News Deregulierung der DSL-Preise angedacht

Seit wann wurde der Telekom etwas überlassen? Was hat das Netz mit Steuern zu tun?
Wer sich mal etwas informiert, wird schnell herausbekommen, daß vor der Privatisierung Gelder in eine Richtung geflossen sind: von der damaligen Bundespost Telekom zum Staat, einerseits, um den defizitären Postdienst zu stützen, andererseits, um das marode Staatssäckel etwas zu erleichtern. Investitionen hat die Telekom größtenteils aus Eigenmitteln vorgenommen.
Es sollte niemand vergessen, daß der großteil der Bürger die Privatisierung wollte und begrüßt hat, obwohl vor deren Folgen, allen voran der Wegfall des Infrastrukturauftrages, eindringlich gewarnt wurde. Das wollte niemand hören. Zudem wurden von diversen Firmenchefs damaliger Konkurenzunternehmen, ich nenne da nur mal Arcor, großmundige Versprechen gemacht, daß hunderttausende Arbeitsplätze entstehen würden. Wo sind die? Die Wettbewerber haben alle zusammen vermutlich keine 3000 Beschäftigte, dafür sind bei der Telekom zehntausende gestrichen, u.a. wegen des Preisdrucks durch die Folgen der Regulierung.
Aber mal etwas grundsätzliches: wieso verbreitet CB in den News eigentlich falsche Zahlen? Da muß man glatt eine gezielte Stimmungsmache vermuten. Die Gebühr für eine TAL beträgt nicht die behaupteten 20,50€, die auch sicher die Kosten für den Unterhalt besser abdecken würden, sondern lediglich 10,65€. Unseriöser geht es nicht, beschämend für CB, sehr schlecht recherchiert oder bewußte Falschmeldung?
 
möglich auch das dies eine neue idee ist den leuten das internet weg zu nehmen und so die freie information. ich rede jetzt nicht von heute auf morgen, das ist ein langsamer prozess. vieleicht bin ich auch nur paranoid.
ich bin der meinung das man auf die informationen die man im tv und radio bekommt, verzichten kann und das das eher desinformationen sind.
wenn jetzt T-Com seine preis aufeinmal auf 25€ und mehr anhebt, wie soll das bitte denn billiger werden?
naja, vieleicht hab ich das ja auch nicht ganz verstanden.
 
Da CB in den News einen faslchen aktuellen Preis genannt hat, dürften auch die angeblichen 25€ aus der Luft gegriffen sein.
 
man sollte nicht vergessen das in der stadt in einer straße soviele leute leben wie in einem ganzen dorf.
das ist eine ganz einfach antiproportionale zuordnung

---------------> viele leute,wenig zahlen
---------------> wenig leute,viel zahlen

würde es für stadt/lanf genauso viel kosten,wäre es für die leute in der stadt unfair,da sie dann für jedes stück infastruktur mehr zahlen müssten.so wie es jetzt ist ist es zwar doof für die leute im dorf,doch zahlt jeder im endeffekt genauso viel für die infanstruktur.
wenn man einen bus alleine mietet zahlt man auch mehr als wenn man mit der ganzen fußballmannschaft fährt.
 
Betriebe die unter dem Begriff Grundversorgung (Daseinsvorsorge) zu Privatisieren ,ist
zum schluss immer zum nachteil der Bürger ...

Warum die deutschen bürger immernoch die füsse stillhalten wenn ihr tafelsilber verschärbelt wird ist für mich unverständlich ...aber man muss wohl deutscher bzw. deutsch denken um das zu verstehen :evillol::freak:

Schöne grüsse aus Frankreich ...der sein Telefon /I-net ,strom usw . billig von staatlichen betrieben erhält. hrhr:D
 
Ja wenn man aber die Telekom nicht reguliert hätte, würden die immer noch 1 €/Min für innerdeutsche Gespräche und Internetverbindungen nehmen...
Die haben in meinen Augen sowas wie die GEZ an sich...
Viel Geld einnehmen und wenig Leistung an den Kunden weitergeben...
 
Warum reden alle davon, dass es dann in den Städten billiger wird?
Die Telekom fordert jetzt schon bei jeder Regulierungsrunde mehr Geld, bekommt die allerdings nicht genehmigt.
Jetzt soll die Regulierung in einigen Städten aufgehoben werden und die Telekom darf den Preis selbst bestimmen --> der Preis in den Städten steigt!
Warum sollte die Telekom nach Aufhebung der Regulierung eine 180Grad-Wendung machen und den Konkurrenten als Wohltäter die Preise senken?
 
flakes schrieb:
Betriebe die unter dem Begriff Grundversorgung (Daseinsvorsorge) zu Privatisieren ,ist
zum schluss immer zum nachteil der Bürger ...

Privatisierungen sind grundsätzlich zu begrüßen. Problematisch wird es unter Umständen dann, wenn der Markt eine teure Infrastruktur erfordert. Das hat mit Grundversorgung kausal nichts zu tun - allerdings ist es so, das zufällig viele Grundversorgungselemente tatsächlich eine teurue Infrastruktur erfordern.
Die Probleme rühern dann daher, daß der neue private Anbieter u.U. ein Monopol hat.
Allein darum dreht sich die Diskussion in Teilbereichen des Telekomgeschäfts und bspw. bei der Energieerzeugung (wobei dabei natürlich die Politiker die großen Unschuldslämmer geben, es aber nun wahrlich nicht sind).

Beispiel: TV
Annodazumal waren fürs Fernsehen hohe Investitionen nötig und der Staat hat ARD/ZDF gegründet, um eine Grdunversorgung sicherzustellen. Heute kann man für kleines Geld einen Fernsehsender betreiben. Dementsprechend gibt es davon ne ganze Menge.

Wieviel kosten nun ARD/ZDF und welche Leistung bekommt man dafür? Jeder beanworte sich selbst die Frage, ob er ARD und ZDF zum aktuellen Tarif abonnieren würde...

Beispiel: Telekommunikation
Wer erinnert sich noch an die Zeit vor der Privatisierung, als sich die ganze Familie am Telfon versamelt hat, um innerhalb von nur zwei Einheiten die Tante in Amerika zu grüßen, weil fünf Minuten unbezahlbar gewesen wären?
Wer weiß noch, wie es war, seine Freundin nur nacvhts nach 23.00 Uhr anrufen zu können, weil die Minute vohrer Arschteuer war.
Oh: Und dann die sexy Telefone die man von der Telekom "zugeteilt" bekommen hat. (Whoa! Mußte man dafür der großen Behörde aber dankbar sein.)
Und dann später: Als man seine E-Mails offline geschrieben hat, um nicht so lang im teuren I-Net zu bezahlen.
Die Privatisierung der Telekom ist eine Erfolgsstory für die Konsumenten (nicht für die Aktionäre, aber wer halt in Aktiendingen Manfred Krug glaubt, statt der Wirtschaftspresse, sorry). Und wenn viele Leute entlassen wurden, dann zeigt das nicht, wie schlecht die Telekom ist, sondern wie der Bund jahrzehntelang auf Kosten der Steuerzahler (bzw. der Staatsverschuldung a.k.a. auf Kosten der kommenden Generationen) ineffizient gearbeitet hat.

Allerbestes Beispiel: Nahrungsmittel
Was könnte wichtiger sein als genug zu essen und zu trinken? Wo ist die Bundesobstanbauagentur? Wo ist die Landesmineralwasserversorgungbehörde? Wo ist das kommunale Pizzaverteilungsinstitut? Das gibts alles nicht mit gutem Grund: Dann gäbs nämlich in den Läden das Minaerlawasser I und II (jetzt neu: ohne Sprudel), es gäb drei Sorten Äpfel (je nachdem welcher Bauernverband sich durchgesetzt hat) und drei verschiedene Pizzen (dritte Sorte erst nach langen Diskussionen im Parlament eingeführt, ob Salami nicht vielleicht zu ungesund ist). Natürlich alles zum doppelten Preis. Der öffentliche Dienst will ja auch bezahlt werden. Und schließlich sind die Behördenchefs alle wohlverdiente Politiker und Parteifreunde der Minister, die kann man ja nun nicht mit Marktlöhnen entlohnen... ;-p
 
Zuletzt bearbeitet: (ganz viel rechtschreibung)
Seb89 schrieb:
Das is witzlos!
Bei uns auf dem Land wird man echt immer doppelt ver******.
Erst wartet man Jahre bis DSL verfügbar wird, dann zahlt man immer höhere Preise (weil man z.B. bei 1&1 eine DeutschlandFlat nehmen muss, wobei die Leute aus der Stadt eine CityFlat nehmen können....), man bekommt nur DSL 2000 und zahlt den selben Preis wie ein 16000er-User und wenn dann die Preise endlich relativ weit unten sind muss man sowas hier lesen???
Ich sehe nicht ein wieso ich den günstigen Anschluss anderer mitfinanzieren soll, die sowieso meist schon vergünstigte Preise geniesen.

schon mal dran gedacht, dass man auf dem Land dafür andere Vorteile hat (z.B. geringere Miet/Baupreise)? Man zahlt auf dem Land echt VIEL weniger an Miete, als in der Stadt, aber dann wird gemeckert, wenn man 10€ mehr im Monat an Telfongebühren zahlen muss...

denk darüber mal nach (c;

Im prinzip ist es gehupt wie gedupft, das Leben ist überall teuer und geschenkt bekommt man auch nichts !
 
Zurück
Oben