News Defekte Ryzen 7 9800X3D: Asus mit Statement zu Ausfällen auf 800er-Mainboards

BDR529 schrieb:
ASUS - In Search Of Incredible...

Da wird das Asus Motto mal wieder vollends bestätigt... es ist einfach unglaublich.
Oder: ASUS ROG - For those who dare...💥
 
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Ich finde es interessant, dass es erst ASRock getroffen hat und jetzt ASUS, ASRock gehört ja mitunter zu ASUS.
Gab es diese Art Probleme schon bei MSI Boards? Ich habe eines (X870 Tomahawk WiFi, mit den 9800X3D) es läuft soweit alles stabil.
 
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NovumVeritas schrieb:
Ich finde es interessant, dass es erst ASRock getroffen hat und jetzt ASUS, ASRock gehört ja mitunter zu ASUS.
Gab es diese Art Probleme schon bei MSI Boards? Ich habe eines (X870 Tomahawk WiFi, mit den 9800X3D) es läuft soweit alles stabil.
AsRock ist eigenständig.
 
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Mit ein Grund keine x3D CPUs zu kaufen. So sehr ich die interessant aber gleichfalls zu teuer finde, ich lass erst mal die Finger von dem Kram.

Bis das Zeug aus den Kinderschuhen raus ist.

Ich wünsche natürlich jedem viel Spaß und eine immer funktionierende CPU.

Aber ich sag es mal so: Man kann auch ohne x3D zocken.
Also kein Beinbruch.

Wenn ein Hersteller sagt: wir kümmern uns drum. Heißt das leider noch gar nichts.
Es ist evtl. positiver zu sehen als wenn noch gar keine Antwort kommt.

Aber erst mal abwarten und Tee trinken.

Sind bei Asus jetzt viele Kollegen aus der Technik dran oder aus der Rechtsabteilung ;)
 
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Also ich gebe die Schuld da eher AMD. Obwohl ihre CPUs besser sind, z.T. schon sehr viel besser als Intels Pendants, muß man die Dinger schon von Haus aus "auf Kante nähen", sprich viel zu hoch takten, weit oberhalb des Sweetspots der Effizienz-Kurve (FPS pro Watt). Einen 9800 X3D, der 160W zieht könnte man auch auf 100W takten, und würde dabei keine 60% FPS verlieren sondern maximal 15%). Wie man es richtig macht, sollte man sich bei Intel CPUs der Pre-Ryzen-Ära anschauen. Einen 2600K (beste CPU ever) konnte man (obwohl OC niemals sinnvoll ist), ewig übertakten. Leider macht Intel es z.Z., eingeschüchtert von der D3D Konkurrenz, auch nicht besser (wie früher), sondern tendenziell eher schlechter.

Das zweite Hauptproblem ist die Sache mit dem OC an sich. Es ist das eine wenn man OC rein als Machbarkeitsstudie betreibt, wie z.B. der8auer, aber wenn Marketingstrategen OC als Mittel für die Massen darstellen, dann ist so etwas quasi vorprogrammiert.

Elektronik lebt grundsätzlich ewig, aber nur bei Raumtemperatur.

Jede 4-6 Kelvin höhere Temperatur halbieren die Lebensdauer von aktiven elektronischen Elementen (Halbleiter), völlig egal ob 1Cent-Diode, Transistor oder 1000$+ teurer Integrierter Schaltkreis. Die Alterung von Halbleitern ist nicht schon seit gestern, sondern seit den 60er bekannt. Es ist ein physikalisches Gesetz das nicht umgangen werden kann, egal ob AMD, Intel oder sonst wer.
 
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NovumVeritas schrieb:
OK, aber es ist in Besitz von ASUS?:
Ja, aber hat mit Asus selber nicht viel zu tun.

edit: Zu Pegatron: Im Juni 2010 ging das Unternehmen zum ersten Mal an die taiwanesische Börseund übernahm noch im gleichen Jahr die ASRock Inc. von Asus. Asus' Aktienanteil an Pegatron beträgt mittlerweile (Stand 2015) noch 17,23 %.
 
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Zock schrieb:
Ich glaube da am ehesten an ein Thermisches Problem, es gibt genügend Jungs und Mädels die das Teil auch noch übertaktet haben mit mehr Vcore und Co und da lese ich nichts von defekten CPU´s, ich denke wenn er übermäßig lange heiß wird gehen sie zugrunde bzw der L3Cache stirbt.
Irgendwas in der Richtung, ja. Evtl. ist das neue Packaging von Zen 5 mit 3D V-Cache etwas anfälliger als die bisherige Vorgehensweise bei Zen 3 und 4.

Man darf z.B. auch nicht vergessen, dass bei X3D-CPUs sowohl das CCD als auch das SRAM Die speziell abgeschliffen werden, um den Stack zu ermöglichen. Bei Zen 3 und 4 war das AFAIK um die 20 µm Dicke, mit Zen 5 ging's auf knapp 10 µm runter. So werden z.B. auch die Kontaktpunkte freigelegt und das CCD kann mit dem zusätzlichen SRAM reden. Es wird also nichts verlötet. Drumrum komm dann das sog. Dummy Silicon, das mit einer Oxid-Schicht isoliert wird. Ist also ein sehr komplexer Prozess und es ist durchaus möglich, dass dabei ggf. Fehler auftreten, die man in der QA nicht mehr so einfach findet und/oder erst durch starke thermische Belastung bzw. viele Zyklen richtig zu Tage treten.
 
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Ich fühle mich in meiner "neuen Art zu kaufen" mal wieder bestätigt. Bis 2022 alle 4-5 Jahre das beste direkt bei Release gekauft. Nach der Intel-Degrading Problematik, die mich 1 Jahr lang unfassbar viele Nerven gekostet hat und den vielen Problemen von AM5 CPUs/Chipsätzen hab ich mich entschieden, die Produkte erstmal 1 Jahr reifen zu lassen bis ich sie kaufe.
 
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Gaming-Opa schrieb:
Einen 9800 X3D, der 160W zieht könnte man auch auf 100W takten, und würde dabei keine 60% FPS verlieren sondern maximal 15%).
Besseres Binning wäre ggf. auch eine Lösung. Mein 9800X3D verträgt z.B. problemlos im CO -30 auf allen Kernen, läuft also mit deutlich weniger Spannung. Damit zieht er im schlimmsten Fall nur um 120 W statt 160 und bleibt auch wesentlich kühler.

Nun hatte ich wohl mal Glück in der Silicon Lottery und kann das machen, aber das hat leider nicht jeder. Die Streuung schon schon recht hoch zu sein, daher auch die standardmäßig recht hohe Spannung. EXPO und ggf. PBO tun ihr übriges. Erst recht zusammen mit dem og. Szenario, dass das neue Packaging von Zen 5 mit 3D V-Cache u.U. etwas anfälliger sein könnte.
 
Es würde mich nicht überraschen, wenn letztendlich herauskäme, wenn dies nur bestimmte Mainboards beträfe.
Man muss sich nur einmal Mainboard-Tests ansehen (>Beispiel<), manche Bretter liefern mehr CPU-Leistung als andere (abgesehen von PPT Begrenzungen), obwohl im Test alle Hardware gleich bleibt, wo nur das Brett ein anderes ist.
Wo die BIOS-Programmierer wohl dazu angehalten werden, bei bestimmten Brettern bei manchen Parametern die Zügel lockerer zu lassen, sodass sie bessere Leistung abliefern und sich so besser verkaufen sollen.
 
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BDR529 schrieb:
ASUS - In Search Of Incredible...

Da wird das Asus Motto mal wieder vollends bestätigt... es ist einfach unglaublich.
sehe ich anders. Wenigstens kümmert ASUS sich und schweigt die Sache nicht tot. Ob es wirklich an den MB Herstellern liegt ist ja nich einmal bewiesen. Es könnte auch an falschen Vorgaben seitens AMD liegen.
Und nein ich nutze kein ASUS MB. (MSI)
 
Hätte jetzt nicht gedacht, dass man an den Boards (als Hersteller) so viele Tricks anwendet, um sich in der Leistung von anderen Herstellern abzuheben. Ich dachte immer "Durability" und Signalqualität sowie gutes Featureset (Schnittstellen) bei gutem P/L Verhältnis zeichnen ein gutes Board aus, und nicht um wieviel schneller es die darauf betriebenen Komponenten anpeitscht.

Naja ... es hat sich vieles geändert.
Da scheint man auch auf die Haltbarkeit zu schxxxxen.

Schade.
 
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Da bleiben ja bald nur noch MSI, Gigabyte und neuerdings Sapphire für neue AM5 Builds wenn man das Risko eines Ausfalls minimieren möchte.

Generell ist das aber nur ein weiterer Grund ASUS bei der Mainboard-Wahl zu meiden. Die leben halt immer noch vom guten Ruf vergangener Tage. In den letzten Jahren habe ich praktisch ausschließlich Mainboards von Gigabyte verbaut und bin damit sehr gut gefahren.
 
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Mmmmmh... also das einzige was da im Sockel wirklich sehr heiss werden kann ist der Prozessor. Wenn der Sockel dann wärmeempfindlichen Kunststoff enthält, dann gut Nacht. :rolleyes:

Meinen 9800X3D lass ich im ECO Modus laufen und Achte sehr auf die Temperaturen.
 
Wurstpeller schrieb:
Wenn der Sockel dann wärmeempfindlichen Kunststoff enthält, dann gut Nacht. :rolleyes:

Wäre nicht wirklich umsetzbar, tbh.
Das Board muss ja durch ein Lotbad.
Also im Gegensatz zu 12VHPWR Stecker (am Kabel!) müssen die Bauteile auf einer PCB schon was vertragen in Sachen Temperatur.
 
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@ruthi91 - Geht auch nicht um die primäre RAM-Spannung sondern sowas wie SOC, VDD, etc. Und da setzen die Boards gerne mal 1,3-1,4 Default ...
 
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Fujiyama schrieb:
Gefühlt liegt bei vielen Herstellern der Fokus eh nur noch auf irgendwelchen (optischen) Bullshit und weniger auf Qualität und Zuverlässigkeit.

Das mit zuviel Optik, ja, da gebe ich dir recht.

Aber in den 2000er-Jahren gabs viele defekte Mainboards, viele Hersteller verschwanden nach Ausfallorgien.

Ab den 2010er-Jahren war vieles recht zuverlässig bei mir, außer mehreren MSI-Boards gabs ein ausgefallenes Gigabyte dessen baugleicher Ersatz knapp 12 Jahre im Einsatz war und wahrscheinlich immer noch funktioniert

Als so schlecht sehe ich die aktuellem Boards also nicht.
 
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