[Diskussion] Soundkartentechnik

Jesterfox

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Nachdem es immer wieder mal Diskussionen über die Technik von Soundkarten und ihre Auswirkungen gibt die in den diversen Threads auch gerne mal OffTopic sind würde ich das gerne hier mal bündeln.

Worum geht es?

Es geht darum was Sound"karten" oder besser Soundinterfaces bewirken und welche Unterschiede es gibt. Dabei sollte man die verschiedenen Facetten betrachten und auch die Komponenten aus denen die Audioverarbeitung am PC besteht. Das ist ein Zusammenspiel an Chip (Codec), DSP (sofern vorhanden), Treiber (inkl. diverser Features die Richtung DSP gehen), und Analogpfad (DAC, OpAmps usw.)

Was gibt es?

Ein großes Thema sind ja die EMU Chips, allen voran der noch aktuelle X-Fi, die mit ihrem DSP sehr viele Möglichkeiten bieten. Aber EAX wird mittlerweile kaum noch von einem Spiel genutzt und somit fristet der DSP ein Schattendasein beim EQ und Crystalizer.

Ein weiteres großes Thema sind die Surround Simulationen. Dolby Headphone und CMSS3D bekommen ja mittlerweile einiges an Konkurrenz durch SB ProStudio und AMD TrueAudio. Auch Dolby arbeitet an etwas neuem. Wie sind die Erfahrungen mit dem verschiedenen Verfahren?

Auch die professionellen Interfaces sind natürlich interessant, auch wenn ich da wenig eigene Erfahrung dazu habe. Mir ist nur der VIA Envy ein Begriff wenn es um den Einstieg in die professionelle Audioverarbeitung geht bei der ASIO und die Latenz dabei geht.

Nicht zuletzt darf auch die Erfahrung mit den Urgesteinen der PC Soundkarten fehlen. Ich erlebe immer noch gerne den Sound meiner Gravis Ultrasound PnP (mit AMD Soundchip ;-) und wurde zuletzt erst von einer Miro PCM12 überrascht was für einen klarer Sound die hat. War früher alles besser? ;-)


Ich hoffe auf eine rege Diskussion auf sachlicher Ebene.
 
Ich kann nur was zum Unterschied zwischen CMSS3D (erlebt auf einer Soundblaster Live! 24bit, einer X-FI Extreme Music und einer X-FI Titanium) und THX TruStudio (ist ja das gleiche wie SBX nur mit THX Lizenz) (auf meiner X-FI HD USB) berichten.
Das CMSS3D auf der Soundblaster Live! 24bit lass ich mal außen vor (auch wenn das alte Ding immer noch gut klingt :D).

Also: für mich persönlich ist der Unterschied zwischen den beiden Technologien nur minimal, wobei CMSS3D vor allem für Musik (wenn man das denn wollte, ich wollte es zumindest damals, war gut) besser wirkte (gab da ja zwei Modi noch, und nicht einen einzigen, wie jetzt bei TruStudio), aber bei Spielen hab ich persönlich keinen großen Unterschiede gemerkt bzw. merke keine (die X-FI Extreme Music läuft noch im Rechner meiner Freundin).

Zu Dolby Headphone (auf meiner Xonar DX erlebt und kurz auf einer DGX) kann ich nur sagen: es hallt einfach nur, für orientierung in Spielen war es für mich nutzlos, für Musik und Filme ebenso. Keine Ahnung ob bei Dolby Headphone überhaupt was berechnet wird oder nur Hall hinzugefügt wird, aber mir kams immer nach letzterem vor.

Edit:
http://blog.stefcho.eu/wp-content/uploads/2010/07/CMSS-3d.jpg
Hier kann man die zwei Modi nochmal sehen.

Aber allgemein gabs bei den Soundkarten früher irgendwie mehr Einstellmöglichkeiten. Wenn ich mal so schaue was bei der alten Live! 24bit noch machbar ist, da gibts mehr funktionen als bei meiner X-FI HD USB.
 
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Das mit dem Hall erzählen viele bei Dolby Headphone. Teilweise liegts an falschen Einstellungen (beim alten CMSS3D mit EAX konnte man nicht wirklich was falsch machen), teilweise passt wohl auch einfach der HRTF nicht. Für mich hat bisher Dolby Headphone am besten funktioniert. Die Demo von AMDs True Audio führte dazu das der Sound der vor mir sein sollte in mir erklang... ein Problem das mehr Leute berichteten. CMSS3D mit der X-Fi war ganz ok, aber nicht ganz so "episch" (evtl. weils auch weniger Hall war ;-)
 
Also ich kann mich aktuell nur über die Thematik DTS Connect / Audiowiedergabe über HDMI aufregen.

Man sollte ja glauben, dass ein Hersteller wie Gigabyte bei ihrem hochwertigsten Board (FM2) einem die Unterstützung im Sinne von DTS Connect anbietet. Aber so wie es aussieht gehen hier die Hersteller einen Schritt zurück. Sehr ärgerlich.
Somit bleibt eigentlich nur noch die Möglichkeit den Ton über HDMI zu übertragen, was wiederum mehr Probleme bereitet als es einem lieb ist.
Z.B. ergibt sich daraus für mich gleich zweierlei Probleme: Erstens, ich kann wenn ich multi Chanel out benutze nicht ohne weiteres meinen Sub nutzen. Zu mindest bei Stero Musikwiedergabe. Denn hier bin ich zwangsweise auf die Einstellung Bassmanagement angewiesen. Was mir ganz und gar nicht zusagt. Wieso soll der PC die Übergangsfrequenz regeln? Das macht doch bereits mein AVR. Und das sogar besser. Denn hier habe ich jedes Lautsprecherpaar separat eingestellt.
Zweitens, sobald meine PC-Monitore in den Energiesparmodus gehen ist auch der Ton weg.

Aktuell bin ich gerade wieder sehr generft über das ganze. So dass ich gerade am überlegen bin, ob ich mir jetzt eine separate Soundkarte zulege oder nicht. Dabei habe ich mich so gefreut wie ich meinen Rechner um ein paar Erweiterungskarten erleichtert habe :/
 
ich habe auch noch mal eine alte soundblaster live! (die "echte" alte nicht das oben von relaxo genannte billig remake) mit ihrem EMU10K1 chip testen können. da es von creative kein treiber support seid xp dazu mehr gibt, bin ich auf das kx project und deren treiber gestoßen, welcher wirklich eine mmn. großartige und würdige entwicklung darstellt. denn dieser treiber ist sehr umfangreich und lässt einem quasi direkt den soundchip ansprechen und mit DSP bausteinen "herumspielen" , mann kann signalpfade direkt festlegen und einzelne DSP bausteine dazuschalten und umleiten usw.

hier mal ein screen:

133.jpg
plugins.gif

die qualität der dsp's kann natürlich nicht einem ca20k1/2 das wasser reichen aber insgesamt klingt es immernoch deutlich besser als heutige "HD" onboard und c-media/realtek chips.

wie das mal wieder kommt bei so alter technik? ja, auch bei diesem alten EMU10K1 chip (vorgänger von dem EMU10K2, von der audigy 2 zs) erfolgen die berechnungen hardwareseitig im chip, sonst wäre solch ein treiber mit direkter ansprechung ziemlich sinnfrei? nur leider ist dessen rechenleistung sehr stark begrenzt aufgrund damaliger möglichkeiten, daher auch jede menge qualitätseinbußen.
 
Nabend,

ich als unbetroffener habe mich immer gefragt, wozu das künstliche Verbessern von Stereosound gut sein soll. In meinem Rechner nutze ich daher auch die Onboardsoundlösung. Am PC selbst hängt ein olles Terratec 2.0 System an der Analog Stereoklinke, und der AVR am Optischen Ausgang. Und genau da kommt jetzt das "Aufblasen" von Stereosound zum tragen.

Mein Kenwood AVR (Kenwood KRF X9060DS) hat einen Soundmodus namens Circle Sourround Sound II, kurz CS II. Das ist mMn eine der besten Arten, mehr aus einem Stereosignal zu machen. :-) Mich würde mal interessieren, ob deren DSP mit denen auf den von euch genannten Soundkarten vergleichbar ist. Z.B. wird bei einer Liveaufnahme von Adele ihre Stimme schön auf dem Centerlautsprecher gehalten, während der Jubel der Fans mehr von hinten kommt, und die Musiker praktisch um einen herum (wenngleich mit Schwerpunkt von vorn) spielen, also fast, als würde man selbst vorn an der Bühne stehen.

Ok, um noch die Kurve zum eigentlichen Thema zu kriegen: Gerade das, was Relaxo32 im Bezug auf Dolby Headphone anmerkt, bestärkt mich in der Meinung, dass in Sachen Spielesound nicht über ein weites Stereofeld geht, wegen Ortung der Gegener und so. Gut, bei statischen Effekten kann man (als Spieleentwickler) sicher auch guten Sourroundsound basteln, nur denke ich, dass (außer in gewissen Grenzen bei Musik) jegliche Form der manipulation des ursprünglichen Signals letzlich nur eine Verschlechterung bringen kann.

Gruß vom dude

P.S. *Sülz wegen eigener Meinung und ohne die Intention, sie als einzig richtige zu etablieren, hier einfügen* ;-)

Edit: @ Prisoner.o.Time: Genau deshalb hab ich mich noch nicht dazu durchringen können, meinen alten (nicht mit einer HDMI Buchse ausgestatteten) AVR in Rente zu schicken, weil ich es irgendwie nicht richtig finde, Sound und Bild übers gleiche Kabel schicken zu müssen. *lach*
 
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Klar war die 24bit nur eine billige Version der Audigy Serie für kleines Geld (glaube, ich hab damals 25-30€ gezahlt dafür), aber dafür war sie ausreichend, besser als damaliger Onboard-Sound. Und klingt heute immer noch passabel, wenn auch die verbauten Teile nicht das Beste sind und vieles softwareseitig berechnet wird.

Was AMDs Sourroundtechnik angeht... hm, ka. In der Lichdom Demo mit TruAudio fand ich es so lala. Kann natürlich sein das es über ein Video nicht richtig rüber kommt, aber einen so großen Unterschied zum normalen Stereo merkte ich nicht.
 
Prisoner.o.Time schrieb:
Also ich kann mich aktuell nur über die Thematik DTS Connect / Audiowiedergabe über HDMI aufregen.

Ja, die Unterstützung der Decoder lässt wirklich zu wünschen Übrig, wobei HDMI eigentlich schon die Lösung sein sollte. Dass das Bassmanagement dann auf PC Seite liegt ist in der Spezifikation bedingt... die geht von einer Quelle aus die schon einen fertigen LFE Kanal hat. Ob das eine gute Idee war? ich weiß es nicht... ich lass von meinem AVR auch den LFE in die Frontboxen mischen weil ich keinen Subwoofer hab ;-)

@hanspeter63: der DSP der EMU Chips ist schon was geniales. Keine Frage. Aber leider bleibt er etwa für Freaks, mit Mainstream Software (und Spielen) zieht man leider keinen Vorteil mehr daraus. Aber irgendwo bin ich auch Freak wenn ich meine Gravis PnP wieder auspack ;-) 32 Stimmen mit 8MB RAM (Verrückte haben die ja per Lötkolben auf 16 MB erweitert ;-) und dann MOD-Files abspielen die das direkt nutzen ;-)

Ich hab hier noch ne Live rumliegen von meinem Bruder, muss mal testen was mit der geht. Wobei die DSPs halt nicht alleine den Klang ausmachen. Mittlerweile wo der Klang nur noch per Software berechnet wird sind sie leider unwichtig geworden. "Leider" deshalb weil die Softwarealgorithmen, obwohl heutige CPUs viel mehr könnten, oft nichts taugen.

@Relax032. zur Lichdom Demo: über ein reine Stereowiedergabe sollte der Effekt schon Wiedergegeben werden können. Schlussendlich ist das ja das Ergebnis der Berechnung. Aber die Demo war bei mir wie gesagt verschoben was den Effekt vor mir angeht. Seltlich hats gepasst.
 
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Hm hm, naja hab ja nur Stereo aktiv, ohne Verbesserungen und Co. Es war schon bemerkbar, aber eben minimal für mich persönlich. Aber okay, waren auch eher ruhige Szenarien die gewählt wurden. Nen Szenario wo rechts und links geschossen wird, vllt. paar Panzer fahren... oder auch ne mittelalterliche Stadt mit Markttag, denke das wäre nen gutes Demo-Feld dafür (diverse Stimmen die durcheinander Schreien -> Orientierung wo welcher Stand ist, Tiere, Klang aus den Häusern, gedämpft durch Wände, Widerhall in Gassen... ja das wäre Eindrucksvoll).

Persönlich fand ich, abseits von allen Soundkarten berechneten Surround-Emulationen, die Sound-Engine von BF:BC2 ziemlich gut, besser als in BF3/4. Wenn die Surround-Emulation von AMD oder auch von einem anderen Hersteller daran kommen würde für jedes Spiel ... wäre fein.

Für Musik wünsch ich mir eigentlich nicht allzuviel Verbesserungen, okay, ich seh das auch eher als normaler Konsument von MP3s oder hier und da mal nen Flac-File. Keine Ahnung obs da dann so extrem große Unterschiede gibt zu höherwertigen Sachen.
 
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Bei Musik spielt am PC nur die Analogkette von DAC über Filter und OpAmps eine Rolle und die ist eher gering (aber nicht ganz unwichtig), wichtiger sind da sie Lautsprecher oder Kopfhörer.

Edit: betrifft natürlich nur Musik aus guter Quelle wie CD oder hochwertige mp3s. Schlechtere Quellen oder mehrspuriges Material ist natürlich was anders das evtl. Crystalizer oder Spezialchips erfordert.
 
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Also erstmal, weil justanotherdude das Thema aufgreift: wenn das Signal digital an einen AVR geht (ob optisch, via Cinch oder via HDMI ist erstmal egal), dann muss die Soundkarte eigentlich nicht schaffen, das Signal wird dann vom AVR in Sound verwandelt. Bedeutet, wer Sound ausschließlich digital an ein anderes Gerät (AVR) weitergibt, der braucht eigentlich keine Soundkarte.

Dann zum Thema Soundkarten und ihre Soundver(schlimm)besserer. Ich selbst verfolge die Philosophie, dass ich Sound immer möglichst so wiedergegeben habe will, wie er auch aufgenommen wurde, sprich unverfälscht. Deshalb höre ich z.B. mit einem AKG K701 Kopfhörer, der ist sehr neutral abgestimmt, im Gegensatz zu vielen anderen Guten, die gerne mal eine Badewannenabstimmung oder zumindest eine Bassüberhöhung (wie z.B. die Beyerdynamics DT770/880/990) aufweisen.
Vor diesem Gesichtspunkt bedeutet das natürlich, dass DolbyHeadphone, CMSS3D und wie sie alle heißen, nicht in Frage kommen für mich, da hier das Ausgangssignal irgenwie manipuliert wird. Das kann sogar gut klingen, es ändert allerdings doch den eigentlichen Ton.

Jetzt stellt sich die Frage: Warum dann überhaupt eine Soundkarte, wenn man solche Funktionen nicht braucht/will? Ganz einfach, eine Soundkarte bringt zwei weitere Vorteile mit sich: einerseits die meist hochwertigeren Bauteile, was sich in besonders in niedrigerem Grundrauschen bemerkbarmacht. Und andererseits gibt es Exemplare, die Kopfhörerverstärker integriert mitbringen, wodurch auch mit hochohmigeren Kopfhörern eine akzeptable Lautstärke und Bühne erreicht werden können, ohne einen extra Kopfhörerverstärker zu brauchen.

Ach und noch ein ganz wichtiger Punkt, den viele auch gern übersehen/vergessen: die Soundkarte ist nicht alles, auch das Material, welches wiedergegeben wird und die Lautsprecher/Kopfhörer spielen eine Rolle. Nohc dazu eine, die meist erheblich größer ist, als die der Soundkarte. Bevor man also daran geht eine Soundkarte anzuschaffen, sollte man sich erstmal seiner Lautsprecher/Kopfhörer annehmen, 40€ für einen Kopfhörer wie den Superlux hd681 sind meist besser investiert, als das gleiche Geld für eine Xonar DGX, wenn mit dieser ein billiges Gaming-Headset befeuert werden soll.
 
Bei digitaler Ausgabe ist die Soundkarte meist unwichtig, korrekt. Da übernimmt der externe Wandler (meist im AVR) alles. Wobei dabei auch einiges zu beachten ist. Per SPDIF ist entweder nur Stereo oder komprimiertes 5.1 möglich. Das erfordert Encoder wenn man Spielesound ausgeben will. Per HDMI ist das auch direkt möglich. Auf der anderen Seite ermöglichen die Encoder was interessantes: man kann die Effekte des X-Fi DSPs digital per SPDIF ausgeben ;-) hab ich mit meiner Auzentech teilweise genutzt wenn ich Everquest2 gespielt hab. Das konnte 5.1 nur per EAX und über das DTS:Connect meiner Prelude ging das digital in meinen AVR.

Was die Ausgabe von gutem Quellmaterial angeht benutze ich auch möglichst eine unverfälschte Ausgabe. Crystalizer ist für mich nur was für Internateradio und die DSP Effekte etwas für Spiele die damit das Studioequip der Musikproduzenten ersetzen (Spielesound ist da einfach ein anderes Thema)
 
Naja wenn man manchmal den Ton unverfälscht ausgibt leidet man manchmal auch, vor allem wenn man besseres Audio-Equipment hat. Mit nem AKG K-701 auf Youtube/Internet-Radio Musik hören dauerhaft ist sicher auch kein so Hochgenuss, da sind manchmal solche sachen wie der Crystalizer ganz nützlich.
Aber abseits davon hast du natürlich recht. Wenn das Material vorhanden ist und Co, dann ist das schon toll.

Naja und noch ein Vorteil von Soundkarten: sie bieten meist ein Rund-um-Sorglos-Paket für den Durchschnittsverbraucher am PC.
Aber für alle anderen Nutzer oder die, die mehr wollen, ists sicher mit zu vielen Kompromissen behaftet. Könnt ich mir zumindest vorstellen *an die Teufel Decoder-Station seines Vaters denkt*
 
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Gibt es einen hier der mir beantworten kann ob der SoundBlaster Z Chip der auch natürlich auf der von allen gehasten Recon3D verbaut ist, eine Neuentwicklung ist?

Es gibt viele die hier meinen das es diesen Chip schon einmal in der form mir 4 CPU kernen gab und dieser auf dem Namen CA110 hört. Der auf der Z heißt CA132 soweit ich es lesen konnte. und auf der X-Fi steht CA20K1/2.
 
Ein Vorteil, der echt unterschätzt wird bei Soundkarten, ist der Mikrofoneingang. Bei den meisten Onboardsounds ist dieser einfach nur der allerletzte Müll. Ich habe letztens einem Kumpel eine 7€ USB Soundkarte geschenkt, einfach nur weil er sich in Skype/Teamspeak so furchtbar angehört hat wegen eines extremen Rauschen vom Onboardsound.
Obwohl ich schon seit Wochen einen Fiio E10 habe, zwingt mich die Mikrofonproblematik immer noch dazu, meine Xonar DGX zu behalten, einfach weil sich das Zalman Mikrofon (und nicht nur das) total beschissen am Onboard anhört.

Aber klar, das Problem würde man auch mit einem USB-Mikrofon umgehen.
 
@ samsonight: usb ist generell eine sehr problematische schnittstelle für eine einwandfreie soundausgabe. es kommt schnell zu störungen und aussetzern und knackgeräuschen, das gleiche gilt für die soundaufnahme. daher kein wunder dass eine usb soundkarte probleme bereitet, und dementsprechend würd einem ein USB mikrofon auch nicht helfen. wenn man dann noch das frontpanel USB vom gehäuse mit dessen langen leitungen nutzt, dann an dem 2. port noch ein anderes usb gerät gleichzeitig anschliesst, kein wunder. gleiches gilt natürlich auch für den frontpanel sound anschluss, der häufig auch störanfälliger ist als die direkte ausgabe hinten am mainboard, also besser wenn nicht schon geschehen headset und mikrofon hinten am mainboard anschliessen.

@george: ich glaube du bringst noch weniger verständnis für soundchips mit als jesterfox. ich sagte bereits, der soundcore3d ca0132 ist zwar wenn man so will ein neuer soundchip aber mit alter technik. das ist wie das umlabeln z.b. bei amd grafikkarten. eine radeon 280X ist baugleich mit einer alten radeon 7970 ghz edition.

bei creative gibt es 2 chip serien, die billig serie die mit CA0 anfängt und die high end serie die es schon seid ewigkeiten gibt, die auf den namen EMU hört (ein CA20K1 chip wird auch häufig als EMU20K1 bezeichnet) der soundcore3d alias ca0132 egal ob neuentwicklung oder nicht ordnet sich in das billig portfolio ein.

hier nochmal ein nützlicher wikipedia eintrag der alle soundkarten auflistet die den alten highend CA20K1 ( EMU20K1) bzw. dessen bruder mit PCIE interface CA20K2 (EMU20K2) chip nutzen: http://en.wikipedia.org/wiki/E-mu_20K

wenn du eine pcie soundkarte mit dem CA20K2 chip suchst kannst du auch mal neben einer xfi titanium auch nach einer Auzentech X-FI Forte (grad bei ebay für ein paar euro zu haben) ausschau halten.
 
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Ja, die CA0 Chips basieren auf den Chips von Ensoniq die irgendwann mal von Creative aufgekauft wurden. Das einzig besondere an deren Chip war das es der erste brauchbare für PCI war (da er gut abwärtskompatibel zu DOS war). Ok, die aller erste Ensoniq Karte war etwas besonderes: die hatte eine 68k CPU und bekam per DOS-Treiber eine Art "Betriebssystem" reingespielt das dann gebootet wurde ;-) leider ging das Schmuckstück damals auf ebay für nen echt stolzen Preis weg, hätte die gern in meiner Sammlung gehabt.

Ich vermute das beim SoundCore der Ensoniq-Chip einfach nur um einen einfachen (auch wenn es ein Quadcore sein soll) DSP erweitert wurde. Die EMU Chips sind da eine ganz andere Liga, leider wird diese Schiene so wie es aussieht von Creative aber nicht mehr weiter verfolgt. Die EMUs sind ja eigentlich auch die letzten echten Multichannel Chips (die also mehrere Soundquellen in Hardware zusammenmischen können), aber auch etwas das von so gut wie keiner Software mehr genutzt wird (vor allem auch von Windows selbst nicht)
 
So, nachdem die Thematik mit der Übertragung per HDMI, dem Fehlen von Bass und dem ständigen Trennen des Monitors und das Abbrechens der Audiowiedergabe mich sooo genervt haben, hab ich noch einmal diesen Thread aufgesucht und mir die modifizierte DLL geladen:

http://www.techpowerup.com/forums/t...igital-live-and-dts-interactive.193148/page-3

Mich nach C: Windwos/ System32 navigiert und mal schnell die .dll Datei getauscht. Anschließend rechner neugestartet, und während dem Booten F8 gedrück um "Disable driver signature enforcement" zu aktivieren. Und sieh an es geht wieder DTS Connect mit meinem Realtek Chip :)

Einziges Problem, youtube gibt nun den Sound in 5.1 wieder O.o

Meine FLACs werden jedoch in stereo wiedergegeben. Meine 5.1 Testdatei funktioniert ebenfalls einwandfrei...

Und ich dachte DTS Connect wird von jedem Realtek Chip unterstützt. Naja das tut es auch, aber scheinbar sind sich einige Firmen zu gut sich die passende Lizenz etwas kosten zu lassen.
Gut jetzt bin ich schlauer. Und beim nächsten Mainboard kauf habe ich wieder ein Ding mehr auf das ich aucht geben muss :grr:
 
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Okay, aber da die EMU nicht mehr hergestellt werden jetzt die neuen hier CA0xxx Chips das neue High End bilden. Ich meine eine ZxR benutzt auch diesen Chip ist teuer aber so wie ich es gehört habe eine der besten!

Also frage ich mal anders, wie gut sind die A/D Wandler auf der SoundBlaster Z im Vergleich zu der X-Fin Xtreme Music? Und vor allem was bewirkt dieser Cirrus Logic Chip auf der Karte?

Ah ja, der besagte CA0132 Chip befindet sich auf den Fotos nicht unter der Abdeckung also welcher Chip ist den genau unter der Abdeckung der SoundBlaster Z (der SSoundCore3D) ? Weil so wie ich es hier von euch verstanden habe ist der Chip der CA0132.
 
Der Cirrus Logic Chip ist der DAC ;-) Alternativen gibts noch z.B. von Wolfson (wurde aber vor kurzem von Cirrus aufgekauft) oder Burr Brown (und vermutlich noch ein paar anderen Herstellern)

Und der CA0132 ist der SoundCore3D, ist nur die interne Nummernbezeichnung von Creative dafür. So wie der X-Fi auch "EMU 20k1" (PCI) oder "EMU 20k2" (PCIe) heißt.


@Prisoner.o.Time: ja, DTS:C und DDL Unterstützung ist eine reine Lizenzfrage da es ein Softwarefeature im Treiber ist. Das würde prinzipiell mit jedem Soundchip gehen. Das mit Youtube macht glaub ich Flash, dass die automatisch auf 5.1 hochmischen.
 
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