Der Bürgergeld Thread - Diskussionen rund ums Bürgergeld

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MichaelaRegena schrieb:
Wir wären schön blöd, wenn wir das machen würden, wenn wir als Dank dafür z.B. 60 an Steuern abgeben müssten.
Dann machts halt wer anders. Immer dieses getue, dass ein Unternhmer 15 Arbeitsplätze schafft. Als wäre das ein einseitiges Ding. Die Wahrheit ist, ohne diese 15 Arbeitsplätze ginge bei euch gar nichts. Ihr bekommt das unternehmerische Risiko dadurch ersetzt, dass ihr auch eine erheblich höhere Renditemöglichkeit habt, die ein Angestellter niemals bekommen wird.

Vor allem, was haben die 60% Steuern mit euch als selbstständige zu tun? Der Angestellte, der genauso viel verdient, zahlt auch 60% Steuern. Beim persönlcihen Einkommen ist die Quelle des Einkommens doch völlig egal.

Kein Plan haben, wie das System wirklich funtkioniert und dann basierend auf der Unwissenheit dann völlig absurde "Argumente" konstruieren. Du willst keine 60% Steuern zahlen? Kein Problem, ich übernehme die 60% Steuern sofort wenn du mir dein Einkommen ermöglichst (rein hypothetisch, dass heißt nicht zwingend, dass ich weniger verdiene als du....)

PS: Weil ich Unwissenheit vorwerfe: Der hier gepostete Vorschlag enthält eine Progression. Das Gegenteil davon zu behaupten zeigt, dass man offensichtlich nicht weiß, was eine Steuerprogression ist. Auch der Freibetrag ist selbstverständlich in diesem Vorschlag enthalten oder was ist es sonst, dass bis 12.000€ keine Steuer erhoben wird? Weiterhin wird behauptet, dass man 60% steuern zahlen müsste, weil man gar nicht begreift, dass man mit 200.000€ nicht 60% sondern ab 200.000 jeder weitere Euro mit 60% versteuert wird, der Durchschnitt als weit unter den 60% liegt. Und offensichtlich wird angenommen, dass Unternehmensumsätze gleich Einkommen ist. Wenn eine Tischlerei mit 15 Angestellten 200.000€ Einkommen (sprich Gewinn nach Steuern) für den Besitzer abwirft. läuft sowieso was schief.... Also ja, ganz eindeutig liegt hier Unwissenheit vor, sonst würden die Aussagen so nicht getätigt werden...

MortyMcFly schrieb:
Nur weil jemand 300.000 Euro verdient, wird die Person noch lange nicht wirklich 210.000 Euro an Steuern zahlen.
Das steht in dem Vorshclag doch gar nicht... Oo Meine Güte, das ist echt so erschreckend...

PS: Ich sehe grade, der Poster des VOrschlages hat sein eigenes Modell offensichtlich auch nicht so ganz verstanden...
 
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Erkekjetter schrieb:
Auch der Freibetrag ist selbstverständlich in diesem Vorschlag enthalten oder was ist es sonst, dass bis 12.000€ keine Steuer erhoben wird?
Das stimmt nicht. Der Betrag ist in der Rechnung nur steuerfrei für Leute, die nicht mehr als 12k verdienen. Ein Cent drüber, und du bezahlst sofort 13,5%. Der derzeitige Steuerfreibetrag gilt aber für alle Einkommen und wird vor der Berechnung abgezogen.
Erkekjetter schrieb:
Du willst keine 60% Steuern zahlen? Kein Problem, ich übernehme die 60% Steuern sofort wenn du mir dein Einkommen ermöglichst (rein hypothetisch, dass heißt nicht zwingend, dass ich weniger verdiene als du....)
Klar, dafür nimmst du das Risiko des Unternehmers mit, die 15-17 Stunden, die man in so einem kleinen Betrieb durchaus investieren darf am Tag + keine Zeit für Urlaub und anderes.
Erkekjetter schrieb:
Das steht in dem Vorshclag doch gar nicht... Oo Meine Güte, das ist echt so erschreckend...
Ach, nicht?
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MortyMcFly schrieb:
Klar, dafür nimmst du das Risiko des Unternehmers mit, die 15-17 Stunden, die man in so einem kleinen Betrieb durchaus investieren darf am Tag + keine Zeit für Urlaub und anderes.
Bitte, dieses MÄrchen kannst du anderen erzählen aber nicht mir, der 3 Unternehmen in der Familie hat...

Und ja, dass die Spalte mit den Steuern dort stzeht, habe ich in der Tat übersehen. Ich habe nur die ersten beiden Spalten betrachtet und ging bei einer so feinen Abstufung von einer Progression aus. Das ist so natürlich quatsch. Entweder hat der Poster nicht verstanden, wie man progressiv eine STeuer errechnet oder, wenn er das wirklich so meint, muss ich zustimmen. Das ist dann absoluter Käse.
 
Hallo

Erkekjetter schrieb:
Erben ist leistungsloses Vermögen und kumuliert sich. Wer eine Gesellschaft haben will, in der die eigene Leistung definiert, wer man ist und wieviel man hat, dann muss hier beim Erbe eingegriffen werden.
Bürgergeld ist leistungsloses Vermögen und kumuliert sich. Wer eine Gesellschaft haben will, in der die eigene Leistung definiert, wer man ist und wieviel man hat, dann muss hier beim Bürgergeld gestrichen werden.

Grüße Tomi
 
Hallo

@Erkekjetter

Ach Erkekjetter ... Wie kommst du auf diese Idee ?
Selbst bei Hartz4 darf man von seinem Regelsatz soviel ansparen wie man will, man darf vorher nur kein vorhandenes Vermögen mitbringen.
Wenn ein Hartz4 Empfänger 20 Jahre lang jeden Monat 100€ von seinem Hartz4 Regelsatz spart kann Ihm niemand die 24.000€ wegnehmen.

Grüße Tomi
 
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Erkekjetter schrieb:
Bitte, dieses MÄrchen kannst du anderen erzählen aber nicht mir, der 3 Unternehmen in der Familie hat...
Kann ich genau so das Gegenteil behaupten.

Übrigens cool, dass du nur die 2 Aussagen von mir zitierst (vor allem aus dem langen Text), die dich anscheinend triggern.

Eigentlich ist nämlich genug Geld da, aber statt dafür zu sorgen, dass das nicht versickert und in unsinnigen Ausgaben für schlechte Förderungen und Vetternwirtschaft landet, lässt du dich voll darauf ein, die Schuld immer bei den Leuten zu suchen, die eh schon zahlen. Nochmal: Zusammen findet man eine Lösung, nicht indem man immer auf die Anderen schimpft.
Aber das Framing hat bei dir echt gut funktioniert, Respekt. 👍
 
MortyMcFly schrieb:
Aber das Framing hat bei dir echt gut funktioniert, Respekt. 👍
MortyMcFly schrieb:
Eigentlich ist nämlich genug Geld da, aber statt dafür zu sorgen, dass das nicht versickert und in unsinnigen Ausgaben für schlechte Förderungen und Vetternwirtschaft landet, lässt du dich voll darauf ein, die Schuld immer bei den Leuten zu suchen, die eh schon zahlen
Wie kommst du darauf? Wo ging/geht es hier um Steuerverschwendung? Wie kommst du darauf, dass, weil man das eine fordert, das andere automatisch gutheißt? Selbst wenn die Steuersverschwendung stark eingedämmt wird, fängt das niemals auf, was im Bereich der sozialen Hilfen und staatlichen nötigen Investitionen in Infratsruktur und Bildung benötigt wird.
 
Hallo

@Erkekjetter

Das war schon immer so, man darf das was man nur von seinem Hartz4 Regelsatz anspart behalten.
Man darf kein Vermögen mitbringen wenn man Hartz4 beantragt, bzw. das mitgebrachte Vermögen wird angerechnet.

Grüße Tomi
 
Tomislav2007 schrieb:
Wenn ein Hartz4 Empfänger 20 Jahre lang jeden Monat 100€ von seinem Hartz4 Regelsatz spart kann Ihm niemand die 24.000€ wegnehmen.
Das ist natürlich falsch.

Es gibt aber einen Grundfreibetrag auf das Vermögen. Dieser beträgt 150 Euro pro Lebensjahr, mindestens aber 3.100 Euro.

Entsprechend eines Alters von 65 Jahren liegt der Vermögensfreibetrag für einen Erwachsenen in einer Bedarfsgemeinschaft bei 9.750 Euro.

Mit jedem Euro über dem Freibetrag darf man sich also auf eine Leistungsminderung vorbereiten.
 
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Erkekjetter schrieb:
Kein Problem, ich übernehme die 60% Steuern sofort wenn du mir dein Einkommen ermöglichst (rein hypothetisch, dass heißt nicht zwingend, dass ich weniger verdiene als du....)

Genau das ist das Problem.
Wir sollen dir ermöglichen, das gleiche Einkommen zu haben?

Warum gehst du denn den gleichen Weg nicht selber?
 
Hallo

Lipovitan schrieb:
Es gibt aber einen Grundfreibetrag auf das Vermögen. Dieser beträgt 150 Euro pro Lebensjahr, mindestens aber 3.100 Euro.
Ich finde dazu nur das sich das auf Vermögen bezieht das man vor dem Hartz4 Bezug angespart hat und mitbringt wenn man Hartz4 beantragt.
Ich habe noch keine Grenze für angespartes Geld gefunden, das man während des Hartz4 Bezugs nur durch seinen Hartz4 Regelsatz angespart hat.

Grüße Tomi
 
Erkekjetter schrieb:
Kein Problem, ich übernehme die 60% Steuern sofort wenn du mir dein Einkommen ermöglichst (rein hypothetisch, dass heißt nicht zwingend, dass ich weniger verdiene als du....)

Also bei meinem Vorschlag würden 60% Steuern fällig bei einem Jahreseinkommen von 200.000 Euro ;)
Soviel erreicht man als abhängig Beschäftigter fast nie.
Und dann 120.000 Euro Steuern finde ich auch nicht problematisch wenn dann noch immer 80.000 Euro überbleiben.
Zum Vergleich: https://de.statista.com/statistik/d...und-gehaelter-je-arbeitnehmer-in-deutschland/

Tomislav2007 schrieb:
Hallo

Ich habe noch keine Grenze für angespartes Geld gefunden, das man während des Hartz4 Bezugs nur durch seinen Hartz4 Regelsatz angespart hat.

Grüße Tomi
Der war gut xD Natürlich gibts da keine Grenze, da man nix ansparen kann. Wächst das Vermögen trotzdem kommt vermutlich irgendwann der Zoll vorbei und macht ne Wohnungsdurchsuchung um zu gucken ob sich Beweise für Schwarzarbeit finden lassen.
Aber ich würde mal davon ausgehen dass die Vermögensgrenze die selbe ist. Spart man also tatsächlich viel an und überschreitet die Grenze werden die Leistungen gestrichen denke ich.
Also noch eine Motivation weniger fürs Alter vorzusorgen. Ausser man spart als Betroffener nicht auf dem Konto sondern kauft jeden Monat anonym Gold und legt das dann unters Kopfkissen oder so.
 
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MichaelaRegena schrieb:
Wir sollen dir ermöglichen, das gleiche Einkommen zu haben?
OMG!! ICh Schreibe noch, hypothetisch, weil es nicht bedeutet, dass ich weniger verdiene! Der Punkt, um den es geht, den verstehst du nichtmal. Nämlich das nur derjenige viele STeuern zahlt, der auch ein hohes einkommen hat von dem immer mehr übrig bleibt als er an Steuern zahlt. Grade in einem progressiven Steuersytsem. Oder ganz einfach: Viele Steuern bedeuten unweigerlich hohes Einkommen.

Aber klar, neidisch sind andere. Das man selber vor lauter Arroganz den Kern dieser Aussage nichtmal mehr versteht, geschenkt...
Ergänzung ()

D0m1n4t0r schrieb:
Soviel erreicht man als abhängig Beschäftigter fast nie.
Aha... jeder CEO der deutschen DAX unternehmen erreicht das locker fluffig beim Frühstück. Sowas Brutto zu verdienen, das tun grob geshätzt Millionen in DE. Angestellte wohlgemerkt... UNd es bringt dabei wenig, wenn du, wenn du von 200.000 Brutto redest, eine Statistik aufführst, die Nettogehälter darstellt...

Wenn ich mich nicht bereits quasi bei der Gegenseite entschuldigt hätte, müsste ich es nun tun, aber dein vorgeschlagenes Steuersystem ist wirklich bizarr, dass du wirklich keinerlei Progression darin siehst... Wovon ich fest ausging bei der fein abgestimmten prozentualen Steigerung.
 
Tomislav2007 schrieb:
Ich habe noch keine Grenze für angespartes Geld gefunden, das man während des Hartz4 Bezugs nur durch seinen Hartz4 Regelsatz angespart hat.
Natürlich findest du dazu keine Quelle, da es sich um den selben Grundfreibetrag auf Vermögen handelt.

Zum Beispiel im Falle eines Erbes: Erbschaften während des Bezugs von Sozialleistungen werden als einmaliges Einkommen auf die Hartz IV-Bezüge angerechnet. Dies führt in der Regel dazu, dass die Sozialleistungen eingestellt werden, bis das gesamte Erbe – und damit die Immobilie - verwertet und verbraucht ist.

Ob eine Person einen Teil ihres Regelsatzes während des Bezugs von Sozialleistungen spart oder erbt ist dabei irrelevant denn beides ist Vermögen.
 
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Erkekjetter schrieb:
Sowas Brutto zu verdienen, das tun grob geshätzt Millionen in DE. Angestellte wohlgemerkt...
Und wieder grob verschätzt, selbst mit der Stufe darunter ab 100.000€ Einkommen, kommen wir gerade knapp über 1 Mio. Deutsche:
https://www.einkommensverteilung.eu/deutschland/

Vlt. mal nen Gang runter schalten, wieder etwas sachlicher werden, dann kann man auch vernünftig diskutieren....
 
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Erkekjetter schrieb:
Wenn ich mich nicht bereits quasi bei der Gegenseite entschuldigt hätte, müsste ich es nun tun, aber dein vorgeschlagenes Steuersystem ist wirklich bizarr, dass du wirklich keinerlei Progression darin siehst... Wovon ich fest ausging bei der fein abgestimmten prozentualen Steigerung.
Du hast es halt nicht richtig verstanden, denn die Werte sind ja keineswegs willkürlich gewält.
Kannst ja mal die dargestellte Kurve Differenzieren, dann wird ersichtlich wieso das genau so ist.
 
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Das Problem, dass die Leute nicht verstehen, die höhere Steuersätze fordern:

Es wird uninteressant für die Leute, mehr zu machen, wenn du über die Hälfte davon abgeben musst.

Seit doch froh um jeden, der 200.000 Euro Gewinn macht.
Genau die zahlen doch auch jetzt schon am meisten Steuern.
Warum dem auch noch einen höheren Steuersatz aufs Auge drücken?

Die sind dann doch alle nicht mehr motiviert, sich anzustrengen.

Es ist doch jetzt auch schon so.
Jeder in Deutschland hat die Chance, mehr zu verdienen, als er gerade tut.
Jeder darf ein Unternehmen gründen und groß werden.
Aber warum machen es so viele nicht? Weil sie nicht bereit sind, den Weg dorthin zu gehen.
Wenn man jetzt auch noch die Steuersätze erhöht, werden noch weniger den Weg gehen, weil die Belohnung dafür nicht mehr so hoch ist.
 
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MarkusMaier schrieb:
Jeder darf ein Unternehmen gründen und groß werden.
Aber warum machen es so viele nicht? Weil sie nicht bereit sind, den Weg dorthin zu gehen.
Um hier aber fair zu bleiben:
Jeder kann das theoretisch, aber wenn es nur noch Inhaber gibt, gibt es keine Leute mehr, die für diesen arbeiten. Es muss also immer beide Seiten geben.

Was aber auch viele Leute unterschätzen: Unternehmer kann auch nicht jeder machen, wie bei jedem Beruf, braucht man auch hier ein Talent und den Willen dazu.
 
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