Für normal intern verbaute HDDs weiß ich nicht, aber für USB und eSata Geräte gibt es Zentimo. Funzt mit meinen USB-Platten/Kartenleser/Smartphone/Speichersticks prima.
 
Zuletzt bearbeitet:
SR-71A schrieb:
... Also ein Wechselrahmen finde ich bis jetzt schon mal sehr gut. Als Nachteil sehe ich da nur, dass es optisch nicht so schick ist und eventuell nach einiger Zeit Abnutzungen an der HDD oder dem Rahmen auftreten könnten...
Optisch nicht so schick stimme ich zu, aber Abnutzungserscheinungen brauchst du nicht zu fürchten. Ich hab hier ein paar Wechselrahmen aus 40GB-Plattenzeiten rumliegen (zwei aus Hartplaste, einen aus Metall) und würde schätzen, dass die sehr viel länger halten, als CD-Laufwerk-Schubladen. ;)

P.S.
Ich weiß nicht, wie haltbar die aktuellen SATA-Wechselrahmenanschlüsse, also die zwischen Käfig und Rahmen, sind, aber der besondere Anschluss zwischen Käfig und Rahmen von den damaligen IDE-Dingern ist sehr stabil - sieht auch monströs aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
SR-71A schrieb:
Die Idee mit einer Dockingstation ist zwar auch nicht schlecht, jedoch sind diese deutlich teuer und fallen optisch ja noch stärker auf. Zudem erfüllen sie doch eigentlich genau den gleichen Zweck, wie ein HDD-Case mit Netzteil oder übersehe ich da etwas?
Im gegensatz zu externen Festplatten, brauchst du halt mehrere Netzteile, außer es sind alle Externen gleich. Sprich du kaufst zB nur mehr externe von Seagate Modell X, dann reicht mehr oder weniger ein Netzteil aus.
Hatte früher auch immer externe Festplatten gekauft und bin dann auf eine Dockingstation umgestiegen und der Vorteil ist halt, dass ich die Platten sofort austauschen kann ohne das Netzteil zu wechseln etc. Und wenn eine externe Platte günstiger im Angebot baue ich halt meistens die Externe aus und steck sie in die Dockingstation. Somit kann ich auf die Externe verzichten. Dank eSATA hab ich auch die volle Performance.
 
@MountWalker
Sie ist an, wenn ich sie einschalte. Daher schrieb ich: sie ist immer an. Wenn ich den Knopf drücke an der Docking-Station, ist sie aus.

Und vor einem Netzteilausfall bist du doch auch mit Dockingstation nur geschützt, wenn du einen zweiten Rechner hast, weil ohne rechner kein Zugriff.
Du bist vor einem Netzteilausfall bei der Festplatte geschützt, welche an dem Computer hängt. Lieber eine Datei nicht richtig geschrieben und der PC ist im Eimer, als die Festplatte. Je mehr Komponenten, desto höher die Wahrscheinlichkeit des Ausfalls. Daher ist im Computer eigentlich schlecht. Selbst das Gehäuse des Computers könnte mal unter Spannung stehen, und dann sind die Festplatten, welche direkt am Gehäuse verschraubt werden im Eimer. Das ist natürlich der reinste Pessimismus. Aber möglich.

Wenns dir darum geht, dass die Backupplatte keinen Stromausfall haben darf: Es ist jetzt nicht so, dass Festplatten während eines Stromausfalls anfangen, Daten aktiv zu löschen, sie schreiben nur keine mehr und bei einem Defekt der Dockingstation passiert der Platte dann das gleiche, wie bei einem Stromausfall im Rechner.
Denn darum geht es. Es geht darum, wenn du das Backup jetzt gerade machst, dass bei einem Stromausfall oder defekt nicht die Festplatten, Quelle und Senke, am selben Netzteil sind. Geht dieses nämlich kaputt, so wirfst du beide Festplatten weg. Hast du dagegen die Dockingstation an einem eigenen Netzteil ist es sehr unwahrscheinlich, dass dir 2 Netzteile kaputtgehen.

@Sylar
So ist es. Du kannst dir bei einer Docking-Station 2,5" Festplatten, 3,5" Festplatten verschiedener Größen und Hersteller anschließen, gerade das, was du benötigst. Bist mit dem Netzteil besser dran weil du es vom PC selbst trennst. Und falls du nur extern kaufst ist evtl. der Stromstecker anders und schon brauchst du für jede externe Festplatte nen separates Netzteil. Selber Hersteller kann beim Festplattenkauf gut und gerne einmal 20-30€ Unterschied zur billigsten bedeuten.

@SR-71A
Die Idee mit einer Dockingstation ist zwar auch nicht schlecht, jedoch sind diese deutlich teuer und fallen optisch ja noch stärker auf.
Egal was du extern benutzt, es wird letztlich immer auffallen. Die Frage ist also: Wie oft klemmst du die Festplatte an? Permanent? Brauchst du die Daten immer oder nur sporadisch? Hast du eine Sicherung, willst du überhaupt eine?

So dass sie quasi automatisch vom Strom getrennt ist, man sie aber bei Bedarf direkt im laufenden Betrieb "dazu schalten" kann.
Das funktioniert schon rein physikalisch nicht. Du hast sie ja am Stromstecker des PCs angeschlossen. Geht also das Netzteil flöten, geht auch die Festplatte im Eimer. Mit dem dazuschalten geht es, oben wurde ja schonmal nen Bedienfeld für Floppyschacht aufgezeigt.

Zudem bräuchte man die HDD dann nicht immer aus und ein zu stecken, ob nun in eine Dockingstation oder einen Wechselrahmen.
Das brauchst du bei einer Docking-Station bei einer Festplatte auch nicht. Du schaltest einzig die Station ein und aus. Das Netzteil lässt du drin, die Kiste verbrauch auch nichts, da nichts läuft. Und den Stecker (USB oder ESATA) lässt du einfach drin. Wie gesagt, es läuft ja dann eh nichts.

Aber du kannst natürlich kaufen, was du möchtest und für richtig hälst. Es wäre nur meine Empfehlung, vor allen Dingen, wenn du überlegst später mal aufzurüsten oder dergleichen, kann eine Docking-Station zwar minimal teurer sein als ein ext. Gehäuse, aber handlicher sein wenn man mal mehr als eine Festplatte hat.
 
Onkelhitman schrieb:
@MountWalker
Sie ist an, wenn ich sie einschalte. ...
Nein, sie muss dafür auch eingestöpselt sein, sie muss im Rahmen stecken. Ist der HDD-Kasten rausgezogen und liegt in der Schreibtischschublade, wo ist dann die Verbindung zwischen Netzteil und Platte? Drei Meter Wireless-Strom?

Und darüber hinaus: Beitrag #5

Der threadersteller hatte es sofort verstanden.

P.S.
SATA-Hotplugging benötigt Aktivierung dieser Funktion an den internen SATA-Anschlüssen - manhcmal unsinnigerweise als "eSATA-Funktion" getarnt - sowie SATA-Stromanschluss Wenn jetzt noch mehr Leute SATA Hotplugging nicht kennen, lad ich irgendwann ein Video hoch,wo ich mitten im Rechnerbetrieb eine interne SATA-Platte anschließe und genau eine Sache passiert: Man hört das "Dedüm" von Windows, das auch beim Einstekcen von USB-Hardware usw. kommt. ;)
 
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Welcher HDD Kasten. Es geht um eine Docking-Station nicht um nen Wechselrahmen.
 
Ich bin mir irgendwie nicht sicher, auf welches Szenario du hinaus willst. Bist du sicher, dass ein Blitzschlag, der ins Stromnetz eindring und dann über das PC-Netzteil die Platten, die in dem Moment angeschlossen sind, schrottet, das in dem Moment angeschlossene HDD-Docking nicht genauso schrottet?
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, das Szenario betrifft den Tod des PC-Netzteils. Und wenn daher alle Festplatten im PC sind, sind die auch an dem Netzteil dran. Und wenn dem so ist, nimmt bei einem PC-Defekt jeglicher Art in Sachen Strom die Festplatte ebenfalls einen mit.

Der Blitzschlag ist ein Totschlagargument. Dann müsste man noch ne USV etc. dazwischen haben für die seltensten der seltenen Fälle. Ein Computer jedoch geht gut und gerne mal kaputt. Und ne Docking-Station mit eigenem Netzteil kostet vielleicht 10 Euro mehr als ein Wechselrahmen.
 
Ist jemandem tatsächlich mal eine festplatte abgeraucht, weil das Netzteil gestorben ist? Ich mein jetzt nicht theoretische Überlegungen (wie der USB-Stick-Tod beim normalen Einstecken) sondern ein echtes Erfahrungsbeispiel.

P.S.
Mir hat vor über zehn Jahren mal ein Mainboard mit, wie sich später herausstellte, fehlerhaftem BIOS Festplatten eines bestimmten Modelltyps mit bestimmter Firmware zerstört - das ging allerdings schneller, als man die vollschreiben konnte.
 
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Es ist genau so gestorben wie oben von mir erwähnt. Zweimal. Einmal war es ein Enermax Netzteil und das andere mal war es ein Chieftec, welche den Geist aufgaben und mit Spannungsspitzen den Löffel abgaben. Fazit: Netzteil-Tod und alle Komponenten (bei einem ging das BluRay-Laufwerk noch) im Eimer. Natürlich auch der Wechselrahmen mit den Festplatten....
 
Onkelhitman schrieb:
Der Blitzschlag ist ein Totschlagargument. Dann müsste man noch ne USV etc. dazwischen haben für die seltensten der seltenen Fälle.

Du wirst lachen, aber ich betreibe alle meine Rechner an einer USV. Eine kleine APC mit 700VA (für 400W Dauer-Maximalleistung) gibt es schon für unter 80 Euro. Die hat Schuko-Steckdosen, ist also sehr praktisch, und sie schützt theoretisch auch gegen Blitzschlag.
Ich habe sie aber hauptsächlich deswegen, weil meine Wohnung eine alte Verkabelung hat, und alle Räume an einer einzigen 16A Sicherung hängen... die USV hat meinen Rechner schon unzählige Male vor einem harten Strom-Aus bewahrt!
 
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