Desktop PC für eine Landschaftsarchitektin <2000 €

Spanholz schrieb:
Warum setzt eigentlich jeder auf den i5-4570 oder den Xeon E3-1230v3. Ich denke doch, dass die Entscheidung zwischen dem i5-4570 oder dem Xeon E3-1245v3 fallen sollte. Mit dem Xeon E3-1245v3 spart man sich die teure Maxwell-Grafikkarte, hat eine zertifizierte iGPU für professionelle Lösungen in der Hand und zusätzlich noch eine geringfügig höhere Rechenleistung.

Weil die iGPU für Vectorworks nicht ausreicht. Es gibt nur Treiber für AMD und Nvidia. Nicht für Intel.
 
Stimmt schon. Es wäre nur die Frage gewesen, ob sich eine Nvidia-Graka wegen CUDA lohnt. Auf jeden Fall wird der TE sowieso keinen Fertig-PC kaufen, also lohnt es sich nicht, sich zu bemühen, @supastar.
Fertig-PCs werden, wenn nicht gebraucht gekauft, immer ein schlechteres P/L haben als eine eigene Zusammenstellung. Und da werden die persönlichen Erfahrung nichts dran ändern.
 
mysimon schrieb:
Weil die iGPU für Vectorworks nicht ausreicht. Es gibt nur Treiber für AMD und Nvidia. Nicht für Intel.
Nach kurzer Recherche kann ich sagen, dass die Aussagen unzutreffend sind. Vectorworks verlinkt nur zu den allgemeinen Treibern von AMD und Nvidia. Unterstützt werden die iGPUs der Intel-CPUs von Vectorworks genauso.

Vectorworks setzt auf OpenGL, mindestens Version 2.1 und mindestens 512MB VRAM, eher mehr.


Siehe hier:
Integrated Graphics Accelerators
Integrated Graphics Accelerators are available on some laptop and motherboard combinations. These types of media accelerators (Intel HD 3000, Intel GMA, etc) should be avoided as they are acceptable for basic use but often provide poor results when used with a graphics intensive applications like Vectorworks.

Intel has produced a new line of integrated graphics processors, called "Iris". We have tested these graphics chips and they appear to be the first integrated graphics processors that will work acceptably well with Vectorworks. Note that the "Iris Pro" will perform better than the lower cost "Iris", and discrete video processors from ATI/AMD and NVIDIA are likely to continue to perform better than integrated ones.
 
Spanholz schrieb:
Nach kurzer Recherche kann ich sagen, dass die Aussagen unzutreffend sind. Vectorworks verlinkt nur zu den allgemeinen Treibern von AMD und Nvidia. Unterstützt werden die iGPUs der Intel-CPUs von Vectorworks genauso.

Vectorworks setzt auf OpenGL, mindestens Version 2.1 und mindestens 512MB VRAM, eher mehr.


Siehe hier:
Integrated Graphics Accelerators
Integrated Graphics Accelerators are available on some laptop and motherboard combinations. These types of media accelerators (Intel HD 3000, Intel GMA, etc) should be avoided as they are acceptable for basic use but often provide poor results when used with a graphics intensive applications like Vectorworks.

Intel has produced a new line of integrated graphics processors, called "Iris". We have tested these graphics chips and they appear to be the first integrated graphics processors that will work acceptably well with Vectorworks. Note that the "Iris Pro" will perform better than the lower cost "Iris", and discrete video processors from ATI/AMD and NVIDIA are likely to continue to perform better than integrated ones.

ATI/AMD and NVIDIA are likely to continue to perform better than integrated ones.

Dazu:
NVIDIA's Quadro FX Series (Workstation)
The Quadro FX workstation series of video cards will provide plenty of speed and quality when used with high vertex count complex models as they are targeted at CAD and other visualization applications. We've found excellent performance and feature support with Quadro FX cards when used with Vectorworks.

Note: The other members of the Quadro family, namely the NVS series, are more geared towards driving multiple displays and less suited for complex 3D modeling. We recommend that you avoid these cards.

NVIDIA's GeForce series (Desktops) and GeForce M series (Notebooks)
The GeForce series cards will provide good results when used with Vectorworks and are usually of less cost than the higher end Quadro cards. The majority of the cards that we use and test in-house are in the GeForce families and with this extensive amount of testing we are usually able to find, diagnose, and fix issues related to these cards in a timely manner. The GeForce series provide good performance and excellent feature support when used with Vectorworks.

ATI's FireGL series (Workstation)
The FireGL series makes up ATI's high end offering of video cards. As with other workstation type cards they are geared for large models with high vertex counts. We have found excellent performance with these cards, but have seen occasional problems with feature support, primarily in the areas of anti-aliasing and OpenGL shadows.

ATI's Radeon series (Desktop) and Mobile Radeon series (Notebooks)
ATI's Radeon series makes up ATI's mid range offering and will provide acceptable results when used with Vectorworks. As with other desktop boards they are geared primary for gaming but cost less than ATI's FireGL cards. With the Radeon cards we have found excellent performance but occasional problems with feature support, primarily in the areas of anti-aliasing, OpenGL shadows, and general display flickering.
 
Ich sag nur: wahnsinn, wie hier einige Geld sparen wollen....
Er ha ein Budget von 2000 € und es wird überlegt, ob man ne 50 € Grafikkarte bracht...

Dazu fällt mir der schöne Satz ein: Es wird gespart, koste es, was es wolle...

Zumal das eh quatsch ist, wenn soll eine Iris Pro eingesetzt werden, die gibt es für Xeons gar nicht :freaky:


@ thompson004:

Warum sollte CUDA was bringen? Hier geht es um OpenGL und nicht OpenCL.

Aber meine Meinung hab ich über deine Empfehlungen ja schon ausreichend geschildert...

Fertig-PCs haben natürlich ein schlechteres P/L-Verhältnis, aber nur, wenn man den Support nicht rechnet.
Dafür laufen Sie stabiler (damit meine ich Business-PCs, nicht Home-Consumer-PCs), man bekommt nach Jahren noch Ersatzteile, evtl. einen Vorabaustausch, ...
Das das Geld kostet (sich eben z. B. identische Ersatzteile auf Lager zu legen), dürfte ja auch klar sein.

Der TCO dürfte auf alle Fälle geringer sein.
http://de.wikipedia.org/wiki/Total_Cost_of_Ownership

Selbstbau kommt schon allein auf Grund des dann fehlenden CE-Zeichens nicht in Frage.
http://de.wikipedia.org/wiki/CE-Kennzeichnung
 
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Ich hab meine Konfig jetzt bei Mindfactory:
https://www.mindfactory.de/shopping...22094fc32a7b247fdff55d6687b8dfbe0a9dc32f5186d

Insgesamt ca. 1100€

-Teile werden auf Kompatibilität geprüft
-PC wird komplett zusammengebaut
-Windows wird vorinstalliert
-Treiber werden vorinstalliert
-Dauertest über Nacht
-Sämtliches Zubehör, nicht verwendetes Montagematerial, etc. wird mitgeliefert (für späteres Aufrüsten, etc)

Ich hatte vorher das MSI H87I AC gewählt. Das ist leider nicht mehr bei Mindfactory verfügbar. Das jetzt ausgewählte Mainboard hat kein wlan.

MfG Simon
 
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thompson004 schrieb:
Ich finds gut, aber für den Xeon würd ich schon nen kleineren / günstigeren Top-Blow - Kühler nehmen.

Alternativ würde ich den RAIJINTEK Pallas nehmen. Ich glaube Tower kühler sind aber für den Airflow besser und der ist in dem kleinen Gehäuse etwas eingeschränkt.
 
@ thompson004:

Du bist echt ein Vogel ;)
Meine 850 € Empfehlung war zu teuer (gut, ne Grafikkarte hat noch gefehlt), jetzt plötzlich findest du eine 1100 € Empfehlung gut :muuuuuahaha

Entscheide dich mal, was du jetzt gut findest :freak:

Die 100 € für Montage- und Funktionstest usw. fressen jetzt spätestens die Einsparungen ggü nem Business-PC auf...

Und zum Thema Xeon E3-1230 v3 mit besserem P/L-Verhältnis:
https://www.computerbase.de/artikel/prozessoren/intel-xeon-e3-1230-v3-test.2274/seite-8
Komisch, dass CB selbst was anderes sagt....
(die K-Variante interessiert niemanden, kein normaler Mensch übertaktet einen geschäftlich genutzten PC)

So kann man das zwar jetzt aus meiner Sicht kaufen, wo da jetzt aber der Vorteil vom Online-Zusammenstellen liegt, versteh ich nicht wirklich... (die Business-Markensysteme werden halt vorher getestet, das Teil halt hinterher).

Zudem würde ich persönlich zu nem Windows 7 (Professional) raten (oder 8.1 Pro und ein Downgrade durchführen).

Wofür bitte ein Gehäuse für 150 €? Und wofür bitte mit Sichtfenster? Ich denke, damit soll gearbeitet werden? Die Disko-Effekte halten ja wohl eher vom Arbeiten ab...


Aber mir egal, der TE darf natürlich kaufen, was er für richtig hält.
 
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Es gibt immer noch mehrere Vorteile:
Da Montagematerial, etc. mitgeliefert wird, ist es einfacher den PC aufzurüsten oder zu reparieren
-Man hat auf jedes verbaute Teil einzeln Garantie und kann es einzeln zurückgeben
-Es sind hochwertige Komponenten verbaut (bei fertig PCs wird an jeder ecke gespart)

Zum Gehäuse: Da der PC mit 1100€ voll im Budget liegt, habe ich ein etwas schöneres Gehäuse genommen. Ich habe extra keine Lüfter mit LEDs genommen, daher sollte da auch nichts leuchten. Die Verarbeitung des Gehäuses ist sehr gut, außerdem ist es schön kompakt. Das Gehäuse sollte ja auch ästhetischen Ansprüchen genügen.
 
mysimon schrieb:
Da Montagematerial, etc. mitgeliefert wird, ist es einfacher den PC aufzurüsten oder zu reparieren

Man könnte auch sagen, man bezahlt für Sachen, die man nicht braucht.
Wenn ich dann nach 3 Jahren doch aufrüsten wollte, brauche ich eh wieder ganz andere Sachen, da alles veraltet ist (z. B. SATA I Kabel für SATA III Festplatte).

Wenn ich vorhabe, in den nächsten 12 Monaten aufzurüsten, kann ich es auch gleich kaufen.
Erspart unnötiges Gefrickel und danach wäre eigentlich bei nicht-zertifizierten Erweiterungen wieder ein Test notwendig.

mysimon schrieb:
-Man hat auf jedes verbaute Teil einzeln Garantie und kann es einzeln zurückgeben

Bei den von mir geposteten PCs ist ein 3 Jahre Vorab-Teile-Austausch dabei, nicht nur für 6 Monate wie bei Mindfactory.

mysimon schrieb:
-Es sind hochwertige Komponenten verbaut (bei fertig PCs wird an jeder ecke gespart)

Wir reden hier von Business-PCs und nicht von Consumer-PCs. Da wird nicht gespart, da wird gestestete Qualität verbaut.
Nicht umsonst kann man die meisten Business-PCs auch mit 5 Jahre Vor-Ort-Service ordern.
Wenn die häufig ausfallen würden, würden sich die Hersteller ja ins eigene Fleisch schneiden.
Und größere Firmen würden ihre 20, 50 oder 1000 PCs beim nächsten Mal bei nem anderen großen Anbieter ordern.


Aber gut, der TE will ja so ein System, da ist das wohl die beste Lösung.

Wobei ich das Gehäuse dann doch für unnötig teuer befinde, da kann er sich aber ja selbst was günstigeres raussuchen. Ich würde persönlich auch auf ein Sichtfenster verzichten.
Zudem würde ich persönlich Front-USB bevorzugen und nicht an der Seite. Da kann man das auch nutzen, wenn man den Rechner unter dem Schreibtisch stehen hat. Und man bricht einen USB-Stick auch nicht so schnell ausversehen ab :freaky:

Auf dem Schreibtisch lenkt es rechts nur ab (weil man reinschauen kann) und links kann man es nicht platzieren, da man nur schwer an die USB-Anschlüsse rankommt.

Zum Arbeiten IMHO nicht die beste Wahl.
 
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