Der Bürgergeld Thread - Diskussionen rund ums Bürgergeld

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Durchschnittseintritt Studium BRD: 22/23
8-12 Semester - 4-6 jahre (Je nach Weg)
Dann sich erfolgreich um BAföG Rückzahlung drücken- mind. 2-3 Jahre?
Meine Elite, man muss sie doch liebhaben, oder?
 
Nicht für jeden Student sind Linder und Merz der Messias. So pauschal und platt zurückzuschießen ist weder besser noch zielführend.
Und grad beim Thema Haus bauen respektive Wohnkosten sollten die älteren Semester den Ball flach halten.
 
Naja, das ist einfach mal der andere Extrem. Wollte das nur mal beim Namen nennen.
Ergänzung ()

Erkekjetter schrieb:
Und grad beim Thema Haus bauen respektive Wohnkosten sollten die älteren Semester den Ball flach halten.
Warum? War wohnen in den 80ern billiger- also inflationsbereinigt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja.
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Ja, deutlich. Die Wohnkosten sind in Relation zum Lohn deutlich gestiegen, ein Haus bauen ist mit einem Durchschnittsgehalt in weiten Teilen Deutschlands nicht drin. Das war in den 70 bis Ende der 80er deutlich einfacher möglich. Es gibt zwar wieder einen Rückgang in den letzten 10-15 Jahren im Bereich der Meitkosten in Relation zu den Einkommen, das dürfte in den nächsten 2-3 JAhren aber wieder sich umkehren, da dann die hohen stark steigendenden Immobilienpreisen ab ca. 2019 auch im Mietbereich immer stärker zu tragen kommen dürften wie ebenso die starek Teuerung im Sanierungsbereich ab 2020.
 
Wie kommt man eigentlich auf die Idee bei Versäumnissen keine Sanktionen zu erheben?

Ein Steuerzahler kann doch auch nicht sagen, ich habe gerade keinen Bock Steuern zu bezahlen.

Was will man denn damit erreichen, dass die Leute machen dürfen, was sie wollen, ohne Strafen zu bekommen?
 
Weils meist nicht an "ich hab kein Bock liegt?" Und dein Vergleich hinkt. Keinen Bock haben Steuern zu zahlen ist nicht das selbe wie ein Versäumnis. Und wenn du mal versäumst rechtzeitig Steuern zu zahlen passiert was? Genau, nichts. Erst wenn du dich wiederholt weigerst, dein Versäumnis zu beheben, gibt's Konsequenzen.
 
Apacon schrieb:
Und ich Frage mich, wie man allen ernstes so eine Frage stellen kann. Es impliziert nämlich, dass die Mehrheit der Hartz4ler schlicht keinen Bock haben. Das viele einfach überfordert sind und dadurch Fehler/Versäumnisse geschehen, also eine naheliegende Erklärung, wird ignoriert. Darüber hinaus gibt es HArtz4 wie lange mit Sanktionen? Was hats gebracht?
 
Ich bin auch überfordert, unsere Steuererklärung abzugeben.

Interessiert aber das Finanzamt nicht.

Wenn ich es nicht mache, werde wir gepfändet.
 
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Sagte derjenige, der grad noch "prahlte" das er selbstständig ist. Du bist eben auch kein HArtz4ler, natürlich werden dann an dich andere Maßstäbe angelegt. Du bekommst ja auch erheblich mehr dafür und kannst dir somit auch einen Steuerberater leisten.

Und wenn da nurn Fünkchen ernst dahinter ist, dann hast du auch grade bestätigt, dass Selbstständigkeit eben keine Leistung ist. Zumindest keine intellektuelle...

PS: Ich war lang genug Selbstständig um zu wissen, dass das kein Hexenwerk ist und auch, dass Selbstständige alles andere als "pünktlich" mit ihrer Steuer sind.
 
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Amen Brudi xD

Hier übrigens die Begründung des BVG-Urteils, warum Sanktion nicht beliebig angewendet werden dürfen.
Aber Vorsicht! Der Text ist ganz schön schwer zu lesen!
 
Erkekjetter schrieb:
PS: Ich war lang genug Selbstständig um zu wissen, dass das kein Hexenwerk ist und auch, dass Selbstständige alles andere als "pünktlich" mit ihrer Steuer sind.

Dann weißt du ja auch, dass es Konsequenzen hat.

Warum soll es also für einen Teil der Bevölkerung Konsequenzen haben, wenn sie Termine versäumen und für andere nicht?

P.S. Ich bin kein "derjenige" ;)
 
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Erkekjetter schrieb:
Und ich Frage mich, wie man allen ernstes so eine Frage stellen kann. Es impliziert nämlich, dass die Mehrheit der Hartz4ler schlicht keinen Bock haben. Das viele einfach überfordert sind und dadurch Fehler/Versäumnisse geschehen, also eine naheliegende Erklärung, wird ignoriert. Darüber hinaus gibt es HArtz4 wie lange mit Sanktionen? Was hats gebracht?
Ähm, ja und? Ist man Überfordert kann man sich doch vom Amt Hilfe holen. Sonst googlen, kriegt man doch auch genug Hilfe. Warum sollte ein Versäumniss nicht bestraft werden bzw. warum sollte es zugelassen werden, bei anderen aber erwartet?

Es wird diesen Menschen doch, egal warum sie in dieser Situation gelandet sind, das Leben durch die Gesellschaft bezahlt. Warum sollte man das nicht mit verpflichtenden Auflagen verknüpfen können?
 
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MichaelaRegena schrieb:
Dann weißt du ja auch, dass es Konsequenzen hat.
Wenn man Verzugszinsen zahlen als Konsequenzen bezeichnen will...
MichaelaRegena schrieb:
P.S. Ich bin kein "derjenige" ;)
Der Account... in einem anonymen Umfeld werd ich eine soweit neutrale Ansprache halten.
Apacon schrieb:
Warum sollte man das nicht mit verpflichtenden Auflagen verknüpfen können?
Es war meines Wissens nach auch nie die Rede davon absolut keinerlei Konsequenzen mehr zu haben, vor allem bei jenen, die wirklich konkret sagen, sie wollen nicht.
Und klar haue ich auf hilfsbedürftige so drauf wie auf Nichthilfbedürftige. macht total Sinn, hat die letzten Jahrzehnte top funktioniert und genau das versteht man unter sozial...

Ich mein welches Stammtischpalaver hier vom Acount Michaela abgelassen wird, hat er ja nun nochmnal eindrucksvoll bewiesen. Aber man ist ja stolzer Selbstständiger (ach moment, der "Lebenspartner" ists eigentlich...)
 
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wow, das ging schnell.

was arbeitest du denn so im Nebengerwerbe? Ich hab da ob des Usernamen so eine Vorstellung :D
 
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MichaelaRegena schrieb:
Dann sollte man das ändern.
Dann bitte auch den selbstständigen jede Existenzsicherung streichen, die ganz viele von denen irgendwann im Leben dann doch brauchen...

Und bei deinen Fragestellungen hier im Forum würde ich mich an deiner Stelle ohnehin nicht soweit aus dem Fenster lehnen. Du hast nicht grade bewiesen, sonderlich sozial zu sein und hast dich zuletzt sehr aktiv erkundigt, wie man ggf. auch unrechtlich an staatliche Hilfsgelder kommt....
 
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Erkekjetter schrieb:
Dann bitte auch den selbstständigen jede Existenzsicherung streichen, die ganz viele von denen irgendwann im Leben dann doch brauchen...

Wer seine Mitwirkung verweigert, natürlich.

Es darf einfach nicht sein, das man einen zumutbaren Job ablehnen darf, wenn man die körperlichen und geistigen Voraussetzungen hat, diesen antreten zu können.
 
Die Diskussion über Sanktionen ist mMn. vollkommen irrelevant wenn man sich die schlichen Fakten einmal anschaut: Rund 97% der H4 Bezieher erfüllen die Anforderungen die man an sie stellt und werden nicht sanktioniert (Pandemiebereinigt).

Fast der gesamte politische Diskurs, die mediale Berichterstattung und der Austausch im Internet/Privat drehen sich um 3% der H4 Bezieher, die restlichen 97% werden quasi "geghostet". Wie ist das überhaupt erklärbar? Und wie sollen sich so die Situation und die Reintegrationsschancen der 97% H4 Bezieher verbessern?
 
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