Rote Rose schrieb:
Und ähnliches fordern auch Weidel und Sigmund, man müsse ergebnisoffen über die Zukunft des Verfassungsschutzes reden inkl. der Möglichkeit einer Abschaffung.
Ergenisoffen und INKL. EINER MÖGLICHKEIT EINER ABSCHAFFUNG ist etwas komplett anderes als einen konkreten Plan, den Verfassungsschutz definitiv durch eine Institution zu ersetzen, die freier von parteipolitischen Interessen ist.
Rote Rose schrieb:
Die Linke möchte den Verfassungsschutz abschaffen, weil er angeblich auf dem rechten Auge blind sei.
Das ist halt schlicht und ergreifend gelogen. Da du es bewusst wiederholst, lügst du offensichtlich bewusst. Die Partei die Linke will ihn durch etwas vergleichbarem ersetzen, nicht abschaffen. Das fordert allein die AfD mit dem Feigenblättchen, dass die mit „ergebnisoffen“ vortäuscht, dass sie etwas anderes als Abschaffung vorschlagen könnte.
Rote Rose schrieb:
was für ein Gewaltpotenzial in der linken Szene vorherrscht, die Ausschreitungen in Frankfurt sprechen Bände.
Und wieder billigstes Framing. Die „ausschreitungen“ kamen nicht aus der linken Szene. Linksextrem zum Teil. Das ist ebenfalls eine reine Unterstellung deinerseits. Im Kontext deines restlichen Textes gehe ich hier von bewusster und aktiver Agitation aus. Du triffst solche Aussagen bewusst entgegen besserem Wissen um eine politische Agenda und einen Narrativ zu pushen. Die Gesamtheit deiner Beiträge hier in Forum deutet klar drauf hin das du bewusst narrative verbreiten und festigen willst. Wie einige andere Akteure ebenfalls. Deiner Anmerkungen zur DDR sind dann auch blanke Geschichtsklitterung. Wenn es etwas in der DDR gab, dann die Unterdrückung jedweder öffentlicher Demonstration, die nicht im Sinne der SED waren. Linke Ausschreitungen gab es in der DDR nicht. Und in der BRD wurde in der gleichen Zeit dank der RAF auch auf jede linke Bewegung aktiv vom Staat unterdrückt. Völlig egal, ob diese mit der RAF in Zusammenhang stand oder nicht oder ob sie friedlich war oder nicht. Im Sinne der BRD galt für das linke Spektrum sippenhaft. Rechte, die die Geschichte passend zu ihren Narrativen umschreiben, was überraschend Neues.
Ergänzung: wen einzelne Taten und Täter der extremen ränder stellvertrendend für das gesamte jeweilige Spektrum sind, dann sind die Rechten Mörder, Gewaltverbrecher, die Anschläge begehen und generell viel gefährlicher, die Zahl rechtsextremer Gewalttaten und Morde sind erheblich höher als im linken Spektrum. Und auch das mit der DDR ist nur wieder ein Strohmann. Die Ausschreitungen stehen in keinem Zusammenhang irgendeiner Partei. Die Gewalt jetzt am WE ist nicht staatlich organisiert. Der Vergleich mit der DDR ist komplett aus der Luft gegriffen. Zumal heute mehr ehemalige Stasi Mitglieder aktiv in der AfD als in der Linken sind. Die Partei die Linke angesichts dieser Tatsachen immer noch als SED und DDR Nachfolger zu diskreditieren wirkt da schon irgendwie verzweifelt.
Rote Rose schrieb:
im Sozialismus war marxismus auch als Wissenschaft angesehen (historischer determinismus) man kann alles als wissenschaftlich darstellen, wenn man denn möchte.
Da steht halt nichts von irgendeiner Ideologie sondern einfach „wissenschaftlich“. Sprich faktenbasierte, beleg- und überprüfbare Arbeit nach wissenschaftlichen Standards. Dein aktives Framing auch an der Stelle ist nicht zu übersehen. Wundert aber nicht, Fakten sind die grössten Feindes für deinesgleichen.