Dell Service erzählt Unfug?

[sauba]

Commander
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Grüßt euch!

Da ich vorhabe, für mein XPS M1530 eine ExpressCard mit eSata zu kaufen (um externe Festplatten schnell anzubinden), habe ich dem Dell-Service eine eMail geschrieben, ob die ExpressCard intern per USB oder PCIe angebunden ist, da ich bei USB-Anbindung eine Geschwindigkeitseinbuße vermute.

Jetzt kam die folgende Antwort:

Die wichtigste Entscheidung hier ist die Wahl der Express Karte und der Externen eSATA Festplatte.
Die Schreibgeschwindigkeit Ihrer Festplatte ist der Hauptfaktor unabhaengig von dem Anschluss an die Motherboard.

Mehr Info zu dem Thema hier >>>

http://www.serialata.org/technology/esata.asp


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Fragen:
  • Mal abgesehen davon, dass die Sprachqualität in der eMail sehr zu wünschen übrig lässt - das ist doch totaler Käse, oder? Wenn ich die eSata-Festplatte (Schreibrate 120 MB/s, Übertragungsrate eSata 375 MB/s) an eine über USB angeschlossene ExpressCard hänge, sinkt die Geschwindigkeit doch auf USB 2.0-Geschwindigkeit ( ~ 40 MB/s), oder?
  • Auch wenn die Antwort per eMail sehr schnell da war - was ist denn bitte aus dem tollen Dell Service geworden? Eine Antwort, die an der Frage vorbeigeht, dazu noch in schlechtem Deutsch und mit massenhaft Werbung? Hab ich ein schwarzes Schaf erwischt oder hat Dell nachgelassen?

Gruß,
[sauba]
 
da hast du die Werte für die Anbindung:
Der größte Vorteil der ExpressCard gegenüber der Vorgängertechnologie PCMCIA-PC-Card ist eine drastische Steigerung der Bandbreite durch die direkte Verbindung der ExpressCard mit dem Systembus über die PCI-Express-x1-Verbindung und USB-2.0. PC-Card nutzte an dieser Stelle nur eine PCI-Verbindung über einen gesonderten CardBus-Controller. Eine ExpressCard erreicht maximal einen Datendurchsatz von 2 Gbit/s (250 MByte/s mit 8B10B-Code) über PCI-Express oder 480 Mbit/s über USB 2.0 gegenüber 1066 Mbit/s, die sich die PC-Card mit dem restlichen System teilt.

da du mit der Expresscard in beiden Fällen die eSata Geschwindigkeit nicht erreichen wirst ... ist die Anbindung wirklich gerademal egal ...
 
Du hast recht. Da man den Express Card Anschluss wahlweise auch über USB anschließen kann, sollte man da informiert werden.

Die beste Möglichkeit wäre, das Gehäuse zu öffnen und selbst nachzuschauen. Wenn du weisst was du tust und nichts beim öffnen beschädigst, musst du dir wegen Garantieverlust auch keine Sorgen machen.

Ai, Korrektur. Wenn man den Wiki-Artikel aufmerksam liest, sieht man, dass die Karte (in deinem Fall die Esata-Karte) entscheidet, welche Anbindung sie nutzt. Insofern hat der Support schon recht, wenn auch das deutsch tatsächlich zu wünschen übrig lässt.

Mein Vorschlag: besorg dir die Hardware und teste. Die Geschwindigkeit müsste weit über dem USB2.0-Standard liegen.

@serra.avatar:

2Gbit/s sind schon leicht besser als 480Mbit/s, oder?
 
Zuletzt bearbeitet:
Mag sein, dass ich nicht die komplette eSata bandbreite ausnutze. Aber die Geschwindigkeit unterscheidet sich dennoch um Faktor 4 (!).

Gruß,
[sauba]

Edit:

OK, nach Weiteren eMails hat sich das Thema erledigt, die ExpressCard ist intern über PCI-Express angeschlossen (falls nochjemand dieses Problem hat). Der Supporter hatte vermutlich einfach einen schlechten Tag.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wäre echt super, wenn die Ansprechpartner des Dell-Supports Deutsch als Muttersprache sprechen würden -- soll jetzt nicht ausländerfeindlich rüberkommen, aber gerade bei Dell finde ich es sehr nervig, mit Mitarbeitern zu sprechen, die scheinbar aus Kostengründen offensichtlich im europäischen Ausland beheimatet sind. Das macht die Kommunikation manchmal recht schwierig.
 
Ich hatte da wohl Glück. Ich hab meinen Card-Reader am Optiplex ausgetauscht, ging echt zügig. Und die Ausdrucksfähigkeit des Kundendienstes war hervorragend.
Ich denke der Support ist im Direktvergleich doch eher Dells Stärke, wenn ich damals mit meinem Amilo an Fujitsu-Siemens hätte herantreten müssen -die drei(!!) Garantiefälle liefen zum Glück über den Händler-, ich hätte mich totgeärgert. Schon die Support-Seite raubte mir den letzten Nerv.
 
@Heen: Hab nicht gesagt, dass der Support generell schlecht ist, aber bei vielen Mitarbeitern ist die Verständigung halt erschwert. Würden diese dort arbeiten, weil sie besonders qualifiziert sind, hätte ich kein Problem damit. Allerdings ist hierbei wohl eher der Kostenaspekt entscheidend.
 
da ist nicht nur bei Dell ein Problem, denn z.B. auch bei IBM/Lenovo sitzen Leute, die der deutschen Sprache nicht wirklich mächtig sind
 
Wie bereits erwähnt, die darauffolgenden Gespräche waren sprachqualitativ besser. Das Einzige, was mir noch aufgefallen ist, in Dell-Suppport-eMails existieren keine Umlaute, sondern "ae","oe" und "ue". Das verwirrt beim Lesen.

Ansonsten waren die Supportler jedoch sehr schnell und höflich.

Gruß,
[sauba]
 
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