Die Europäische Union, ihre Vor- und Nachteile

Die Zukunft und Perspektiven der Jugend wie sie von Mario Monti aufgefasst wird.
"Die Jugend muss sich daran gewöhnen, keinen festen Arbeitsplatz in ihrem Leben zu haben."
"Wir sollten auch sagen, daß es langweilig ist, einen Job zu haben. Veränderung ist schön."



In Italien ist jeder dritte Jugendliche Arbeitslos, in Griechenland liegt der Prozentsatz bei 41% und in Spanien bei 5o%.

Die Grenzen und Zukunft des Menschen werden durch das Geld festgelegt… und wie man sieht und hört wird die Politik nun von Banker gemacht… Menschen denen nur $$ oder €€ in den Augen Aufblitzen.

Die Politik der EU ZERSTÖRT die Zukunft der Jugend.
IWF
ESM
EFSM
SoFFin II
EZB (Dezember Auktion)
EZB (Februar Auktion)

Die Angesammelten Rettungspate belaufen sich mittlerweile auf 3,5 Billionen Euro… das bedeutet eine HYPER-INFLATION.

Die Euro Rettungsmaßnahmen die hier im Forum und in der Politik verteidigt werden diese Maßnahmen treiben Menschen in den Selbstmord. Weil sie ihr Leben nicht mehr finanzieren können, und keine Perspektiven mehr haben.

Wie lange soll diese Politik noch Verfolgt werden (?)
Wie lange soll es noch dauern bis eingesehen wird dass die eingeleiteten Maßnahmen Falsch sind (?)
Wie lange soll den Banken das Geld in den Allerwertesten geschoben werden (?)

Fetter Fettsack du Verteidigst die Rettungspakete und die Sparmaßnahmen/Schuldenbremsen du sprichst von Roßkur welche es ins kollektive Gedächtnis eingebrannt werden soll… Ist so schwer zu erkennen, dass dieser Weg den Menschen den Boden und den Füßen wegreist das die Lebensgrundlage entzogen wird und die Jugend keine Zukunft mehr hat?

Was muss noch passieren bis Verstanden wird, das die Politik in der die Bank immer gewinnt der falsche Weg ist (?)

Wie dem auch sei, es ist traurig das Menschen eine Politik verteidigen obwohl absehbar ist das es der falsche Weg ist.
 
Gut, was ist die Alternative? Was sollte man stattdessen machen?
 
Ein möglicher Lösungsansatz wäre der Vorschlag von Prof. Wilhelm Hankel, dem Eurogegner der ersten Stunde. Der würde so aussehen, dass die angeschlagenen GIPS-Staaten, die aufgrund ihrer mangelnden Wettbewerbsfähigkeit, die sie durch den konvergierten Zinssatz zu Beginn der Währungsunion, verloren haben und nun zu ihren nationalen Währungen zurückkehren sollen. Damit würde automatisch ein Haircut erfolgen, denn ein Land das seine eigene Währung kann faktisch nicht Pleite gehen. Hiermit würden die GIPS-Staaten in das „Eurovorzimmer“ zurückgehen, wo wir eine Wechselkursunion haben und können nach ihrem eigenen Ermessen wieder gesunden und ihre verlorene Wettbewerbsfähigkeit zurückgewinnen.

Die Kürzungsprogramme lösen zwar das eine Problem der inflationären Überhitzung, würgen aber gleichzeitig OHNE ausgleichende ökonomische Impulse die Wirtschaft, die überlebensnotwendig sind, dermaßen ab, dass das Land nur noch tiefer eine Depression hineingeht. Als Nebeneffekt sehen wir in den Südstaaten eine Deflation und in den Nordstaaten eine Inflation sprich eine Stagflation. Es gibt in der Ökonomie keinen Zinssatz, den man gleichzeitig erhöhen und senken könnte. An den Symptomen kann die EU noch lange Versuchen herumzudoktern aber ohne Erfolg, weil sie die systemische Fehlkonstruktion der Wirtschafts- und Währungsunion absolut NICHT verstanden hat, wie es sich gestern Abend in dem wunderbaren Interview von Merkozy einmal mehr bewiesen hat. Obwohl dabei der französische Journalist an Merkel noch die beste Frage nach dem deutschen Exportüberschuss gestellt hat, der primär durch Lohndumping (Agenda 2010) und die massiven Importen der Südstaaten evoziert wurde, was passieren würde, wenn alle EU-Staaten dieses „deutsche“ Modell kopieren würden, welche Auswirkung es haben würde. Darauf hat Merkel „nur“ gesagt, dass es sich dabei um eine „eindimensionale Betrachtung“ handle und dass ihre Kollegen Deutschland weiterhin ermuntern als Wachstumslokomotive voranzugehen. Mehr Realitätsverweigerung ist eigentlich kaum noch zu toppen noch, dass man auf die Agenda 2010 stolz ist, die diesen wunderbaren „Wirtschaftsaufschwung für alle“ produziert hat.

Um die Banken wieder zurück zu ihren eigentlichen Aufgaben zu führen, müsste die Politik einiges reregulieren, was sie vor knapp 10 Jahren alles dereguliert hat. Ob die Politik die Kraft dazu hat diesen Schritt zu gehen wage ich ernsthaft zu bezweifeln. Einerseits ist die Materie bzgl. der Komplexität im Regieren in Mehrebenensystem in den letzten zwei Jahrzehnten erheblich angestiegen, dass alleine schon aufgrund des Informationsdefizits der Politiker man darauf angewiesen ist, sich von Fachleuten beraten zu lassen. Gleichzeitig darf auch der Punkt der Ressourcenausstattung bei dieser Frage nicht vergessen werden, die wesentlich für die Bereitstellung von Problemlösungskompetenz/relevanten Informationen ist. Auch wenn Dirk Müller richtigerweise bei Anne Will mal gesagt hat, man fragt auch nicht die Frösche ob der Teich ausgetrocknet werden soll oder nicht. Das Problem ist, dass die Politik im Zugzwang ist und die Problemlösung ohne fremde Hilfe, der wissenschaftliche Apparat mal ausgeklammert, gar nicht bewältigen kann. Wie man aus diesem Dilemma herauskommen ist, weiß ich nicht.
 
So eine schöne Antwort hätte ich eigentlich gerne einmal von species gelesen. *stichel*

Was die Banken betrifft: wenn man es nicht zu durchschauen vermag, die Zeit aber drängt, wass spräche dagegen, schlicht eine Art numerus clausus an erlaubten Bankgeschäften zu erstellen? Der müsste klar und eindeutig sein und vor allem/nur auf realwirtschaftlich sinnvolle (sprich, für die Realwirtschaft relevante)) Bankgeschäftsarten bezogen sein, der Rest wäre damit ausgeschlossen. Ebenso wäre ich für eine Verschärfung der Bilanzierungsregelungen (Vorzug der Buchwert-Berechnungsart gegenüber der mit dem jeweiligen Realwert etwa).

Allein, ich weiß nicht, inwiefern man damit die Banken in die Knie zwingt, wenn sie das schnell umsetzen müssen, schließlich scheinen viele sehr stark in solchen Dingen engagiert zu sein.
 
Was von Prof. Wilhelm Hankel an Vorschlägen kommt kann so falsch nicht sein, denn er sagte von Anfang an das die EU in der Form nicht Funktioniert, so wie wir sie nun haben.
Demokratie und Souveränität muss an erster Stelle stehen. Die BRD muss ebenfalls Souverän werden und einen Friedensvertrag erhalten. Papademos und Mario Monti müssen umgehend das Amt des Regierungschefs/Ministerpräsident aufgeben.
Die Tatsache dass Mario Monti einen Berater Vertrag bei Goldman Sachs hat, raubt doch bereits jedweden Anschein dass er im Sinne der Bevölkerung handelt.

Das Monti nichts in dem Amt zu suchen hat wird unterstrichen in der Tatsache das bisher lediglich Homöopathische Vorschläge kamen wie: Das Rentenalter soll angehoben werden, am Inflationsausgleich soll gespart werden. Dass er im Sinne der Banken der Finanzwelt und Spekulanten handelt das legt der Berater Vertrag nahe und die Tatsache das bis Dato lediglich über eine mögliche Steuererhebung für Finanzgeschäfte irgendwann mal in der Zukunft geredet wird.

Derivate, Leerverkäufe oder Credit Default Swap gehörten im Prinzip Verboten, hier muss man ansetzen. Doch davon ist komischer weise nichts zu hören.
Die Nutznießer und Brandbeschleuniger der Krisen müssen angepackt werden. Wir haben ein Schulden Problem, unteranderem auch deshalb weil viele keine Steuern Bezahlen und Spekulieren mit diesem Geld… aus diesem Geld/Gewinn werden ebenfalls keine Vernünftigen Steuern erhoben, was einen gewissen Kreislauf hervorgebracht hat. Ein Kreislauf und das Phänomen das auf Märkten mit dem zehnfachen (hab ich nur mal so geschätzt:) Geld gehandelt wird als Real vorhanden ist.

Die Lösung ist eine Demokratisierung, man muss die Macht der Finanzmärkte brechen. Das ganze System muss Re-reguliert werden.
Wir sind in der Situation dass die Welt so wie wir sie kennen zusammen bricht. Wenn wir ein Schuldenproblem haben so haben wir auch eine Menge Reiche Leute. (Wo Schatten ist, da ist auch Licht) Besteuere ich die Mittelschicht so stagniert die Wirtschaft und die Probleme mehren sich von daher macht es mehr Sinn Reiche zu besteuern.
Das was heute im Dark Trade über Schattenbanken an Millionen und Milliarden verschoben wird an Anonyme Käufer und Verkäufer… hier wird der Fiskus umgangen es findet keine Besteuerung statt.
Und eben wegen diesen Schatten Geschäften macht eine Finanztransaktion Steuer wie von Merkel mal erwähnt keinen Sinn, weil sie Schlicht umgangen wird. Derivate, Leerverkäufe oder CDS muss man verbieten. Die Leute die wegen eines Verbots Aufschreien die haben verlernt an die Zukunft zu denken, an die Zukunft der nächsten Generation.

Ein Ziel muss ebenfalls sein die Ratingagenturen abzuschaffen.
Eine Ratingagentur die selbst nicht haftbar ist, aber Stattdessen Verpflichtet ist die Interessen der Eigentümer wahrzunehmen, solche ein Finanzdienstleister Zerstört eine Wirtschaft und Bereichert sich zu unrecht. Die jetzige Situation ist Beweis genug.

Doch selbst wenn man Europa geflickt bekommt, so hat man nur einen kleinen Teil gelöst.
Die USA mit dem Privatgeld wirkt zerstörerisch auf die Globale Wirtschafft, mit dem Petro-Dollar haben die USA es geschafft sich zur Weltmacht zu erheben weil man sich geeinigt hatte alles ÖL in Dollar zu Handeln somit konnten sie aus den Vollen schöpfen und Schulden machen ohne Ende.
Warum das nun ein Problem ist: Weil die USA sich bis auf 16 Billionen Verschuldet haben deswegen sind Sie darauf angewiesen das alles ÖL in Dollar gehandelt wird, würde ein Land sein ÖL in Euro oder einer anderen Währung ausgeben, käme das einer Entwertung oder Wertminderung des Dollars gleich, die Folge wäre ein Bankrott.
Deswegen der Krieg gegen den Irak Libyen oder nun der Indirekte Krieg gegen Iran. Alles nur um nicht Bankrott zu gehen… und Europa macht Fleißig mit.

So eine schöne Antwort hätte ich eigentlich gerne einmal von species gelesen. *stichel*

Ich sagte aber bereits das ich kein Experte bin und kann somit keine Detailreiche Vorschläge bringen, aber ich sehe wenn etwas Tendenziell in die Falsche Richtung geht. Und die Falsche Richtung ist die jetzige EU Politik. Ich denke man muss die USA ebenfalls auf den Richtigen Weg bringen (weg vom Privatgeld um keine Kriege mehr auf der Welt zu haben (?) ansonsten ist eine neue EU Politik nicht auf Dauer erfolgreich.
 
EU hat keine Vorteile, ausser ein paar nicht so bedeutende wie reisen und arbeiten...

Nachteile sind da sehr gross und je länger wir in dieser Union die uns aufgezwungen wurde leben, desto schlechter wird es für uns alle.

EU ist ein Plan der mächtigen Händlern und Konzernen, alles unter einer Kappe zu bringen, um damit die kontrolle über ein grosses Wirtschaftsraum zu haben.

Am Ende fliesst alles in die Hände, sagen wir mal 100 mächtigsten Männern und Frauen. Das ist die Spitze der Pyramide. Die EU ist aufgebaut wie eine Pyramide. Also, oben sind die reichsten und mächtigsten, und so weiter bis zum Ende der Pyramide wo die armen sind.

In meinen Augen sind auch die Leute arm die jeden tag 8-9 Stunden arbeiten müssen um Wohnung, Strom, Auto und Essen zu bezahlen und dann am ende nix zu haben ausser Kredite und Renten die man abbezahlen muss. Aber die Leute sind in so ein System eingeboren worden, und kennen nix besseres, und denken das es das beste für sie ist, und verteidigen es auch. Das sieht man z.B. wenn die freiwillig ins Krieg für diese Mächtige Süitze der Üyramide ziehen. Siehe alle Kriege seit dem 1. Weltkrieg...

Eigentlich habe ich kein Bock mehr zu schreiben, weill das nur ins Leere geht :)

Aber, alles in allem, EU und solche Projekte wo man alles unter einem Hut haben möchte sind für Bürger nicht gut. Die sind gegen sie. Schliesslich hat uns keiner gefragt ob wir es wollen, und keine hat uns die wahren Absichten der EU jemals geschildert.
 
Nein, ich meine, dass das Projekt ansich nicht schlecht für den Bürger sein muss. Erst die egoistische und auf Partikularinteressen ausgelegte Ausführung macht es für den Bürger schlecht, denn würde es im Sinne der Bürger ausgeführt werden, dann beherbergt es enormes Potenzial, wie ich meine.
 
Der größte Nachteil der EU fand noch gar keine Erwähnung, und zwar die Wirtschaftskriege.
Als Mitglied der NATO sind einzelne Mitgliedsstaaten der EU offen für Wirtschaftskriege. In Anbetracht der Tatsache das die NATO Länder Angreift wie Libyen, einen Indirekten Krieg in Form von Sanktionen gegen Iran führt und nun auch noch Syrien auf der Liste hat… wer hatte nochmals hier im Forum und außerhalb „Friedensgarantie“ als Vorteil der EU hervorgehoben (?)

Ja ne, is klar… Frieden ausrufen und hinter dem Rücken bereits Uran angereicherte Munition in der Hand.

Doch jetzt guckt die EU Dumm aus der Wäsche, weil der Iran seinerseits die Öllieferungen eingestellt hat. Das iranische Parlament hat ein Embargo gegen die EU beschlossen.

Mehr als zwei Drittel aller Abgeordneten im Iran stimmten für diese Reaktion auf den Boykott. Von 290 Abgeordnete waren 200 dafür. "Das Gesetz hat 4 Paragraphen, einschliesslich eines welches aussagt, die Islamische Republik Iran wird alle Ölexporte zu den europäischen Staaten beenden, bis sie ihre Ölsanktionen gegen uns aufheben," sagte Nasser Soudani, Mitglied im Energiekommittee der Majlis.

Wie hoch werden die Benzinpreise nun steigen 2o oder 3o% so etwas nennt man einen Schuss ins eigene Knie und das zu einem Zeitpunkt, wo man es wegen der Schulden- und Wirtschaftskrise am wenigsten gebrauchen kann… tolle EU Politik.
 
Der angesehene griechische Staatsrechtsprofessor Prof. em. Giorgios Kassimatis von der Universität Athen veröffentlichte am 13. Februar eine Erklärung. Darin stellte er fest, daß das Memorandum und Kreditabkommen der Troika "dem internationalen Recht widerspricht, da es das Prinzip des Schutzes der nationalen Souveränität und der Grundrechte der Völker verletzt." Das Memorandum sei illegal, denn "im Völkerrecht gelte das Prinzip, daß die Regierung des Schuldnerlandes zuerst die grundlegenden Bedürfnisse der Bevölkerung sicherstellen und [erst] danach ihre Schuldverpflichtungen erfüllen soll." Unter diesem Prinzip habe "das Schuldnerland das Recht, einseitig den Wirtschaftsnotstand zu erklären und Zahlungen auszusetzen, bis der drückendste Teil der Schulden eliminiert werden kann." Ein Staat könne auch Kontrakte oder Bedingungen, die das Völkerrecht verletzen, für ungültig erklären. Gläubiger dürften keine Rache gegenüber dem Schuldnerland üben, wenn dieses die Kredite nicht zurückzahlen kann.

In einer weiteren Erklärung von Prof. Kassimatis und vier führenden griechischen Verfassungsrechtlern zeigen diese die spezifischen Artikel der griechischen Verfassung und des Europarechts auf, die durch dieses diktatorische Vorgehen verletzt werden. Bereits die Tatsache, daß das Memorandum dem griechischen Parlament zur Zustimmung vorgelegt wurde, sei eine Verletzung des verfassungsmäßigen Vorgehens und habe nichts mit Demokratie zu tun.

In dem 50-seitigen Troika-Memorandum, in dem die dramatischen Kürzungsforderungen aufgelistet sind, werden neben den bekannten brutalen Kürzungen auch die sog. "strukturellen Reformen" detailliert vorgeschrieben, die absolut nichts mit der Rückzahlung der Schulden zu tun haben: Lohnkürzungen im Privatsektor, einschließlich des Mindestlohns, Abschaffung von Tarifverhandlungen der Gewerkschaften, Abschaffung aller Gesetze, die lokale Industrie und Dienstleistungen vor sog. "cross-border-Dienstleistungen", also multinationalen Gesellschaften und Kartellen, schützen. Außerdem gibt es Regulierungsvorschriften für die Zulassung zu verschiedenen Berufen, für den Nahrungsmittelgroßhandel und anderen Rohstoffbereiche.

Fazit: Troika-Diktat verletzt Völkerrecht und Europarecht.


Das was hier als Wichtiger Schritt in die Richtige Richtung von Noxiel bezeichnet wurde zeigt nach und nach was ich von Anfang an sagte… Der Himmel verdunkelt sich, man sieht nur noch wenig Sterne… europäische Sterne.
 
Tja, dass im Falle der "Griechenland-Rettung" nicht alles gemäß Völkerrecht oder Vertrag von Lissabon verläuft ist wohl kaum verwunderlich, da einerseits ein Pleitegehen in der Eurozone pe se ausgeschlossen/nicht vorgesehen ist/war und zum anderen wir es hier mit einem Präzedenzfall zu tun haben, wie eine solche "Rettung" von statten gehen kann. Eigentlich müsste die EZB sowie EU-Kommission in der Lage sein das Griechenlandproblem selbst zu managen. Da man in den letzten 10 Jahren größtenteils geschlafen hat und nicht registriert hat, welche Probleme sich dort aufbauen, hat die EU zusätzlich den IWF mit ins Boot geholt, um nochmals einen Druck zu erhöhen.

Dass ein Land mithilfe des IWF von der Staatsinsolvenz erfolgreich zu einer ökonomischen Prosperität zurückkommen kann, hat z.B. Argentinien in der letzten Dekade bewiesen. Argentinien hatte den Vorteil nicht Teil einer Währungsunion zu sein und somit die Mittel der makroökonomischen Steuerung, die die eigene Währung bietet, zu nutzen. Trotzdem war auch hier die Austeritätspolitik ein wichtiger Teil der Konditionen, die erbracht werden mussten, damit der IWF Geld bewilligt.

Diese Zwangsmaßnahmen (Kürzungen) sind Teil jeder Hilfsaktionen, wenn der IWF in ein solches Geschäft einsteigt, wenn sich ein Nationalstaat maßlos überschuldet, ein gewaltiges Haushaltsdefizit verursacht hat und nach dem Wegbleiben von potentiellen Kreditgebern (-> Auswirkung der Ratings auf "default") seine laufenden Ausgaben bzw. Zinsen für die Schulden nicht mehr bedienen kann. Wie ich bereits in Post # 153 ausgeführt habe, ist diese finanzpolitische Lehrstunde für Griechenland notwendig, um wieder auf ein gesundes ökonomisches Niveau zurück zu schrumpfen. Auch wenn ich persönlich einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone befürworte, ist dies leider nicht politische Realität und daher Wunschdenken.
 
EU hat keine Vorteile, ausser ein paar nicht so bedeutende wie reisen und arbeiten...

Das ist jetzt aber sehr Oberflächlich Betrachtet, ich denke das es da noch ein paar gibt

Nachteile sind da sehr gross und je länger wir in dieser Union die uns aufgezwungen wurde leben, desto schlechter wird es für uns alle.

Aufgezwungen jein würde ich sagen

An sich sehe ich keine Alternative zur EU

Aber aufgezwungen finde ich die Aufnahme des ein oder anderen Landes wie zum Beispiel Griechenland.

EU ist ein Plan der mächtigen Händlern und Konzernen, alles unter einer Kappe zu bringen, um damit die kontrolle über ein grosses Wirtschaftsraum zu haben.

Am Ende fliesst alles in die Hände, sagen wir mal 100 mächtigsten Männern und Frauen. Das ist die Spitze der Pyramide. Die EU ist aufgebaut wie eine Pyramide. Also, oben sind die reichsten und mächtigsten, und so weiter bis zum Ende der Pyramide wo die armen sind.

Ja wen meinst du da speziell ? die Deutsche Bank, oder den Internationalen Hedge Fond mit Sitz in Asien oder USA wer soll das sein ???

In meinen Augen sind auch die Leute arm die jeden tag 8-9 Stunden arbeiten müssen um Wohnung, Strom, Auto und Essen zu bezahlen und dann am ende nix zu haben ausser Kredite und Renten die man abbezahlen muss. Aber die Leute sind in so ein System eingeboren worden, und kennen nix besseres, und denken das es das beste für sie ist, und verteidigen es auch. Das sieht man z.B. wenn die freiwillig ins Krieg für diese Mächtige Süitze der Üyramide ziehen. Siehe alle Kriege seit dem 1. Weltkrieg...

Ja aber das liegt nicht an der EU, das liegt an der Globalisierung und der Einstellung der Wirtschaftskonzerne dazu

Das Problem ist doch das UNSER LOHN mit einem China Lohn verglichen wird

Schau dir doch an wo unsere Marken Konsum Güter her kommen wie Apple, Nike, gesamte PC-Hardware Branche

Wenn wir unsere Güter die WIR konsumieren auch bei uns (Europa) herstellen würden wäre das Problem gar nicht so Groß.

Die Raff-gier der Wirtschaft hat uns in diese Situation gebracht.

Eigentlich habe ich kein Bock mehr zu schreiben, weill das nur ins Leere geht

Aber, alles in allem, EU und solche Projekte wo man alles unter einem Hut haben möchte sind für Bürger nicht gut. Die sind gegen sie. Schliesslich hat uns keiner gefragt ob wir es wollen, und keine hat uns die wahren Absichten der EU jemals geschildert.

Ich finde die EU macht sehr viel für die Bürger

- Wir haben den höchsten Sozial Standard auf der Welt
- Einen Hohen Verbraucherschutz
- Sind Vorreiter im Umweltschutz (schau dir mal an was die anderen Blöcke auf der Welt treiben wie USA CHINA RUSSLAND)
- Eine Rechtstaatlichkeit
- usw

alles Vorteile

Unsere Nachteile sind das wir diese Werte International nicht verteidigen und vor allem auch durchsetzen.

Was bringt mir denn der Umweltschutz wenn die Wirtschaft sagt hab ich kein Bock drauf, geh ich halt nach China und kann es trotzdem Problemlos in der EU verkaufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@MrPsst
Die "Vorteile" die du unten aufzählst, hat Deutschland und nicht die EU.
zB Umweltschutz, wir stellen die Atomkraftwerke bei uns ab, aber Frankreich pflastert den kompletten Rhein auf ihrer Seite damit zu.
 
Die Vorteile hat die EU durchaus auch, labtec...

Siehe zum Beispiel nur mal diese Umweltzertifikate welche in der Luftfahrtindustrie durch gesetzt wurden ;)
 
Die EU dient meiner Meinung nach einzig und allen denen, die schon reich sind und ihre Finanzen ausserhalb der EU sicher gelagert haben. Sie ist ein Mittel, um die Mittelschicht langsam erodieren zu lassen und den Besitz der ehemals breiten Mittelschicht an wenige reiche Priviliegierte um zu verteilen. Deren Handlanger in Form korrupter Politiker bekommt auch was ab.

Man sieht das heute wieder ganz deutlich am Bundestag: Der hat fast geschloßen gegen den Willen des Volkes und zum unangefochten Nachteil Deutschlands gestimmt. Eine schallende Ohrfeige für die Demokratie.

Ich schätze die Deutschen würden nicht mal auf die Straße zum protestieren gehen, wenn der Bundestag nun beschließe, massenhaft Enteignungen in Deutschland durch zu führen um 40-jährigen griechischen Rentnern die Renten zu erhöhen.
 
Super Acrylium - Stammtischniveau ist wieder einmal erreicht.
Tatsache ist, dass Deutschland als die Krise im Vergleich zu anderen Ländern sehr gut meistert und ich kann so nicht erkennen wo der mittelstand massiv erodiert wird..
 
Dass Deutschland die ganzen Krisen im Vergleich zu seinen Nachbarn besser verkraftet hat, würde ich so nicht unterschreiben wollen. Schröder hat damals mit seiner Agenda 2010 dafür gesorgt, dass wir heute wettbewerbsmäßig besser dastehen. Wesentliche Weichenstellungen, die allseits bekannt sein dürften, waren Förderung des Lohndumping (Hartz IV) + Etablierung der Aufstocker (Subventionierung des Staates von Hungerlöhnen), Leiharbeit + Zeitarbeit + Reduzierung des Kündigungsschutzes => laufen unter der Überschrift "Flexibilisierung des Arbeitsmarkts" sowie der Aufbau des größten Niedriglohnsektors innerhalb Europas. Der signifikanteste Aspekt dürfte jedoch die entsprechende Lohnmoderation zwischen Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften geführt haben, sodass wir in der Zeitspanne von 2000-2010 einen Reallohnverlust von knapp 5% zu verzeichnen hatten. Gleichzeitig nahmen in den Südstaaten die Löhne überproportional zu im Vergleich zu ihrer unveränderten Produktivität bzw. Wirtschaftsleistung, d.h. ein wesentlicher komparativer Vorteil war daher nicht gegeben.

Die genannten Gesichtspunkte mögen sich zwar in den Medien noch im Lichte von über 3% Wachstum im letzten Jahr noch gut verkaufen lassen. Jedoch produzieren wir auf Kosten der Südstaaten, da wir in Europa niemals mittelfristig oder langfristig ein außenwirtschaftliches Gleichgewicht hinbekommen würden. In den Krisenjahren 2008-2010 haben wir einen Exportüberschuss von 264 Mrd. € angehäuft, aber was haben wir mit diesem Geld gemacht? Die Südstaaten können gar nicht so viel exportieren wie sie zurzeit importieren. Mit dieser Art der Logik von ökonomischer Steuerung hat unser Wettbewerb gegenüber Griechenland schon gezeigt, dass aufgrund der zu großen Lohnsteigerung die Wettbewerbsfähigkeit in den Keller gegangen ist neben Staatsschuldenkrise, Kapitalflucht etc.
 
Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus Karlsruhe zeigt erneut wie weit es her ist mit der Demokratie… und dem Verständnis von Demokratie bei den Herrn und Damen aus der Politik.

Die Architekten der Fiskalunion sind Demokratiefeinde. Dies Zeigt sich in der Tatsache dass für die „Rettung des Euro“ die Demokratie ausgehöhlt wird.
Für den Permanent-und-unendlich-Selbstbedienunsrettungsschirm wurde versucht das Parlament zu umgehen… das ist Demokratiefeindliches Verhalten.

Traurig ist ebenfalls das sage und Schreibe 2 das muss man sich mal vor Augen führen ganze zwei Menschlein vor dem Bundesverfassungsgericht geklagt haben… von allen anderen Mitglieder war nichts zu hören.
Es wird immer wieder versucht das was an Demokratie noch vorhanden ist auszuhöhlen… der nächste Punkt ist bereits getan und lässt das gestrige Urteil ins Leere laufen… gemeint ist der ESM, sollte dieser Vertrag zustande kommen entscheiden die 17 Finanzminister der Währungsunion alleine auf Diktatorische weise… aber an für sich zeigt das Urteil von Karlsruhe bereits das der ESM Vertrag Verfassungswidrig ist… und es muss erneut geklagt werden (?) um den Pappnasen welche diese Bankenrettungsmilliarden wollen zu zeigen das sie Verfassungsfeindlich und Demokratiefeindlich handeln.

Die EU in der Form wird immer Demokratiefeindlicher und in Namen der „Rettung des Euro“ werden sogar die Eigentumsrechte der Bürger verletzt. Eigentumsrechte werden durch die Inflation verletzt welche erzeugt wird weil man den Banken Milliardenkrediten gewährt (wohlgemerkt für 1% Zins) diese Kredite sind Neugedrucktes, Neuerzeugtes Geld.


Die Befürworter der Fiskalunion ihre Architekten und ihre Anhänger bewegen sich immer mehr abseits der Demokratie und immer näher hin zur Diktatur… die Vorgehensweisen und Auswirkungen dessen was verfolgt wird zeigt schon fast Kriminelles Verhalten oder Kriminelles Züge.

Die Mitgliedsländer der Währungsunion werden mittels ESM tiefer in den Schuldensumpf gleiten... und das was hier als Vorteil der EU hervorgehoben wurde "Friedensgarantie" naja man muss mehr als Blind sein um nicht zu erkennen das eben diese Politik hier zu mehr Spannungen, Konflikten führt...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hast du dir mal das Urteil durchgelesen? Hör doch bitte auf Sachverhalte für deine Sicht der Dinge zu instrumentalisieren, wenn du dabei nur die halbe Wahrheit erwähnst.

Vielleicht fällt dir ja noch ein, dass das BVerfG grundsätzlich erklärt hat, dass ein Sondergremium zum Anleihenkauf am Sekundärmarkt verfassungskonform ist. Außerdem bleibst du schuldig, wie ein deutsches Gesetz die demokratische Natur der EU gefährden kann.

Und ohne das "noble" Angebot der EZB wäre der Interbankenmarkt schon vor Monaten ausgetrocknet, deren Folgen das derzeitige Inflationsniveau deutlich überstiegen hätte.

Es wäre nett, wenn du noch detaillierter ausführen würdest, welche Vorgehensweisen kriminelles Verhalten annehmen. Du bleibst mit deinen Allgemeinposten derart vage, dass man in deine Worte alles und nichts hinein interpretieren kann.
 
Ist etwas OT aber wäre doch theoretisch möglich oder?

Wieviel Starkapital braucht man für eine Bank? 1.000.000?

Wir werden hier auf CB doch 100 User zusammenkratzen können die 10.000 investieren.

10.000.000.000 von der EZB zu 1% leihen, dafür Staatsanleihen (ca. 5%) holen und bei der EZB direkt als Sicherheit hinterlegen.

Zinsertrag: 500.000.000
Zinsen zurückzahlen: 100.000.000
=400.000.000
/100User
=4.000.000 pro User
abzgl. 25% Steuer
=3.000.000 netto pro User

So oder so ähnlich funzt das oder liege ich falsch?
 
Naja dein Plan wird nicht Erfolg haben - ich bezweifel mal dass die EZB einfach planlos Kredite an jeden Hans und Franz vergibt ;) Geschweige denn eine Summe von 10.000.000.000 €.
Die Idee hätten dann wohl schon viele gehabt, und bisher hat man von so etwas noch nichts gehört :D
 
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