• Mitspieler gesucht? Du willst dich locker mit der Community austauschen? Schau gerne auf unserem ComputerBase Discord vorbei!

Die Überraschung "Computerspiel"

Eine besondere Erinnerungen die mir die Nostalgietränen in dei Augen treibt ist Dungeon Keeper. Ebefalls aus einer meiner ersten Spielesammlungen hatte ich den ersten Teil installiert. Damals wie heute habe ich kein vergleichbares Spiel erlebt, alleine dieses geniale Speilprinzip! Die Soundeffekte und Stimmen der Kreaturen! Die Atmosphäre! Der Horny! Diese verflucht geile Stimme die die Zaubersprüche vorliest!
Es hat einfach Spaß gemacht das Spiel zu entdecken: Wo kommen die Kreaturen her? Was muss ich jetzt machen? AH, ich kann die Wände abbauen lassen! Cooool, ich kann die Kreaturen schlagen und aufheben!

Den ersten Teil habe ich 3-5 mal durchgespielt, Teil zwei rund 2-3 mal.

Heute kennt man die gesamte Spielmechanik in und auswendig, bevor das Spiel auch nur die Betaphase erreicht. Hat sicherlich aber auch etwas damit zu tun, dass heut zu Tage weniger innovative Spiele mit völlig neuen Konzepten erscheinen. Aber auch die Berichterstattung und die Tests tragen eine gehörige Portion dazu bei.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine besondere Erinnerungen die mir die Nostalgietränen in dei Augen treibt ist Dungeon Keeper. Ebefalls aus einer meiner ersten Spielesammlungen hatte ich den ersten Teil installiert.


Ohja Dungeon Keeper war echt ein Hammer spiel. Spiele es heut noch gern!

Für jeden Horny musste man ne eigene "Zelle" bauen damit sie sich net gegenseitig töten^^

gruß
Alex
 
@doom666
Jaaaaa^^ Ich liebe dieses Spiel einfach :)
Eine Schande das die Lizenz bei EA versauert...-.-
 
Hey,
ich denke das auch ein großes Problem ist wie man Prozent-, Noten- oder Punktebewertungen einschätzen soll. In jedem Magazin steht dann auch dass ab ca 70% Genrefans zuschlagen können, aber wenn dann ein Spiel darauf folgt welches 80-90% hat, dann übrelegt man sich zweimal welches man kauft. Dann wird es doch das besser bewertete Spiel sein.
Ich glaube dass man Spiele besser findet je emotionaler man sich an ihnen bindet. Final Fantasy 7 habe ich mit ca 12.-14. Jahren gespiel, es gibt kein Spiel welches mich dermaßen berührt hat. Ich hasse Sephiroth immer noch, und in Aerith könnte ich mich jedes mal neu verlieben:=)
So etwas kann kein Bewertungssystem darstellen oder berücksichtigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt nur noch wenig echte "Spiele",
die es Wert sind neben dem Kauf auch mit ordentlich Zeit gefüttert zu werden.

Damit es etwas einfacher fällt diese heraus zu filtern habe ich 3 Regeln:

1. Bleibe bei deinen Genres (RPG/Strategie/FPS oder Genre-Mixes aus diesen 3)
2. voraussichtliche Spieldauer über 10Stunden oder guter Multiplayer
3. Grafik ist schön, jedoch überbewertet. Nichts geht über tiefgreifendes und sauberes Gameplay.

Lesen tue ich eigentlich nur das was ich benötige,
dh. sind die für mich elementaren, wichtigen Features mit dabei?

Beispiel Mafia II: glaubhafte-stimmige 1930-1940 Jahre Welt, gute- gern auch altmodische - Mafia Atmosphäre,
keine DAUERAKTION, gute Vertonung mit glaubhaften Charakteren, abwechslungsreiche Story


Dabei überspringe ich so gut wie alles vom Plot und versuche nur das Gameplay heraus zu lesen.

Ein härte Fall war für mich Final Fantasy 13 für die PS3.
Nach anfänglicher extremer Skepsis zum Kampfsystem bzw den neuen Paradigmen war ich überhaupt nicht sicher,
ob es spielen wollte. Auch ein Probespielen bei einem Freund überzeugte mich nicht.

Da ich meine PS3 Slim gebraucht mit FF13 gekauft hatte, landete die blaue Scheibe doch im Laufwerk
und nach 40Stunden Spielzeit bin ich wieder im FF Wahn :)

edit: Hurray, 3,6K Posts ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
64er-Sonderheft-85-Cover-Front.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich überlege was früher so alles an Spielen wirklich Spass gemacht hat und was inzwischen teilweise für ein "Müll" vermarktet wird, ist das echt schon schade.

Ich konnte zwar beim ersten GTA den Kugeln vom MG interherlaufen und war fast genausoschnell na und wen hats gejuckt also mich nicht :D

Ich bin ein riesen Fan von z.B. Resident Evil und Spiele alle Teile sehr gerne.
Auch Final Fantasy war für mich immer ein Top Titel ich habe den 8. Teil letztens wieder gespielt und trotz dessen das ich das schon x mal gespielt habe wieder 128 Stunden meinen Spaß gehabt
 
Zuletzt bearbeitet:
Von großen Titeln "hypen" lasse ich mich auch gar nicht mehr. Bin ich schon öfters auf die Nase gefallen und erwarte dann am Ende vom Spiel zu viel...

Ansonsten schau ich mir eigentlich vorher immer diverse Tests, Videos, etc. an und entscheide dann meist nach Bauchgefühl. Zu 95% geht das dann auch gut. Wirkliche "Neuheiten" kommen ja eh fast nich mehr raus, man hat alles schon mal irgendwie gesehen.

Ahjaaa Dungeon Keeper, viele Stunden mit verbracht. War wirklich ein richtig geiles Game... Unerreicht :)
 
'Überraschungen' kaufe ich eigentlich keine. Das wäre auch äusserst riskant bei einer Branche, die hauptsächlich nur Schrott produziert ;)

Ganz früher, Mitte 90er, habe ich mich primär über Bekannte & Verwandte informiert, welche die Spiele bereits hatten.
Damals hin und wieder auch mal ein 'Zufallskauf' einer Compilation einfach zum Testen der verschiedenen enthaltenen Games.
Etwa ab '98 glaub ich, hatte ich dann die GameStar im Abo. Mit deren Testresultaten muss man zwar durchaus nicht immer einverstanden sein, aber sie haben doch einen recht guten Einblick gegeben, was einen interessieren könnte. Dadurch hab ich damals auch Perlen wie z.B. "Deus Ex" entdeckt. GS hat dem Spiel keine 90er Wertung gegeben, dennoch wusste ich nach dem Test, dass ich es spielen muss. Und es hat sich gelohnt.
Inzwischen informiere ich mich online.

Dann gibt es natürlich auch noch einen gewissen, vielleicht irrationalen, "Serien-Bonus". D.h. wenn ein Spiel gute Vorgänger hatte, steigt die Chance, dass ich darauf aufmerksam werde. Natürlich muss man da dennoch wachsam sein, weil ja auch viele miese Fortsetzungen kommen. Man denke beispielsweise an Grosskatastrophen wie Empire Earth III, welches natürlich nach 10 Minuten Demo hochkant von der Platte geflogen ist.

Alles in Allem bin ich mit diesen Methoden sehr zufrieden. Habe mir glaube ich niemals ein schlechtes Spiel gekauft. Bei zweifeln probier ich sowas lieber erst bei Bekannte, leihs mir aus oder teste die Demo.
 
Das Problem ist das versucht wird die Entwicklungskosten niedrig zu halten. Daher erhält der Kudne auch sehr oft unfertige, verbuggte, eingeschränkte spiele!! -> Stichwort : Das Produkt reift beim Kunden. Desweiteren werden neue Methoden eingesetzt um den Spieler zu binden, bzw. noch mehr geld zu verdienen stichwort: DLC für eine neue Map oder Models werden dann mal schnell 3-4€ fällig!
 
Früher habe ich mir erstmal die Tests in Spielezeitschriften durchgelesen und dann entschieden, ob ich ein Spiel kaufe.
Jetzt werfe ich immer noch einen Blick in verschiedene Foren um zu sehen was andere Spieler für einen Eindruck von dem Produkt haben.
Die Wertungen der Spiele beachte ich nur bedingt, da Geschmäcker verschieden sind und mir ein niedrig bewertetes Spiel durchaus höllisch viel Spaß machen kann.
Meistens schau ich dann noch auf Youtube nach Gameplay Videos.

Ein Spiel kaufe ich sowieso nur noch wenn sie unter 15€ kosten, mehr ist es mir meist nicht wert. Manchmal gibt es natürlich auch Ausnahmen, wie Arkham Asylum.
Das habe ich aber auch erst gekauft als es für 25€ zu bekommen war.

Impulskäufe kommen ab und an auch vor, vor allem wenn Steam mal wieder irgendwelche Aktionen am Laufen hat.
Da kann man natürlich mal daneben greifen, das letzte mal ging es mir mit Psychonauts so. Nachdem es aber nur 2€ gekostet hat, ist nicht viel passiert.

Inzwischen liegt mein Fokus vorwiegend auf Indiegames. Die Entwickler gehen hier mehr auf die Spieler ein (Nation Red als positves Beispiel)
und die Spiele sind wesentlich günstiger. Aber ganz blind kaufe ich da auch nicht. Zumindest ins Forum schaue ich dann auch.
 
@ nekro1

Ich denke das ist zu einfach gedacht, wenn man nur den Spardruck für die miese Qualität verantwortlich macht. Immerhin kosten Spiele heute ja normalerweise sehr, sehr viel mehr als früher.

Eines der grossen Probleme ist mit Sicherheit die "BWLisierung" der Branche (ich verlinke hierzu immer gerne den lesenswerten Artikel bezüglich Activision Manager und Unsympant Kotick).
Mit "BWLisierung" meine ich, dass nicht in Qualität sondern einzig in Profit investiert wird.

Aber wir driften damit glaube ich ein wenig vom eigentlichen Thema ab, zumal solche Dinge schon oft in anderen Threads besprochen wurden.
 
Keeper, Keeper. Dungeon Keeper hatte schon was.

Das beste PC-Spiel der Zeit, zwar extrem verbuggt, für mich immer noch Daggerfall.
Ich kann den ersten Dungeon, Privateers Hold, immer noch in und auswendig.
Ich weiß nicht wie oft ich dieses Game angefangen habe, welche Länder ich alle ausprobiert habe, welche Skills ins totale Disaster führten und warum man in den verwirrenden mit Geheimgängen zugepflasterten, z.T. aberwitzig großen Dungeons jenen einen Schalter nie gefunden hat, der die Falltür zum Questziel öffnete.
 
Ich finde das Thema auch klasse. Die Erkenntnis, Bewertungen machen das Endprodukt uninteressant, fällt mir aber auch bei anderen Dingen sehr negativ auf. Heute wird alles bewertet, was teils in freiwillige Überwachung mündet. Über viele Berufszweige existieren heute sicher mehr kritische Notizen als früher beim MfS.

Wenn ich ein Hotel miete, interessieren mich durchaus Meinungen, wenn ich dann aber gleich noch online so lange schachere, bis ich den günstigsten Preis erhalte, komme ich mir gegenüber dem kleinen Unternehmer auf der Gegenseite schäbig vor. Gleiches gilt für diverse Rabattsuchen. Kaufen, wo es Gutschein gibt und den Laden dann nie wieder besuchen. :(

Bei Neuen Medien ist inzwischen alles völlig gläsern. Zu seeligen SNES Zeiten verschlang man jeden Satz 10 Mal, bevor man ein Spiel kaufte. Man hatte eine Vorstellung, eine Fantasie, was einen erwartet. Wenn ich heute Spiele etc. bekomme, bin ich seltsam gleichgültig.

Daher gehe ich wieder dazu über, bewusst unbelesen Dinge zu kaufen. Und wenn ich demnächst Hotelzimmer buchen muss, dann schaue ich natürlich online, was es Nettes gibt, ich bin ab gewissem Level aber auch mit dem Preis zufrieden.
 
Also ich les mir schon Bewertungen durch...meistens verunsichern die mich aber nochmehr...und so wies momentan aussieht lese ich nur Frust! Es kommt einfach zuviel Müll raus. Auch Spiele die weissnichwann angekündigt wurden und auf die man denn wartet wie sonstwas und dann ists n totaler Reinfall.
Momentan bin ich echt am verzweifeln. Da hat man n super PC und nix zum drauf zocken. Ich spiele Roller Coaster Tycoon 2 weil mir soooooooooooooooooooooooooooo langweilig ist!
 
Also Testberichte interessieren mich schon lange nicht mehr.

Ich weiß nicht genau warum, aber es ist mir irgendwie egal, was andere über ein Spiel denken oder wie diese es bewerten. In erster Linie muss es meine Ansprüche erfüllen.
Wenn ich zufällig ein Spiel entdeckt habe, dann schau ich mir immer erst den (Grafik)- Stil des Spieles an und entscheide danach.

Bestes Beispiel hierfür ist z. B. Deus Ex 3.
Ich war einfach Platt, nachdem ich den Trailer und die Gameplayszenen gesehen habe.

Und von diesen Zeitpunkt an, weiß ich ganz genau, ich werde mir dieses Spiel kaufen, egal wie schlecht es geredet wird oder wie möglicherweise schlecht das Spiel selbst ist.

Vllt. ist es auch einfach der Kick, nichts über ein Spiel zu lesen und es dann selbst testen zu können und zu sehen, obs was gescheides ist oder nicht. ^^

Aber bis jetzt konnte ich mich immer auf mein Gefühl verlassen und ich werde es auch weiterhin so handhaben.
 
Immer wenn ich einen Spontankauf mache gehts schief, drumm lass ichs bleiben. ABer die gehypten Spiele kaufe ich meist auhc nicht. Und wenn mir noch so viele sagen das Spiel ist geil... gerade dann bin ich meist enttäuscht.
 
Ich versuche mir die Überraschung und das Gefühl des Entdeckens eines Spieles zu erhalten, indem ich mich dem Medienzirkus, der ein Spiel bei Veröffentlichung umgibt, hartnäckig verschließe.
Zudem warte ich bei fast allen Spielen, bis diese deutlich im Preis gefallen sind, so dass ich mich nicht zu sehr ärgern muss, wenn das Spiel mir doch nicht gefällt.

Dass man auf diese Weise, auch wenn man eine gewisse Vorauswahl an Genres und Themen trifft, nicht nur Spiele bekommt, die einem vollkommen gefallen, ist natürlich klar. Aber wenn ich 5 oder 10 € für ein Spiel ausgebe, mich einige Stunden damit beschäftige und schließlich feststelle, dass das Spiel doch nichts für mich ist, hält sich meine Frustration in Grenzen. Allein die Beschäftigung mit dem Spiel rechtfertigt den Kaufpreis meist schon.

Die Mehrheit der Spiele ist dann gute Durchschnittskost, ideal um sich ein paar Tage oder Wochen damit zu befassen und für diesen Zeitraum auch sehr unterhaltsam.

Von Zeit zu Zeit stößt man dabei aber auch auf eine wahre Perle, also ein Spiel, das einem persönlich so gut gefällt, dass man es über einen längeren Zeitraum immer wieder spielt und auch Jahre später wieder mal ausgräbt. Diese - zugegeben seltenen - Glanzstücke rechtfertigen dann auch die weniger guten Titel.

Diese Vorgehensweise ist natürlich nichts, wenn man immer die neuesten Titel haben und spielen muss. Aber ich finde es um einiges interessanter sich in ein Spiel, von dem man so gut wie gar nichts weiß und das man spontan für 5 € mitgenommen hat, einzuarbeiten, als den monatelangen Releasehype zu verfolgen und sich durch dutzende Reviews zu quälen, nur um herauszufinden, ob das Spiel die 50 € auch wirklich wert ist.
Zumal man auf diese Weise auch auf Spiele stößt, die man sonst aufgrund mangelnden Hypes gar nicht wahrgenommen hätte.

Vermutlich würde ich auch mehr Spiele spontan zum Vollpreis kaufen, wenn ich mir sicher wäre, zumindest ein fertiges Spiel zu erhalten. Leider gibt es viele Titel, die kaum zu Ende programmiert oder auch nur gedacht scheinen und entsprechend auch objektiv nicht dem Gegenwert von 50 € entsprechen.

Die einzige Ausnahme stellen eigentlich Spiele von Bioware dar. Die weigern sich seit Baldur's Gate beharrlich mich zu enttäuschen, so etwas wird dann auch mit einem Kauf zum Release belohnt.
 
@ DaveStar: Ja richtig. Warum gibts Unternehmen (egal in welcher Branche) ? -> Um Gewinn zu machen. Kapitalismus und keine Allokation. Aber du hast recht wir driften ab. Eine Investition in ein spiel muss heute leider gut überlegt sein, 50€ für ein Spiel was es dann in 3 Monaten in der Softwarepyramide für 10€ gibt ist schon ärgerlich..........
 
Mr. Bush* schrieb:
Vllt. ist es auch einfach der Kick, nichts über ein Spiel zu lesen und es dann selbst testen zu können und zu sehen, obs was gescheides ist oder nicht. ^^
Genau darum geht es hier :) Ich versuche in letzter Zeit jetzt mehr bei Tests eher auf Bughinweise etc. zu achten und immer dran zu denken, dass der Schreiber, auch wenn er es so gut wie möglich für die breite Masse auslegen will, immer sehr viel von seiner eigenen Meinung miteinfließen lässt. Mal sehen ob ich mir jetzt mal so ein "Bauchgefühl"-Spiel zulege. Das Erlebnis des Entdeckens wäre es mir mal wieder wert, nachdem ich in letzter Zeit nur enttäuschende Titel gespielt habe.
 
Zurück
Oben