Dienstvertrag - Auf was muss man achten?

Da misch ich mich auch mal kurz ein, wenn man als AN zu hohe Vorstellungen hat und das nicht passt, draußen gibts genug die den Job machen für das Geld und das weiß jeder AG. Der Arbeitnehmer hat ja die Wahl, ist es zu wenig kann er woanders seine Dienste anbieten. Taktisch gut kommt so was aber nicht wenn man irgendwo neu anfängt, da sollte man sich zurückhalten, viele Menschen in der heutigen Zeit sind froh wenn sie eingestellt werden und der Job auch noch ein wenig zukunftssicher ist.

Ich wünsche dem TE erst mal viel Glück bei der neuen Arbeit auf das die Probezeit gut klappt und du eine lange Zukunft in der Firma hast, all das was bei vielen Freunden von mir aufgrund von Kurzarbeit nicht mehr gegeben ist. ;)
 
t-kay187 schrieb:
Das kann ich nur an dich zurückweisen, da ich nicht explizit meinen Vater genannt habe.

Doch, das hast Du: "...die Sicht des AG, welcher mein Vater ist.".

t-kay187 schrieb:
Ich habe gesagt, er sollte die Augen offen halten nach anderen Stellen.

Nein, Du hast geschrieben "Im Notfall kannst du immer noch ein geringes Gehalt annehmen und dich nebenbei weiter bewerben." Ein offenes Auge bezüglich besserer Stellen auf dem Arbeitsmarkt zu haben, ist natürlich empfehlenswert. Wenn man aber schon beim Unterschreiben des Arbeitsvertrages anfängt, nach Alternativen zu suchen, dann hat man beim falschen AG unterschrieben.

t-kay187 schrieb:
Außerdem kann ein Job auch ein sehr schlechtes Gehaltsniveau haben, aber man kann sich bei dem Namen einen sehr guten Namen machen.

Das trifft nicht zu, wenn man nach kurzer Zeit den Arbeitgeber schon wieder wechselt. Dann fragt sich der Personaler in der neuen Firma eher, was mit Dir nicht stimmt. Denn irgendeinen Grund muss es ja haben, dass Du in der ach so tollen Firma nur wenige Wochen oder Monate beschäftigt warst.
 
Da kann ich dir nur zustimmen, aber er sollte sich nicht unter Wert verkaufen und sofern er entsprechend qualifiziert ist, sollte er auch seine Gehaltsvorstellungen anpassen.
Qualifiziertes Personal findet zu 95% einen guten Job.

Von Kurzarbeit bin ich zum Glück verschont, ich habe auch einige Jobangebote, allerdings werde ich keines davon annehmen, da ich noch einen 2. Studiengang abschließen möchte.

Nein, Du hast geschrieben "Im Notfall kannst du immer noch ein geringes Gehalt annehmen und dich nebenbei weiter bewerben." Ein offenes Auge bezüglich besserer Stellen auf dem Arbeitsmarkt zu haben, ist natürlich empfehlenswert. Wenn man aber schon beim Unterschreiben des Arbeitsvertrages anfängt, nach Alternativen zu suchen, dann hat man beim falschen AG unterschrieben.

Bei einem besseren Angebot wäre ich weg, egal wie die Beziehung zu dem AG ist.
Diese Einstellung trifft allerdings nicht auf viele zu. Ich stehe aber zu dieser Meinung.
Ich gebe mich nur mit dem Optimum zufrieden.

Das trifft nicht zu, wenn man nach kurzer Zeit den Arbeitgeber schon wieder wechselt. Dann fragt sich der Personaler in der neuen Firma eher, was mit Dir nicht stimmt. Denn irgendeinen Grund muss es ja haben, dass Du in der ach so tollen Firma nur wenige Wochen oder Monate beschäftigt warst.

In so einem Fall wäre ein schneller Arbeitsplatzwechsel fatal. Gemeint war, dass auch so ein Job angenommen werden könnte, aber auch nur bei entsprechender Perspektive.

Doch, das hast Du: "...die Sicht des AG, welcher mein Vater ist.".

Ich habe ihn zwar erwähnt, aber ich kenne genug Unternehmer und ihre Praktiken.
 
Zuletzt bearbeitet:
t-kay187 schrieb:
Bei einem besseren Angebot wäre ich weg, egal wie die Beziehung zu dem AG ist.

Es geht nicht um die Beziehung zum AG, sondern darum, dass man keinen Arbeitsvertrag unterschreiben sollte, wenn man sich wegen schlechter Konditionen gleich wieder nach einem neuen Arbeitsplatz umschauen muss.

Dass man bessere Optionen nutzen sollte, steht doch außer Frage.

t-kay187 schrieb:
In so einem Fall wäre ein schneller Arbeitsplatzwechsel fatal.

Dann sind wir uns ja einig. Du hattest diesen Fall nur als Verifikation Deiner Hypothese anzubringen versucht, selbst ein schlecht bezahlter Job sollte wegen eventuellen Renommés kurzfristig angenommen werden. Insofern betrachte ich diesen Ansatz als falsifiziert.

t-kay187 schrieb:
Ich habe ihn zwar erwähnt, ...

Nun, oben hast Du geschrieben, dass Du das nicht hättest. Nur darum ging es mir.
 
Es geht nicht um die Beziehung zum AG, sondern darum, dass man keinen Arbeitsvertrag unterschreiben sollte, wenn man sich wegen schlechter Konditionen gleich wieder nach einem neuen Arbeitsplatz umschauen muss.

Dass man bessere Optionen nutzen sollte, steht doch außer Frage.

Würdest du also lieber arbeitslos sein, anstatt übergangsweise einen minderbezahlten Job zu haben?

Nun, oben hast Du geschrieben, dass Du das nicht hättest. Nur darum ging es mir.

Dann habe ich mich etwas missverständlich ausgedrückt. Ich wollte damit ausdrücken, dass ich die AG / AN Situation sehr genau mitbekomme, aufgrund meiner familiären Situation. Desweiteren kenne ich viele Unternehmer und habe mit denen auch schon über die Personalpolitik gesprochen.
 
t-kay187 schrieb:
Würdest du also lieber arbeitslos sein, anstatt übergangsweise einen minderbezahlten Job zu haben?

Ich will lieber "arbeitssuchend" sein, als einen minderbezahlten Job anzunehmen. Denn ich wüsste dann, dass ich den ohnehin nicht lang habe. Anders wäre die Situation natürlich, wenn ich sehr lange schon arbeitssuchend wäre. Dann würde ich einen unterbezahlten Job wahrscheinlich aus Verzweiflung annehmen. Dass sich dadurch meine vorher schlechte Arbeitsmarktsituation ändert, würde ich aber durch Annahme dieses Jobs nicht erwarten.

t-kay187 schrieb:
Dann habe ich mich etwas missverständlich ausgedrückt.

Kein Problem, deswegen können wir ja in den effizienten Diskurs gehen. ;)
 
Ich will lieber "arbeitssuchend" sein, als einen minderbezahlten Job anzunehmen. Denn ich wüsste dann, dass ich den ohnehin nicht lang habe. Anders wäre die Situation natürlich, wenn ich sehr lange schon arbeitssuchend wäre. Dann würde ich einen unterbezahlten Job wahrscheinlich aus Verzweiflung annehmen. Dass sich dadurch meine vorher schlechte Arbeitsmarktsituation ändert, würde ich aber durch Annahme dieses Jobs nicht erwarten.

Hmm, ich könnte kein Geld vom Staat annehmen, v.a. wenn ich die Möglichkeit hätte zu arbeiten, ich bin ja heilfroh, dass ich immer einen sicheren Job habe, der krisensicher ist.
 
t-kay187 schrieb:
Hmm, ich könnte kein Geld vom Staat annehmen...

Naja, ich habe es ja genau für solche Fälle eingezahlt. "Dem Staat" bringt es ja auch vor allem mehr, wenn ich langfristig in einem guten Job zufrieden bin. Auch finanziell.
 
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