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News „Diablo 3“: Kauf von Items gegen Geld möglich

Hihihi... der feuchte Traum von einer 2 oder mehrklassigen Gesellschaft schlägt sich jetzt auch in Spielen durch :freak: Also "Hartzer" müssen dann demnächst erst ihre Bewerbungsbemühungen einreichen bei der Arge Blizzard um mit spielen zu dürfen... oder besser noch, als Träger für Items den Spielern hinterher laufen, die es sich verdient haben.
 
Also die Diskussion gefällt mir hier auch langsam nicht mehr obwohl sie bis jetzt teilweise spannend zu lesen gewesen ist. Man kommt hier von einem ins andere und ist schon bei ALG II - berufstätigen und teilweise in politischen Bereichen angekommen.

Dann wird noch darüber philosophiert welche Gruppe wann das Recht hat dies und jenes zu spielen oder zu kaufen.

Mein Statement dazu. Ihr habt sie definitiv nicht mehr alle um sich dermaßen hoch an einem Computerspiel aufzuziehen :D :p
 
Anfangs war es hier auch noch so halbwegs sachlich.
Mittlerweile malen wir Teufel an die Wand und es kommt ein vor, als hätte ein pöser Mann einen kleinen Jungen den Lutscher weg genommen.
Dabei kratz mich die Diskussion mittlerweile auch weniger, als sie es vor Monaten noch getan hätte.
Wer in MMO's unterwegs ist, muss ich ständig muss der Willkür mancher Hersteller abgeben.
Da wird auch gemeckert und gejammert und letzten Endes, spielen eh alle weiter.
Weil... gucke da... ist ja gar nicht so schlimm, wie die ganzen bösen Diskussionen es vorher gesagt haben... ;)
 
@ Funkenschlag :
Ich verbiete doch niemandem das spielen. Meinetwegen kann vom schnöseligen Banker über den alkoholisierten Maurer bis zum letzten versifften BWL-Studenten jeder das Game so lange und ausgiebig zocken wie er will.
Ich finde allerdings auch es steht jedem frei ob er Items kauft oder verkauft und wenn ja wie viele und zu welchem Preis.
Für diese grundanständige und tolerante Haltung muss man sich dann hier als Betrüger und Rassist beschimpfen lassen .

Einzig die Gegner der Echtgeld-Geschichte versuchen hier irgendwelche künstlichen Grenzen zu erschaffen.

China schrieb:
Wer in MMO's unterwegs ist, muss sich ständig mit der Willkür mancher Hersteller abgeben.
Da wird auch gemeckert und gejammert und letzten Endes, spielen eh alle weiter.

So ist es.
 
Zuletzt bearbeitet:
Funkenschlag schrieb:
Also die Diskussion gefällt mir hier auch langsam nicht mehr obwohl sie bis jetzt teilweise spannend zu lesen gewesen ist.

Dann wird noch darüber philosophiert welche Gruppe wann das Recht hat dies und jenes zu spielen oder zu kaufen.

Mir persönlich hängt die Diskussion auch langsam zum Hals heraus. Es werden Pseudoargumente gesucht und eingesetzt bis es nicht mehr feierlich ist. Es nervt deshalb, weil es immer noch Leute gibt, die diese neuen "miesen" Machenschaften von Konzernen immer wieder mitmachen und sogar bis aufs Blut zu verteidigen.

Ich habe nichts dagegen wenn ein bestimmtes Feature einer bestimmten Gruppe hilft. Die dürfen alle Überitems gerne haben - auch gegen Bargeld, dann aber bitte auf einem eigenen Bereich/Server/Modus. Dort stören sie niemanden und können sich gegenseitig die Birne einkloppen oder ihr Geld hin- und hertransferieren.

Funkenschlag schrieb:
Mein Statement dazu. Ihr habt sie definitiv nicht mehr alle um sich dermaßen hoch an einem Computerspiel aufzuziehen :D :p

Nun, es geht schon lange nicht mehr nur um ein Computerspiel. Blizzard wird aufgrund ihrer "führenden Rolle" (siehe World of Warcraft) in der Branche als Vorbild genommen. Klappt es bei ihnen, wird es von allen anderen kopiert.
Ist ja soweit in Ordnung. Jetzt geht das Ganze einen Schritt weiter und in die Spiele werden bewusst von den Herstellern "Abzockfunktionen" eingebaut, die Tür und Tor für Betrügereien jeglicher Art öffnen. Sei es von Spielern oder den Programmierern selbst.

Die Frage in den Köpfen ist dann nicht mehr:
"Wie kann ich Spass an meinem Spiel haben" SONDERN "Wie kann ich am besten Gewinn erzielen!"

Solche Überlegungen haben in einem Computerspiel nichts zu suchen. Blizzard provoziert es aber geradezu. Nur in der Gier, mitverdienen zu wollen. Es wird im Bezug auf die Chinafarmer nichts unterbunden oder ausgehebelt. Nein, sie fördern es geradezu - ebenso wie den Suchtfaktor. Das und genau das finden viele verwerflich. Meiner Meinung nach zurecht.

Ich sehe bereits die Argumente in den Köpfen "wenn es euch nicht gefällt, dann spielt es halt nicht!" Das Problem an der Sache ist nur, wenn es so kommt wie ich angedeutet habe, wird es bald in jedem Spiel so umgesetzt. Das muss absolut und im Vorfeld verhindert werden!

Wenn die Spieleschmieden ihre Produkte derart Einschränken bzw. Funktionen einbauen, die das Spielvergnügen für einige stark verringert, so muss direkt dagegen angegangen werden. Sobald ein Spiel so schlecht ist, dass es nicht mal mehr raubkopiert wird, ist es zu spät. Soweit darf es nie kommen.

Traurig an der Geschichte ist ja, dass es sich nicht um die umschrienen üblichen Verdächtigen Ubisoft oder EA handelt, sondern um Blizzard - eine Firma, die seit den 90ern mit großartigen Titeln begeistern konnte.
 
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@ Hardware_Hoshi :

Ich gebe dir in sofern recht als das auch ich der Meinung bin die Sache wird Schule machen.
Lediglich mit dem Unterschied das ich das ganze eher als Chance für den Markt und somit positiv sehe.
Die schiere Sucht (exzessivstes Dauerzocken) wird nicht mehr zwangsläufig so absolut belohnt wie früher sondern auch Leuten die Geld verdienen und bereit sind dieses zu investieren die Chance gegeben gleich zu ziehen (man hat quasi unterschiedliche Wege "zum Ziel" zu kommen).

Ich habe vorhin erst gelesen das es in D3 sogar die Möglichkeit gibt komplett fertige Chars zu kaufen/verkaufen. Besser gehts doch eigentlich kaum wenn man sich irgendwann mal entscheidet eine komplett andere Klasse zu spielen,komplett aufzuhören oder eben neu einzusteigen.

Zusätzlich kann man sich als findiger InGame-Händler noch den ein oder anderen € verdienen.

Die Frage ist nur seid ihr -die ihr die Sache heute verteufelt- in Zukunft auch so konsequent euer Hobbie ,das zocken, komplett aufzugeben wenn das ganze Schule macht und in jedem Spiel Einzug hält?
 
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Graf-von-Rotz schrieb:
@ Hardware_Hoshi :

Ich gebe dir in sofern recht als das auch ich der Meinung bin die Sache wird Schule machen.
Lediglich mit dem Unterschied das ich das ganze eher als Chance für den Markt und somit positiv sehe.

...

Die Frage ist nur seid ihr -die ihr die Sache heute verteufelt- in Zukunft auch so konsequent euer Hobbie ,das zocken, komplett aufzugeben wenn das ganze Schule macht und in jedem Spiel Einzug hält?

Kann ich dir beantworten: Definitiv ja!!!
Lieber höre ich auf die neuen Titel zu spielen, anstatt dass ich mich verarschen lasse.

Blizzard versucht es gerade mit einer übelst linken Tour. Ich geb dir ein paar Beispiele:

1. MaxLevel ist 60:
-wir müssen garnicht lange diskutieren - es wird ein Addonwahnsinn wie in World of Warcraft
-vielleicht +5 MaxLevel pro Addon wie in WoW zum Preis von über 30€?

2. Gruppengröße eingeschränkt:
-laut bisherigem Wissensstand kann man nur noch mit 4 Mann in einer Party / einem Spiel zusammen sein (=4 weniger als in Diablo 2!)
-finde das zu wenig um mit all meinen Kumpels zu spielen, da bleibt immer jemand außen vor

3. Skilltree und Attributsystem bis zur unkenntlichkeit verkrüppelt
-für RPG-Fans ist das ein absolutes NoGo
-warum tut man dies? -> Antwort: Konsolenportierung(!)

4. Einschränkungen wie Onlinezwang, Registrierung etc. will ich hier nicht nochmals diskutieren

5. Wichtig: Durch das $-Auktionshaus kommt Blizzard im übrigen an eure Bank- und Kontodaten (auch Paypal etc.).
-für WoW-Spieler u.U. nicht so dramatisch, ich kenne aber viele Leute, die das äußerst stört

So, und jetzt sagt mir noch jemand die Welt ist noch heil. Ich meine für den Ein- oder Anderen reicht evtl. schon ein einzelner Punkt davon aus um sich Diablo 3 nicht mehr zu kaufen. Verarschen können wir uns auch alleine, da braucht niemand Blizzard dazu (ich wünschte es wäre anders!). Von wegen "künstliche Grenze"....
 
Zuletzt bearbeitet:
Graf-von-Rotz schrieb:
Ich gebe dir in sofern recht als das auch ich der Meinung bin die Sache wird Schule machen.
Lediglich mit dem Unterschied das ich das ganze eher als Chance für den Markt und somit positiv sehe.
Die schiere Sucht (exzessivstes Dauerzocken) wird nicht mehr zwangsläufig so absolut belohnt wie früher sondern auch Leuten die Geld verdienen und bereit sind dieses zu investieren die Chance gegeben gleich zu ziehen (man hat quasi unterschiedliche Wege "zum Ziel" zu kommen).
Zusätzlich kann man sich als findiger InGame-Händler noch den ein oder anderen € verdienen.
Wo möchtest du denn ein paar € dazuverdienen, wenn du für ein Item dreimal zur Kasse gebeten wirst?
Das ist nicht für die Spieler, sondern für den Reichtum des Hersteller.
Richtig lohnen wird es sich keineswegs. Vielleicht verstehst du es irgendwann auch einmal.
Das ist dazu da um den asiatischen Markt ein Schnippchen zu schlagen und mitzuverdienen.
Genau dasselbe wie bei dem Gebrauchtmarkt für Spiele.

Blizzard stand noch mit als letzte große Schmiede für Spiele mit Herz.
Die letzten Jahre sieht man davon wenig bis gar nichts mehr.
Dazu zählen dann jetzt auch u.a. die "Features" von D3.

Wen haben wir als Spieler denn eigentlich noch auf "unserer Seite", wenn Blizz jetzt auch noch mit auf den schnelles-Geld-nach-mir-die-Sintflut-wagen aufgesprungen ist?
Da fallen mir spontan nur noch Valve (wobei das evtl. eine Diskussion wert wäre), id und viele Indie Developer ein.

Der Rest versucht an viel Geld in möglichst wenig Zeit zu kommen.
Das merkt man an ihren Spielen: Unfertig, ohne Atmosphäre & Herz, gepatcht wird nur das nötigste.
Zusatzinhalte?
DLC, welcher von vornherein vielleicht sogar schon aus dem Spiel genommen wurde um später verkauft zu werden.
Warum sollte ich meine Kunden & Fans wie früher beschenken, wenn ich heute dafür doch Geld bekommen kann?

Die Leute machen es traurigerweise mit.

Graf-von-Rotz schrieb:
Die Frage ist nur seid ihr -die ihr die Sache heute verteufelt- in Zukunft auch so konsequent euer Hobbie ,das zocken, komplett aufzugeben wenn das ganze Schule macht und in jedem Spiel Einzug hält?

Wenn es sein muss. Warum sollte ich mich mit etwas quälen woran ich keinen Spaß habe?
WoW hat irgendwann kein Spaß mehr gemacht, Abo gekündigt.
TF2 Hut/Item Manie nahm überhand - deinstalliert.
Ich könnte dir noch unzählige beispiele nennen.

Aber Gott sei Dank wird es dazu vorerst nicht kommen.
Weil es genug (Indie)Developer mit Spaß an ihrem Beruf gibt.

Warum sind die Indiespiele denn zur Zeit so beliebt?
Weil einfach viele Leute es leid sind, jedes Jahr den selben Mist vorgesetzt zu bekommen.
Es braucht nicht 400 Milliarden an Entwicklungskosten um ein Spiel herzustellen, welches einer großen Masse an Spielern Spaß macht.
Weil es einfach geworden ist für den kleinen Mann dank Digital Distribution sein Spiel an das Volk zu bringen. Je einfacher desto mehr Köpfe, je mehr Köpfe desto mehr Chance auf Qualität.

@Hardware_Hoshi, Zwirbelkatz & milamber!
Ich stimme euch in euren Punkten absolut zu.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hardware_Hoshi schrieb:
Kann ich dir beantworten: Definitiv ja!!!
2. Gruppengröße eingeschränkt:
-laut bisherigem Wissensstand kann man nur noch mit 4 Mann in einer Party / einem Spiel zusammen sein (=4 weniger als in Diablo 2!)
-finde das zu wenig um mit all meinen Kumpels zu spielen, da bleibt immer jemand außen vor

3. Skilltree und Attributsystem bis zur unkenntlichkeit verkrüppelt
-für RPG-Fans ist das ein absolutes NoGo
-warum tut man dies? -> Antwort: Konsolenportierung(!)

Das mit der Gruppengröße finde ich auch etwas mau.
Der Skillgeschichte stehe ich auch skeptisch gegenüber.
Für Leute die partou kein Echtgeld im Spiel haben und trotzdem undedingt D3 zocken wollen könnte die mögliche XBox Portierung allerdings eine potentielle Lösung sein da MS auf keinen Fall einen Echtgeldhandel zulässt und dieser dann dort aller wahrscheinlichkeit nach entfernt würde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es werden Pseudoargumente gesucht und eingesetzt bis es nicht mehr feierlich ist.
Fragt sich nur: Von welcher Seite?

Hier werden Horrorszenarien konstruiert, die jedweder Grundlage entbehren und kaum mit Fakten zu untermauern sind. Hier prallt die gefühlte Wirklichkeit auf die Realität. Denn Realität ist folgendes:
Ich habe nichts dagegen wenn ein bestimmtes Feature einer bestimmten Gruppe hilft. Die dürfen alle Überitems gerne haben - auch gegen Bargeld, dann aber bitte auf einem eigenen Bereich/Server/Modus. Dort stören sie niemanden und können sich gegenseitig die Birne einkloppen oder ihr Geld hin- und hertransferieren.
Spätestens seit Diablo II ist der Itemhandel gegen Echtgeld "kommerziell". Den hat es schon immer gegeben und wird es auch immer geben. Die Leute mit den "Überitems" bzw. die Käufer selbiger spielen doch ebenfalls das gleiche Spiel wie alle anderen. Und das seit Jahren.

Nebenbei gefragt: Wenn Dich jemand mit einem "Überitem" umboxt: Möchtest Du jedesmal ein Zertifikat, dass er sich das auch "ehrlich" erspielt hat? Es spielt doch keine Rolle, ob derjenige welcher ist, der nun gekauft oder gespielt hat. Er hat das Item und Du kannst wohl kaum den Ursprung klären. Das Endergebnis bleibt so oder so bestehen. Oder ist dein Ego weniger geknickt, weil der Itembesitzer, der Dich besiegt hat, sein Item erspielte statt kaufte?
Jetzt geht das Ganze einen Schritt weiter und in die Spiele werden bewusst von den Herstellern "Abzockfunktionen" eingebaut, die Tür und Tor für Betrügereien jeglicher Art öffnen. Sei es von Spielern oder den Programmierern selbst.
Es wird mit Pauschlisierung und Verallgemeinerung ala "alles Betrüger und Abzocker" einfach die Augen davor verschlossen, das ein Unterbinden des Itemhandels nur schwer möglich ist.
Ebensowenig wird einmal darüber nachgedacht, dass das Auktionshaus eine langfristige Chance darstellen könnte, den Itemhandel zwar nicht zu unterbinden, aber den Wind aus den Segeln zu nehmen. Blizzard kann über die Gebühren den "Marktpreis" der virtuellen Güter regeln und zudem erhält man die Sicherheit, nicht seinen Account auf's Spiel zu setzen. Wer würde da noch ausserhalb der Plattform mehr Geld ausgeben wollen und dabei noch das Risiko eingehen Geld und/oder Account zu verlieren?
Ironischerweise sorgt doch ausgerechnet das InGame-AH für gerechtere Verhältnisse: Ich habe die gleichen Möglichkeiten wie alle anderen auch.
sondern um Blizzard - eine Firma, die seit den 90ern mit großartigen Titeln begeistern konnte.
Vorhin war es bei Dir noch ein schlampiger Verein. Entscheide Dich doch bitte einmal.
5. Wichtig: Durch das $-Auktionshaus kommt Blizzard im übrigen an eure Bank- und Kontodaten (auch Paypal etc.).
Ich musste gerade lachen: Verdammt, mein Arbeitgeber hat meine Kontodaten. Nein, verdammt, sogar meine Bank hat meine Kontodaten.
Viel schlimmer noch: Ich muss im täglichen Geschäftsleben meine Bankverbindung mit angeben...
Oh Gott, Hilfe und nu?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man "gerechtere " Verhaeltnisse will - warum dann mit Geld AH? Das alleinige Gold AH wuerde den Zweck genau so gut erfuellen und wuerde wahrscheinlich den Profifarmern die Basis entziehen oder es zumindest deutlich schwere machen.
 
Was würde für die denn dann schwerer sein?
Google mal nach WoW Gold...:rolleyes:
 
Wenn man "gerechtere " Verhaeltnisse will - warum dann mit Geld AH?
Also noch einmal von vorne: Items gegen Geld - bereits Praxis. Quellen: Ebay & Co. Seriös? Zuverlässig? Sicherheit?

Verbieten? Klappt nicht. Mögliche Strafen? Maximal Accountsperre.
Also: Die Bedingungen dafür selbst in die Hand nehmen und eine Plattform schaffen.

Nun kann ich ohne Gefahr -wenn ich den möchte- reales Geld einsetzen.
(Nein, möchte ich nicht)
 
Ok vielleicht habe ich das Prinzip der AH noch nicht richtig verstanden. Das AH gilt nur fuer den konkreten Server wo ich spiele oder gibt es nur eins auf das man im gesamten Battlenet zugreifen kann? Mein Char samt Ausruestung liegt komplett auf dem Server , ich habe keine Moeglichkeit Items oder dergleichen quasi von "draussen" reinzubringen. Angeboten wird in beiden AH nur das was gefunden wurde. Auch hier die Frage gilt das net weit oder nur fuer den konkreten Server/Match?
Was ich jetzt nicht sehe an der Diskussion warum Geld besser ist - wenn nur angeboten wird was gefunden wurde (uebrigens dann in beliebiger Anzahl, sprich kann ich das gleiche Item mehrmals verkaufen? ) warum soll ich dann Geld ausgeben wenn ich es auch fuer Gold bekomme? Wenn ich so spitz auf was bin das ich es wirklich sofort haben will und Geld dafuer ausgebe - wie bekomme ich es vom Chinafarmer dann ins bnet?
 
ToXiD schrieb:
Vorhin war es bei Dir noch ein schlampiger Verein.
Lies es bitte noch mal. Blizzard North ≠ Blizzard > 2005

Ich muss im täglichen Geschäftsleben meine Bankverbindung mit angeben...
Oh Gott, Hilfe und nu?
Es geht hier immer noch um ein Videospiel und nicht um im weitesten Sinne lebensnotwendige Transaktionen. Weniger Polemik hätte es auch getan.

Das Argument kam nicht von dir, aber allein auf den Gedanken zu kommen "Geil, ich kann mir mit Hilfe eines Videospiels real die Taschen füllen" ist für mich sowas von gierig und absurd. Sowas kann ich nicht gutheißen. Gibts nicht schon genug Stellen, wo man abgezockt wird? Offenbar wird erst dann Halt gemacht, wenn auch die letzten netten Nebensachen abgegrast und kommerzialisiert worden sind. Bloß dann ist es vermutlich zu spät.

Ok vielleicht habe ich das Prinzip der AH noch nicht richtig verstanden. Das AH gilt nur fuer den konkreten Server wo ich spiele oder gibt es nur eins auf das man im gesamten Battlenet zugreifen kann?
Ich gebe zu, dass mir das ebenfalls unklar ist. Wenn man den Warenwert von Items wirklich davon abkoppeln könnte, wäre es weit weniger problematisch. Andernfalls bleibt nur die Option, Hardcore zu spielen.
 
Zuletzt bearbeitet: (Typo)
Bei "Schmidt Spiele" soll man jetzt ein "Mensch ärgere Dich nicht" kaufen können, bei dem man bereits drei von vier Spielsteinen direkt im Ziel hat - für diejenigen, die keine Zeit zum Würfeln haben. Außerdem soll man Zusatzwürfel kaufen können - man darf dann mit zwei statt mit einem Würfel würfeln. Bisher gab es diese Würfel lediglich auf dem "Schwarzmarkt", nun ist es legal. Jaja, Legalität ist käuflich zu erwerben.
/Ironie
 
@ Zwirbelkatz :

Willkommen in der Realität . Es ist doch bereits alles kommerzialisiert aber ist das denn so schlim ?

Außerdem hält es sich beim Hobbie zocken ja wirklich noch im Rahmen und insbesondere bei Diablo 3 wird man wie Möglichkeit haben komplett ohne Investition auszukommen (ist das nicht was feines?).
 
Zuletzt bearbeitet:
Es geht hier immer noch um ein Videospiel und nicht um im weitesten Sinne lebensnotwendige Transkationen.
Was ist der Unterschied? Ich möchte im modernen Geschäftsleben eine finanzielle Transaktion abwickeln. Inwiefern ist da eine und vor allem deine Unterscheidung von "lebensnotwendig" von Bedeutung?
ich habe keine Moeglichkeit Items oder dergleichen quasi von "draussen" reinzubringen. Angeboten wird in beiden AH nur das was gefunden wurde.
Richtig. Du musst das zu verkaufende Item erstmal erspielen. Also noch einmal ganz deutlich: Blizzard bietet selber keine Items an! Es wird nun die bereits laut EULA bisher nicht erlaubte Praxis des Itemhandels offiziell unterstützt.
 
Ok, wenn ich nichts von draussen rein bringen kann heisst das ja im Umkehrschluss ich bewege mich mit allen Transaktionen in einem geschlossenen System. Was ist jetzt aber der Vorteil in diesem geschlossen System mit echten Geld zu arbeiten? Die Spieler zu animieren ueberfluessige Items eher zu veraeussern? Da gebe es bestimmt auch andere Moeglichkeiten.
 
Mr_Blonde schrieb:
Was würde für die denn dann schwerer sein?
Google mal nach WoW Gold...:rolleyes:

Goldkauf =/= Itemkauf
-Gold war in Diablo 2 nie ein Problem :lol:

ToXiD schrieb:
Fragt sich nur: Von welcher Seite?

Hier werden Horrorszenarien konstruiert, die jedweder Grundlage entbehren und kaum mit Fakten zu untermauern sind. Hier prallt die gefühlte Wirklichkeit auf die Realität. Denn Realität ist folgendes:Spätestens seit Diablo II ist der Itemhandel gegen Echtgeld "kommerziell". Den hat es schon immer gegeben und wird es auch immer geben. Die Leute mit den "Überitems" bzw. die Käufer selbiger spielen doch ebenfalls das gleiche Spiel wie alle anderen. Und das seit Jahren.

Einen Schwarzmarkt zu legalisieren ist das Eine, Premiumkunden und Normalkunden auf der gleichen Wiese verkehren zu lassen das Andere. Wenn z.B. nur die Käufer einer Sonderedition auf das $-Auktionshaus zugreifen können, hätte ich absolut nichts dagegen. Es würden die Zahl der Nutzer dieser Funktion stark einschränken und den normalen Spielfluss nicht gefährden.


ToXiD schrieb:
Nebenbei gefragt: Wenn Dich jemand mit einem "Überitem" umboxt: Möchtest Du jedesmal ein Zertifikat, dass er sich das auch "ehrlich" erspielt hat? Es spielt doch keine Rolle, ob derjenige welcher ist, der nun gekauft oder gespielt hat. Er hat das Item und Du kannst wohl kaum den Ursprung klären. Das Endergebnis bleibt so oder so bestehen. Oder ist dein Ego weniger geknickt, weil der Itembesitzer, der Dich besiegt hat, sein Item erspielte statt kaufte?

Es ist ein Unterschied, wenn ein Spieler mich besiegt, weil er gut ist, oder ob sein Bankkonto ein paar Nullen mehr hat als meines. Unwichtig ob man "umgeboxt" wird oder nicht: Hier geht es um die Art und Weise. Skilldifferenz durch echtes Geld? Hinterlässt immer einen faden Beigeschmack.

ToXiD schrieb:
Es wird mit Pauschlisierung und Verallgemeinerung ala "alles Betrüger und Abzocker" einfach die Augen davor verschlossen, das ein Unterbinden des Itemhandels nur schwer möglich ist.

Vorher war Itemhandel eine Grauzone und von Blizzard als illegal erklärt. Jetzt könnte jeder Honk damit Kasse machen. Früher hatten nur die wenigsten die Itemverkäufe wirlich genutzt. Es war ein heißes Eisen und nicht jeder wollte seinen Key dafür riskieren.
Jetzt gehen sie ins AH und sehen - oh, das Item von vorhin ist ja was wert - Zack reingestellt ohne Bedenken. Später am Tag sucht der Spieler dann nach ähnlichen Gegenständen. Es geht nicht mehr um das Spiel, sondern um Kohle.

Nun ich erzähle es dir wie es ist: Sobald die Menschen sehen, dass sie mit den Items geschäfte machen können, werden sie es tun. Alle anderen bleiben womöglich auf der Strecke. Wo ist das an der Wirklichkeit vorbei?



ToXiD schrieb:
Ebensowenig wird einmal darüber nachgedacht, dass das Auktionshaus eine langfristige Chance darstellen könnte, den Itemhandel zwar nicht zu unterbinden, aber den Wind aus den Segeln zu nehmen. Blizzard kann über die Gebühren den "Marktpreis" der virtuellen Güter regeln und zudem erhält man die Sicherheit, nicht seinen Account auf's Spiel zu setzen. Wer würde da noch ausserhalb der Plattform mehr Geld ausgeben wollen und dabei noch das Risiko eingehen Geld und/oder Account zu verlieren?

Langfristige Chance für wen? Ich sehe hier auf jeden Fall schon einmal Blizzard und die organisierten Banden (Chinafarmer etc.) im Vorteil. Hier wird garnichts unterbunden, sondern nur eine neue Cashcow geschaffen. Blizzard wird überhaupt nichts regeln - das haben sie bei WoW schon nicht getan. Sie bekommen Gebühren für jede Transaktion - sieh mal Richtung Ebay und du weißt wie es laufen wird. Absolut genau so!


ToXiD schrieb:
Ironischerweise sorgt doch ausgerechnet das InGame-AH für gerechtere Verhältnisse: Ich habe die gleichen Möglichkeiten wie alle anderen auch.

Wo ist das bitte gerecht? Gleiche Möglichkeiten? Eben nicht ...
Gleich ist gleicher mit einer Kreditkarte? Autsch...

Wenn ich das einen Polizisten frage, nennt man das Bestechung :lol:


ToXiD schrieb:
Vorhin war es bei Dir noch ein schlampiger Verein. Entscheide Dich doch bitte einmal.

Lies meinen Post genau durch und pick nicht raus was du hören willst :freak:

ToXiD schrieb:
Ich musste gerade lachen: Verdammt, mein Arbeitgeber hat meine Kontodaten. Nein, verdammt, sogar meine Bank hat meine Kontodaten.
Viel schlimmer noch: Ich muss im täglichen Geschäftsleben meine Bankverbindung mit angeben...
Oh Gott, Hilfe und nu?

Wie naiv! Bankdaten werden zwischen zwei Parteien ausgetauscht. Hier schaltet sich jedoch Blizzard als Zwischenhändler ein und greift die Informationen ab. Ist dir eigentlich bewusst, wieviele Daten sie bereits über jeden Spieler gesammelt haben?

-Name, Anschrift, Geburtsdatum, Vorlieben (Spiele), Freunde (F-list), Provider, Bankdaten und was weiß der Teufel was da noch alles zusammen kommt.

In Zeiten, in den der Datenschutz immer wichtiger wird und Nutzerdaten nicht selten verkauft werden, sollte man sich schon 1-2 Gedanken machen. Aber der Generation "FaceBook" ist das sowiso egal. Hose runter lassen gehört zum aktuellen Trend - ist fast schon ein Volkssport geworden.
 
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