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News „Diablo 3“: Kauf von Items gegen Geld möglich

Man merkt deutlich, dass da nicht mehr Blizzard am Werk ist, sondern Activision.

Das ganze Spiel ist komplett darauf hin designed, dass Items gegen echtes Geld im AH verkauft werden können, da Blizzard so kräftig mitverdient. Um nichts anderes geht es. Deshalb auch alles möglich einfach gehalten, damit es jeder Depp versteht. Designentscheidungen gibt es nicht mehr für positives Gameplay, sondern für möglichst viele Transaktionen im AH.
 
Zuletzt bearbeitet:
@flexxa
Und warum wohl? Richtig, weil es ein reines MP-Spiel ist.

D3 hat aber sowohl Single- als auch Multiplayer.
Die permanente Onlineverbindung inkl. Speicherung des Charakters, der Speicherstände und der Items online (also bei Blizzard) ist zwar durchaus sinnvoll, wenn man gegen Hacker/Dupes/Cheats etc. vorgehen will, aber der vollkommen falsche Weg für den Singleplayermodus.

Und die Aussagen bezüglich der Nichteinführung eines Offlinemodus (dieser bietet nicht das richtige Spielerlebnis, Online muss dann ein neuer Char angefangen werden) sind nur flüchtige Ausreden um diesen "Kopierschutz" (welchen Blizzard als solchen natürlich nicht sieht) zu rechtfertigen.
 
beat_takeshi schrieb:
@flexxa

D3 hat aber sowohl Single- als auch Multiplayer.
Die permanente Onlineverbindung inkl. Speicherung des Charakters, der Speicherstände und der Items online (also bei Blizzard) ist zwar durchaus sinnvoll, wenn man gegen Hacker/Dupes/Cheats etc. vorgehen will, aber der vollkommen falsche Weg für den Singleplayermodus.

Ja das stimmt schon. Man hätte es schon so machen können wie bei D2, z.B. Singleplayer und Closed.Bnet getrennt. Blos das eben bei ClosedBnet die accounts aufm server gespeichert werden. War glaub ich in D2 auch so, kp :D

Naja aber ich bin ja froh das ich eine Person bin der das egal ist. Die anderen haben dann natürlich pech gehabt, die strikt dagegen sind. Aber leider kann mans nicht verhindern.

EDIT:
Das mit dem Single- u. Multiplayer stimmt ansich schon. Ich denke es wird aber genug Leute geben, die bei dem F2P-Game einfach einen geschlossenen Server aufmachen und alleine Spielen (=Singleplayer). Und da wird sich dann auch keiner aufregen. Ich hoff das Beispiel sitzt, weil das ist wirklich so :D
 
Zuletzt bearbeitet:
naja, dann werd ich wohl das spiel nicht kaufen,hab kein bock auf idioten, die ihr einkommen ins spiel investieren und jeden ownen.
 
ich brech mein studium ab und werde hauptberuflich diablo 3 ingame-items-händler o.O
 
paul-b schrieb:
naja, dann werd ich wohl das spiel nicht kaufen,hab kein bock auf idioten, die ihr einkommen ins spiel investieren und jeden ownen.

Idiot bleibt idiot mit oder ohne topgear ;)

bei anderne spielen mit online shops gibts auch immer wieder solche "Idioten" die meinen sie bringen es und stecken jeden monat nen haufen asche in ihren char... und dann sterben sie trotzdem ganz jämmerlich an den einfachsten Mobs...
 
also, ich kann die ganze negativkritik überhaupt nicht nachvollziehen. es gibt für mich schlicht und einfach garkein argument was gegen das neue auktionshaus sprechen könnte.

es ist rein OPTIONAL. es gibt keine pay2win situation. diablo war nie ein pvp spiel. jeder, der das pay2win argument bringt, hat offenbar noch nie ein diablo gespielt.

im gleichen atemzug kritisieren dieselben, die das auktionshaus kritisieren, den onlinezwang, weil sie ja lieber offline, alleine spielen. da ist doch keine logik dahinter.

da ja alle sehr schnell sind, negativbeispiele zu nennen, hab ich hier mal ein positivbeispiel:

ihr spielt diablo3 online im solomode. ihr findet ein uber fettes, seltenes item. ihr braucht es nicht und denkt euch, hey, das pack ich mal ins ah. ihr macht eine kleine anzahlung und wartet... am nächsten tag loggt ihr ein und tatsächlich hat jemand euer item für 4.95€ gekauft.

blizzard zieht natürlich eine provision ab, aber ihr könnt euch trotzdem echtes geld auf euer paypal konto dafür überweisen lassen.

ich denke mir, dass das ein unheimliches erfolgserlebnis ist. das einzig negative daran betrifft nicht euren geldbeutel, sondern evtl nur euer soziales umfeld, da ihr süchtig nach drops und süchtig nach echtgeld auktionen werdet.

aber trotzdem habt ihr immer die wahl. niemand zwingt euch das auktionshaus zu nutzen.
 
aber trotzdem habt ihr immer die wahl. niemand zwingt euch das auktionshaus zu nutzen.
Diese Entscheidung kann man meiner Meinung nach frühestens ab 18 treffen. Bin ja mal gespannt ob da nicht ein 12 Logo drauf sein wird. Alles unter 18 wird wohl Folge chronischen Geldmangels wie verrückt Items farmen, zusätzlich zu den erlauben China Farmern die dann ca. 10% vom Server belegen. Das wird das reinste Chaos werden, genau darum will ich auch eine Option haben ohne das G-AH zu spielen. Und zwar auch ohne Hardcore Mode.

Auf diese Weise sollen die Wärter mit dutzenden Gefangenen 540 bis 650 Euro pro Tag erwirtschaftet haben.
Die Summe ist ja extrem heftig, ich hätte nicht gedacht das man mit sowas so viel verdienen kann. Und jetzt auch noch erlaubt und gewollt.
 
hmaulwurf8 schrieb:
also, ich kann die ganze negativkritik überhaupt nicht nachvollziehen. es gibt für mich schlicht und einfach garkein argument was gegen das neue auktionshaus sprechen könnte.

es ist rein OPTIONAL. es gibt keine pay2win situation. diablo war nie ein pvp spiel. jeder, der das pay2win argument bringt, hat offenbar noch nie ein diablo gespielt.

Doch, es gibt eine ganze Menge zu kritisieren.

Zuerstmal das, was einige wohl nicht begriffen haben: Bei Diablo 3 geht es nur noch sekundär um Gameplay. Primär wurde das Spiel mit dem Hintergedanken entwickelt und darauf ausgerichtet, möglichst viele Transaktionen im AH zu erzeugen. All die teilweise drastischen Änderungen an der Charakterentwicklung machen so im nachhinein Sinn. Das Motto ist nicht mehr, ein möglichst tolles Spiel zu schaffen, sondern möglichst viele Deppen dazu zu bewegen, echtes Geld zu investieren. Das allein sollte einem schon reichen, um das AH abzulehnen.

Zweitens: Das zweite AH (Ingame-Gold) wird eine Farce werden. Warum? Weil natürlich jeder seine wertvollen Items gegen echtes Geld verkaufen möchte. Dadurch verlagert sich das Angebot drastisch in Richtung Echtgeld-AH. Im "normalen" Ah wird man schlicht nicht das Angebot vorfinden. Das Ingame-Gold AH ist nur eine Nebelwand, um den Aufschrei klein zu halten.

Drittens: Die rechtliche Situation ist unüberschaubar. Stichwort: Eingeschränkt Geschäftsfähig. Da kann sich Blizzard noch so sehr rausreden: Selbstverständlich werden unter 18-jährige ihr Geld im AH investieren, manche ohne zu ahnen was sie da tun.

Viertens: Es ist traurig, den Niedergang einer eins so populären Spieleschmiede mitzuerleben. Seit der Übernahme von Activision (wen wundert es) wurden die Produkte immer schwächer. Es geht nur noch ums Geschäft. Das war man von Blizzard so bis vor wenigen Jahren nicht gewohnt. Und das lässt auch düster auf zukünftige Entwicklungen blicken wie Titan, die nächsten WoW-Addons usw.
 
@Nossi
Bezüglich AH und Rechtslage:
Da geb ich dir Recht, das wird noch sehr interessant. Zumal nicht klar ist, welche Altersbeschränkung nun gilt, die vom Spiel selbst oder die vom BNET-Account (erst mit 18 Jahren erstellbar lt. Terms Of Use; falls in DE überhaupt anwendbar).

Auch wirft das noch andere Fragen auf:
- Wem gehören die Items wirklich?
- Ab welchem Umsatz, wie vielen Transaktionen werde ich zum gewerblichen Verkäufer?
- Wie sieht es mit Umtausch/Rückgaberecht aus? Gilt das Fernabsatzgesetz?
- Wessen HGB wird zugrunde gelegt, wenn es zu Streitigkeiten kommt?

@hmaulwurf8
... den onlinezwang, weil sie ja lieber offline, alleine spielen. da ist doch keine logik dahinter.
Und warum soll das keine Logik sein? Das mag für dich vielleicht nicht so wirken, aber für diejenigen, die wirklich lieber offline spielen schon.

Natürlich kann man mit der permanenten Onlineverbindung auch solo spielen (siehe u.a. dein Beispiel), aber dieser Onlinezwang hat eben auch die Nachteile, dass dadurch Charaktere, Items und Speicherstände bei Blizzard gespeichert werden (ja ja, Maßnahme gegen Dupes/Hacker/Cheater blabla) und das Mods verboten wurden.
Alles weitere hier: https://www.computerbase.de/forum/t...en-geld-moeglich.932276/page-40#post-10395030

Zusätzlich zum Onlinezwang wird Blizzard sehr wahrscheinlich auch wieder Warden einsetzen um das System zu scannen, wie sie es schon in Diablo 2, Starcraft, WC3, WoW und SC2 machen.
 
Nossi schrieb:
Doch, es gibt eine ganze Menge zu kritisieren.

Zuerstmal das, was einige wohl nicht begriffen haben: Bei Diablo 3 geht es nur noch sekundär um Gameplay. Primär wurde das Spiel mit dem Hintergedanken entwickelt und darauf ausgerichtet, möglichst viele Transaktionen im AH zu erzeugen. All die teilweise drastischen Änderungen an der Charakterentwicklung machen so im nachhinein Sinn. Das Motto ist nicht mehr, ein möglichst tolles Spiel zu schaffen, sondern möglichst viele Deppen dazu zu bewegen, echtes Geld zu investieren. Das allein sollte einem schon reichen, um das AH abzulehnen.

Sry, aber was du laberst ist einfach nur Bullshit. Keiner hat das Game bisher gezoggt (mit Ausnahme mancher Verläge), und du behauptest hier i-welche Sachen -.-
Sowas ist echt der wahnsinn, nur weil der Shop jetzt "legal" ist musst du nicht gleich alles schlecht reden.

beat_takeshi schrieb:
@Nossi

Auch wirft das noch andere Fragen auf:
- Wem gehören die Items wirklich?
- Ab welchem Umsatz, wie vielen Transaktionen werde ich zum gewerblichen Verkäufer?
- Wie sieht es mit Umtausch/Rückgaberecht aus? Gilt das Fernabsatzgesetz?
- Wessen HGB wird zugrunde gelegt, wenn es zu Streitigkeiten kommt?

Auch hier, sry, aber wen interessiert das wem das Item gehört? Jeder der sein Geld da rein steckt weiß, dass das Item nicht ihm gehört. Ist bei anderen Onlinegames nicht anders. Also bitte nicht wieder D3 (bzw. Blizzard) dafür schlecht machen.

Zu Rückgaberecht/Umtausch kann man nur sagen: Man kann es weiterverkaufen, und Umtausch geht ja logischerweise nicht, da es ein Privathandel war. Nichts Geschäftliches.

Und Streitigkeiten wird es auch nicht geben, da ein gekauftes Item keine "mängel" haben kann. xD

Naja ihr dürft das wahre Leben nicht mit so einem dreck Vergleichen.
Bin auch kein Wirtschaftler oder so, aber das ist einfach logisch. Es ist nur ein Spiel, genauso wie jedes andere Onlinegame wo ein Ingame-Shop besteht. Da frägt sich auch keiner nach solchen "Gesetzen".

EDIT:
@beat_takeshi

Zitat:
... den onlinezwang, weil sie ja lieber offline, alleine spielen. da ist doch keine logik dahinter.

Und warum soll das keine Logik sein? Das mag für dich vielleicht nicht so wirken, aber für diejenigen, die wirklich lieber offline spielen schon.

Er hatte das mit dem AH zusammengefasst, d.h. wenn ihr eh offline spielen wollt, dann kann euch das AH ja egal sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nossi schrieb:
Doch, es gibt eine ganze Menge zu kritisieren.

zu punkt 1: es geht auch immer noch ums gameplay. ich finde sogar, dass es sich zum positiven weiterentwickelt hat. man ist jetzt nicht mehr so eingeschränkt wie in diablo2. hat man in diablo2 einen falschen skill vergeben, oder etwas geskillt, was einem im nachhinein nicht gefällt, musste man damit leben oder einen neuen char anlegen. das ist in diablo3 jetzt nicht mehr nötig.

ansonsten denke ich, dass das gameplay jetzt sogar komplexer und abwechslungsreicher ist. man kann jetzt jeder zeit zwischen zwei skills switchen, die auf der rechten maustaste liegen und eine actionbar gibts jetzt auch. meiner meinung nach eine gute erweiterung.

punkt 2: ich kann da nur für mich sprechen... ich werde sehr vorsichtig sein mit dem echtgeld ah. ich werde wahrscheinlich nie ein item reinstellen, weil mir das risiko zu groß ist, geld aus dem fenster zu werfen. man darf nicht vergessen, dass für jede auktion erstmal eine startgebühr bezahlt werden muss. die bekommt man in keinem fall zurück. der rest ist spekulation. abwarten würd ich sagen...

punkt 3: ja, das wird mit sicherheit interessant. aber ich denke, blizzard wird schon im vornherein einschränken, wieviel items man in gewissen intervallen ins ah stellen kann. rein rechtlich gesehen dürfen zwölfjährige kiddies allerdings garkein diablo spielen. ich gehe davon aus, dass es ein ab 18 rating bekommen wird.

punkt 4: ich weiß ja nicht. world of warcraft und starcraft 2 sind überaus erfolgreich. ich kann diese negativstimmen irgendwie nie nachvollziehn, dass blizzard sich ins negative entwickelt und immer schlechtere qualität liefert.

@flexxa. danke für die klarstellung. genau das habe ich damit gemeint. sollte im kontext auch zu verstehen sein. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
hmaulwurf8 schrieb:
punkt 4: ich weiß ja nicht. world of warcraft und starcraft 2 sind überaus erfolgreich. ich kann diese negativstimmen irgendwie nie nachvollziehn, dass blizzard sich ins negative entwickelt und immer schlechtere qualität liefert.

Das ursprüngliche WoW stammt ja auch aus einer Zeit von vor Activision, genauso wie ein großteil der SC2 Entwicklung zuvor began ;) Trotzdem merkt man an so Dingen wie Ingame-Itemshop (wenn auch nur für Kosmetik), Real-ID, Premiumfeatures (Mobile-AH, Realmübergreifende Freundesgruppen) Battle-Net 2.0, SC2-Karten gegen Geld wohin die Reise seit einiger Zeit deutlich geht.
 
hmaulwurf8 schrieb:
rein rechtlich gesehen dürfen zwölfjährige kiddies allerdings garkein diablo spielen. ich gehe davon aus, dass es ein ab 18 rating bekommen wird.

blizzard wird sich hüten d3 mit fsk18 auf den markt zu schmeißen... eher wird alles rausgeschnitten und mit fsk12 verkauft - bringt ja mehr geld in die kasse...
 
Nossi schrieb:
Trotzdem merkt man an so Dingen wie Ingame-Itemshop (wenn auch nur für Kosmetik), Real-ID, Premiumfeatures (Mobile-AH, Realmübergreifende Freundesgruppen) Battle-Net 2.0, SC2-Karten gegen Geld wohin die Reise seit einiger Zeit deutlich geht.

ja, aber das hat doch keinen negativeinfluss auf meine spielerfahrung. höchstens auf meinen geldbeutel, wenn ich von diesen zusatz services gebrauch mache.

real id ist übrigens aufgrund heftiger kritik der fans zurückgezogen worden. darüber sollte man evtl auch mal nachdenken, bzw. sollte man nicht vergessen.

das lass ich als argument nicht durchgehen, dass die qualität der spiele von blizzard abnimmt. das stimmt einfach nicht. blizzard's spiele sind immer noch mit die erfolgreichsten und das muss irgendeinen grund haben?!

blizzard lieferte und liefert immer noch die "rundeste" spielerfahrung. so ein level an polierung kann kein anderer entwickler liefern. vielleicht noch id software. :)
 
Bei Diablo 3 geht es nur noch sekundär um Gameplay.
Die Vorabberichte auf den einschlägigen Websiten sagen aber etwas anderes. Aber vermutlich sind die Teil einer weltumfassenden Verschwörung, um Blizzards Gelddruckmaschinerie zu unterstützen. :rolleyes:
Zweitens: Das zweite AH (Ingame-Gold) wird eine Farce werden. Warum? Weil natürlich jeder seine wertvollen Items gegen echtes Geld verkaufen möchte.
Wenn es das Echtgeld-AH nicht gäbe, dann würde halt die gängige Praxis fortgesetzt werden: Im AH kostet das Superdupermegaschwert 15000 Gold, ich hab nur 100Gold zur Verfügung. Also werden die übrigen 14900 Gold gegen echtes Geld gekauft um dann das Schwert zu erwerben. Was hat sich nun geändert, ausser das es jetzt einen direkten Weg gibt?

Diese unglaublich Hysterie rund um das Echtgeld-AH ist wirklich merkwürdig. Es waren doch die selbsternannten Core-Gamer, die den Item-Handel ins Rollen brachten. Und der beschränkt sich ja nicht nur auf Diablo oder WoW.
Die China-Farmer haben ledeglich einen Markt bedient. So und nicht anders herum wird nämlich ein Schuh draus.
Weil natürlich jeder seine wertvollen Items gegen echtes Geld verkaufen möchte. Dadurch verlagert sich das Angebot drastisch in Richtung Echtgeld-AH.
Ich denke, die Mehrheit lehnt es ab? Dann kann doch das Echtgeld-AH nicht spielbestimmend werden?
Zumindest nicht mehr, als es die Goldkäufer heutzutage ohnehin sind? Oder kommt jetzt die: "Ich will es ja gar nicht, aber dieser Druck zingt mich dazu"-Karte?

Der typische Item-Käufer ist eben nicht der Casual- "ich spiels mal so aus Spaß an der Freud", sondern derjenige, der unbedingt BestinSlot haben will oder muss. Derjenige, der seine "Erfolge" über das Spiel definiert. Also mithin der selbsternannte Core-Gamer.

Weiterhin ist die völlig einseitige und undifferenzierte Betrachtungsweise des Echtgeld-AH
verblüffend. Plötzlich sind alles PvP'ler, plötzlich sind alle, die im AH kaufen niederträchtige Assis, die kein Anrecht auf nichts haben.
Ist das so? Gibt es da keinen, der vielleicht nur sein Set vervollständigen möchte und ein oder zwei Teile dazukauft? Und wer sagt, dass der Item-Käufer unbedingt besser ausgestattet sein wird? Woher wollt ihr überhaupt wissen, dass ein Item-Käufer mit oder gegen euch spielt?
Und allen, die Diablo III solo oder ledeglich mit ein paar Leuten aus der FL spielen, kann doch das Echtgeld-AH meilenweit am Allerwertesten vorbeigehen. Selbst wenn ich mit Randoms spiele - das sind nun natürlich alles potentielle Echtgeld-AH Käufer. Vielleicht sollte ich diese über den Chat schon einmal vorsorglich als Kiddies und Assis flamen. Sicher ist sicher.

Und im PvP-Bereich gibt es keinen "Nachteil", den Goldkäufer (also die Spieler selbst) nicht heute schon geschaffen haben. Daran wird auch des Echtgeld-AH nichts ändern.

Das Echtgeld-AH war auch nie dazu gedacht, Chinafarmer zu bekämpfen. Ich weiss gar nicht, welchen Illusionen sich hier hingegeben wird.
Blizzard stellt sich ledeglich einer Realität, vor denen etliche offenbar mit allen möglichen Mitteln die Augen verschliessen wollen. Realitätsverweigerung auf höchstem Niveau.
Es ist traurig, den Niedergang einer eins so populären Spieleschmiede mitzuerleben. Seit der Übernahme von Activision (wen wundert es) wurden die Produkte immer schwächer. Es geht nur noch ums Geschäft. Das war man von Blizzard so bis vor wenigen Jahren nicht gewohnt. Und das lässt auch düster auf zukünftige Entwicklungen blicken wie Titan, die nächsten WoW-Addons usw.
Welche Produkte wurden wo immer schwächer? Hast Du dafür belegbare Fakten oder muss dein Bauchgefühl dafür herhalten? Mal überlegen, was kam denn so an Spielen von Blizzard seit der Übernahme? Starcraft II? Die Addons zu WoW? Und dann? Wo gibt es denn eine belegbare bzw. messbare Grösse für deine Aussage?

Schade Nossi. Gerade von Dir bin ich erheblich bessere und differenzierte Postings gewohnt. Das hier ist Heulen mit der Meute und das übliche Blizzard-Bashing.
 
Da WOW monatlich Geld verlangt und ebenfalls ab 12 ist, sehe ich da keine größeren Probleme mit dem RMAH (Stichwort: Eltern).
Bzw: Die werden schon wissen wie sie das legal umsetzen wollen und werden.


edit @ RMAH:
Die ganze Aufregung für mich komplett künstliche Aufregung

Wenn ich das so sagen darf, dann ist Computerspielen ein Hobby für "uns".
Warum darf ich für mein Hobby nicht hier und da etwas mehr Geld ausgeben? (als der andere)
Warum darf ich mir das superschöne Head-Tennisracket 3000Pro nicht kaufen? Weil die anderen sich dann vielleicht benachteiligt fühlen?
Der Typ in meinem Fitnessclub kauft sich zusätzlich zum normalen Abo noch dieses Sportdrinks-Abo. Ich finde das unfair. Er sollte die Drinks selber mitbringen. lol
 
Zuletzt bearbeitet:
ToXiD schrieb:
....Realitätsverweigerung auf höchstem Niveau.

Jap, da haste Recht. Einfach i-was schlecht reden, ohne überhaupt einmal die Praxis erfahren zu haben.
Nach ergiebigem Zoggn dürft ihr gerne das Spiel beiseite legen, wenn euch die AH-Nutzer aufn "Sack" gehen. Aber da hier ja die meisten das Game eh nicht kaufen werden, hat sichs eh erledigt :D
 
ToXiD schrieb:
Wenn es das Echtgeld-AH nicht gäbe, dann würde halt die gängige Praxis fortgesetzt werden: Im AH kostet das Superdupermegaschwert 15000 Gold, ich hab nur 100Gold zur Verfügung. Also werden die übrigen 14900 Gold gegen echtes Geld gekauft um dann das Schwert zu erwerben. Was hat sich nun geändert, ausser das es jetzt einen direkten Weg gibt?

Ich bin mir sicher, dass der Weg über eBay und Co. wesentlich weniger stark aktzeptiert ist, als ein im Interface implementiertes, direkt im Spiel aufrufbares System.

Ich denke, die Mehrheit lehnt es ab? Dann kann doch das Echtgeld-AH nicht spielbestimmend werden?
Es ist doch klar, dass man im Zweifelsfall sein legendäres Zweihandschwert, von dem man weiß, dass es im AH für 100€ weggeht in's Echtgeld-AH stellt und nicht in's Ingamegold-AH. Insofern stellt es niemand in's Ingamegold-AH, was dafür sorgt, dass es dort keine Angebote gibt, was wiederrum dafür sorgt, dass mehr Leute im Echtgeld-AH kaufen. Das ist eine Spirale, die sich zunächst langsam zu drehen beginnt. Zuerst kaufen dort vielleicht die Leute, die es heute schon über eBay tun. Mit der Zeit ("Boah geil, 100€ für ein Schwert!") werden es auch andere versuchen dort zu verkaufen, was das Angebot im Ingamegold-AH reduziert.

Der typische Item-Käufer ist eben nicht der Casual- "ich spiels mal so aus Spaß an der Freud", sondern derjenige, der unbedingt BestinSlot haben will oder muss. Derjenige, der seine "Erfolge" über das Spiel definiert. Also mithin der selbsternannte Core-Gamer.
Das glaube ich nicht. Stichwort: Social-Games. Absolut Casual und mit unglaublichen Gewinnen, weil sich die Leute einen neuen Strohhut für ihren Avatar kaufen oder was weiß ich.

Welche Produkte wurden wo immer schwächer? Hast Du dafür belegbare Fakten oder muss dein Bauchgefühl dafür herhalten? Mal überlegen, was kam denn so an Spielen von Blizzard seit der Übernahme? Starcraft II? Die Addons zu WoW? Und dann? Wo gibt es denn eine belegbare bzw. messbare Grösse für deine Aussage?

Schade Nossi. Gerade von Dir bin ich erheblich bessere und differenzierte Postings gewohnt. Das hier ist Heulen mit der Meute und das übliche Blizzard-Bashing.
Dazu hatte ich ja weiter oben in einem anderen Beitrag schon was geschrieben, Stichwort "Premiumfeatures" und Co.

Mag sein, dass du von mir sonst etwas anderes gewohnt bist. Ich kann aber deutlich eine negative Entwicklung erkennen in der Ausrichtung von Blizzard, als jemand, der Diablo I + II, Starcraft I + II inklusive Broodwar, Warcraft III inklusive Frozen Throne und World of Warcraft inklusiver aller Addons gespielt hat.
 
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