News Defekte Ryzen 7 9800X3D: Asus mit Statement zu Ausfällen auf 800er-Mainboards

MadCat[me] schrieb:
Besseres Binning wäre ggf. auch eine Lösung. Mein 9800X3D verträgt z.B. problemlos im CO -30 auf allen Kernen, läuft also mit deutlich weniger Spannung.

Hast du das auch mal überprüft oder nur mit normaler Altagslast betrieben?
 
Eine Handvoll CPUs von wieviel ? einer Million ?
Die Wahrscheinlichkeit von einem Auto angefahren zu werden ist höher.
Diese Effekthascherei in den Medien gibt es immer öfter.
Ursachenforschung ist richtig, aber bleibt doch mal auf dem Boden :D
 
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Cookie4u schrieb:
Geht auch nicht um die primäre RAM-Spannung sondern sowas wie SOC, VDD, etc. Und da setzen die Boards gerne mal 1,3-1,4 Default ...
Richtig, die Mainboards.
Der Ram Hersteller hat aber mit all den anderen Spannungen nichts am Hut. Da steht nur im XMP Profil die Ram Spannung drin.
 
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Wolfgang.R-357: schrieb:
Es würde mich nicht überraschen, wenn letztendlich herauskäme, wenn dies nur bestimmte Mainboards beträfe.
Man muss sich nur einmal Mainboard-Tests ansehen (>Beispiel<), manche Bretter liefern mehr CPU-Leistung als andere (abgesehen von PPT Begrenzungen), obwohl im Test alle Hardware gleich bleibt, wo nur das Brett ein anderes ist.
Wo die BIOS-Programmierer wohl dazu angehalten werden, bei bestimmten Brettern bei manchen Parametern die Zügel lockerer zu lassen, sodass sie bessere Leistung abliefern und sich so besser verkaufen sollen.
Das war im Grunde schon in der Vergangenheit und bei allen Mobo Herstellern so.
 
Mein 9800X3D auf dem MSI Board läuft jetzt seit bald einem Jahr ohne Probleme, ich hoffe das bleibt so :D Muss dann mal bei mir die SOC Spannung und so checken. Welche Spannungen sind denn die verdächtigen und was wäre dann da sichere Werte?

Ich würde mich aber auch nicht wundern, wenn ein Großteil der betroffenen die Hardware an der Kotzgrenze betreibt für nichts. Wie ich in dem anderen Thema schon geschrieben hab, bringt das OC doch kaum noch was. Die einstelligen % mehr Takt bringen dann im Spiel paar FPS mehr. Das wird aber so gering sein, dass man es nicht wirklich merkt.

Ich hab nur das Expo Profil geladen und mit dem Curve Optimizer undervolted.
 
Hatte Asus nicht schon durchbrennende X3D auf 600er boards weil die da einfach zuviel SoC-Spannung freigegeben haben?
 
Gaming-Opa schrieb:
Einen 9800 X3D, der 160W zieht könnte man auch auf 100W takten, und würde dabei keine 60% FPS verlieren sondern maximal 15%).
Ein 9800X3D wird in Spielen mit ziemlicher Sicherheit sein maximales PPT niemals ausreizen, weil:
  • entweder die GPU frühzeitig limitiert
  • Spiele die CPU ohnehin selten bis gar nicht wirklich vollständig beanspruchen
(Und wenn, dann dürfte man trotzdem irgendwann früher in ein GPU-Limit rennen, als dass die CPU beim Spielen in ihrem Limit der maximalen Leistungsaufnahme läuft)

Im Schnitt bist du beim Spielen auch mit einem 9800X3D deutlich unter 100 Watt. Es gibt einzelne Spiele, BF z.B., da kann es auch mal etwas mehr sein.

Kurz gesagt: Den Eco Mode 65 Watt (effektiv 88 Watt PPT) bei einem 9800X3D zu aktivieren, dürfte bei den allermeisten Spielen absolut keinen Effekt haben.
Was man sieht, ist, dass die Performance in Anwendungsszenarien etwas einbricht. Mit CO waren es bei mir etwa die von dir genannten 15 vielleicht auch 20%. Ohne CO dürfte es vielleicht sogar etwas deutlicher sein, weil für dieselbe Leistung mehr Strom gebraucht wird.

(Deswegen verstehe ich auch diesen ganzen Optimierungswahn nur so halb... CO auf -20, was meist funktioniert, ist ja noch in Ordnung. Aber die letzten paar MHz bringen kaum Mehrleistung sorgen aber nicht selten für eine deutlich höhere Leistungsaufnahme. Allein die 200 MHz extra, die man einstellen kann, fressen den Vorteil vom Curve Optimizer hinsichtlich der Effizienz quasi wieder komplett auf...
Und am Ende sind es messbare aber nicht spürbare Mehrleistung)

Und jede Wette das Problem hier liegt genau in diesen Spielereien begründet. Das die OEMs da mit ihren Auto-OC Modi die sich teils über die Software mit einem Klick einstellen lässt, ihren Teil dazu beitragen. Geschenkt. Aber am Ende ist es dann doch der User, der sämtliche Warnungen "übersieht"
 
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Ich habe meinen 9800X3D jetzt schon seit geraumer Zeit auf Asus-Boards laufen. Zuerst das X870E Gaming-E (welches ich in absoluter Blödheit beim RAM-Wechsel mechanisch geschrottet habe 😓) und seit dem bin ich auf einem X870E Crosshair Apex mit max. PBO + CO und ganz sachtem BCKL-OC (100,1 MHz :D) unterwegs.
 
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Staubwedel schrieb:
Aber in den 2000er-Jahren gabs viele defekte Mainboards, viele Hersteller verschwanden nach Ausfallorgien.
Ab den 2010er-Jahren war vieles recht zuverlässig bei mir,
Ich denke hier gehts um den allgemeinen Trend im Tech Business.
Bei Software sind wir Bananenprodukte ja schon länger gewöhnt und nun mit ominpräsenter KI wird das nicht besser werden.
Nun kommts aber bei Hardware immer öfter vor.
  • kokelnde Stromstecker
  • sterbende Ryzen 7000
  • sterbende/instabile Intel 13000
  • minutenlange DDR5 RAM Initialisierungsorgien
  • sterbende/instabile Intel 14000
  • Grafikkartentreiber bei beiden Herstellern immer öfter und länger fehlerhaft
  • sterbende Ryzen 9000
  • sterbende AIO Kühler
  • immer wieder SSDs mit mannigfaltigen Problemen
  • Grafikkartenkühler die in bestimmten Positionen nicht mehr ordentlich kühlen
  • in den 2010er Jahren hat man vielleicht 1-2 mal in der Lebenszeit des Computers ein Bios Update gemacht, heutzutage sind Bios, Agesa, Firmware Updates quasi monatlich notwendig
  • Liste ist sicher unvollständig...

Ah noch ein Einfall, es war damals auch ASUS die Broadwell-E CPUs gegrillt haben mit >1,2V SystemAgent Spannung :evillol:
 
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ruthi91 schrieb:
Nun kommts aber bei Hardware immer öfter vor.
Angesichts immer komplexerer Hardware verwundert das eigentlich nicht. Ich finde es immer noch bewundernswert, dass ein Rechner überhaupt anspringt, wenn man auf den Knopf drückt.

Aber ja, erhöhe Ausfallraten sind blöd.
 
Also mein 7800X3D läuft erste auf meinem GB B850 Eagle Ice - all das scheint die 7800er X3Ds wohl nicht zu betreffen.
 
iron_monkey schrieb:
Hast du das auch mal überprüft oder nur mit normaler Altagslast betrieben?
Jeweils eine Stunde CineBench und Prime95. Klar, das ist kein wirklicher Check, aber es gab keine Fehler oder Abstürze. Läuft seit gut neun Monaten so und es zeichnete sich bisher keinerlei seltsames Verhalten im Alltag ab, daher gehe ich davon aus, dass es stabil ist bzw. 'ne doch vorhandene Instabilität so selten auftritt, dass es effektiv keine Rolle spielt.

Der Rechner ist sowieso nur zum Spielen da und solange MSFS 2024 mitsamt einem Haufen Addons stabil läuft, bin ich glücklich.
 
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Mein 9800X3D läuft auf einem X670E von ASUS, allerdings @ stock, mit fixierten Spannungen und mit einem damals releasten Beta-BIOS, um die Kompatibilität für Granite Ridge gewährleisten zu können.
 
ASRock for ever! Oder für alle, Taiwan for ever :D
 
Ich finde es seltsam, dass angeblich die Mainboards das Problem sind, aber nicht die Mainboards im Rahmen der Garantie ausgetauscht werden, sondern die CPUs. AMD wäre doch schön blöd die Mainboardhersteller nicht in Haftung zu nehmen. Stattdessen werden einfach ohne murren CPUs ausgetauscht.
 
Leap schrieb:
AMD wäre doch schön blöd die Mainboardhersteller nicht in Haftung zu nehmen.

Die Frage ist, ob es strategisch sinnvoll ist einen Partner in Regress nehmen zu wollen, oder ob es kostentechnisch nicht günstiger ist - langfristig betrachtet - einfach wenige CPU-Einheit in Summe auszutauschen. Wichtig ist eigentlich nur, dass die Kommunikation dem Kunden gegenüber offen und transparent erfolgt, sodass dieser auch ein gutes Gefühl hat. Obendrein ist die Beweisführung für einen Regress auch nicht ohne, sodass das im Zweifel auch vor Gericht Bestand hat. AMD müsste dem Boardhersteller gegenüber den Nachweis erbringen, dass sein Board zu dem Schaden geführt hat. Ganz ehrlich: Der Aufwand dafür und der Gegenwert in Moneten wird da in keinem gesunden Verhältnis mehr stehen. Am Ende bleibt dann ein verägerter Geschäftspartner und nichts wurde gewonnen.
 
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Musste meinen ersten 9800X3D leider auch zurückgeben. Kein thermisches Problem,aber div. USB Ports funktionierten nicht. Auch nicht mit einem anderen Board des gleichen Modells (X870E Tomahawk Wifi) nicht. Der aktuelle 9800X3D zeigt das Problem nicht.
 
Perdakles schrieb:
Da bleiben ja bald nur noch MSI, Gigabyte und neuerdings Sapphire für neue AM5 Builds wenn man das Riskio eines Ausfalls minimieren möchte.

Generell ist das aber nur ein weiterer Grund ASUS bei der Mainboard-Wahl zu meiden. Die leben halt immer noch vom guten Ruf vergangener Tage. In den letzten Jahren habe ich praktisch ausschließlich Mainboards von Gigabyte verbaut und bin damit sehr gut gefahren.
Ich selbst bin mit meinem Gigabyte Board auch sehr zufrieden. Im Freundeskreis habe ich in der letzten Zeit 4 Rechner ebenfalls mit Gigabyte Boards gebaut. Probleme gab es noch nie.
 
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@SKu Aber wenn das Mainboard fehlerhaft sein sollte, macht es keinen Sinn, einfach nur die CPU auszutauschen, da das Problem dadurch nicht behoben wird und die Ersatz-CPU möglicherweise das gleiche Schicksal erleidet.
 
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