Der Bürgergeld Thread - Diskussionen rund ums Bürgergeld

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Mal so beim überfliegen, wie kommen wir von Bürgergeld auf Knast, Isolationshaft bzw. Folter? Ich blicks nicht mehr.

DerOlf schrieb:
Wäre der Arbeitnehmer mit jedem zurückgelegten Kilometer Arbeitsweg für den Arbeitgeber teurer, dann wäre genau das ein Anreiz dafür, eher lokale Kräfte zu beschäftigen, die eben keinen langen Weg zur Arbet haben.
Dann wären mehr als 100km Pendelweg am Tag eventuell ein Einstellungshindernis, weil der Arbeitgeber weiß "das bekomme ich lokal auch billiger".
Gutverdiener die sich eine zentrale Lage leisten können würden in jedem Fall sich sehr darüber freuen, da es ein gutes Argument ist das Gehalt etwas höher auszuhandeln.
 
The_waron schrieb:
Mal so beim überfliegen, wie kommen wir von Bürgergeld auf Knast, Isolationshaft bzw. Folter? Ich blicks nicht mehr.
Bürgergeld : keine Arbeitspflicht
Inhaftierte: Arbeitspflicht mit Konsequenzen bei Nichterfüllung
 
Ehrlich gesagt ist es mir ein Rätsel wie man Empfänger von Sozialleistungen und inhaftierte Straftäter überhaupt versuchen sollte zu vergleichen, da Ursache, gesetzliche Grundlagen und gesamtgesellschaftliches Ziel vollständig unterschiedlich sind.
 
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alles erstmal Menschen, egal ob inhaftiert oder nicht
beim Bürgergeldempfänger gibt es Pflichten und Rechte:
https://www.arbeitsagentur.de/arbei...hen-und-beachten/rechte-pflichten-minderungen
insb.: (aus dem Link): als "Pflicht" : "Bewerbungen schreiben und Arbeit annehmen"

Der inhaftierte ist kein Arbeitssuchender, seine Lage wird aber ausgenutzt, bekommt nur einen Bruchteil des Mindestlohns.

Wieso wir jemand der nicht nach Arbeit sucht, gezwungen aber welche zu machen?
 
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whtjimbo schrieb:
Wieso wir jemand der nicht nicht nach Arbeit sucht, gezwungen aber welche zu machen?
Weil die Arbeitsplficht teil der Strafe und damit der Sühne des Verurteilten darstellt, darum ist der Vergleich auch nicht nachvollziehbar, da Sozialleistungen keine Stafe darstellen und Empfänger von Sozialleistungen keine Straftat begangen haben.
 
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Gehört zum Resozialisierungsprozess. Unter anderem um einen geregelten strukturierten Tagesablauf zu haben.

Wenn ein sträfling jahrelang nur rumgammelt kommt er ganz sicher später nicht mehr mit einem Arbeitsryhtmus zurecht.
 
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Hallo

The_waron schrieb:
Ehrlich gesagt ist es mir ein Rätsel wie man Empfänger von Sozialleistungen und inhaftierte Straftäter überhaupt versuchen sollte zu vergleichen, da Ursache, gesetzliche Grundlagen und gesamtgesellschaftliches Ziel vollständig unterschiedlich sind.
Das ist richtig, die Ursache ist unterschiedlich, aber die Wirkung ist die gleiche, beide Gruppen belasten finanziell die Gemeinschaft.
Das gesellschaftliche Ziel ist bei beiden Gruppen auch gleich, beide Gruppen sollen resozialisiert werden und sich selber finanzieren.
Ich weiß das der Begriff resozialisiert aus dem Strafvollzug kommt, der Begriff resozialisiert paßt aber wunderbar auf beide Gruppen.

Skaiy schrieb:
Warum vergleicht man Straftäter mit Arbeitslose?
Weil beide Gruppen eine Gemeinsamkeit haben, beide Gruppen werden von der Gemeinschaft finanziert/durchgefüttert.

whtjimbo schrieb:
Der inhaftierte ist kein Arbeitssuchender, seine Lage wird aber ausgenutzt, bekommt nur einen Bruchteil des Mindestlohns.

Wieso wir jemand der nicht nicht nach Arbeit sucht, gezwungen aber welche zu machen?
Um die Kosten seines selbst verschuldeten Gefängnisaufenthaltes für die Gemeinschaft zu senken.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Das gesellschaftliche Ziel ist bei beiden Gruppen auch gleich, beide Gruppen sollen resozialisiert werden und sich selber finanzieren.
Das ist deine persönliche Auffassung, die jedoch mit dem bestehenden Recht nichts gemein hat, da Empfänger von Sozialleistungen nicht als Desozialisiert gelten (außer auf RTL). Der Begriff Resozialisierung ist klar umfasst und teil des Vollzugsrechts und nicht der Sozialgesetzgebung und umfasst zudem deutlich mehr als nur finanzielle Unabhängigkeit.
 
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Hallo

@The_waron
Hättest du einen Satz weiter gelesen hättest du gesehen das ich das weiß, dann nenn es "Wieder in die arbeitende Gemeinschaft zurück führen".
Sozial der Gemeinschaft gegenüber bedeutet für mich etwas zur Gemeinschaft beitragen, auch finanziell und das machen beide Gruppen nicht.

Grüße Tomi
 
Tomislav2007 schrieb:
Sozial der Gemeinschaft gegenüber bedeutet für mich etwas zur Gemeinschaft beitragen, auch finanziell und das machen beide Gruppen nicht.
Ja, wie gesagt du kannst das für dich selbst so definieren, jedoch ist dies weder Bestandteil geltenden Rechts noch in irgendeiner Weise im Ansatz gesellschaftlicher Konsens.
 
Hallo

@The_waron
Es soll kein gesellschaftlicher Konsens sein das so viele Menschen wie möglich finanziell etwas zur Gemeinschaft beitragen ?

Grüße Tomi
 
Tomislav2007 schrieb:
Es soll kein gesellschaftlicher Konsens sein das so viele Menschen wie möglich finanziell etwas zur Gemeinschaft beitragen ?
Pack den Strohmann wieder ein und bring ihn zurück aufs Kornfeld. ;)
 
Hallo

@The_waron
Du scheinst zu merken das du kompletten Unsinn von dir gegeben hast.
Evtl. solltest du wie du in Beitrag 581 geschrieben hast andere Beiträge nicht nur überfliegen.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Sozial der Gemeinschaft gegenüber bedeutet für mich etwas zur Gemeinschaft beitragen, auch finanziell und das machen beide Gruppen nicht.
Das stimmt so nicht ganz, der Häftling Produziert Artikel die in der Gesellschafft verwendung finden, der Arbeitslose gammelt nur rum.

dass der Justizvollzug dem Staat jährlich hohen Gewinn einbringt. 2011 lag der Umsatz der Gefängnisse laut Statistischem Bundesamt bei über 150 Millionen Euro.

Mal aus The_Waron sein Link geklaut.
 
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Hallo

Cyberdunk schrieb:
2011 lag der Umsatz der Gefängnisse laut Statistischem Bundesamt bei über 150 Millionen Euro.
Wo hast du die Zahl her und wie hoch sind die Ausgaben ?
Die Ausgaben übersteigen die Einnahmen bei weitem: https://www.justiz.nrw.de/Gerichte_Behoerden/zahlen_fakten/statistiken/justizvollzug/kosten.pdf
Das ist wie beim Bürgergeld, die Empfänger zahlen auch Alkohol-/Tabak-/Mehrwertsteuer/etc., aber weniger als sie von der Gemeinschaft bekommen.
Das ist die Gemeinsamkeit, beide Gruppen kosten viel Geld und beide Gruppen möchte man wieder in die einzahlende Sozialgemeinschaft integrieren.

Grüße Tomi
 
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whtjimbo schrieb:
ja, erstaunlicherweise fordern viele den Wegfall dieser "Subvention", anscheinend gibt's Leute die 1km zu Fuss zur Arbeit haben
Leider wurde noch keine Firma für meinen erlernten Beruf vor mein Haus gebaut. So heißt es leider Fahren.
Der überdurchschnittliche Wegfall der "Subvention" von 10 € im Monat (in meinem BSP) würden mich persönlich jetzt weniger belasten, als 3 fache Strom und Gaspreise oder 100 andere Dinge die aufgeschlagen sind. Ahso ja die Grundsteuer kommt ja auch noch....

Übrigens das jeder Bürger den Meister macht oder ewig Studieren geht um den 100 k job anzustreben ist durchaus auch nicht die Lösung des problems =)
achja. das Zeitarbeitsfirmen in Deutschland legal sind wundert mich durchaus in Zeiten von Menschenrechte, Genderrechte und was es alles noch so gibt =)
 
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Hassel schrieb:
das Zeitarbeitsfirmen in Deutschland legal sind wundert mich durchaus in Zeiten von Menschenrechte, Genderrechte und was es alles noch so gibt =)
Wieso?
Die müssen sich doch genauso Arbeitnehmerrechte halten wie alle anderen Arbeitgeber auch?

Ich sehe nicht, worauf diese Aussage basiert. Und gerade wenn man einen guten Job macht kann Zeitarbeit den Weg in die Festanstellung ermöglichen.
 
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