News Deregulierung der DSL-Preise angedacht

JP-M schrieb:
Das einzige was im Moment gefordert wird ist billig billig billig.. aber wehe, der Service oder sonst was passt dann nicht :P dann wird auch nur gemeckert.

Soll das im Umkehrschluss heißen das Teuer = guter Service bedeutet? Wer schon mal ärger mit der T-Com (teuerster Anbieter) hatte, weis das Teuer nicht gleich guter Service bedeutet.

Das gilt übrigens für die meisten Anbieter egal ob teuer oder billig. Wenns wirklich mal Probleme gibt wirds meistens sehr, sehr nervig für den Kunden.

Die Telekom wird übrigens nie Pleite gehen. Auch wenn die 0% am DSL Markt hätten. Denn Kohle bekommen die dann immer noch. Der Service für DSL Kunden und die Techniker können dann ja eingestampft werden. Und um die "Miete" für den "letzten Meter" einzukassieren brauch man heutzutage nicht mehr alt so viel Personal.

Gruß Schaby
 
Darf ich auch mal was sagen?

Wohne in einem 40.000 Einwohner Dorf am Rande von München, habe DSL 16.000 und bin wunschlos glücklich....naja fast :D

Aber mal Spaß bei Seite! Was es für einen Effekt haben wird, dass die Regulierung womöglich aufgehoben wird, zeigt sich spätestens wenn die Preise sinken oder sich erhöhen. Ich persönlich tendiere mal zu Letztere, da die Telekom dies natürlich ausnutzen wird, solange noch viele Anbieter durch dieses Netz Online schalten. Aber auch dieses Problem sollte sich bald lösen, da die Konkurrenz ein komplett eigenes Netz aufbaut.

Und wer mit der Telekom nicht zufrieden ist, kann einfach zu vielen anderen Anbietern wechseln, anstatt immer nur zu meckern. Zum Beispiel auf dem Land zu Kabel-Deutschland etc....

Das ist genauso wie mit dem Strom. Die Leute meckern nur über zu hohe Preise, wechseln aber nicht. Wenn es keine Alternativen gäbe, könnte ich es ja verstehen, aber die gibt es und deshalb selber schuld! Und mal abgesehen davon, finde ich 30 EUR für DSL Flat, Telefon-Flat, Zuverlässigkeit und guten Kundenservice angemessen.
 
Also ich kann der Logik nicht folgen: Obergrenzen der Leitungen aufheben um deren Preise zu senken.

Wo habe ich den Sinn der Aktion verpasst??
 
und bei dem bleiben eben diejenigen die in keinem Ballungsraum wohnen auf der Strecke...

ganz toll...

Wie wäre es da mal mit einer etwas umfassenderen Förderung für DSL Entwicklungsgebiete?
 
@Schaby

Da hast du recht, auch teuer kann manchmal schlecht sein, nur nicht im Dauerzustand wie 1&1 etc.... ;)
 
Schaby schrieb:
Die Telekom wird übrigens nie Pleite gehen. Auch wenn die 0% am DSL Markt hätten. Denn Kohle bekommen die dann immer noch. Der Service für DSL Kunden und die Techniker können dann ja eingestampft werden. Und um die "Miete" für den "letzten Meter" einzukassieren brauch man heutzutage nicht mehr alt so viel Personal.

Ja genau! Lasst uns doch alle halbwegs gut bezahlten Vollzeitarbeitsplätze in Deutschland abschaffen. Die entstehen dann ja in irgendeinem Callcenter in Form von schlechtbezahlten, versicherungsfreien Teilzeitarbeitsplätzen neu. Hurra!

Gruss Hr.Rossi
 
Man könnte ja auch eine Höchstgrenze festlegen statt eines genauen Betrages. So könnte man den Wettbewerb fördern und trotzdem verhindern, dass Firmen in einigen Bereichen ihre Monopolstellung ausnutzen. Das würde es auch ermöglichen eine bundeseinheitliche Regelung zu finden. Aber diese Lösung ist vermutlich dermaßen weit hergeholt und absurd, dass das den grauen Herren gar nicht in den Sinn gekommen ist.
 
VAIO schrieb:
Darf ich auch mal was sagen?

Wohne in einem 40.000 Einwohner Dorf am Rande von München, habe DSL 16.000 und bin wunschlos glücklich....naja fast :D

Super in einer Stadt (Dorf unter 5.000) mit 40.000 Einwohner lohnt sich ja auch der Ausbau von DSL. Aber wenn das in Regionen passiert wo nur 20 Leute oder weniger wohnen lohnt es sich für die Telekom nicht da der Knotenpunkt nur 5(6000Kb)-10(356Kb) km überbrücken kann. Was machst du mit deinem Bauernhof wenn im Umkreis von 20km nur 30 Anschlüsse realisierbar sind? Der Kostenfaktor ist höher als der Einnahmefaktor. So Lohnt sich das nicht weil zuteuer für beide Seiten.

Es gibt ja auch andere Techniken da könnte mann ländliche Gebiete bepflastern. Mann bekommt dann nur DSL 1000 oder so aber besser als Isdn.
 
Zuletzt bearbeitet:
schön wärs...
Ich sitze hier in einer 50.000 Einwohner Stadt mit Kreis und allem drum und dran :D
Befinde mich 2km vom Stadtzentrum entfernt und bekomme DSL-Light (448Kbit/s D, 96Kbit/s U) Laut der Telekom sind es jedoch 4km und es würde sich nicht lohnen hier auszubauen...

Jetzt darf ich erfahren, dass meine Leitung in Zukunft nicht nur SCHEISSE lahm ist und bleiben wird, sondern auch noch SCHEISSE teuer wird...

Ist schon toll, dass die Leute 2km weiter DSL-16.000 demnächst hinterhergeworfen bekommen, aber die Telekom dann bei mir schön ihre Monopolstellung ausnutzen darf
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist schon toll, dass die Leute 2km weiter DSL-16.000 demnächst hinterhergeworfen bekommen, aber die Telekom dann bei mir schön ihre Monopolstellung ausnutzen darf

Welche Monopolstellung? Jeder Anbieter darf eine Leitung zu dir legen. Frag doch mal nach, ob die das machen. Merkst du was?

Gruss Hr.Rossi
 
Ja, ich merke, dass Die kein DSL-Light anbieten und dass ich nen Vertrag am Hals hab
 
HrRossi schrieb:
Welche Monopolstellung? Jeder Anbieter darf eine Leitung zu dir legen. Frag doch mal nach, ob die das machen. Merkst du was?

Im Gegensatz zu der Telekom müssen die anderen Anbieter das aber selber finanzieren. Für das Netz der Telekom alle WIR (Steuerzahler; vielleicht gibt es hier im Forum ein paar davon?) bezahlt. Da ist es schon eine Frechheit, dass wir nun plötzlich auch noch Miete für die von uns gezahlten Leitungen zahlen müssen und dann werden die auch noch teurer, weil es nämlich keine Deregulierung geben soll oder Wettbewerb, sondern man möchte lediglich den Maximalpreis für die Telekom abschaffen. Wettbewerb würde bedeuten: Die Telekom(oder andere) bekommen maximal 20 EUR für die Miete; nach unten ist das aber offen. Im Prinzip werden die Preise also teurer, weil wir damals zu viel Geld dafür bezahlt haben, dass sich die Telekom ein schönes Netz baut. Super.
 
marclexb schrieb:
Ja, ich merke, dass Die kein DSL-Light anbieten und dass ich nen Vertrag am Hals hab

.....naja, aber die tolle Konkurrenz legt dir doch eine neue Leitung mit BIS ZU 16.000. Da bist du doch nicht mehr auf Lightprodukte angewiesen.

FredKune schrieb:
Im Gegensatz zu der Telekom müssen die anderen Anbieter das aber selber finanzieren. Für das Netz der Telekom alle WIR (Steuerzahler; vielleicht gibt es hier im Forum ein paar davon?) bezahlt.Da ist es schon eine Frechheit, dass wir nun plötzlich auch noch Miete für die von uns gezahlten Leitungen zahlen müssen und dann werden die auch noch teurer,....

Achso....und ich dachte immer die Bundespost wäre Ende der 80er privatisiert worden. Und wann wurde im großen Stil DSL eingeführt?

Das Argument ist wirklich kindisch. Ich habe mit meinen Steuern auch Straßen, Kindergärten und Kläranlagen finanziert, KFZ-Steuer, Kindergartenbeitrag und Abwassergebühren muss ich trotzdem bezahlen. Na so eine Unverschämtheit!!!!

Dafür, das die T-Com die ganzen Beamten noch mit durchfüttert und nicht der Steuerzahler, können sie die Klingeldrähte gerne geschenkt haben.

Gruss Hr.Rossi
 
Zuletzt bearbeitet:
Somit will die Telekom von Fremdanbietern mehr verlangen als von den eigenen Kunden für den DSL Zugang. Das ist ein Witz. Ebenso, daß die Telekom trotz dieser Einnahmen Probleme hat mit dem Geld. Selbst wenn sie einen Kunden verlieren, verlieren sie kein/kaum Geld, da sie einen großen Batzen bekommen ohne einen größeren Service erbringen zu müssen. Mittlerweile ist doch der Preis auch so hoch, weil die Nachfrage vorliegt.
 
HrRossi schrieb:
Achso....und ich dachte immer die Bundespost wäre Ende der 80er privatisiert worden. Und wann wurde im großen Stil DSL eingeführt?

Also hier wurde seit Ende der 80er nix mehr gebuddelt. Trotzdem haben wir hier DSL. Könnte daran liegen, dass die TALs schon etwas älter sind.

HrRossi schrieb:
Das Argument ist wirklich kindisch. Ich habe mit meinen Steuern auch Straßen, Kindergärten und Kläranlagen finanziert, KFZ-Steuer, Kindergartenbeitrag und Abwassergebühren muss ich trotzdem bezahlen. Na so eine Unverschämtheit!!!!
Es geht eher darum, dass die Telekom die Teile finanziert bekommen hat, jetzt dafür aber von den Konkurrenten absahnt und auch noch mein 20 EUR Miete wären zuwenig. Die Leitungen wurden damals mit Steuern finanziert, weil es damals nur einen gab. Mal abgesehen davon sind alle Kosten des Baus zig Mal wieder reingeholt. Die Mietpreise, die sich die Telekom wünscht sind einfach unverschämt.

HrRossi schrieb:
Dafür, das die T-Com die ganzen Beamten noch mit durchfüttert und nicht der Steuerzahler, können sie die Klingeldrähte gerne geschenkt haben.

Wen füttern die denn noch groß durch? Da werden doch nur noch Massenentlassungen durchgeführt.
 
FredKune schrieb:
Im Gegensatz zu der Telekom müssen die anderen Anbieter das aber selber finanzieren. Für das Netz der Telekom alle WIR (Steuerzahler; vielleicht gibt es hier im Forum ein paar davon?) bezahlt.
Wenn Du Dich mal vor dem Lamentieren und Verbreiten von Unwahrheiten informiert hättest, würde dieser Mumpitz nicht im Forum stehen. Mehr muß man dazu nicht schreiben. Leute gibts, "kopfschüttel".
 
Also hier wurde seit Ende der 80er nix mehr gebuddelt. Trotzdem haben wir hier DSL. Könnte daran liegen, dass die TALs schon etwas älter sind.

Achso....mehr als die TAL braucht man für DSL nicht?

Die Leitungen wurden damals mit Steuern finanziert, weil es damals nur einen gab. Mal abgesehen davon sind alle Kosten des Baus zig Mal wieder reingeholt. Die Mietpreise, die sich die Telekom wünscht sind einfach unverschämt.

Wenn man also irgendwann einmal ein Netz gebaut hat, dann unterhält sich das von selbst und baut sich selbstständig weiter aus?
Wie gesagt, ruf doch mal bei Peer Steinbrück an und fordere deine KFZ-Steuer zurück. Schließlich hast du ja das Straßennetz mitfinanziert.

Wen füttern die denn noch groß durch? Da werden doch nur noch Massenentlassungen durchgeführt.

Ja, aber das wollen doch alle. Oder meinst du, das alle weiterbeschäftigt werden, wenn der Marktanteil schrumpfen soll bzw. wegreguliert wird?
Nee....die Arbeitsplätze entstehen dann ja wieder, bei den anderen Anbietern, zwar auf Sozialhilfeniveau oder die Einkommen werden durch das Arbeitsamt aufgestockt.
Siehste, das bezahlst du dann über deine Arbeitslosenversicherung, aber wenigstens kostet dein DSL weniger. Und wenn du schon den Lohn mitfinanzierst, wäre es ja eine Frechheit, wenn der nicht mal kostenlos deinen Rasen mähen könnte.....:rolleyes:

Abgesehen davon, nur mal so nebenbei, sind Beamte unkündbar....

Gruss Hr.Rossi
 
mMn.war es damals ein fehler, der telekom alle gelegten telefonleitungen zu "schenken" bzw zu überlassen. hätte man damals eine unabhängige gesellschaft gegründet, die jetzt den kram verwalten würde, hätten alle anbieter die selben voraussetzungen und müssten bei der unabhängigen gesellschaft die tal zu einem vernünftigen preis mieten. aber da die leitungen nun im besitz der telekom sind und diese ja nun privatisiert ist, kann man diese regulierung nicht mehr durchführen. und aus solchem grunde bleiben ländliche gegenden unerschlossen, da es für die telekom unrentabel ist. bei einer unter staatlichen kontrolle stehenden gesellschaft könnte man den ausbau subventionieren. somit hätte die konkurrenz transparenz und bei genügend verluste der telekom am marktanteil hätte man die regulierung der preisgestaltung der telekom einfach aufheben können. aber dazu war die regierung damals wohl zu dämlich. und daher nun der salat, dass die lücke zwischen stadt & land in der breitbandversorgung immer größer wird. und von der deregulierung halte ich gar nichts, denn die telekom wird dann ihre marktmacht der tals schlichtweg zum nachteil der kunden/konkurrenz ausnutzen. und bei einer deregulierung ist es sehr unwahrscheinlich, dass die preise fallen. denn der regulierte preis ist doch stets der höchstpreis. würde der natürliche marktpreis unter dem zur zeit festgesetzten preis liegen, wäre keine regulierung notwendig. aber anhand der forderung der telekom sieht man, dass die preise dann deutlich anziehen würden. es gibt in deutschland eben keine netzneutralität.
und mal ehrlich: als hausbesitzer wird man verrückt, wenn man für jede telefongesellschaft einen eigenen anschluss setzen müsste.
 
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