News Deutsche Buchhändler mit eigenen E-Readern

Ich fasse mal zusammen so wie ich es verstehe. Du magst die Reader nicht. Ok das ist jedem selbst ueberlassen und ja die Dinger haben noch viel Potential was noch nicht mal annaehrend ausgeschoepft ist.
Soweit so gut aber dann verstehe ich es nicht mehr. Fuer dich ist die Verpackung wichtiger als der Inhalt? Wenn irgendwas sehr hochwertig abgedruckt ist ist es auch per se nuetzliche Literatur (nuetzlich fuer was?) ? Glaub ich nicht.
Ich kann gut verstehen das man sich freut von Titeln, die man mag, auch eine hochwertige Ausgabe im Regal stehen zu haben. Ich verstehe auch den Stolz von bestimmten Buechern eine ganz besondere und vielleicht seltene Ausgabe zu besitzen usw. alles kein Problem. Das sagt aber nichts ueber die allgemeine Wertigkeit der Literatur aus. Was eh schwierig ist. Allenfalls etwas ueber den eigenen Geschmack und die Vorlieben und fuer was man bereit ist viel Geld auszugeben. Allgemeinverbindlich ist das aber nicht.
Und wie gesagt die grosse Frage ist immer ueber was fuer Buecher redet man. Trivialliteratur, Lehrbuecher, Lexika usw.
 
Zuletzt bearbeitet:
natürlich verstehst du es nicht, weil du gerade deren Zielgruppe bist!

Du weisst sicherlich nicht einen guten Wein zu schätzen, bei dem die Flaschenform und Etikett mit zum Genuss beitrgen. Wahrscheinlich tinkst du auch Billigalkohol, weil man mit Ethanol allgemein betrunken wird. Da lohnt sich kein Jack Daniels oder sonstwas so teuer ist.

Mit so Leuten wird es auch immer weniger Kultur geben, weil dann Kunst nicht mehr geschätzt wird etc...

Hör auf in meine Sätze mehr reinzulegen, als angedeutet wird. Ich habe nur gesagt, dass das Gesamtkuntswerk bei einem Buch zählt und der Titel + Verpackung, den Image eines Buches andeuten. Wenn ich in einen Buchladen gehe, dann fasse ich die Bücher an, die mir schon von außen interessant erscheinen. Sonts wäre ich jahre beschäftigt, bis ich was richtiges finde oder der Individualismus geht verloren und alle lesen das, was empfohlen wird. Denn die Gestaltung eines Buches vermittelt oftmals eine Philosophie, die zum Inhalt passt.

Das Prinzip ist wie bei Frauen: Du schaust auf die Verpackung und nach deme ersten Eindruck kommt der Inhalt. Der erste Eindruck ist. Gefällt dir die Erscheinung, wie guckt sie freundlich unfreundlich... Es muss beides stimmen und ermöglicht erst eine effiziente Wahl.
Du kaufst auch nach Philosophien ein und suchst dir gewisse Produkte aus, die dein Image unterstützen. Das tun sie durch Gestaltung und etc.. Sowas ist ja auch schwer zu verstehen, weil es kein Bluff ist, sondern Psychologie und wesentlicher Bestandteil unseres Lebens.
Mit Oberflächlichkeit hat das wenig zu tun. In der Umverpackung stecken viele Informationen, die vom Unterbewußtsein mit Millionen Chunks (Denkprozessen) gefiltert werden und ein angenehmes Gefühl erzeugen, wie: Nimm mich! Dein Bewußtsein schafft gerade mal 7 Chunks.
Das Unterbewußtsein mit dem Bewußtsein zu vereinen nennt man die Einheit von Leib und Seele.
Jemand der das nicht kann macht stets dieselben fehler, weil er seiner Erfahrung(dem Unterbewußtsein) nicht traut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was du alles weisst und welche Schluesse du ziehst. Ist schon verblueffend.

Offenbar reden wir aber von zwei deutlich verschiedenen Kategorien von Buechern. Es liegt mir auch fern dir einen E-Reader ans Herz legen zu wollen oder dergleichen.
Der Reader nimmt dir nichts aber auch gar nichts von deinem Verstaendniss weg was ein gutes Buch fuer dich ist. Niemand haelt dich fuer technikfeindlich oder so. Nur beurteile nicht andere Leute die du nicht mal ansatzweise kennst nach der Benutzung eines elektronischen Geraetes. Lass es einfach.
 
Nun deine Aussagen erlauben den Schluss, da das gegenteil ein Widerspruch dazu wäre.
Es geht nicht um den Inhalt, nicht nur, sondern auch um die Wahl des Buches.
Du gehst in eine Buchhandlung und wählst aus. Hier(ebooks) hast du tasuende Texte, nach denen du erst suchen musst. Wenn nicht gerade die Propaganda dich verlinkt, bist du aufgeschmissen,
individuelle Präferenzen zielgerecht zu verfolgen. Dabei helfen einem auch die Gestaltung etc...

Meine Beiträge haben durchaus Inhalt zum Nachdenken, weil ich den nicht auskotze, sondern Argumente dahinter stecken.

Und jetzt mal die ehrliche Frage, wie weit habe ich bei meiner EInschätzung fehlgegriffen. Wenn du Unsicherheit stiften willst, dann erspar es dir noch darauf zu antworten.
 
@Soryan
Es wird ja auch weiterhin die Möglichkeit geben, sich ein Buch aus Papier zu kaufen.

Aber lass es doch den Leuten, die ebooks haben möchten.
Wenn keine Nachfrage danach bestehen würde, würde es sie nciht geben.
 
Soryan ich werde mich nicht rechtfertigen oder erklaeren. Es ist aber schoen das du so eine hohe Meinung von dir hast.
@Topic.
Ich verstehe nicht so richtig warum jeder Buchahendler jetzt mit eignen Readern kommt. Das Beispiel Apple laesst sich nicht kopieren. Wenn ich es richtig gesehen habe beginnt Thalyia jetzt damit den kleinen Sony-Reader fuer 79 EUR abzuverkaufen. Der Preis ist sehr gut da der Reader selber durchaus noch mit der neuen Generation mithalten kann aber irgendwie hat es doch einen schalen Beigeschmack. In meinen Augen wuerden alle Verlage profitieren wenn man sich auf ein paar Grundfromate einigen wuerde. Das wuerde dem Absatz insgesamt guttun. Vielleicht muessen hier auch die Hardwarehersteller mehr aktiv werden. Schliesslich wuerden sie auch deutlich davon profitieren,.
 
Um es mal sportlich zu belassen: Meinungen sind kein Wissen.
Wissen sind wahre gerechtfertigte/begründete Überzeugungen. Nach Aristoteles.
Ich habe keine zu hohe Meinung von mir, sondern bin schlicht weg kritisch und weiss
mich auf Argumente zu beziehen. Da du auf die Argumente keine Rücksicht genommen hast und einfach nur blind geträllert hast(ich weiss nicht was du meinst 3x dasselbe wiederholt), bin ich zu dem Schluss gekommen, dass du nicht darüber nachgedacht hast. Damit hast du wohl pauschalisiert und die höhere Meinung von dir, während ich dich ernst genommen habe und stets versucht habe es dir zu erklären. Soviel zu deinem Zirkelschluss.

Da man sich aber grundsätzlich nicht auf Argumente bezieht, um sie zu diskutieren, ist natürlich für mich gegessen. Dazu würde nämlich gehören, dass man das was jemand sagt konkret aufgreift und es durchspielt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Soryan schrieb:
natürlich verstehst du es nicht, weil du gerade deren Zielgruppe bist!

Du weisst sicherlich nicht einen guten Wein zu schätzen, bei dem die Flaschenform und Etikett mit zum Genuss beitrgen. Wahrscheinlich tinkst du auch Billigalkohol, weil man mit Ethanol allgemein betrunken wird. Da lohnt sich kein Jack Daniels oder sonstwas so teuer ist.

Mit so Leuten wird es auch immer weniger Kultur geben, weil dann Kunst nicht mehr geschätzt wird etc...

Mann, das tut vielleicht weh beim lesen. Tut mir leid, das wir nur arme Bauern sind (nix gegen Bauern, dies sind sehr wichtige Menschen unserer Gesellschaft), die ein Produkt nicht als Gesamtkunstwerk verstehen (was es selten ist), sondern die Verpackung nur als das sehen, was sie ist: Verpackung die als Kaufanreiz eingesetzt wird. Also Werbung wenn du so willst.

Tut mir leid, dass ich die Verpackung (z.B. Weinflasche) nur eines kurzen Blickes würdige, um mich dann lieber dem eigentlichen Produkt zu widmen. Aber ich bin eben kein hochintellektueller, wahnsinnig gebildeter Akademiker.

(Der Wein den ich trinke, kostet 4,40€ die Flasche und das find ich schon teuer. Lauffener Katzenbeißer, sehr zu empfehlen, allerdings vermutlich nicht für Herrn Soryan, dem vermutlich die "Verpackung" schon nicht zusagt, mal ganz davon abgesehen das ihm der Wein vermutlich um den Faktor 10 zu billig ist)

Jedenfalls: Wenn ich in einen Buchladen gehe, sind die meisten Bücher nur mitm Buchrücken zu sehen, das übt sicher keinen Kaufanreiz aus. Außerdem gehe ich eh nur in die Ecke, die mich thematisch tangiert, insofern ist mir eigentlich auch egal wenn Bücher irgendwo "richtig rum" stehen. In "meiner" Ecke schau ich bei jedem Buch aufs Cover, den Titel und Athor und entscheide mich dann spontan, ob ich mehr tue, als den Klappentext zu lesen.

Das kann ich allerdings auch beim kindle, denn die Cover-Gestaltung bleibt uns "selbst" beim E-Book natürlich erhalten (was ja auch Sinn macht)

Beispiele (ungefähr 400.000, geschätzt)

Was bitte, lieber Herr Soryan, bleibt dann noch als Vorteil bei der "Verpackung" Buch im Buchladen? Außer dass man noch unterschiedlich große Bücher hat (was mich persönlich total nervt)?

Nicht viel würde ich sagen.

PS: Teuer muss nicht automatisch besser sein.
 
Form und Inhalt - uiui das ist schon eine Diskussion...

Also es wird immer die "Schweinslederfraktion" geben, bei denen sich die Wertigkeit eines Produkts durch die Umverpackung und verschiedene oft marketingtechnisch raffiniert installierte "Mehrwerte" bestimmt - jede gut eingeführte Marke funktioniert zumindest zu einem Teil auf diese Art und Weise. Und die Marke "gutes Buch" hat nun einmal einen Schweinsledereinband zu haben, mit dem man sein Wohnzimmerbuchregal aufwertet und sich Gästen gegenüber brüsten kann, Stichwort 'Statussysmbol'. Das ist definitiv ein Wert, den man nicht unterschätzen sollte.
Der eigentliche Wert des Buchs war aber schon immer das Wort, und das bleibt ja beim eBook unangetastet. Durch die elektronische Darreichungsform verbessert sich die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit des Inhalts sogar noch etwas. Das Aussuchen von Büchern wird übersichtlicher und zielgerichteter, und ganz sicher nicht:
Du gehst in eine Buchhandlung und wählst aus. Hier(ebooks) hast du tasuende Texte, nach denen du erst suchen musst.
- im Buchladen finde ich schon seit Jahren nicht mehr das, was ich lesen will, das klappt eigentlich nur noch online, weil der Laden einfach nicht die Auswahl haben kann und sich anstattdessen auf die Präsentation einiger weniger Bestseller konzentrieren muss...
Insofern hat 'Propaganda' meist bessere Chancen, über Gestaltung und diese Mehrwerte unerkannt durchzukommen als bei einer kritischen Evaluation des Kernprodukts, die eine elektronische Darreichungsform ermöglicht bzw. stark erleichtert. Das ist mir gerade erst passiert, als ich mich naiv beim Hugendubel von einem Einband hab verführen lassen - das Buch war der 'zweite Teil' eines (guten) Bestsellers, den ich gelesen hatte und grottenschlecht...

Das elektronische Buch verliert aber seinen Wert als Statussymbol (wobei vielleicht der Reader derzeit selbst noch ein Statussymbol ist, aber das vergeht sicher wie bei den meisten Handies). Um etwas von einem eBook zu haben muss man es tatsächlich lesen...
 
Zurück
Oben