Bei Diablo 3 geht es nur noch sekundär um Gameplay.
Die Vorabberichte auf den einschlägigen Websiten sagen aber etwas anderes. Aber vermutlich sind die Teil einer weltumfassenden Verschwörung, um Blizzards Gelddruckmaschinerie zu unterstützen.
Zweitens: Das zweite AH (Ingame-Gold) wird eine Farce werden. Warum? Weil natürlich jeder seine wertvollen Items gegen echtes Geld verkaufen möchte.
Wenn es das Echtgeld-AH nicht gäbe, dann würde halt die gängige Praxis fortgesetzt werden: Im AH kostet das Superdupermegaschwert 15000 Gold, ich hab nur 100Gold zur Verfügung. Also werden die übrigen 14900 Gold gegen echtes Geld gekauft um dann das Schwert zu erwerben. Was hat sich nun geändert, ausser das es jetzt einen direkten Weg gibt?
Diese unglaublich Hysterie rund um das Echtgeld-AH ist wirklich merkwürdig. Es waren doch die selbsternannten Core-Gamer, die den Item-Handel ins Rollen brachten. Und der beschränkt sich ja nicht nur auf Diablo oder WoW.
Die China-Farmer haben ledeglich einen Markt bedient. So und nicht anders herum wird nämlich ein Schuh draus.
Weil natürlich jeder seine wertvollen Items gegen echtes Geld verkaufen möchte. Dadurch verlagert sich das Angebot drastisch in Richtung Echtgeld-AH.
Ich denke, die Mehrheit lehnt es ab? Dann kann doch das Echtgeld-AH nicht spielbestimmend werden?
Zumindest nicht mehr, als es die Gold
käufer heutzutage ohnehin sind? Oder kommt jetzt die: "Ich will es ja gar nicht, aber dieser Druck zingt mich dazu"-Karte?
Der typische Item-Käufer ist eben nicht der Casual- "ich spiels mal so aus Spaß an der Freud", sondern derjenige, der unbedingt BestinSlot haben will oder muss. Derjenige, der seine "Erfolge" über das Spiel definiert. Also mithin der selbsternannte Core-Gamer.
Weiterhin ist die völlig einseitige und undifferenzierte Betrachtungsweise des Echtgeld-AH
verblüffend. Plötzlich sind alles PvP'ler, plötzlich sind alle, die im AH kaufen niederträchtige Assis, die kein Anrecht auf nichts haben.
Ist das so? Gibt es da keinen, der vielleicht nur sein Set vervollständigen möchte und ein oder zwei Teile dazukauft? Und wer sagt, dass der Item-Käufer unbedingt besser ausgestattet sein wird? Woher wollt ihr überhaupt wissen, dass ein Item-Käufer mit oder gegen euch spielt?
Und allen, die Diablo III solo oder ledeglich mit ein paar Leuten aus der FL spielen, kann doch das Echtgeld-AH meilenweit am Allerwertesten vorbeigehen. Selbst wenn ich mit Randoms spiele - das sind nun natürlich alles potentielle Echtgeld-AH Käufer. Vielleicht sollte ich diese über den Chat schon einmal vorsorglich als Kiddies und Assis flamen. Sicher ist sicher.
Und im PvP-Bereich gibt es keinen "Nachteil", den Goldkäufer (also die Spieler selbst) nicht heute schon geschaffen haben. Daran wird auch des Echtgeld-AH nichts ändern.
Das Echtgeld-AH war auch nie dazu gedacht, Chinafarmer zu bekämpfen. Ich weiss gar nicht, welchen Illusionen sich hier hingegeben wird.
Blizzard stellt sich ledeglich einer Realität, vor denen etliche offenbar mit allen möglichen Mitteln die Augen verschliessen wollen. Realitätsverweigerung auf höchstem Niveau.
Es ist traurig, den Niedergang einer eins so populären Spieleschmiede mitzuerleben. Seit der Übernahme von Activision (wen wundert es) wurden die Produkte immer schwächer. Es geht nur noch ums Geschäft. Das war man von Blizzard so bis vor wenigen Jahren nicht gewohnt. Und das lässt auch düster auf zukünftige Entwicklungen blicken wie Titan, die nächsten WoW-Addons usw.
Welche Produkte wurden wo immer schwächer? Hast Du dafür belegbare Fakten oder muss dein Bauchgefühl dafür herhalten? Mal überlegen, was kam denn so an Spielen von Blizzard seit der Übernahme? Starcraft II? Die Addons zu WoW? Und dann? Wo gibt es denn eine belegbare bzw. messbare Grösse für deine Aussage?
Schade Nossi. Gerade von Dir bin ich erheblich bessere und differenzierte Postings gewohnt. Das hier ist Heulen mit der Meute und das übliche Blizzard-Bashing.