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News „Diablo 3“: Kauf von Items gegen Geld möglich

ToXiD schrieb:
Natürlich. Die RoXX0r-Skillung wird dann in diversen Foren gepostet und tausendfach kopiert (weil es eben DIE Skillung ist). Frage also: An welcher Stelle ist das individuell und wo hebt man sich von den tausend anderen ab? :confused_alt:

Das mag nur auf "die idealen" Skillbäume zutreffen. In der Realität hat jeder zusätzlich für seinen individuellen Stil geskillt. Z.B. die Amazone: Nehme ich "langsame Geschosse" noch mit und bin dann gegen Fernkämpfer gewapnet, oder doch lieber 10% mehr Schaden auf Skill X? Sicherheit mit Walküre oder nicht etc.

Man hat die Wahl, was man bei momentanem Stand in D3 nicht hätte. Auch das komplette Fehlen von Funbuilds wie der Melee-Sorc wird es wohl nicht mehr geben, da die Statpunkte STR / DEX / Ausdauer wegfallen.


ToXiD schrieb:
@Hardware_Hoshi: Mir persönlich wären ja Fakten lieber, dann müsste man nicht so halbseiden Flamen? Aber anscheinend hast Du Diablo III schon durch, alles auf Max.Level oder wie kommst Du sonst zu deiner Aussage?

Fakten wären mir auch lieber, doch Blizzard gibt keine Fakten. Aber du kannst mir glauben, dass ich bisher alle Blizzardtitel bis zum erbrechen gespielt habe, da es mein Hobby ist. Ich lese dutzende Magazine/Informationsquellen und bin in verschiedenen Foren tätig. Erfahrung kann man nicht mit Quellen belegen, also lassen wir das so hingestellt.

Mein bisheriger Wissensstand ist, dass Blizzard nicht wirklich weiß wohin die Reise bei D3 geht. Das Spiel ist meiner Meinung nach schon Fertig, aber sie haben Angst vor dem hohen Erwartungsdruck und merken, dass sie den Fans nicht gerecht werden können.
Jetzt kommt der Punkt, an dem die Manager sagen: "OK, das Spiel wird nicht wie erwartet. Nehmen wir halt mit was geht!" Ergo wird das fertige System auseinander gerissen und an allen möglichen Stellen verschlimmbessert.

Du kannst mir nicht erzählen man braucht über 10 Jahre für ein Spiel. Angekündigt 2009 - und immer noch nicht draußen, das heißt jemand schlampt ordentlich oder sie machen den Duke Nukem und entwickeln "Forever" an einem mittelmäßigem Spiel --> hoffen wir doch alle nicht.

ToXiD schrieb:
Ich verstehe die Histerie dahinter nicht. Es sind doch die Spieler selbst! und nicht Blizzard, die seit Jahren genau diese Praxis des Item-Verkaufs über alle möglichen Internetplattformen ausüben. Nun kommt ledeglich der offizielle Segen dazu und plötzlich geht die Welt bzw. das Spiel unter? Muss man nicht verstehen. Und wenn man es ganz streng nimmt: Blizzard hat jedes Recht dazu. Immerhin "gehören" die virtuellen Items Blizzard. Also warum dürfen die an ihrem "Eigentum" nicht mitverdienen?

Frage:
Wenn ihnen die Items sowiso rechtlich gehören, warum verlangen sie dann "Angebotsgebühr / Verkaufs- und Transaktionsprovision?"

Ob die Spieler dies oder das wollen ist noch nicht geklärt. Die Aussage steht erst einmal im Raum - ungeprüft. Blizzard behauptet laut ihrem Modell auch, dass man mit dem Kauf einer Diablo 3 Version kein Eigentum, sondern nur eine geliehene Lizenz bekommt.

Was glaubst du, warum sie alle Versionen an einen festen Account binden und Onlinezwang einführen? Na damit sie den im Notfall jederzeit schließen können - egal ob du 100 oder 1000€ darin investiert hast. Ob dir das gefällt oder nicht, ist denen doch sch... egal.

Mit dem Kauf vom Items erweiterst du diese Lizenz - sie gehören aber niemals dir.

Rückschluss auf das $-Auktionshaus:
Ich gebe dir einen kurzen Überblick, wie es in Diablo 2 gelaufen ist. Kurz gesagt genau wie ich es oben beschrieben habe:

1. Spieler X kauft Item Y bei Anbieter Z (nicht Blizzard)
-diese Dienstleistung hat einen eigenen Markt
-bezahlt wird die Übergabe, nicht das Item selbst
2. Blizzard bemerkt Transaktion und sperrt Accounts von X und Y dauerhaft
-rechtlich bedenklich, da du an der Lizenz nichts geändert hast (!)
-->Berechtigung laut angeblicher Lizenz oder AGB, die in Deutschland nicht unbedingt gültig ist

ERGO: Laut Blizzard ist eine solche "Transaktion" illegal und alle die es machen werden bestraft

Von jetzt auf nachher ist alles vergeben und vergessen und BLizz glaubt die gebannten oder gesperrten vergeben ihnen einfach so. Nicht, dass ich die Item-Hehlerei unterstütze, aber ich habe einfach keine Lust mehr (wie viele andere auch) mich dieser willkür auszusetzen.
 
Hardware_Hoshi schrieb:
2. Blizzard bemerkt Transaktion und sperrt Accounts von X und Y dauerhaft
-rechtlich bedenklich, da du an der Lizenz nichts geändert hast (!)
-->Berechtigung laut angeblicher Lizenz oder AGB, die in Deutschland nicht unbedingt gültig ist

ERGO: Laut Blizzard ist eine solche "Transaktion" illegal und alle die es machen werden bestraft

Es gibt einen aklatanten Fehler in der Schilderung. Blizzard lässt dich sehr wohl weiter Diablo zocken nur eben nicht Online (also in den alten Teilen).
Dies aber ist in keinster Weise anzugreifen da sie das Hausrecht in "ihrem Netz" haben und dich bei Bedarf selbst völlig Grundlos ausschliessen können.

Dies war eigentlich -aus Sicht Blizzards- immer ein recht kluger zug da du gerade bei jenen die bereit sind Geld für Items auszugeben davon ausgehen kannst das sie sich auch nach einem Bann eine neue Lizenz kaufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das AH stört mich nicht so stark, wie der permanente Onlinezwang.
D2 habe ich selten im Battle-Net gespielt.
Dagegen habe ich viele Stunden/Tage/Wochen mit dem Singleplayer-Modus verbracht.
Ich möchte meinen Spielstand auf meiner Festplatte, und nicht auf einem Server bei dem ich nicht weiss, wann mein Charakter gelöscht wird.
So, jetzt habe ich richtig Lust auf eine neue Runde D2.
Kann jemand eine gute Mod empfehlen?

@flexxa:
Ich werde den Mod gleich ausprobieren.
Danke für den Tipp.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Graf-von-Rotz schrieb:
Die Kunden werden wohl kaum für etwas zu zahlen bereit sein das ihnen keinen Spass bereitet und sie ach so sehr verabscheuen (Echtgeld-AH,fehlender Lan Modus, Auto-Skillung, Onlinezwang usw.) .

ToXiD schrieb:
Es sind doch die Spieler selbst! und nicht Blizzard, die seit Jahren genau diese Praxis des Item-Verkaufs über alle möglichen Internetplattformen ausüben. Nun kommt ledeglich der offizielle Segen dazu und plötzlich geht die Welt bzw. das Spiel unter?

Ich behaupte: Es sind vorrangig diejenigen Spieler, die nie sowas wie eine Frustrationstoleranz erlernt haben und es gewohnt sind in Zeiten von Konsolen, DSL-Flatrates, Handies, I-Pads, Fast Food und was weiß ich noch, was es alles schnelllebiges gibt, sich mal konsequent etwas selbst auf Dauer und gegen Widerstand zu "erarbeiten". Gewagte These vllt; aber im Grunde erscheint mir das genau der springende Punkt zu sein.

Man sollte auf der einen Seite differenzieren zwischen einer Spielermasse, die auf kleinstmöglichem Nenner überladene, casualisierte Actionkost konsumieren will. Auf der anderen Seite stehen aber die Core-Gamer, teilweise >30 Jahre alt, die sich (hier) vermehrt zu Wort melden.

Jetzt behaupte ich:
Blizzard war IMMER ein Publisher für Core-Gamer mit hohem Anspruch und vllt. sogar mit hohem Durchhaltevermögen. Spiele waren früher einfach schwerer. Bestes Beispiel ist "Blackthorne" für den SNES, dass ich desletzt durchgespielt habe. Published by Blizzard und einfach nur sackschwer! Keine Speicherfunktion - jeder Sprung (!) kann tödlich sein.

Doch darf man sowas in diesem Jahrzehnt >201x der Masse noch vorsetzen? Ich befürchte, dass man das nicht mehr kann. Denn der Markt hat sich verändert. Es spielen jetzt nicht nur noch Technikfreaks und eine handvoll Leute, die sich Rechner für 3000-5000 DM leisten können, sondern so gut wie jeder, der daran gleichwelch geringes Interesse mitbringt.

Da behaupte ich: Blizzard ist es, gemessen daran, was man bislang weiß, nicht gelungen, alle Parteien in ein Boot zu holen. Dafür ist die Spielmechanik eventuell einfach nicht mehr differenziert genug.

Ich versteh diese Loblieder auf die althergebrachten Skillsysteme nicht: Wenn sich erst einmal die Therorycrafter über ein Spiel hergemacht haben, wird ganz genau ausgerechnet wann wie welcher Skill was genau bringt. Bis auf die letzte Nachkommastelle. Das ganze als Guide verpackt, vielleicht noch ein, zwei leicht abweichende Skillvarianten - fertig ist das "perfekte" Build.
Es ging Perfektion nach Anleitung UND es gingen genauso virtuose Spezialbuilds. Bspw. eine Meleesorc mit Verzauberung.

Das System hatte Hand und Fuß und es steckte viel Balancing und Arbeit drin. Das sehe ich persönlich bei einer monotonen Autoskillung, wie sie jetzt angedacht ist, leider nicht. Eine Diversifizierung des Skills findet offenbar vorrangig per Runen statt, womit wir wieder beim AH wären.

>

Und hört bitte endlich auf zu behaupten, dass das gezielte Farmen von seltenen Items gegen einen Echtgeldwert keinen Einfluß auf das Balancing ALLER Items/Spieler hätte. Das findet doch nicht im luftleeren Raum statt. Wirtschaftssysteme sind komplex und verwoben.
Dass es das früher schon mal gegeben hat ist nicht weniger als bedauerlich und somit kein Gegenargument.
 
Graf-von-Rotz schrieb:
Es gibt einen aklatanten Fehler in der Schilderung. Blizzard lässt dich sehr wohl weiter Diablo zocken nur eben nicht Online.
Dies aber ist in keinster Weise anzugreifen da sie das Hausrecht in "ihrem Netz" haben und dich bei Bedarf selbst völlig Grundlos ausschliessen können.

Richtig, Hausrecht und Willkür passen immer gut zusammen. Nur im Unterschied zu Diablo 2 ist Diablo 3 jetzt komplett online. Das heißt, wenn deine Nase Blizzard nicht passt, können sie dir das ganze Spiel dicht machen.

Erinnerung: Es gibt keinen Offline-/LAN-Modus mehr(!).
 
@ Hardware_Hoshi :

Richtig, das Hausrecht bleibt jedoch nach wie vor auf Blizzards Seite und wenn du gebannt wirst (Blizzards Recht) werden sie dir keine Steine in den Weg legen wenn du deine D3 DVD zu Deko-Zwecken an die Wand nagelst (dein Eigentum und somit dein gutes Recht).
 
matty2580 schrieb:
....Lust auf eine neue Runde D2.
Kann jemand eine gute Mod empfehlen?

Also ich persönlich finde die SNEJ-Mod am besten. Habe zwar noch nicht soviele getestet, aber bei Snej konnt ich nichtmehr aufhören :D

Snej-Forum + Download


Die neueste Version ist 6.0.06... Nicht das du eine alte lädst :D

  • MaxLVL: 500
  • 3 Dungeons
  • (Teils) neu designte Welt
  • MaxSkillLVL: 60
  • Neue Items
  • uvm.

Solltest du mal testen. Macht echt spass, vorallem die ganzen neuen Items reizen :D
 
Zwirbelkatz schrieb:
Man sollte auf der einen Seite differenzieren zwischen einer Spielermasse, die auf kleinstmöglichem Nenner überladene, casualisierte Actionkost konsumieren will. Auf der anderen Seite stehen aber die Core-Gamer, teilweise >30 Jahre alt, die sich (hier) vermehrt zu Wort melden.

Hm ,ich muss wohl zu einer Zwischengruppe zählen da ich mich als >30 (davon über 20 Jahre begeistert am zocken) nicht über die Neuerungen in D3 aufrege (einzig der Skillungsgeschichte stehe ich etwas skeptisch gegenüber) .
 
2. Blizzard bemerkt Transaktion und sperrt Accounts von X und Y dauerhaft
Die Gefahr erwischt zu werden war/ist lächerlich gering. Sonst wäre ja kein Markt da.
Wenn ihnen die Items sowiso rechtlich gehören, warum verlangen sie dann "Angebotsgebühr / Verkaufs- und Transaktionsprovision?"
Simple Antwort: Regulierung. Vor allem beim Preis. Das 1000€ Schwert wird es wohl über die Blizzard-Plattform nie geben. Eigentlich ein herber Schlag für alle, die bisher teuer Items verkaufen konnten. Statt den Itemhandel erfolglos zu verbieten, spielt man die "Konkurrenz" durch die hauseigene Plattform an die Wand.

Mal angenommen, ich würde das Echtgeld-AH nutzen wollen, weil ich das "Überschwert des Onehitkills" haben möchte, aber meine Quelle XY 500€ dafür haben will, ich aber selbiges sicher und günstiger durch das Blizzard-AH bekomme - was würde ich wohl machen?
Ich meine: Langfristig wird das Echtgeld-AH den Itemsellern schwer zusetzen.
Mein bisheriger Wissensstand ist, dass Blizzard nicht wirklich weiß wohin die Reise bei D3 geht.
Das denke ich nicht. Es ist so wie eigentlich immer: Eine beliebte Serie wird um ihre bekannten Elemente gebracht bzw. Neuerungen werden eingeführt und die Fanbase ist sofort auf der Barrikade. Eigentlich sind Fans die schlimmsten. Jede Neuerung, jede Änderung ist per se schon einmal schlecht, schlimm, der Untergang, für die N00bs und und und...
Du kannst mir nicht erzählen man braucht über 10 Jahre für ein Spiel.
Wieso nicht? Was ist denn der Maßstab für eine "korrekte" Entwicklungszeit?
das heißt jemand schlampt ordentlich
Ich bin jetzt mit Sicherheit nicht der Blizzard-Fan. Aber keines ihrer Spiele hat auf mich bisher jemals den Eindruck eines schlampigen Produktes gemacht.

Sorry, aber hier wird mal wieder der Teufel an die Wand gemalt. Es ist so ein wenig wie zur Fussball-WM, wo Deutschland plötzlich aus ca 80. Millionen Bundestrainern besteht: Jeder ist der Meinung zu wissen, wie es sein müsste und natürlich auch, wie man es besser macht.
 
ToXiD schrieb:
Wieso nicht? Was ist denn der Maßstab für eine "korrekte" Entwicklungszeit?
Ich bin jetzt mit Sicherheit nicht der Blizzard-Fan. Aber keines ihrer Spiele hat auf mich bisher jemals den Eindruck eines schlampigen Produktes gemacht.

Schnellschüsse = 1-2 Jahre (z.B. Call of Duty)
Normale Entwicklungszeit = 3 Jahre
Lange Entwicklungszeit = 5 Jahre
Unsinnige Entwicklungszeit = größer 6 Jahre


Zum Thema "keine schlampige Spiele von Blizzard":
Wieviele Spiele kamen denn seit der Auflösung von Blizzard North heraus?

World of Warcraft:
-ging nach Burning Crusade spielerisch immer weiter den Bach runter
-Casualisierung wo es nur geht

Starcraft 2:
-war mittelmäßig mit kleineren nötigen Verbesserungen, aber nicht schlecht am Vorgänger gemessen (Entwicklungszeit 7 Jahre?)
-Aufteilung in 3 Games, statt in einem
-Starcraft Ghost gab es nie - hätte ja WoW gefährdet

So, was hat Blizzard sonst gemacht? .... Schweigen :evillol:
 
CoD ist kein von Blizzard entwickeltes Spiel. Oder habe ich in den Endcredits vom Abspann etwas übersehen? Du hast behauptet, Du stehst in der Materie. Dann solltest Du zwischen Blizzard, Blizzard/Activison und Entwickler/Publisher doch trennen können?
World of Warcraft:
-ging nach Burning Crusade spielerisch immer weiter den Bach runter
-Casualisierung wo es nur geht
Dein Meinung. Nicht meine. Aber hey: Auch Du hast das Modewort Casual mal wenigstens wieder schreiben dürfen. ;) Ist ja heutzutage alles. Das Essen, das Wetter - wäre halt besser, wenn's eben nicht Casual wäre.
So, was hat Blizzard sonst gemacht? .... Schweigen
Diablo 1, Diablo 2, Diablo 3, Starcraft 1, Starcraft 2, World of Warcraft + 3 Addons und nebenbei das grösste MMO seiner Zeit. Alle Spiele sind Millionenseller. E-Sport hat durch Starcraft ein Gesicht bekommen. Blizzard supportet die Spiele jahrelang und ebenso lang werden diese gespielt.

Ein schlampiges Unternehmen stemmt sowas wohl kaum.
 
Graf-von-Rotz schrieb:
@ Hardware_Hoshi : Ich will auch Punkte nennen warum so ein Echtgeld AH gut ist.

Man nehme einen Vollzeit Berufstätigen der bereits fast seine gesamte Freizeit geopfert hat um an bestimmte Items zu kommen. Bisher hat er leider kein Glück gehabt und ist nun gewillt einen Hunni für Schwert-X in die Runde zu schmeissen um wieder den Anschluß zu finden und Spaß am Spiel zu haben. Was soll daran verwerflich sein ? Ist mir lieber als irgend ein Hartzer der sich seine Lumpen mit meinen Steuern erspielt.

Ein weiterer Fall (und in dieser Rolle sehe ich mich gerne ;-) ) ist der Händler welcher freudestrahlend Kenntnis davon nimmt wie die Süchtigem ihm die Taschen für eine objektiv völlig wertlose Abfolge von Nullen und Einsen voll machen.

Dann ist es noch so das man davon ausgehen kann bei Blizzard die Langzeitmotivation in Sachen Produktpflege zu heben wenn sie etwas daran verdienen.

Alles gute Punkte für ein Echtgeld-AH .

Nein, das sind alles 3 Punkte die genau gegen ein Echtgeld-AH sprechen, und dabei sind es wirkliche Paradebeispiele;

  1. Spieler, die keine Lust oder keine Zeit haben, um in einem Spiel etwas selbstständig zu erreichen, erkaufen sich Erfolge mit echtem Geld.
    Der Charakter des Spieles, sei es nun ein Online-Computerspiel, ein Gesellschaftsspiel oder ein Sportspiel, wird hier mit Füßen getreten.
    Für Fairness und Spaß aller, und nicht zur Freude einzelner, gelten Regeln die zum Vorteil und zur Gleichstellung aller gelten sollten - daher ist es in einem Computerspiel genauso wenig zu akzeptieren, das sich einzelne mit Finanziellen Mitteln Vorteile erschaffen, wo man bei einem Gesellschaftsspiel nicht schummeln soll, oder für 5€ eine Spielfigur bei Mensch-Ärgere-Dich-Nicht ans Ziel stellen darf, wie auch Doping oder Bestechung nicht erlaubt und geduldet sind bei Sportspielen.

    Einzig bei Glückspielen ist der Einsatz von Geld legitim, z.B. um beim Pokern Mitspieler mit nur noch wenigen Chips mit hohen Beträgen zum Passen zu bewegen. Aber hier geht es nunmal auch um Geld.

    Kurzum; nur weil manche Menschen keine Zeit oder kein Lust haben selbstständig zum Ende zu spielen, sollte es nicht erlaubt sein, dem Sieg mit Geldeinsatz näher zu kommen.

  2. Du hast es zwar anders umschrieben, aber eigentlich geht es dir doch nur um eines;
    Bevorteilung und Betrug - Leute die es nicht besser Wissen auf Ihre Kosten, und zu deinem Vorteil aufs Kreuz legen.
    Na solche Leute habe ich gern. Die gern genutzte Antwort darauf? "Die sind doch selbst schuld." Bravo ...

  3. Die Produktpflege wird dahingehend aussehen, das sie ein paar Nullen und Einsen so in der Datenbank drehen, da viele Dinge sehr Wertvoll werden, und noch mehr Geld gescheffelt wird. Und ist irgende eine Rüstung schon zu ausgelutscht wird einfach mit ein paar Klicks das neue Uberitem erschaffen, das dann wieder zig mal von der Spielegemeinschaft zu ein Must-have hoch gejubelt hin und her verkauft wird - also zum Vorteil von Blizzard.
    Der Kunde hat von dieser "Produktpflege" überhaupt nichts!


Im übrigen; die Vielspieler, die du da so herablassend und verallgemeinernd als Hartzer beschimpfst, haben es 100 mal mehr Verdient im Spiel etwas zu besitzen, als der Gelegenheitsspieler der hunderte Euro investiert hat.

flexxa schrieb:
Naja wenn du das sagst, aber hier bringt auch keiner wirklich "wahre" Kontra-Punkte.

Die wurden zuhauf gebracht, nur werden trotz Ignoriert.

Konti schrieb:
Schon falsch.
So ein System gab's auch schon vorher ... nannte sich (unter anderem) eBay. ;)
Der neue Shop ist lediglich eine Umstellung dieses Systems.

Nein, so ein System gab es vorher nicht, denn eBay ist in diesem Fall gewissermaßen ein Schwarzmarkt;
Vom Spiel nicht vorgesehen, aber ermöglicht durch fehlende Mechanismen welche diesen nicht erlaubten Handel unterbinden.
Die richtige Konsequenz wäre, mit geeigneten Maßnahmen diesen Handel zu verhindern, statt ihn nun sogar zu legalisieren.

Das ist wie mit Drogen und Waffen; da man den Schwarzmarkt nicht bekämpfen kann, legalisiert man den Handel, und verdient kräftig mit.
Bis dato war der Handel von Internetitems verpönt - warum denn bitte vorher, und jetzt nicht mehr? Weil nicht jeder die gleichen Möglichkeiten hatte? Jeder hätte bei eBay kaufen können.
Der einzige Unterschied; der Publisher hat nicht mit Verdient!

Hast du nicht selbst gefordert das Problem bei der Wurzel zu packen, statt Stopp-Schilder aufzustellen? Also wirklich etwas zur Lösung des Problems zu unternehmen, statt nur so zu tun? Hier geht Blizzard noch ein Schritt weiter ...

Konti schrieb:
Das ist mir ehrlich gesagt so dermaßen schei*-egal, das kannst du dir garnicht vorstellen. Wenn es Leute gibt, die sich die eigene Spielerfahrung kaputt machen wollen, indem sie sich Items kaufen, lass sie doch. WAYNE!

Richtig, WAYNE, in einem Singleplayer Game! Sollen sie so viele Cheatcodes eingeben, Komplettlösungen herunterladen, Trainer.exe's installieren und fremde Savegames einspielen wie sie wollen, in einem SINGLEPLAYER GAME! Denn damit machen sie sich nur ihre eigene Spielerfahrung kaputt.

In einem MULTIPLAYERGAME ist das aber eine völlig andere Sache; denn da ist die Spielerfahrung ALLER durch EINZELNE beeinflusst.
Mit diesem Echtgeld-AH wird der Erlebnis EINZELNER auf Kosten ALLER gefördert - in unserem Interesse als Kunde sollte aber genau das Gegenteil das Ziel sein!
 
Kurze Anmerkung wenn ich es richtig sehe kann ich auch im Singleplayer keine Cheats, Trainer usw. benutzen. Da ich immer online sein muss und blizz mir bei allen was ich mache ueber die Schulter schaut kann es passieren das mein Account gesperrt wird. Oder?
 
milamber! schrieb:
[*]Du hast es zwar anders umschrieben, aber eigentlich geht es dir doch nur um eines;
Bevorteilung und Betrug - Leute die es nicht besser Wissen auf Ihre Kosten, und zu deinem Vorteil aufs Kreuz legen.

Und worin genau besteht deiner Meinung nach der Betrug wenn ich auf dem legalen Marktplatz wie vom Spiel vorgesehen für echtes Geld Items verkaufe?
 
@Milamber
Zustimmung.

@Gucky
Es könnte dem System von GTA4 ähneln. Dort war man als SP-Teilnehmer stets online und es wurde, so weit ich das erinnere, auf die DVD und auf alle Spieldaten überprüft bei jedem Laden in den Social-Club etc. Eine Veränderung des Grundcodes aus persönlichem Interesse könnte das entgegen stehen.

Und worin genau besteht deiner Meinung nach der Betrug wenn ich auf dem legalen Marktplatz wie vom Spiel vorgesehen für echtes Geld Items verkaufe?
Man erschafft sich Chancen in einem Mikrokosmos durch Leistungen, die nicht systeminhärent abgeleistet worden sind.
 
Ihr nennt es Betrug ich nenne es wirtschaften (mit dem Unterschied das ihr es per Definition nicht belegen könnt).

Ich erarbeite mir etwas (töte Monster ,öffne Truhen usw. - ja selbst Boter haben eine Grundaufwendung des installierens,abstimmens usw. ) und verkaufe den Ertrag.
Landläufig wird das als "Geschäft" bezeichnet und ist durch das neue System nun bald sogar offiziell und in diesem Rahmen vollkommen legitim.

Die Definition Betrug ist hier genau so wenig haltbar wie einige Seiten zuvor der "Rassismus" der mir im Rahmen meiner Hartzer-Bemerkung vorgeworfen wurde und so langsam werde ich etwas sauer ob dieser haltlosen Anschuldigungen jener welche langsam ihre Felle davon schwimmen sehen (Argumentationstechnisch).
 
Zuletzt bearbeitet:
ToXiD schrieb:
CoD ist kein von Blizzard entwickeltes Spiel. Oder habe ich in den Endcredits vom Abspann etwas übersehen? Du hast behauptet, Du stehst in der Materie. Dann solltest Du zwischen Blizzard, Blizzard/Activison und Entwickler/Publisher doch trennen können?
Dein Meinung. Nicht meine. Aber hey: Auch Du hast das Modewort Casual mal wenigstens wieder schreiben dürfen. ;) Ist ja heutzutage alles. Das Essen, das Wetter - wäre halt besser, wenn's eben nicht Casual wäre.
Diablo 1, Diablo 2, Diablo 3, Starcraft 1, Starcraft 2, World of Warcraft + 3 Addons und nebenbei das grösste MMO seiner Zeit. Alle Spiele sind Millionenseller. E-Sport hat durch Starcraft ein Gesicht bekommen. Blizzard supportet die Spiele jahrelang und ebenso lang werden diese gespielt.

Ein schlampiges Unternehmen stemmt sowas wohl kaum.

Ich habe nie behauptet, das Call of Duty von Blizzard ist. Jedoch ist es von Activision und die sind bekanntlich mit Blizzard fusioniert. Es gibt mittlerweile keinen Unterschied mehr zwischen "Blizzard, Blizzard/Activison und Entwickler/Publisher" - ist alles dasselbe.

Einzige Ausnahme: Die Entwickler werden in Teams den einzelnen Projekten zugeordnet. Da kannst du locker Diablo 1, Diablo 2 und Starcraft 1 und Warcraft 1-3 streichen, da diese von dem seit 2005 geschlossenem Blizzard North entwickelt wurden.

Gedanke über WoW:
-Das Ur-WoW hatte Blizzard North auch zu verantworten und es sind wohl noch viele Ideen in Burning Crusade geflossen. Danach merkt man aber eindeutig, dass es ab WoTLK nach unten geht was die entwicklungstechnischen Höhen betrifft.

Das neue Addon Cataclysm hat z.B. keine neuen Klassen mehr, sondern "nur" 2 Rassen mit +5 MaxLevel anstatt 10 wie bisher bei den vorherigen Addons. Dazu hat man die Skilltrees zusammen gestrichen (Streitpunkt!).

Allgemein:
Erzähl mir also bitte nichts, von wegen "keine schlampige Arbeit" zu erkennen. Es wird immer mehr gestrichen. Die Blizzardspiele könnten demnächst ein Großteil ihres Ruhmes verlieren. Blizzard hat nichts außer Warcraft / Starcraft / Diablo - und da ruhen sie sich noch groß auf altem Ruhm aus. Das wird nicht ewig so weiter gehen(!). Das neue MMO wird zum ersten mal etwas neues und hier werden sie dann knallhart an der Konkurrenz gemessen ohne Nostalgie oder Vorschusslorbeeren.

Support?
Was den Support angeht: Die neuen Blizzardspiele müssen erst noch beweisen, wie langlebig der Support ist. WoW wird für Support bezahlt, Diablo 3 mit dem $-Auktionshaus jetzt anscheinend auch. Starcraft 2 finanziert sich über 3 Spiele.
Wir werden sehen was passiert, wenn Activision-Blizzard die Menge der fließenden Kohle nicht mehr gefallen sollte.
 
milamber! schrieb:
Im übrigen; die Vielspieler, die du da so herablassend und verallgemeinernd als Hartzer beschimpfst, haben es 100 mal mehr Verdient im Spiel etwas zu besitzen, als der Gelegenheitsspieler der hunderte Euro investiert hat.

Das sehe ich nicht so denn diese Vielspieler haben (neben einer negativen CO² Bilanz) ausserhalb von Nullen und Einsen nicht viel bewegt wohingegen der Zahlende zu Gunsten seiner Gesundheit u.U. viele Frustmomente einspart und zusätzlich noch für sein sauer verdientes Geld welches er nun investiert vorab Steuern abgeführt hat.

Ganz pragmatisch vor diesem Hintergrund : Ja, der Zahlende hat es mehr verdient als jener welche 100te Stunden in ein Spiel investiert hat dort etwas zu erreichen.


Ich selbst zähle zu einer Mischgattung (Vollzeitjob+Vielspieler und bei Bedarf Situationsbedingt auch dazu bereit für Items zu zahlen).
 
Zuletzt bearbeitet:
Graf-von-Rotz schrieb:
Und worin genau besteht deiner Meinung nach der Betrug wenn ich auf dem legalen Marktplatz wie vom Spiel vorgesehen für echtes Geld Items verkaufe?

Gemeint war nicht der Verkauf der virtuellen Güter im eigens dafür erstellten Auktionshaus per se, sondern vielmehr der Aspekt des Handelns, den man auch auf eBay antrifft, wenn nur Verpackungen mit schwammiger Umschreibungen angeboten, oder alte Menschen durch Klinkenputzern und Versicherungsvertretern aufs Kreuz gelegt werden.

Zwar geht es bei einem Online Computer Spiel generell um Wertlose Dinge, im Gegensatz zu z.B. eBay, da alles nur virtuell Generierte Objekte in einer virtuellen Welt darstellen, jedoch haben auch sie für Interessierte einen gewissen Gegenwert aufgrund des durchschnittlichen Zeitaufwands für die Beschaffung.
Hier werden unter anderem aber auch Gutgläubige und Unwissende, Naive oder gar Süchtige Menschen Übervorteilt - wenn dies mit der virtuellen Währung geschieht, ok, damit muß man Leben. Das hier jedoch INGAME, vom PUBLISHER selbst die Plattform geliefert wird, ist wirklich traurig.

Aber wie schon alle anderen Aspekte dazu erwähnt, es gehört zu einem SPIEL einfach nicht dazu.

Graf-von-Rotz schrieb:
Die Definition Betrug ist hier genau so wenig haltbar wie einige Seiten zuvor der "Rassismus" der mir im Rahmen meiner Hartzer-Bemerkung vorgeworfen wurde

Wie soll man es sonst nennen, wenn DU Vielspieler abwertend und beleidigend als Hartzer beschimpfst, was nun mal allgemein hin als Asozial und Gesellschaftlich Minderwertig gleichgesetzt wird?

Graf-von-Rotz schrieb:
und so langsam werde ich etwas sauer ob dieser haltlosen Anschuldigungen jener welche langsam ihre Felle davon schwimmen sehen (Argumentationstechnisch).

Ich sehe anderen ihre Felle davon schwimmen, wenn sie auf meine Argumentationen nicht eingehen, und sich nur wenige Zeilen, oder gar eine einzige Aussage aus einem Umfangreichen OnTopic Post heraus suchen.
Nur um noch etwas schreiben, aber vom eigentlichen Thema und den gerade Diskutierten Punkten ausweichen und ablenken zu können.

Also das, was du hier gerade erst getan hast.
Ergänzung ()

Graf-von-Rotz schrieb:
Das sehe ich nicht so denn diese Vielspieler haben (neben einer negativen CO² Bilanz) ausserhalb von Nullen und Einsen nicht viel bewegt wohingegen der Zahlende zu Gunsten seiner Gesundheit u.U. viele Frustmomente einspart und zusätzlich noch für sein sauer verdientes Geld welches er nun investiert vorab Steuern abgeführt hat.

Ganz pragmatisch vor diesem Hintergrund : Ja, der Zahlende hat es mehr verdient als jener welche 100te Stunden in ein Spiel investiert hat dort etwas zu erreichen.


Ich selbst zähle zu einer Mischgattung (Vollzeitjob+Vielspieler und bei Bedarf Stuationsbedingt auch dazu bereit für Items zu zahlen).

Jaja, wir haben es kapiert - du bist der Bessere Mensch, der Ubermensch.

Was du da schreibst geht schon weit über die Diskussion dieses Themas hinaus, merkst du das nicht? Merkst du nicht wie hohl das ist? Wir reden hier über ein Computerspiel!
Ob man nun Banker, Maurer oder Arbeitsloser hast, ob man ein Heiliger ist oder Atheist, ob man und freundlicher Nachbar ist, oder ein gehässige Arschloch das jeden die Butter aufs Brot nicht gönnt ...
... das hat im Spiel alles absolut keine Relevanz! Jeder hat für das SPiel bezahlt, und jeder so llte die selben rechte, Pflichten und Möglichkeiten in diesem Spiel haben. Ungeachtet seiner Leistung ausserhalb des Games.

Oder wie wäre es, wenn Bushido daher kommt, mit seiner Gabe die Massen mit seiner Musik zu begeistern, der für diese Leistung einen Maximal gelevelten und gerüsteten Super Char bekommt, und Tag für Tag im BattleNet in nicht Passwort geschützten Partien den Leuten auf die Omme haut?! ER HATS SICH DOCH VERDIENT!?!

NEIN

DU HAST DIR AUFGRUND DEINER STEUERN NICHTS VERDIENT IN DIESEM SPIEL!

Und genauso hast du es auch nicht mehr Verdient als Steuerzahlender Zocker, bei der Olympiade mit Doping Mitteln vorne mit zu laufen, wie der Sportstudent, der zwar nicht viel oder gar keine Steuern zahlt, aber dafür 100 Stunden die Woche trainiert und sich richtig ernährt!

Mischgattung ... oh man.
Und diejenigen, mit "besonderen Genen" dürfen gar nicht erst mitspielen, oder was?
 
Nicht gleich sauer werden milamber das geht auf die Pumpe .

milamber! schrieb:
DU HAST DIR AUFGRUND DEINER STEUERN NICHTS VERDIENT IN DIESEM SPIEL!

Oh doch miliamber das habe ich und Blizzard beweist es durch das einpflegen des Echtgeld-AH :p.
 
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