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Man sieht es einem Server ja nicht unbedingt von außen an, worauf er läuft. Klar melden die das manchmal von sich aus oder teilweise kann man das auch mit Fingerprinting-Methoden ermitteln. Aber erstens ist das jetzt nicht unbedingt zuverlässig und zweitens offenbaren sich ja längst nicht alle, da dies ja auch Informationen sind die potentiellen Angreifern helfen.
Quelle/Begründung? Halte die Aussage für zu pauschal bis hin zu falsch.
Die meisten Webserver laufen tatsächlich mit Ubuntu, gefolgt von Debian. Intern setzen Unternehmen häufig auf RHEL und Co.
Im Bereich Cloud-Computing ist Ubuntu stark vertreten. (AWS, Azure etc. - da kann man Ubuntu auswählen, aber nicht Debian)
Und warum sollte Ubuntu nur für Privatanwender sein und Debian auch für Unternehmen? Ich wüsste nichtmal wie man darauf kommt und würde fast behaupten, dass es eher umgekehrt ist, da Debian ein reines Community-Projekt ist und man vom Entwickler selbst keinen Enterprise-Support beziehen kann, bei Ubuntu hingegen schon.
na dann probier mal nen LACP einzurichten oder irgendwas anderes erweitertes. Dann heißt es stumpf "try" darf hier nicht verwendet werden und du darfst beginnen zu beten
Wobei ich gerade nicht wüsste, wie man das unter Debian einrichtet.
Soviel Unterschied zwischen Debian und Ubuntu gibt es ja zum Glück nicht.
Ich persönlich nutze für virtuelle Server ausschließlich Debian. Einfach nur weil Proxmox selbst auch auf Debian basiert & ich mich damit am meisten auskenne. Habe es nie bereut & weil es eben läuft, stelle ich mir auch nicht die Frage ob Ubuntu besser wäre.
mike78sbg schrieb:
Ich kanns jetzt nicht sagen, wie es auf der x86 Platform exakt mit Debian ausschaut, aber ich hatte vor Jahren das Problem am raspberry mit Debian, dass es keinen sauberen upgrade Pfad gab. Upgrade hieß neu aufsetzen. Server neu aufsetzen?
Kann ich selbst nicht bestätigen. Habe seit vielen Jahren ein RaspberryPi1 mit Debian am Laufen (als Pihole & Quorum Device für Proxmox). Das Upgrade von 9 auf 10 auf 11 und auf 12 hat er ohne Probleme mitgemacht. Auf 13 habe ich wegen dem geringen RAM nicht geupdatet. Würde aber wohl auch schlussendlich laufen.
Habe dafür immer nur in der /etc/apt/sources.list die Einträge angepasst & schon funktionierte das Upgrade problemfrei.
Ich nehme im Zweifel das mit längerem Rest-Support, sollte gerade für Ubuntu sprechen.
Avenger84 schrieb:
Ist ja interessant, ich dachte bisher man sollte bei jedem Versionssprung (Debian 12 -> 13 oder Ubuntu 24 -> 26) besser eine Neuinstallation vornehmen.
Mache ich schon ewig nicht mehr. Kann bei nem VPS (e.g. Strato) so sein, aber auf eigenen Maschinen nicht. Hab ewig nichts mehr neuinstalliert bei nem einfachen Versionssprung. Auch gar keine Zeit/Lust dazu.
Debian hat den Vorteil, dass es gegenüber Ubuntu nicht auf Netplan setzt. Das ist gerade bei Headless Servern ein Graus, weil man bei netplan immer darauf achten muss, dass alles richtig eingerückt ist. Mir gefällt da das klassische /etc/network/interfaces besser zum schnellen Anpassen der Netzwerkonfiguration
Na dann werde ich irgendwann mal auf Ubuntu 26 updaten (vorher ein Snapshot erstellen, falls es in die Hose geht). Wobei 24 ja noch einige Jahre Updates bekommt.
Wie ist es wenn ich das Upgrade zu 26 durchführe, installiert er mir dann den ganzen Kram wieder den ich gelöscht habe? Cloudinit, Netplan, apport, openscsi oder fasst er davon nichts an?