Der Bürgergeld Thread - Diskussionen rund ums Bürgergeld

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Tomislav2007 schrieb:
Wer soll mir bei meinem beruflichen Werdegang angeblich geholfen haben und von wem soll ich angeblich profitieren ?
Wie kommst du darauf, er hätte von dir gesprochen?
Es ging um Menschen, die seiner Aussage nach "richtig viel Geld verdienen". Seinen vorausgegangenen Beiträgen also um Menschen, die jährlich Millionen scheffeln.
 
Hallo

Yieva schrieb:
Wie kommst du darauf, er hätte von dir gesprochen?
Es ging um Menschen, die seiner Aussage nach "richtig viel Geld verdienen".
Für @D0m1n4t0r scheint 91.000€ Brutto jährlich richtig viel Geld zu sein und...

D0m1n4t0r schrieb:
Mal so ne Frage an Tomislav, du mit deinen 91.000 Euro Jahreseinkommen, was zahlst du eigentlich an Sozialversicherungsbeiträgen?
...er hat mich vor 2 Seiten konkret angesprochen und...

D0m1n4t0r schrieb:
Würdest du wie alle anderen Arbeitnehmer 19,99% deines Einkommens zahlen wärst du bei ca. 18.100 Euro Sozialversicherungsbeiträgen pro Jahr.
Ich vermute aber mal ganz stark dass du weniger zahlst, da du mit deinem Einkommen über den Beitragsbemessungsgrenzen bist.
Während "normale" Durchschnittliche Arbeitnehmer die vollen ca. 20% zahlen bist du prozentual darunter. Heisst, weil du mehr verdienst als andere bist du aufgrund der aktuellen Gesetze in der Lage dich prozentual weniger am Gemeinwohl beteiligen zu müssen, so dass dir am Ende prozentual mehr Geld bleibt als anderen Leuten die weniger verdienen als du.
...mir vorgeworfen das ich angeblich zu wenig Sozialabgaben abführe und...

D0m1n4t0r schrieb:
Denn eins darf man dabei nicht vergessen, wer richtig viel Geld verdient, der schafft das meist nur deswegen weil andere Menschen dabei helfen und man von deren Arbeitsleistung profitiert. Und dann kann man der Gesellschaft auch ruhig was zurück geben.
...das ich angeblich die Hilfe anderer benötige und von der Arbeitsleistung anderer profitiere.

Yieva schrieb:
Seinen vorausgegangenen Beiträgen also um Menschen, die jährlich Millionen scheffeln.
Die habe ich...

Tomislav2007 schrieb:
Möchtest du das Einkommensmillionäre ohne die Beitragsbemessungsgrenze auch Millionen Euro Rente jährlich bekommen ? Wäre dir das lieber ?
...erst später ins Spiel gebracht.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Für @D0m1n4t0r scheint 91.000€ Brutto jährlich richtig viel Geld zu sein
Damit ist er definitiv nicht allein.
Für mich wäre das auch extrem viel. Momentan verdiene ich das in etwas über 6,5 Jahren ... gut, ich arbeite nur TZ (50%-Stelle), also wäre es mit Vollzeit auch die Hälfte der Zeit.

Du liegst damit in jedem Fall oberhalb jeder Beitragsbemessungsgrenze ... nur bei der Steuer hast du noch knapp 170k "frei", bevor jeder weitere Euro mit 45% versteuert wird.

Du verdienst sehr überdurchschnittlich. Für 2021 gibt das Handelsblatt einen durchschnittlichen Jahresbruttolohn von €49.200 an (allerdings über alle Branchen gemittelt .... genau darum gehts in diesem Artikel).
https://www.handelsblatt.com/untern...nkommen-in-deutschland-zusammen/26628226.html
In jeder der in der Tabelle betrachteten Branchen wäre dein Einkommmen überdurchschnittlich.
Ergänzung ()

Was wir für "viel" halten, ist höchst subjektiv und hängt stark an dem, was wir als "normal" erleben.
 
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FrankenDoM schrieb:
Und genau deshalb frage ich mich, wie Du darauf kommst beim einen 100€ anzusetzen weil er nur 3 Tage arbeiten geht und beim anderen 250€ weil er jeden Tag arbeiten geht. Bis auf Sprit hat man die nahezu identischen Kosten auch wenn das Auto steht.
Ich äußer mich nicht zu dem Thema weil ich kein bock darauf habe, aber nahezu identische Unkosten zwischen einem stehenden und einem mehr benutzen Fahrzeug anzusetzen ist sowas von falsch =) Man kanns auch in die andere seite schön rechnen =)
 
91000 Brutto im Jahr ist natürlich viel, aber wenn man ihm glauben schenkt ( Und das tue ich) hat er sich aber auch den Ar.. dafür aufgerissen.
Man kann natürlich die Objektivität ein wenig verlieren wenn es einem so gut geht, aber der Grundtenor stimmt doch.
Warum Jahrelang Menschen durchfüttern und das Gejammer ertragen wenn diese Menschen es doch selbst in der Hand haben?
Ich glaube ich verstehe ihn in diesen momenten weil ich auch schon scheisse gefressen habe und auch zb. mal Zeitarbeit machen musste.
Du kannst als Langzeitarbeitloser womöglich noch Ungelernter kein Startgehalt von 3000€+ erwarten. das musst du dir verdienen, so ist es eben.
 
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Hallo

Cyberdunk schrieb:
aber wenn man ihm glauben schenkt ( Und das tue ich) hat er sich aber auch den Ar.. dafür aufgerissen.
Na Ja, so schlimm war es auch nicht, im Gegenteil es war mehr als machbar, Umschulung in Vollzeit und den Meister berufsbegleitend Samstags.
Heute denke ich mir, wenn ich die Umschulung und den Meister 10 Jahre früher gemacht hätte dann wäre ich beruflich Heute noch deutlich weiter.
Ich bin nicht der fleißigste und klügste, ich habe immer nur ordentliche Arbeit abgeliefert und das Werkzeug nicht um Punkt 16:00 fallen gelassen.

Cyberdunk schrieb:
Du kannst als Langzeitarbeitloser womöglich noch Ungelernter kein Startgehalt von 3000€+ erwarten. das musst du dir verdienen, so ist es eben.
Das ist das was ich nicht verstehe, gerade Hilfsarbeiter haben oft völlig überzogene Vorstellungen von Arbeitsbedingungen und Löhnen/Gehältern.
Ich habe schon viele 20-25 jährige jammernde/meckernde Hilfsarbeiter/innen bei uns im Krankenhaus gefragt wieso sie keine Ausbildung machen und bei der Antwort "Keine Lust auf lernen" dachte ich mir immer nur "Dann bist du selber Schuld an deiner Lage, halt die Schnauze und jammer/mecker hier nicht herum".
Ja, Hilfsarbeiter ist nicht toll aber Bürgergeld ist doch nicht die einzige Alternative, wir haben in Deutschland sehr viele Möglichkeiten zur Weiterbildung.

Grüße Tomi
 
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Cyberdunk schrieb:
Warum Jahrelang Menschen durchfüttern und das Gejammer ertragen wenn diese Menschen es doch selbst in der Hand haben?
Das Grundproblem vor dem sich "die Gesellschaft" windet ist doch die Verhältnismäßigkeit ...

Hälst du es für verhältnismäßig, einen Mörder in Sicherungsverwahrung bis zum Lebensende durchzufüttern, aber den "faulen" Bürgergeldempfänger nicht?

Wenn wir also anfangen, den faulen Arbeitslosen ins Zwangsarbeit zu stecken, da zu teuer, MÜSSTE man konsequenter weise genauso in Gefängnissen Arbeitslager errichten.

Genauso müsste hinterfragt werden, ob Komapatienten für (Hundert)Tausende von Euros am Leben gehalten werden müssen, weil sie vielleicht mal aufwachen.
 
Hallo

Andy8891 schrieb:
Das Grundproblem vor dem sich "die Gesellschaft" windet ist doch die Verhältnismäßigkeit ...
Richtig, nur keine Lust zu arbeiten ist nicht Grund genug um von der Gemeinschaft durchgefüttert zu werden, da fehlt jegliche Verhältnismäßigkeit.

Andy8891 schrieb:
Hälst du es für verhältnismäßig, einen Mörder in Sicherungsverwahrung bis zum Lebensende durchzufüttern, aber den "faulen" Bürgergeldempfänger nicht?
Ja, die Todesstrafe wurde in Deutschland leider abgeschafft.

Andy8891 schrieb:
Wenn wir also anfangen, den faulen Arbeitslosen ins Zwangsarbeit zu stecken, da zu teuer, MÜSSTE man konsequenter weise genauso in Gefängnissen Arbeitslager errichten.
Ja, die sollten Ihren Aufenthalt im Gefängnis selber finanzieren.

Andy8891 schrieb:
Genauso müsste hinterfragt werden, ob Komapatienten für (Hundert)Tausende von Euros am Leben gehalten werden müssen, weil sie vielleicht mal aufwachen.
Das wird von den Ärzten mit den Angehörigen ab einem bestimmten Zeitpunkt hinterfragt/besprochen.

Es ist interessant das du Arbeitslose die nicht arbeiten wollen mit Mördern und Komapatienten vergleichst.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Richtig, nur keine Lust zu arbeiten ist nicht Grund genug um von der Gemeinschaft durchgefüttert zu werden, da fehlt jegliche Verhältnismäßigkeit.
Wie gesagt ... die faulen, sind im Verhältnis (zu anderen Themen die unmengen an Geld kosten) unbedeutend ....

Du bist doch der, der beim Klima nach mir die Sinnflut "Meinung" vertritt ...

Siehst du da nicht eine gewisse Heuchelei?

Du erwartest von den Arbeitslosen das sie was tun.
Beim Thema Klima bist du aber 1:1 in der gleichen Situation wie der Arbeitslose?


Tomislav2007 schrieb:
Es ist interessant das du Arbeitslose die nicht arbeiten wollen mit Mördern und Komapatienten vergleichst.
Wenn ich die Wahl habe, ob ich meine 100 € an Steuern, einem Arbeitslosen, einem Mörder oder einem Komapatienten gebe, würde ich den Arbeitslosen wählen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo

Andy8891 schrieb:
Wie gesagt ... die faulen, sind im Verhältnis (zu anderen Themen die unmengen an Geld kosten) unbedeutend ....
Wie gesagt ... hier in diesem Thread geht es um Bürgergeld und nicht die anderen Themen.
Bei Arbeitslosen gibt es nicht nur das Geld das wir in sie rein stecken, es gibt auch noch das Geld in Form von nicht entrichteten Steuern/Sozialabgaben.

Andy8891 schrieb:
Siehst du da nicht eine gewisse Heuchelei?
Nö.

Andy8891 schrieb:
Du erwartest von den Arbeitslosen das sie was tun.
Beim Thema Klima bist du aber 1:1 in der gleichen Situation wie der Arbeitslose?
Es ist mir egal wer was macht und ich erwarte nichts, ich will nur Klimaschutz und Bürgergeld nicht (mit) finanzieren/unterstützen.
Ich habe kein Problem mit Arbeitslosen solange sie sich selber finanzieren und ich sie nicht (mit) finanzieren/unterstützen muss.

Andy8891 schrieb:
Wenn ich die Wahl habe, ob ich meine 100 € an Steuern, einem Arbeitslosen, einem Mörder oder einem Komapatienten gebe, würde ich den Arbeitslosen wählen.
Ich unterstütze eher/lieber den Komapatienten der sich selber nicht helfen kann als den Arbeitslosen der sich selber helfen kann.
Es gab schon genug Komapatienten die nach langer Zeit im Koma wieder aufgewacht sind und ein normales Leben geführt haben.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Wie gesagt ... hier in diesem Thread geht es um Bürgergeld und nicht die anderen Themen.
Da es aber keine "Bürgergeld" Versicherung im Umlagesystem gibt, ist das ein Teil des großen Topfes an Ausgaben.

Genauso wie Deutschland ein feuchter Furz beim Klimawandel ist, genauso ist der faule Arbeitslose ein feuchter Furz bei den Staatsausgaben.

Tomislav2007 schrieb:
Bei Arbeitslosen gibt es nicht nur das Geld das wir in sie rein stecken, es gibt auch noch das Geld in Form von nicht entrichteten Steuern/Sozialabgaben.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass wenn die Wirtschaft ein Interesse an Vollbeschäftigung hätte, es entsprechend viele Jobs gäbe, damit NUR noch die faulen Arbeitslosen übrig bleiben.

Da dies offensichtlich nicht der Fall ist, ergibt sich für mich daraus, dass Arbeitslose (ob faul oder nicht) Teil des System und fest eingeplant sind um unter anderem die Löhne zu drücken und als abschreckendes Beispiel für die arbeitende Bevölkerung zu dienen.

Genauso wie der Bettler auf der Straße, der jedem zeigen soll, wie gut es ihm doch im Verhältnis zum Bettler geht.

Tomislav2007 schrieb:
Es ist mir egal wer was macht und ich erwarte nichts, ich will nur Klimaschutz und Bürgergeld nicht (mit) finanzieren/unterstützen.
Ich habe kein Problem mit Arbeitslosen solange sie sich selber finanzieren und ich sie nicht (mit) finanzieren/unterstützen muss.
Wir finanzieren alle etwas mit, dass wir nicht wollen. Ich will auch keine Millionen Boni für irgendwelche Vorstandsmitglieder finanzieren oder irgendwelche Woken Serien/Filme .... habe ich eine Wahl?
 
Hallo

Andy8891 schrieb:
Da es aber keine "Bürgergeld" Versicherung im Umlagesystem gibt,
Soweit ich weiß wird das Bürgergeld aus den Steuern und Sozialabgaben finanziert.

Andy8891 schrieb:
Genauso wie Deutschland ein feuchter Furz beim Klimawandel ist, genauso ist der faule Arbeitslose ein feuchter Furz bei den Staatsausgaben.
Beim Klimawandel heißt es immer das jede noch so kleine Einsparung dazu beiträgt das Problem zu lösen.
Wieso gilt dieses Prinzip nicht auch beim verschwenden von Steuern/Sozialabgaben wegen Arbeitslosen ?

Andy8891 schrieb:
Ich bin mir ziemlich sicher, dass wenn die Wirtschaft ein Interesse an Vollbeschäftigung hätte, es entsprechend viele Jobs gäbe, damit NUR noch die faulen Arbeitslosen übrig bleiben.
Es gibt aktuell an jeder Straßenecke freie Arbeitsstellen, wer aktuell arbeiten will bekommt auch Arbeit.
Vom Hilfsarbeiter über den Facharbeiter bis zum Akademiker, es ist für jede Bildungsstufe etwas dabei.

Andy8891 schrieb:
Wir finanzieren alle etwas mit, dass wir nicht wollen.
Das ist richtig, wir haben alle anderen Prioritäten, du möchtest wieso auch immer gerne Menschen die nicht arbeiten wollen finanzieren und...

Andy8891 schrieb:
Ich will auch keine Millionen Boni für irgendwelche Vorstandsmitglieder finanzieren oder irgendwelche Woken Serien/Filme .... habe ich eine Wahl?
...ich finde Boni gut weil ich selber Boni wegen meiner guten Arbeit bekomme.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Tomislav2007 schrieb:
Beim Klimawandel heißt es immer das jede noch so kleine Einsparung dazu beiträgt das Problem zu lösen.
Wieso gilt dieses Prinzip nicht auch beim verschwenden von Steuern/Sozialabgaben wegen Arbeitslosen ?
Reden und Handeln sind aber zwei paar Stiefel oder?

Das Prinzip gilt sowohl beim Klimawandel als auch bei den Arbeitslosen.

Tomislav2007 schrieb:
Es gibt aktuell an jeder Straßenecke freie Arbeitsstellen, wer aktuell arbeiten will bekommt auch Arbeit.
Vom Hilfsarbeiter über den Facharbeiter bis zum Akademiker, es ist für jede Bildungsstufe etwas dabei.
Aber es passt doch etwas nicht zusammen, wenn die ganze Zeit gesagt wird: Nur eine Minderheit ist faul, der Rest will arbeiten. Wieso kommt dann der große Rest nicht in Arbeit?

Erklär mir mal, warum die arbeitswilligen keine Arbeit finden?

Tomislav2007 schrieb:
Das ist richtig, wir haben alle anderen Prioritäten, du möchtest wieso auch immer gerne Menschen die nicht arbeiten wollen finanzieren und...
Das ist falsch. Ich habe klar geschrieben, dass ich in der aktuellen Realität, die Priorität nicht auf die faulen setzen würde, solange noch zig andere viel größere Baustellen offen sind.

Wenn die faulen, in der Priorität nach oben gehen, teile ich gerne deine Meinung.
Solange wir keine unendlichen Kapazitäten haben, würde ich die Priorität darauf setzen, keine NEUEN Arbeitslosen zu generieren, die alten sterben irgendwann zwangsläufig weg.

Tomislav2007 schrieb:
...ich finde Boni gut weil ich selber Boni wegen meiner guten Arbeit bekomme.
Fínde ich scheiße, genauso wie ich Trinkgeld scheiße finde.

Zudem wäre dein Boni doch besser bei einer zweiten Stelle aufgehoben oder? Wären direkt ein paar Arbeitslose weniger. (Wenn das großflächig umgesetzt wird)
 
Hallo

Andy8891 schrieb:
Aber es passt doch etwas nicht zusammen, wenn die ganze Zeit gesagt wird: Nur eine Minderheit ist faul, der Rest will arbeiten. Wieso kommt dann der große Rest nicht in Arbeit?

Erklär mir mal, warum die arbeitswilligen keine Arbeit finden?
Das ist genau das Problem das ich nicht verstehe, evtl. gibt es doch mehr Arbeitslose (als von einigen gedacht wird) die nicht arbeiten wollen ?

Andy8891 schrieb:
Solange wir keine unendlichen Kapazitäten haben, würde ich die Priorität darauf setzen, keine NEUEN Arbeitslosen zu generieren, die alten sterben irgendwann zwangsläufig weg.
Solange wir keine unendlichen Kapazitäten haben, würde ich die Priorität nicht darauf setzen, den ALTEN und NEUEN Arbeitslosen ein lebenslanges Bürgergeld zu geben, es gibt genug offene Arbeitsstellen die besetzt werden können.

Andy8891 schrieb:
Fínde ich scheiße, genauso wie ich Trinkgeld scheiße finde.
Ich mag Boni.

Andy8891 schrieb:
Zudem wäre dein Boni doch besser bei einer zweiten Stelle aufgehoben oder?
Wir haben an allen Standorten in Deutschland offene Stellen und wir zahlen gut aber wir finden so wie fast alle Firmen keine neuen Mitarbeiter.
Vor allem kommen kaum Bewerber die zumindest arbeiten wollen, wenn die noch etwas können wäre es toll, die die kommen will keiner haben.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Erkekjetter schrieb:
wenn das Auto nämlich 250 im Monat hier kostet, dann hat der soviele km zu Arbeit, dass er locker flockig über den Pauschbetrag kommt...
Jeder ist besser dran wenn er 1 km Arbeitsweg hat.
Die KM Pauschale wird total überbewertet.
Ich habe mir sogar die Mühe gemacht um dir das an meiner vorrigen Steuererklärung mit zahlen zu demonstrieren.
1 km einfach Arbeitsweg bekäme ich Erstattug von 72 € (aufgerundet)
mit 20 km einfach Arbeitsweg (die ich besitze bekomme ich) sage und schreibe 186 € (aufgerundet)
sind laut Adam Riese 114 € jährlich mehr Erstattung, diese durch 12 geteilt 9,50 pro Monat (grob gesagt 5 Liter Sprit pro Monat).
Der mit dem weiteren Arbeitsweg oder mehr Nutzung eines PKWs wegen der Arbeit ist immer der gearschte das ist ein Fakt. Je weiter der Arbeitsweg desto schlechter eindeutig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hassel schrieb:
Der mit dem weiteren Arbeitsweg oder mehr Nutzung eines PKWs wegen der Arbeit ist immer der gearschte das ist ein Fakt. Je weiter der Arbeitsweg desto schlechter eindeutig.
ja, erstaunlicherweise fordern viele den Wegfall dieser "Subvention", anscheinend gibt's Leute die 1km zu Fuss zur Arbeit haben
Cyberdunk schrieb:
Selbsverständlich, ich bin froh das der Mörder weg von der Strasse ist und übrigens im Vollzug besteht Arbeitspflicht!
was macht man, wenn der Häftling die Arbeit nicht macht, sie schlecht macht oder immer krank macht? Gibt's für ihn kein Wasser oder kein Brot mehr oder wird er einfach weiter zu mehr Haft verknackt?
 
whtjimbo schrieb:
was macht man, wenn der Häftling die Arbeit nicht macht, sie schlecht macht oder immer krank macht? Gibt's für ihn kein Wasser oder kein Brot mehr oder wird er einfach weiter zu mehr Haft verknackt?

TV Entzug, Isolationshaft usw. sind gängige Methoden
Zumal es damals auch so war dass der Gefangene sich nur mir Arbeit Geld dazu verdienen kann, kein Geld kein Einkauf und Tabak und Kaffee brauchst du im Knast weil sie da dass Zahlungsmittel sind.
 
Cyberdunk schrieb:
TV Entzug, Isolationshaft usw. sind gängige Metoden
Hammer, ist für mich eine Folterform, nicht mal erstaunlich dass in Deutschland sowas gängige Praxis ist, wo alles andere im zivilen Leben so woke ist, aber schon bei Nennung des falschen Vornamens eine Strafe droht
 
whtjimbo schrieb:
ja, erstaunlicherweise fordern viele den Wegfall dieser "Subvention", anscheinend gibt's Leute die 1km zu Fuss zur Arbeit haben
Ich habe zwar mehr als 1km Weg zur Arbeit ... aber notfalls lege ich den Weg auch zu Fuß zurück (aber das Fahrrad ist mir dann doch lieber).

Ich spreche mich dafür aus, eine Entfernungspauschale zu 100% den Arbeitgebern anzulasten, statt sie von der Individualsteuer abzuziehen. Zumindest bei der Anreise im PKW.

Das hat allerdings nichts damit zu tun, wer von der Pauschale momentan mehr profitiert und ob das gerecht ist, sondern einfach damit, dass ich es im Lichte des voranschreitenden Klimawandels für falsch halt, weite Arbeitswege auch noch zu subventionieren.

Wäre der Arbeitnehmer mit jedem zurückgelegten Kilometer Arbeitsweg für den Arbeitgeber teurer, dann wäre genau das ein Anreiz dafür, eher lokale Kräfte zu beschäftigen, die eben keinen langen Weg zur Arbet haben.
Dann wären mehr als 100km Pendelweg am Tag eventuell ein Einstellungshindernis, weil der Arbeitgeber weiß "das bekomme ich lokal auch billiger".
 
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