Die Europäische Union, ihre Vor- und Nachteile

Ich finde wir sollten Berlin oder Brandenburg aus der BRD ausschließen und vielleicht ein starkes Süddeutschland mit Bayern und B-W und ein armes Norddeutschland mit den Nehmerländern einrichten.
Bitte nicht vergessen, dass Bayern heute noch immer ein landwirtschaftliches Entwicklungsland wäre, wenn es nicht die meiste Zeit stark über den Länderfinanzausgleich gefördert worden wäre!
http://de.wikipedia.org/wiki/Länderfinanzausgleich

Den Hauptfehler bei den Ländern würde ich einfach darin sehen, dass wir zuviele davon haben - an erster Stelle wäre da Bremen, Berlin aber auch Hamburg zu nennen, völlig sinnlos solche Stadtstaaten! Noch mehr die Parlamente und überflüssigen Politiker.......
 
Ein schönes Beispiel wie sinnvoll der Länderfinanzausgleich sein kann Lars_SHG. Bayern hat sich durch die Hilfen zu einem prosperierendem Land entwickelt. Ich möchte dieses System aber eigentlich gar nicht weiter vertiefen.

Die EU verfolgt neben monetären eben auch solidarische Ziele. Gemeinsam sind wir stark, auch wenn das bedeutet den Schwächeren zeitweise zu helfen. Darauf wollte ich hinaus.
 
Ja genau du triffst es auf den Punkt. Man kann natürlich die Bundesländer Deutschlands mit den verschiedenen europäischen Ländern vergleichen... : )

Gemeinsam sind wir stark, ja natürlich : ). Schön das ihr noch Hoffnung habt. In 20 Jahren reden wir dann nochmal darüber, wenn ich bis dahin noch lebe : D
 
Ach, also gibt es keine Unterschiede zwischen Baden-Württemberg und zum Beispiel Niedersachsen?

Arbeitslosenzahlen, wirtschaftliche Kenngrößen, regionale Unterschiede, Standortfaktoren... nein? Alles gleich?
 
Unterschiede gibt es natürlich, aber die sind doch bei weitem nicht so gravierend.
 
Noxiel schrieb:
Ich werde mich morgen mit deinem Beitrag befassen, der wieder einmal vage in seiner Kernaussage und damit noch immer Antworten schuldig bleibt, wie in deinen Augen eine Bewältigung der Probleme angegangen werden müsste.


Ich wusste dass du nie darauf kommst, was der Kern meiner Aussage ist. :D

Wie Ich eine Bewältigung der Probleme ... hmm warum sollten wir das hier Diskutieren solange wir hier im Euroraum die gleichen Fehler machen wie die USA mit der FED (?) :rolleyes:
 
Ich wusste dass du nie darauf kommst, was der Kern meiner Aussage ist.

Wenn ich mir die Polemik erlauben darf: natürlich kann er nicht, weil es keinen wirklichen gibt, sondern gleich einen ganzen Haufen an Kernchen. :D

Nein, ernsthaft: manche deiner Posts schneiden einmal dies an und dann das, aber so wirklich auf etwas eingehen scheint mir nicht so deines zu sein. Das macht das Diskutieren mit dir nicht wirklich einfach.^^

wir hier im Euroraum die gleichen Fehler machen wie die USA mit der FED (?)

Worauf beziehst du dich da? Meinst du den "privaten" Background der FED oder etwas anderes?
 
"Gemeinsam sind wir stark, ja natürlich"

ja also, das ist nicht nur ein Wunsch, es gibt ja auch Gründe das zu denken.
 
Fetter Fettsack schrieb:
Wenn ich mir die Polemik erlauben darf: natürlich kann er nicht, weil es keinen wirklichen gibt, sondern gleich einen ganzen Haufen an Kernchen. :D

Nein, ernsthaft: manche deiner Posts schneiden einmal dies an und dann das, aber so wirklich auf etwas eingehen scheint mir nicht so deines zu sein. Das macht das Diskutieren mit dir nicht wirklich einfach.^^


Das ist doch nicht Wirklich ein Problem oder (?) ihr beide Sprecht euch ja immer ab wer Antwortet :rolleyes: Damit nicht gesagt wird, ich höre mit den Kernchen auf, ein weiteres Kernchen in der Thematik ist die Weltbank. :D

Die Weltbank wurde 1945 oder 1946 von den USA Kreiert für den Marshallplan also ein Wirtschafts-Wiederaufbauprogramm für Europa. Der Marshallplan läuft heute noch und hat eine Ratio zwischen dem Aufgenommenem Geld und dem Kapital von ca. 1 zu 10. (also ähnlich wie bei den Privatbanken)
Mit der Weltbank hast du das gleiche Problem, das eine Minderheit bestimmt und Interessen verfolgt werden… Stichwort Privatisierung.

Mit dem IMF, ich sage mal der Schwesterorganisation der Weltbank, damit hast du analog ein Instrument das von den USA und dem Geldapparat als Werkzeug der eigenen Interessen dient. Entwicklungsdarlehn und langfristige Finanzierungen wie es früher mal vorgesehen war ist nicht wirklich mehr die eigentliche Aufgabe dieser beiden Organisationen. Globalisierung (was das Prinzip ist) wird Finanziert, gezielt gefördert und missbraucht.

Eine Einflussnahme der Wirtschaftlichen Entwicklung die Stabil ist und im Sinne der Bevölkerung ist zur Ausnahme geworden. Früher gab´s mal Restriktionen aber ich glaub 2010 wurde 80% des Budgets für Blank-Schecks verwand. Somit hast du eine Situation indem jeder überspitzt formuliert jeder machen kann was er will… was auch mal die Konsequenz haben kann, das Wasserversorgung Privatisiert wird… Stichwort Lateinamerika & Afrika.

Was Privatgeld noch anrichtet sieht man wenn man sich die Ausgaben den Haushalt der USA in den Letzten Jahrzehnten anschaut, woraus sich der BIP zusammensetzt… eine Größenordnung von 40% des BIP setzt sich aus ich sage es mal so die Kriege der letzten Jahre sind/waren nötig für den nötigen Wachstum, um nicht Bankrott zu gehen.

Das Privatgeld hat es ermöglicht die USA in die heutige Situation zu bringen. In der das heutige Europa so etwas wie der kleine Bruder der USA ist, alles was der große Bruder sagt wird getan… Erinnerst ihr euch noch an die Achse des Bösen?! Irak, Iran und Nordkorea Bedrohen den Weltfrieden und seien somit Feinde der USA, ich glaub es war 2002 als G. Bush dies sagte. Das in Irak das “Böse“ nicht zu finden war können wir ja mal beiseitelassen, man muss es ja nicht so eng sehen, nicht wahr (?) Und nun Steht der Iran im Fokus, die USA hatten schon seit 1979 einseitige Sanktionen gefahren und nun macht die USA Druck auf Europa, damit Europa umsetzt was den USA nicht gelungen ist… Hans Blix der Ehemalige Chef der IAEO sagt der Iran hat keine Atomwaffen und es werden auch keine gebaut aber trotz alldem fährt Europa Sanktionen und tut was die USA fordert.

Die USA mit der FED kann auf Europa (Euro) nicht Verzichten… trotzdem wird alles getan um Europa klein zu halten, sieht man bei den Sanktionen gegen den Iran… hier werden seitens der USA 2 Fliegen mit einer Klatsche geschlagen… die USA sagt Europa darf keine Geschäfte mehr machen und keine Güter an Iran liefern… aber wer die Fakten kennt weiß das die USA über Umwege/Drittländer ihre eigenen Güter liefert.

Du hast also ein Globalisierter Planet in dem durch das Privatgeld Dollar der Erfolg und Profit von wenigen mehr wiegt als die Interessen der Mehrheit. In der Iranpolitik ist Europa und Deutschland nicht Souverän… die USA sagt wo es lang geht. In der Europapolitik werden mit der Fiskalunion sowie Ich es sehe die Bürger übergangen in Ihrer Möglichkeit der Einflussnahme… Europa wird mehr gemein mit einer Diktatur haben als mit einer Demokratie… Europa wird umgebaut zu einer Struktur in der es einfacher wird die Finanzströme zu lenken, wem dies nutzt sieht man bereits an der Tatsache wer die Blaupausen dazu liefert.

Ich Rede davon das eine Minderheit über die breite Masse Bestimmt… mit der Leitwährung Dollar dem Privatgeld genauso wie mit dem Fiat Geld der Privatbanken im Euroraum, hier werden aus dem nichts Werte Geschaffen… der Souverän hat somit ein Grundproblem, weshalb Politische Demokratie nicht wirklich möglich ist… am Ende steht immer die Frage: wie wird es Finanziert. (Was die Frage klärt wer die Macht und das sagen hat)

Der €uro wird eine sehr starke Inflation erfahren, was ein Verschlechterung für die Masse der Bevölkerung bedeutet… Ihr beide wollte den Euro um jeden Preiß… aus Ideologischen Gründen oder einfach nur Profit (?) aus welchem Grund heraus dies passiert, soll hier kein Thema sein. Das Wohl der Allgemeinheit ist es definitiv nicht, denn selbst Ich als Laie weiß dass mit dem Erhalt des €uro und Fiskalunion eine Starke Inflation auf uns zukommt.

Ein Schritt ist: weg vom Privatgeld
 
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Ich spreche mich mit niemandem ab und ja, es ist schon ein Problem, wenn man über ein Thema diskutieren will und der Diskussionspartner antwortet nie direkt, sondern rollt dann ein anderes Thema auf. Dieses rethorische Ausweichen ist nicht gerade angenehm, wenn es um eine Klärung geht, welche Meinung welche Vor- und Nachteile hat.

Was deinen Post betrifft: ich kann irgendwie nicht wirklich herauslesen, wo jetzt der Fehler liegt, den die EZB genauso macht, wie ihn die FED bislang macht. Die Organisationsstruktur beider Banken ist ja grundverschieden (wenn ich mich nicht gerade schwer irre), also kann es da ja nicht sein. Erklär es mir bitte nocheinmal kurz und bündig, damit ich verstehe, was du da meinst.

Was Minderheit beherrscht Mehrheit betrifft: das ist in jedem System so. Ob das gut ist oder schlecht, hängt immer völlig von den handelnden Personen ab. Außerdem auch hier: welche vernünftige Alternative gibt es dazu? Auch in der doch sehr auf direkte Demokratie ausgelegten Schweiz gibt es ein Grundmaß an repräsentativer Demokratie, weil es schlicht nicht anders geht.

aus Ideologischen Gründen oder einfach nur Profit (?) aus welchem Grund heraus dies passiert, soll hier kein Thema sein. Das Wohl der Allgemeinheit ist es definitiv nicht, denn selbst Ich als Laie weiß dass mit dem Erhalt des €uro und Fiskalunion eine Starke Inflation auf uns zukommt.

Ich für meinen Teil will den Euro, weil er mE mehr Stabilität im Vergleich zu 17 verschiedenen Nationalwährungen bietet und Europa näher zusammenrücken lässt. Das ist weder ideologisch noch in Profitgier begründet, es ist mE eher dem Allgemeinwohl dienlich. Außerdem scheinst du auszublenden, dass wenn der Euro eine Inflation vor sich hat, es mit nationalen Währungen in Europa wohl kaum anders sein wird. Wenn ich also (grob vereinfacht gesagt) wählen kann zwischen Euroinflation (so diese überhaupt in diesem Ausmaß kommt) und einer Inflation nationaler Währungen, so ist mir ersteres lieber. Das, weil da wenigsten die Vorteile einer einheitlichen Währung noch vorhanden sind (länderübergreifene wirtschaftliche Aktivitäten werden erleichtert, Europa hat einen Bindekit, usw.).
 
Zuletzt bearbeitet: (Tippfehler behoben)
Fetter Fettsack schrieb:
Was deinen Post betrifft: ich kann irgendwie nicht wirklich heruaslesen, wo jetzt de rFehler liegt, den die EZB und genauso macht, wie ihn die FED bislang macht. Die Organisationsstruktur beider Banken ist ja grundverschieden (wenn ich mich nciht gerade schwer irre), also kann es da ja nicht sein. Erklär es mir bitte nocheinmal kurz und bündig, damit ich verstehe, was du da meinst.

Du möchtest denn Euro erhalten doch das Kausale Resultat des Schuldgeldsystems wird das gleiche sein. Ich hatte nichts davon gesagt das die EZB der FED gleichtut. Der größte Unterschied zwischen der EZB und der FED ist das die FED unbegrenzt Geld Raushauen kann. Und solange du diese Federal Reserve Banknoten hast, solange hast du ein Grundproblem.
In Europa (aber nicht nur) hast du das Problem das die Geschäfts und Privatbanken Kredite mit einem zu geringen Eigenkapital ausgeben.


Fetter Fettsack du sagst du möchtest die Europäische Wirtschafts- und Schulden Union nicht, weder aus ideologisch noch aus Profitgier.

Halten wir mal fest: Das Allgemeinwohl der Gesellschaft hängt von Güter und Lebensmittel ab welche mittels Geld getauscht werden. Und das Monetäre System ist ein Schuldsystem welches Zinsen fordert. Zinsen welche nicht zu bezahlen sind wenn man keine neuen Schulden oder Geschäfte/Profit macht.

Grundproblem:
Geld = Schuld
Dollar = Privatgeld
Privatgeld = Leitwährung (der Euro ist nur so etwas wie eine Satelliten-Währung)

Daraus ergibt sich: Europäische Währungsunion mit dem Euro als Währung kann Lokal in Europa keine Probleme lösen welche Global mit dem Dollar Verursacht werden (wer hat nochmals gesagt: der Dollar ist unsere Währung aber euer Problem?).

Das Spiel >Die Reise nach Jerusalem< könnte man als Beispiel hernehmen weil es zeigt vereinfacht unser Geldsystem, und wie es endet.

Die Stabilität von der du sprichst ist der Stuhl (Die Reise nach Jerusalem) welcher den Menschen sowieso unterm Arsch weggerissen wird. Die Fiskalunion ist der Versuch den Stuhl Festzuschrauben... aber in dem Spiel kann nur 1´er gewinnen.


Noxiel kennt das Spiel, und er scheint das Spiel zu Lieben ;) … nicht umsonst spricht er von Churchills Rede. Eine Rede in der die Lohnempfänger auf Blut, Schweiß und Tränen eingeschworen werden.
 
Mal als Zwischeninfo:
Ungarn benötigt offenbar Geld vom IWF.
Aufgrunddessen wurde Ungarn auch wieder in ihrer Kreditwürdigkeit heruntergestuft.

Die Bundesregierung lehnt eine finanzielle Hilfe ab.
 
Species 8472 schrieb:
In Europa (aber nicht nur) hast du das Problem das die Geschäfts und Privatbanken Kredite mit einem zu geringen Eigenkapital ausgeben.
Die Aussage ist insofern falsch, als dass die Kreditvergabe seit 1988 immer an einen prozentualen Mindestwert an Eigenkapital gekoppelt war.

Die Bewertung der Risiken, der in den Bilanzen enthaltenen Passiva, hat sich jedoch in den letzten zehn Jahren, teils ökonomisch, teils gesetzlich geändert.
Das Problem ist also nicht, dass per Definition die Eigenkapitalquote zu niedrig gewesen wäre (die deutschen Institute lagen schon seit 2005 stets drüber), sondern das niemand mit einem Absturz in der Bewertung europäischer Staatsanleihen gerechnet hat.

Species 8472 schrieb:
Grundproblem:
Geld = Schuld
Dollar = Privatgeld
Privatgeld = Leitwährung (der Euro ist nur so etwas wie eine Satelliten-Währung)
Ich möchte dich bitten dein Grundproblem etwas weiter auszuführen. Gerade den Bezug zum Dollar als Privatgeld und der Korrelation zum Problem des Euro als "Satellitenwährung" müsstest du noch weiter definieren.

Species 8472 schrieb:
Daraus ergibt sich: Europäische Währungsunion mit dem Euro als Währung kann Lokal in Europa keine Probleme lösen welche Global mit dem Dollar Verursacht werden (wer hat nochmals gesagt: der Dollar ist unsere Währung aber euer Problem?).
Welche Probleme werden denn global durch den Dollar verursacht, auf den Europa keine Lösungen hat?
Und die Aussage "It's our currency, but it's your problem", stammte vom damaligen Finanzminister John Connelly und zwar zu der Zeit als die USA den Dollar vom Gold abgekoppelt hatten und 50 Milliarden Dollar in den Markt gekippt hatten um die Wirtschaft zu stimulieren. Der berühmte Ausspruch war eine Reaktion auf die Empörung europäischer Finanzminister und auf unser Schuldenkrise in keinster Weise anwendbar.

Species 8472 schrieb:
Das Spiel >Die Reise nach Jerusalem< könnte man als Beispiel hernehmen weil es zeigt vereinfacht unser Geldsystem, und wie es endet.

Die Stabilität von der du sprichst ist der Stuhl (Die Reise nach Jerusalem) welcher den Menschen sowieso unterm Arsch weggerissen wird. Die Fiskalunion ist der Versuch den Stuhl Festzuschrauben... aber in dem Spiel kann nur 1´er gewinnen.
Dein Beispiel ist irreführend, die Reise nach Jerusalem ist darauf ausgelegt, dass am Ende nur einer übrig bleibt, das Geldsystem jedoch nicht. Es kann nur funktionieren, wenn möglichst viele daran partizipieren.

Species 8472 schrieb:
Noxiel kennt das Spiel, und er scheint das Spiel zu Lieben ;) … nicht umsonst spricht er von Churchills Rede. Eine Rede in der die Lohnempfänger auf Blut, Schweiß und Tränen eingeschworen werden.
Am besten informierst du dich nochmal vor wem Churchill diese Rede gehalten hat und welchen Zweck sie diente.
 
Vor der EU und dem Euro habe ich meine Wohnung 600 DM bezahlt, heute zahle ich 650 Euro, die selbe Wohnung. Das ist 1300 DM.
Damals habe ich 3000 DM Netto verdient, heute verdiene ich 1300 Euro Netto, also 2600 DM.
Mein Chef hat damals 2 Abteilugen gehabt und in einer Wohnung gewohnt, heute hat er 17 Abteilungen, Haus, noch ein Haus in Italien usw...

Soll ich noch weiter erzählen? :)
 
Wer sagt, das die Wohnung jetzt nicht auch 1300DM kosten würde?
Wer sagt, das du jetz nicht auch nur noch 2600DM verdienen würdest?
Was hat der Erfolg deines Chefs damit zu tun? (In 99% der Fälle arbeiten solche Leute mehr, als du jemals bereit wärst.)

Ich hab das in einem anderen Thread gepostet:
Durchschnittliche D-Mark Inflation: 2,6% ( von der Einführung bis zum Anfang des Euros)
Durchschnittliche Euro Inflation: 1,6% in den 10 Jahren die es ihn nun gibt.
 
Labtec schrieb:
Wer sagt, das die Wohnung jetzt nicht auch 1300DM kosten würde?
Wer sagt, das du jetz nicht auch nur noch 2600DM verdienen würdest?
Was hat der Erfolg deines Chefs damit zu tun? (In 99% der Fälle arbeiten solche Leute mehr, als du jemals bereit wärst.)

Ich hab das in einem anderen Thread gepostet:
Durchschnittliche D-Mark Inflation: 2,6% ( von der Einführung bis zum Anfang des Euros)
Durchschnittliche Euro Inflation: 1,6% in den 10 Jahren die es ihn nun gibt.

Von einem Baum siehst du den ganzen Wald nicht :)
 
Wider Erwarten lässt dich diese Aussage in der Diskussion nicht überlegen wirken.
 
vatana tat lediglich ein Vergleich gebracht zwischen Euro und Mark.
Es gibt auch kein Grund im zu unterstellen das Leistung an seiner Situation etwas ändern oder verändern würde.

Was sagt ein vergleich aus, der hingt? (43 Jahre Differenz)
Die Deutsche Mark wurde 1948 eingeführt und 31. 12. 2001 Abgelöst. Also rund 53 Jahre Mark stehen hier versus 10 Jahre Euro.

Inflation findet immer statt, ob nun mit Euro oder Mark.
Hier mal paar Zahlen welche mehr mit der Realität gemein haben als die 1,6 % die hier in dem Raum geworfen wurde.

Eine Teuerung im Jahresdurchschnitt von 2008 im Vergleich zu 2007 (also ein Plus [+]) von 2,6 %
Eine Teuerung im Jahresdurchschnitt von 2009 gab es ein + gegenüber 2008 von 0,4 %
Eine Teuerung im Jahresdurchschnitt von 2010 gab es ein + gegenüber 2009 von 1,1 %
Und zu guter Letzt 2011 ein + gegenüber 2010 von 2,3 %

PS. Noxiel dein Letzter ist Beitrag ist eine Bewertung und nicht Themen bezogen, bitte die Pug-Regeln des Forums Beachten.
Ergänzung ()

"Die Aussage ist insofern falsch, als dass die Kreditvergabe seit 1988 immer an einen prozentualen Mindestwert an Eigenkapital gekoppelt war."

Meine Aussage wäre Falsch hätte ich etwas gesagt das nicht der Realität entspricht… dem ist aber nicht so.

"Ich möchte dich bitten dein Grundproblem etwas weiter auszuführen. Gerade den Bezug zum Dollar als Privatgeld und der Korrelation zum Problem des Euro als "Satellitenwährung" müsstest du noch weiter definieren."

Der Euro ist eine „Satelliten“ Währung weil der Dollar die Leitwährung ist.
Aktuell und in Zukunft hast du das Problem dass die USA und ihr Privatgeld alles Dominiert.
An der Börse geht nichts ohne New York, wenn du weltweit Finanzgeschäfte tätigen willst kommst du also um Wall Street und den Dollar nicht umher. Dazu musst du dich auch Bewerten lassen von den Ratingagenturen, ohne die geht nichts.

Hat nun die USA und Ihr Privatgeld ein Schuldenproblem oder anders gesagt ein Problem das Investitionen weniger Interessant sind für Anleger, so hast du in Europa mit dem Euro ebenfalls ein Problem.

Die Ratingagenturen Bewerten Europa schlechter als die USA (Beziehungsweise nicht mit gleichen Maßstäben) was dazu führt das die USA trotz hoher Schulden wieder Interessanter wird für Anleger.

Wäre eine Ratingagentur nun ein Instrument womit man versuchen könnte den Finanzstrom zu lenken… so hat Europa keine Option um sich auf Augenhöhe zu bewegen.
 
Land - Abstufung / Ausblick - Altes Rating

Austria auf AA+/Negative von AAA
Belgium auf AA/Negative von AA
Cyprus auf BB+/Negative von BBB
Estonia auf AA/ Negative von AA
Finland auf AAA/Negative von AAA
France auf AA+/Negative von AAA
Germany auf AAA/Stable von AAA
Ireland auf BBB+/Negative von BBB+
Italy auf BBB+/Negative von A
Luxembourg auf AAA/Negative von AAA
Malta auf A-/Negative von A
Netherlands auf AAA/Negativ von AAA
Portugal auf BB/Negative von BBB-
Slovak Republic auf A/Stable von A+
Slovenia (Republic of) auf A+/Negative von AA-
Spain (Kingdom of) auf A/Negative von AA-


Man könnte sagen Europa ist im Abwärtsstrudel, und der Ausblick in die nahe Zukunft ist Düster wenn kein Wunder passiert.

Doch was Bedeutet das für Deutschland… auf Deutschland kommen vermehrte Lasten im Rahmen der EFSF zu. Sprich höhere Beteiligung und somit höhere Kosten.
S&P stuft Euro-Rettungsschirm EFSF ab aber auch das AAA-Rating für Deutschland wackelt.

Hier zeigt sich nun was daraus wird wenn sogenannte „Experten“ und Politiker in der EU Entscheidungen an den Bürger vorbei treffen.

Fetter Fettsack du sagtest etwas von Stabilität und näher zusammenrücken… wenn du das nochmals in Anbetracht der Lage näher Spezifizieren könntest.

Die Europäische Währungsunion wurde nicht durch seine Bürger Legitimiert, als Franzosen NEIN sagten und die Niederländer NEIN sagten wurden sie Ignoriert, als die Irländer NEIN sagten wurden sie gemobbt bis sie JA sagten. In anderen Ländern wurde erst gar nicht gefragt. Also wer sollte nochmals zusammenrücken und warum (?)

Die Währungsunion und der ESM ist ein Extrem großer Fehler, den man schnellstmöglich beseitigen oder beheben sollte.
 
Die Europäische Währungsunion wurde nicht durch seine Bürger Legitimiert, als Franzosen NEIN sagten und die Niederländer NEIN sagten wurden sie Ignoriert, als die Irländer NEIN sagten wurden sie gemobbt bis sie JA sagten. In anderen Ländern wurde erst gar nicht gefragt. Also wer sollte nochmals zusammenrücken und warum (?)

Dass damals die Bürger das Referendum vor allem dafür nutzten, die Politk der eigenen Regierungen abzustrafen, solltest du aber auch erwähnen.

Fetter Fettsack du sagtest etwas von Stabilität und näher zusammenrücken… wenn du das nochmals in Anbetracht der Lage näher Spezifizieren könntest.

Was soll ich da näher spezifizieren? Ich sehe schlicht keine Alternative, wenn Europa in der Welt langfristig noch etwas gelten soll. Soll jetzt die EU aufgelöst werden und jeder allein weiterwurschteln? Was wird dadurch besser? Gerade in Zeiten der Not ist es mE besser, sich zu unterstützen, als wenn jeder nur mehr auf sich selber schaut.

Versteh mich nicht falsch, ich meine damit nicht, dass man jedem einfach so Geld en masse in den Rachen werfen sollte, mitnichten. Ich bin für eine solidarische Union, wo aber auch darauf geachtet wird, dass diese Solidarität beidseitig gelebt wird. Wenn die einen in der Not geben, dann sollen es die anderen nicht ausnutzen. Sprich, eine Strukturreform und Anpassung in den momentan finanziell übel dastehenden Staaten halte auch ich für sehr sinnvoll, aber das sollte weiterhin im Rahmen der EU geschehen und nicht auf allein nationalstaatlicher Basis.

Außerdem: wieso bringst du eigentlich nie einen Vorschlag ein? Du bemühst dich momentan (so kommt es mir vor) nur dahingehend, zu sagen XY sei schlecht, aber was besser gemacht werden könnte, kann ich bei dir nicht herauslesen.
 
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