Definition: Web 2.0

Zweipunktnull

Commander
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Hallo,

ich stehe vor der Aufgabe, das Web 2.0 kurz und knapp zu erklären. Nun gibt es jedoch unglaublich viel, was zum Web 2.0 dazu gehört. Deshalb habe ich versucht, aus all dem die wirklich wichtigen Kernaspekte herauszuarbeiten. Da ich mir jedoch nicht so ganz sicher bin, ob ich nicht doch etwas Wichtiges in meinen Kernaspekten nicht berücksichtig habe, wollte ich mich mal umhören, ob meine Kernaspekte Web 2.0 eurer Meinung nach gut beschreiben.

[ Gelöscht - Es macht sich nicht sonderlich gut, wenn Gedanken aus meiner BLL im Internet zu finden sind. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an die Poster, es ist mir jedoch zu heikel, meine Kernaspekte so klar hier stehen zu lassen. Danke für euer Verständnis. ]

Ich weiß, dort fehlt einiges. Web Services, RSS, The Long Tail usw. usf. Es geht jedoch darum, wirklich direkt auf den Punkt zu kommen und die Erklärung so komprimiert wie möglich zu machen. So Schickschnack wie RSS ist erstmal vernachlässigbar. Es geht mir halt darum, ob die oben genannten Punkte eurer Meinung nach Web 2.0 richtig beschreiben und nichts fehlt oder ggf. überflüssig weil nicht so wichtig ist.

Postet eure Meinung. ;)
 
Zuletzt bearbeitet: (Siehe oben)
Eigentlich zielen deine Definitionen schon in die richtige Richtung und man muss abwägen für welches Publikum die Definition ist. Aus meiner Sicht besteht das Web 2.0 aus einer sozialen und einer technischen Komponente. Während du die Punkte für den ersten Teil bereits genannt hast sind für mich auf der anderen Seite auch die Technologien ein wichtiger Bestandteil. Dazu gehören nicht nur RSS, sondern auf jeden Fall auch AJAX und Rich Internet Applications im Allgemeinen.

Also im Grunde kannst du es so lassen und je nach Publikum noch mit den passenden IT-Begriffen verschlagworten :)
 
Ich finde Deinen Ansatz schon gut. Manche stellen bei der Defintion zwar mehr auf den Aspekt der Kommerzialisierung des Web ab, aber Du zählst selbst Anwendungen auf, die für die User kostenlos sind.

Bei Deiner Einteilung schimmert durch, was auch mir auffällt: Die Kunden/Konsumenten werden stärker als früher in die Prozesse integriert. Sie werden zu Akteuren, Produzenten und Anbietern von Informationen und Inhalten. Dabei spielt die Online-Interaktion eine große Rolle sowie der dritte von Dir genannte Punkt.

Und noch eine Sache ist auffällig. Durch die Einbeziehung der User sollte man eigentlich meinen, dass sich das Web "atomisiert". Doch das Gegenteil ist der Fall. Nur die größten und einflussreichsten Unternehmen halten tatsächlich die Zügel in der Hand.

http://www.oreillynet.com/pub/a/oreilly/tim/news/2005/09/30/what-is-web-20.html

http://web-zweinull.de/index.php/was-ist-web-2/
 
Vielen Dank euch beiden für die Bestätigung. Ich habe meine oben genannten Punkte nun auf zwei Seiten ausformuliert und es gefällt mir ganz gut. :)
 
Ich würde allerdings noch zu den sozialen Punkten anmerken, wodurch dies unter anderem zu realisieren ist z.B. AJAX je nach Publikum natürlich nur der Vollständigkeit halber.
 
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