Desktopvirtualisierung Heimnetzwerk

glacios

Lt. Commander
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Feb. 2008
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1.274
Hallo,

ich überlege, meine Heimnetzwerk (4 Clients, 1 Server) etwas umzubauen. Momentan läuft alles als Domäne und ich bin eigentlich recht zufrieden.
Da ich aber gerne bastle, hab ich mir überlegt, evtl. das bisherige System komplett umzukrempeln und da ich demnächst sowieso einen neuen Server brauche (bzw. eher will :)), da mir Leistung und Speicherplatz langsam ausgehen, frage ich mich, ob es nicht sinnvoll wäre, alles auf dem Server zu virtualisieren, auch die Client-Systeme.

Vorteil wäre bspw., dass ich auf sparsame, leise und ultrakleine Client-PCs umschwenken könnte und alles absolut zentralisiert hätte (Programme, Daten etc. etc.). Da sich meine Freundin sowieso über ihren langsamen Laptop beschwert, wäre das auch etwas für sie (Ähm...nette Rechtfertigung für meinen Basteltrieb^^).

Was haltet ihr von der Idee im Heimnetz? Völlig überzogen?

Was ist mit PC-Spielen? Kann man das dann völlig vergessen? Hatte evtl. sogar überlegt, zukünftig auch das Gaming (das sowieso nicht allzu häufig vorkommt) auf den Server auszulagern, Stichwort "In Home Streaming" etc.

Irgendwie gefällt mir die Idee eines zentralen Servers, der für alle Aufgaben zuständig ist und einigen "low profile"-Clients, die Benutzerunabhängig sind und somit der Benutzer an jedem Client-PC das exakt gleiche Erscheinungsbild vorfindet (Dateien, Programme usw.).
 
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Für ein Firmennetzwerk macht das Sinn, weil es die Administration erleichtert. Jeder Arbeitsplatz hat einen Thin Client an dem es auch keinerlei USB Anschlüsse gibt aber die Performance ist eher unterirdisch. Lass es lieber.
 
Was haltet ihr von der Idee im Heimnetz? Völlig überzogen?
Nicht nur das, sondern vollkommen am Bedarf vorbei. Administrativer Aufwand (naja, aus Berufung vielleicht...), die ganzen Stricke und Hänger bei Remote-Nutzung... Baah. Spiele kannst du voll vergessen. Bis das spruchreif wird, ist Server 2016 raus.

Und so sparsam wird das nicht wie du dir das vorstellst. Einen Thick-Client kannst du komplett abschalten. Einen Server nicht & der Leerlauf-Anteil des Thick-Client-Äquivalents läuft dann immer noch.

Ach: Der WAF ist bei negativ-0, I guarantee it.

edit: Sparsam, leise & ultraklein; das ist heutzutage nun wirklich kein Alleinstellungsmerkmal von Thin Clients (mehr).
 
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Für ein Heimnetzwerk macht das, wie schon über mir gesagt wurde, keinen Sinn. Weder administrativ, noch vom Geld her.


t-6 schrieb:
Baah. Spiele kannst du voll vergessen. Bis das spruchreif wird, ist Server 2016 raus.


Na na na, nicht so schnell. Spiele zu "virtualisieren" geht sehr wohl heute schon sehr gut. Machen wir bei uns im Unternehmen und ist absolut kein Problem
 
Na na na, nicht so schnell. Spiele zu "virtualisieren" geht sehr wohl heute schon sehr gut. Machen wir bei uns im Unternehmen und ist absolut kein Problem
Mh-mh. Hast du da gerade ein wenig Lesematerial/Stichwörter? Mein letzter Stand ist zugegebenermaßen bissl älter.
 
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