Fireplace April 2026
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DVB-T2 in 2026 (Neuling)

@Meelook26 ich erwarte einen Abschaltungstermin 2030, bei dem bleiben was se kennt , ausser sie ist eine derjenigen die geistig felxibel sind.

Wenn dann nur da was der TV Onboard mit als Operator App mit hergibt, ned Jeder kann MagentaTV Zattoo oder waipu. oder kommt mit Live TV bei Google TV oder AFTV klar.

Die Spartenprogramme meiner alten Mutter gibbt es so nichtmal irgendwo im Schlager Nirvana stehen geblieben.

mit nem guten TV kann man ihr noch unauffällig SAT1 Bayern oder RTL Bayern unterjubeln auch wenn das ned wirklich mehr Lokal TV ist.

Aber wo ein Wille ist da ist dann plötzlich ein Weg, auch wenn sich Madame freiwillig jahrelang weigert ...
 
Wenn nur die Öffis gebraucht werden, wäre ein Amazon Fire TV-Stick eine kostengünstige Lösung. Nur die Apps von ARD und ZDF. Fragt sich nur, ob Oma mit der Bedienung klar kommen würde.
 
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Oder gleich einen Waipu Stick, da hat man eine richtige Fernbedienung und der Start führt direkt zum Live TV
 
Smily schrieb:
Aber selbst wenn, nicht für Oma.
Für Menschen mit Altershürden würde ich es auch so simpel wie möglich halten. Da ist ein DVB-T2 Receiver noch das geringste Übel, für alle Beteiligten.

Vielleicht kann der TV mit der Fernbedienung des Receivers via HDMI ein/aus geschaltet werden.
 
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Tekwin schrieb:
Bei einem eher schwachen Signal kann eine verstärkte Antenne den nötigen Unterschied mit sich bringen. Dies gilt für Innen- und Außenantennen.
Nö, gefährliches Halbwissen. Grundregel ist, das das Antennensignal mindestens so stark sein sollte, das ein störungsfreier Empfang ohne Verstärkung möglich ist. Solche aktiven Antennen können dann begrenzt helfen, wenn der Empfänger ein ziemlich unempfindlichen Empfangstuner besitzt und damit ein entsprechend höheres Eingangssignal benötigt. Aber auch dann ist Grundvoraussetzung, das an der Antenne selbst das Signal noch ausreichend stark ist. Ist das nicht der Fall, oder liegen gar Störungen vor, werden letztere dann sogar noch verstärkt.

Das ist im Grunde nichts anderes wie beim klassischen Haus TV-Netz bei Kabelfernsehen. Dort ist in den allermeisten Fällen mindestens ein Hausanschlußverstärker vorhanden. Je nach Größe des Hausnetzes können da aber auch noch weitere TV Verstärker vorhanden sein. Diese Verstärker haben dann die Aufgabe, entstehende Verteilungsverluste im Hausnetz auszugleichen. Aber sie helfen nicht, wenn das TV Signal am HÜP nicht ausreichend stark ist. Am HÜP liegt meist ein Signal zwischen 67-74dB an. Das ist ausreichend für ein störungsfreien Empfang.

Durch Dämpfungen von Verteilern und TV Dosen entstehen aber Signalverluste, sodass an der TV Dose im WZ die Signalstärke so stark abfallen kann, das es zu schwach ist. Faustregel sind hier 50dB an der TV Dose. Verstärker sollen eben diese Verluste ausgleichen. Wobei aber auch nicht übersteuert werden darf. Verstärker bringen aber gar nichts, wenn das TV Signal am HÜP schon zu schwach ist. Also z.B. unter 50dB. Man kann es dann zwar mit einem Verstärker wieder um 20-30dB anheben. Das ändert dann aber nichts daran, das das Eingangssignal am Verstärker schon so schwach ist, das Störungen auftreten. Dann werden die Störungen nur mitverstärkt. Man kann aus einem schlechten Signal mit einem Verstärker halt kein gutes Signal mehr machen.

Ich hatte es beim Kunden mal gehabt, das am Verstärkereingang nur 36dB Signal anlagen. Auch das Antennemessgerät war nicht mehr in der Lage, das Bild störungsfrei darzustellen. Nur noch massiver Pixelbrei.
Ein Komiker hatte dann dort einen TV Verstärker mit 40dB Verstärkung montiert. Am Verstärkerausgang waren dann zwar um 76 dB Signalstärke vorhanden. Aber eben natürlich auch nur völliger Pixelbrei. Weil das Einganssignal halt schon viel zu gering war.

Genauso verhält es sich auch bei den DVB-T2 Stabantennen für das WZ. Ist das reine Empfangssignal schon zu schwach, bringt der eingebaute Verstärker nur noch sehr sehr begrenzt etwas.
 
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Eben, ein Verstärker bzw. eine aktive Antenne sorgt lediglich dafür, dass das an der Antenne ankommende Signal verstärkt ausgegeben wird und nicht am TV noch schwächer ankommt. Es wird also nur eine weitere Verschlechterung unterbunden, mehr nicht.
 
Im Paulanergarten ist das vielleicht so 😉
Ich habe den SV9495 seit 9 Jahren in Wohnmobil und abgelegenen Landhaus. Meist ist der Sendersuchlauf bereits ohne aktive Verstärkung erfolgreich und wenn nicht, schalte ich die aktive Verstärkung dazu und siehe da, alles empfangbar. Einen Standort ohne Empfang hatte ich noch nie in Deutschland. Wobei der Fairnesshalber gesagt werden muß, dass der SV9495 nach wie vor den wirkungsvollsten Signalverstärker hat, das Gerät hat damals auch 90€ gekostet. Ich möchte aber nicht ausschließen, daß Jemand mit einem technisch minderwertigen Setup auch nicht zufriedenstellende Ergebnisse erhält, einfach mal genauso wie ich das DVB-T2 Empfangs-Setup angeben und davon ausgehend nicht Verallgemeinern.
 
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Katzenflüsterer schrieb:
Meist ist der Sendersuchlauf bereits ohne aktive Verstärkung erfolgreich und wenn nicht, schalte ich die aktive Verstärkung dazu und siehe da, alles empfangbar.
Der Signalpegel bei einer Zimmerantenne mit eingebautem Verstärker, welcher aber ausgeschaltet ist, kann geringer sein als bei einer ansonsten identisch aufgebauten Antenne ohne Verstärker. Ob man das also, so wie Du schreibst, vergleichen kann, wage ich zu bezweifeln.
 
@barmbekersurfer
Liegt vielleicht auch daran, daß du das Gerät auch nicht kennst: Es hat keinen eingebauten Verstärker, sondern einen externen Verstärker, der nur bei Bedarf zugeschaltet werden muss. Das kannst du nicht mit 5V TV-->Antenne interne Spannungsversorgung oder USB Spannungsversorgung vergleichen, der Antennenverstärker hat ein eigenes 230V Netzteil. Ist einfach so.

EDIT

Man kann auch den Signalverstärker komplett per Stecker herausnehmen, ein Unterschied zwischen Antenne direkt zum TV und Antenne mit stromlosen Antennenverstärker besteht nicht, alles schon ausprobiert. Auch in Pilsen empfange ich noch DVB-T2 vom Sender Hoher Bogen, da braucht mir jetzt wirklich Niemand was erzählen.
 
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Antenne an den Fernseher anschließen, dann unter Digital einen Sendersuchlauf starten. Da siehst du dann schon, was ankommt. Denk aber dran, dass es einige Sender der öffentlichen gibt, die die einfach ins Internet gesteckt haben. Gehst du dann mit der Kanalwahl auf diesen Sender, siehst du nur ein Hinweisbild, dass du für diesen Sender Internet brauchst. Ich habe die Liste nicht im Kopf, die musst du mal raussuchen. Wenn du die nicht brauchst, ist alles okay, ansonsten nimm Fernsehen über Satellit, da läuft wenigstens noch alles. da sind auch die privaten noch kostenlos
 
Du kommst mit Deinem Vorschlag zu spät, der Fernseher kann kein DVB-T2, kann also mit einer Antenne nichts mehr anfangen.
 
DaBas schrieb:
Nö, gefährliches Halbwissen.
Inwiefern gefählich? Explodierende Zimmerantennen? :rolleyes:
Schalte mal einen Gang runter!

Eine Antenne mit Verstärker kann (je nach Setting) einen Unterschied bedeuten. Nichts anderes habe ich geschrieben, aus eigener Erfahrung.
 
DaBas schrieb:
Nö, gefährliches Halbwissen.
Überdimensionierte Verstärkung ist fachlich unsinnig aber ungefährlich.
DaBas schrieb:
Das ist im Grunde nichts anderes wie beim klassischen Haus TV-Netz bei Kabelfernsehen.
Im Prinzip ja, aber die Normpegelfenster für DVB-C mit mehrheitlich 256 QAM und DVB-T2 mit COFDM
weichen modulationsabhängig deutlich ab.

Folie7.JPG


Die Gleichsetzung von absoluten und relativen dB sollte man antennentechnischen Laien überlassen, die keinen Bezug zur Messgeräteanzeigen von Antennenspannungen in mV oder Spannungspegeln in dB(µV) oder Leistungspegel in dBm haben.

Die interessiert verständlicherweise auch nur ob Bild und Ton zu empfangen sind oder nicht. :)

Katzenflüsterer schrieb:
Wobei der Fairnesshalber gesagt werden muß, dass der SV9495 nach wie vor den wirkungsvollsten Signalverstärker hat, das Gerät hat damals auch 90€ gekostet. Ich möchte aber nicht ausschließen, daß Jemand mit einem technisch minderwertigen Setup auch nicht zufriedenstellende Ergebnisse erhält, einfach mal genauso wie ich das DVB-T2 Empfangs-Setup angeben und davon ausgehend nicht Verallgemeinern.
Gibt es für diesen Superlativ auch objektiv belegbare Vergleichsmessungen mit einem Antennenmessgerät mit einer Auswahl ähnlicher Produkte?
 

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Dipol schrieb:
Gibt es für diesen Superlativ auch objektiv belegbare Vergleichsmessungen mit einem Antennenmessgerät mit einer Auswahl ähnlicher Produkte?
Hast dir die Frage schon fast selbst beantwortet. Findest du ein "ähnliches Produkt", daß einen derart starken DVB-T2 Antennenverstärker mit eigenem Netzteil hat, weil die Stromversorgung über USB nicht ausreicht?
 
Katzenflüsterer schrieb:
Findest du ein "ähnliches Produkt", daß einen derart starken DVB-T2 Antennenverstärker mit eigenem Netzteil hat, weil die Stromversorgung über USB nicht ausreicht?
Nach einer mit Messtechnik untermauerten professionellen Recherche mit objektiven Produkt- oder Datenblatt-Vergleichen als Basis für das überschwängliche Lob der Antenne klingt das nicht.

Als RFT-Antennenprofi sind mir auch andere 30 dB-Alternativen ohne USB-Speisung bekannt.
  1. Wenn die 5 V-Stromversorgung von DVB-T2-Empfängern für den Strombedarf von aktiven DVB-T2-Antennen nicht ausreicht, ist eine Phantom-Speisung nötig.
  2. Phantomspeisungen kann man über USB aber selbstverständlich auch über andere Steckernormen ausführen.
  3. Rauscharme Vorverstärker für terrestrischen DX-Empfang werden schon seit analogen PAL-Zeiten über F-Norm- oder wie u. a. von Fa. Heimann praktiziert auch über Belling-Lee-Anschlüsse fern- oder nah-gespeist.
  4. Wie bei DVB-C oder -S kommen Frontends auch bei DVB-T(2) eher mit leichten Unterpegeln als mit noch normkonformen Hochpegeln unterhalb des Norm-Maximums von 74 dB(µV) klar.
  5. Nach jedem Verstärker wird der Pegel angehoben aber die Signalgüte (CNR) durch das Rauschmaß der Verstärkerstufen verschlechtert. Die Absenkung von Überpegeln durch Dämpfung verschlechtert zusätzlich. Zu Zeiten von analogen PAL-Signalen wurde das noch von jedem Auge bemerkt, digital bleibt die objektive Verschlechterung bis zum Brickwall-Effekt unbemerkt.
Bis jemand diese und andere "Planarantennen" minimalinvasiv (Anleihe bei Zerobrain) zerstört hat, wird meine Neugier als RFT-Antennenprofi, ob sich im Gehäuseinneren mehr als nur z. B. eine Bi-Quad-Antenne verbirgt, ungestillt bleiben.
 
Zuletzt bearbeitet: (Tippos)
Lange Rede, kurzer Sinn. Wenn du selbst kein adäquates Vergleichsmodell eines anderen Herstellers benennen kannst, dann hast dir tatsächlich deine Frage selbst beantwortet.
Vielleicht hast du noch einen Tip zum Thema, auch wenn's eigentlich schon durch ist.
 
Katzenflüsterer schrieb:
Vielleicht hast du noch einen Tip zum Thema, auch wenn's eigentlich schon durch ist.
Also noch immer nicht kapiert, dass es keine Antenne als eierlegende Wollmichsau für jeden Senderabstand und die jeweilige EIRP bzw. örtliche Senderfeldstärke gibt?

Es steht aber jedem Laien frei die Physik und fachliche Fakten wie diese als störenden Ballast zu ignorieren.
Meelook26 schrieb:
Ich habe mal meine PLZ angegeben und folgendes kam dabei raus:

"Sie können bereits an Ihrem Wohnort die öffentlich-rechtlichen Programme über DVB-T2 HD empfangen.

An ihrem Wohnort benötigen Sie aktuell eine Außenantenne.
Ein ähnliches Tool wie bei DVB-T2 HD gibt es aber auch bei One for all und nach dem wird vermutlich auch herauskommen, dass Außenantennen empfohlen werden.

Das sind aber nicht die einzigen Altenativen. Aus Kostengründen dürfte nur eine Fassadenantenne in nicht erdungspflichtigen Bereichen in Betracht kommen.
 
Nachtrag zu Anleitungen passiver DVB-T Wunderantennen von Experten welche mit Teppichmessern das Koax abisolieren und auch mit rostigem Werkzeug umgehen können:

DVB-T-Wunderantennen_[Fo36].png
BEACHTE: Die Anleitung links ist für weltweiten Empfang und die rechte ist lt. Beschreibung demnach "stärker" als die empfohlene One vor all-Antenne. Nur Versuch macht kluch. :D

Was das Löten angeht, sollte dieser Erfinder vor seinem nächsten Video noch etwas üben.:heul:
 
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