Ebayverkauf - Käufer aus dem Ausland

Ich hab ihm bereits geschrieben das ich das Geld nur von einer deutschen Bank annehme

Damit kommst Du nicht durch, wenn Du Überweisung als akzeptierte Zahlungsmethode erlaubst, musst Du auch eine Überweisung aus Tuka-Tuka-Land akzeptieren, hauptsache es ist eine Überweisung.

Ich hab Paypal nicht als Zahlungsmethode angegeben
Dann musst Du auch kein PayPal akzeptieren, wenn der Kunde sich nicht auf was anderes einlassen will ist das ein Grund den Kauf rückgängig zu machen.

und nur innerhalb Deutschland schicke
Wenn er Dir eine deutsche Versandadresse angibt reicht auch das. Aus welchem Land der Welt das Ebay-Konto ist spielt in dem Fall keine Rolle. Wenn Du nicht möchtest das ausländische Bieter mit auf Deine Angebote bieten musst Du das in den Ebay-Optionen einstellen. Das einstellen im Angebot "Versand nur innerhalb Deuschlands" hat nur den Effekt das Du nur innerhalb Deutschlands versenden musst, das Angebot ist trotzdem weltweit zu sehen und es kann auch weltweit jeder mitbieten.

Du kannst eigentlich erst mal nichts machen, solange der Käufer eine Deiner Zahlungsmethoden akzeptiert und Dir eine deutsche Adresse gibt bist Du in der Pflicht, lediglich wenn der Käufer etwas anderes möchte als im Angebot beschrieben, hast Du einen Grund den Kauf rückgängig zu machen.

MfG
 
Theoretisch kann er das machen, wird nicht immer umsonst gewarnt das man keine Kontoauszüge einfach so in den Müll werfen soll;)

Überweisung is egal woher sie kommt, wenn das Geld auf deinem Konto verbucht ist dann ist das auf dem Konto, ausnahmen sind natürlich gegeben wie wenn Millionen ausversehen überwiesen werden, aber bei den ~300€ wird sowas nicht vorkommen.
Kannst ja mal deine Bank anrufen und nachfragen ob du einfach ne Fehlüberweisung zurückbuchen kannst, dies werden sie dir verneinen =)
 
mal so nebenbei: wtf, nicht jeder bulgare ist automatisch betrüger.

bisher hast doch nur du dich mies verhalten: auktion eingestellt, tagelang auktionsende ignoriert, jetzt irgendeine paranoia weil der käufer bulgare ist. hast du die karte überhaupt noch, klingt schwer nach ausweg suchen?
 
Quantität schrieb:
Was ich noch loswerden wollte, wenn das ein regulärer Käufer ist der mit der Karte Cryptocoins minen will und alles mit rechten Dingen zugeht, du als Verkäufer den Versand jedoch rauszögerst durch haltlose Behauptungen, wäre Dir eine Klage meinerseits auf Verdienstausfall sicher oder zumindest erstmal eine Rückforderung wegen entgangener Einnahmen - das wären bei der von Dir verkauften 280X derzeit so um die 5€/Tag...

Also nicht zulange warten, sonst sind die Schönen Kröten gleich wieder wech...

(Absoluter Worst Case) ;)


So ein Schwachsinn den du hier von dir gibst. Dazu müsste das Ganze vorsätzlich passieren und du wärst auch noch in der Beweispflicht. Viel Spaß beim Klagen und Geld verbrennen.
 
Graphixx schrieb:
Damit kommst Du nicht durch, wenn Du Überweisung als akzeptierte Zahlungsmethode erlaubst, musst Du auch eine Überweisung aus Tuka-Tuka-Land akzeptieren, hauptsache es ist eine Überweisung.


Dann musst Du auch kein PayPal akzeptieren, wenn der Kunde sich nicht auf was anderes einlassen will ist das ein Grund den Kauf rückgängig zu machen.


Wenn er Dir eine deutsche Versandadresse angibt reicht auch das. Aus welchem Land der Welt das Ebay-Konto ist spielt in dem Fall keine Rolle. Wenn Du nicht möchtest das ausländische Bieter mit auf Deine Angebote bieten musst Du das in den Ebay-Optionen einstellen. Das einstellen im Angebot "Versand nur innerhalb Deuschlands" hat nur den Effekt das Du nur innerhalb Deutschlands versenden musst, das Angebot ist trotzdem weltweit zu sehen und es kann auch weltweit jeder mitbieten.

Du kannst eigentlich erst mal nichts machen, solange der Käufer eine Deiner Zahlungsmethoden akzeptiert und Dir eine deutsche Adresse gibt bist Du in der Pflicht, lediglich wenn der Käufer etwas anderes möchte als im Angebot beschrieben, hast Du einen Grund den Kauf rückgängig zu machen.

MfG

Genau so ist es :)

Das einzige was du machen kannst, einen Fall eröffnen wegen nicht bezahlten Artikels und mindestens 4 Tage warten. Danach den Fall schliessen, dann kann er dich nicht negativ bewerten.
Aber, wenn das Geld in dieser Zeit bereits auf deinem Konto verbucht wurde bist du der Betrüger.

Gruß
 
Hab soeben bei meiner Bank angerufen.

Die Dame sagt es ist schwierig in Länder wie Bulgarien Kontodaten zu geben. Diese können Lastschriftverfahren machen, dort bis zu meinem Dispo das Konto abräumen, lösen dann ihr Konto auf und das Geld ist für immer weg.
 
Dann sag der netten Dame doch schonmal, dass sie Lastschriften aus Bulgarien direkt sperren sollen.
 
explizites sperren aka blacklist ist nicht möglich. ganz oder garnicht :(
 
So ein Blödsinn, dann widerrufst du die Lastschrift eben. Das hat dir also deine Bankberaterin erzählt? Zeit die Bank zu wechseln, würde ich sagen.
 
Was nutzt es ihm wenn er widerruft aber das Konto vom Abbucher leer ist oder aufgelöst wurde? Es dauert etwas das zurückzubuchen, also Zeit genug für Ganoven.
 
Die Dame scheint wirklich nicht besonders kompetent zu sein.
Wenn das so wäre wie sie es schildert, wäre dem Betrug ja Tür und Tor geöffnet.
Seit kurzem gilt ja innerhalb der EU und einigen weiteren Ländern das SEPA-Lastschriftverfahren bzw. tritt es spätesten am 01.08.2014 in Kraft.
Für eine Einziehung von einem Konto benötigt man als Gläubiger ein SEPA-Lastschriftmandat. Daran sind bestimmte Bedingungen geknüpft:

"Ein Mandat umfasst sowohl die Zustimmung des Zahlers zum Einzug der Zahlung per SEPA-Lastschrift an den Zahlungsempfänger als auch den Auftrag an den eigenen Zahlungsdienstleister zur Einlösung der Zahlung."

Quelle: https://www.sepadeutschland.de/faq

Diese Zustimmung des Zahlers muss i.d.R. schriftlich vorliegen, sonst darf die Bank den Einzug nicht durchführen. Tut sie es trotzdem trägt sie das Risiko des Zahlungsausfalls.
Dem Bankkunden darf in solchen Fällen kein Schaden entstehen.
Wenn es wirklich so einfach wäre von einem Bulgarischen Konto aus einfach Einziehungen von deutschen Konten vorzunehmen, anschliessend das Konto aufzulösen und sich mit der Kohle aus dem Staub zu machen, wäre das bestimmt schon massenhaft praktiziert worden. An Kontodaten zu kommen von deutschen Bankkunden ist dabei wohl das kleinere Problem.
 
Hmm, diese "Zustimmung" kann man sicher fälschen.

Naja ich hab dem Käufer mal geschrieben. Aber der Antwortet iwi nicht. Jetzt hab ich in Ebay gesagt ich will die Transaktio abbrechen. Er hat sich den ganzen Tag nicht gemeldet. Naja jetzt muss ich 7 Tage warten bis der sich meldet.

Wenn er sich meldet und er die Karte unbedingt haben will, werde ich ihm mein Geldmarktkonto (das leer ist und keinen dispo hat) geben. soll er das geld auf dieses konto überweisen. Wenn das Geld da ist zieh ich das Geld runter und schick ihm die Karte. Ich denke das ist der sicherste Weg.
 
Klar, man kann alles fälschen. Aber ein Betrüger müsste deine Unterschrift fälschen, was ja schon mal ne gewisse Hürde ist, da ich davon ausgehe das er die nicht vorliegen hat. Desweiteren liegt die Prüfungspflicht bei der einziehenden Bank, die trägt das Risiko wenn sie auf einen Fälscher reinfällt.

Deswegen gibt es meines Wissens so gut wie keine Fälle des Einziehungsbetruges, weil eine Bank dafür vom Gläubiger bestimmte Sicherheiten verlangt. Man kann nicht einfach zu irgendeiner Bank gehen, ein Konto eröffnen und dann von anderen Konten irgendwelche Summen einziehen lassen.

Aber du machst das schon richtig so, Risikominimierung ist kein Fehler. ;)
 
Was interessiert mich die Deckung des Kontos von jemandem der bei mir unberechtigt was abbucht? Das ist dann das Problem det Bank.
Ich widerrufe das und habe mein Geld wieder
 
Wenn ein Betrüger nur die Bankdaten bräuchte wäre es ein leichtes per Internet an genügend Kontoverbindungen ranzukommen. Einfach mal bei Firmen schauen :p oder Kommunen, Finanzämtern ...


Quantität schrieb:
Was ich noch loswerden wollte, wenn das ein regulärer Käufer ist der mit der Karte Cryptocoins minen will und alles mit rechten Dingen zugeht, du als Verkäufer den Versand jedoch rauszögerst durch haltlose Behauptungen, wäre Dir eine Klage meinerseits auf Verdienstausfall sicher oder zumindest erstmal eine Rückforderung wegen entgangener Einnahmen - das wären bei der von Dir verkauften 280X derzeit so um die 5€/Tag...

Also nicht zulange warten, sonst sind die Schönen Kröten gleich wieder wech...

(Absoluter Worst Case) ;)

So ein Blödsinn :freak: , den Anwalt möchte ich sehen der so eine Klage einreicht, vom weiteren Verlauf mal abgesehen. Solche Ansinnen sollten wegen Behinderung der Justiz bestraft werden.
 
leon_20v schrieb:
Hmm, diese "Zustimmung" kann man sicher fälschen.

Naja ich hab dem Käufer mal geschrieben. Aber der Antwortet iwi nicht. Jetzt hab ich in Ebay gesagt ich will die Transaktio abbrechen. Er hat sich den ganzen Tag nicht gemeldet. Naja jetzt muss ich 7 Tage warten bis der sich meldet.

Wenn er sich meldet und er die Karte unbedingt haben will, werde ich ihm mein Geldmarktkonto (das leer ist und keinen dispo hat) geben. soll er das geld auf dieses konto überweisen. Wenn das Geld da ist zieh ich das Geld runter und schick ihm die Karte. Ich denke das ist der sicherste Weg.

Vermutlich wird der Käufer den Kauf stornieren oder gar nicht mehr reagieren, weil man schon die Lunte
gerochen?

Würde darauf beharren, dass die Überweisung von einem dt. Konto transferiert wird - er soll halt einen Disponenten in Deutschland beauftragen, was der Käufer wohl ablehnen wird.
Am Besten abwarten und dann ebay benachrichtigen - die sagen dann schon: wird storniert oder anderweitig verfahren.

Versand würde ich nur per DHL/UPS + Signature/Unterschrift anbieten, sonst keine Nachverfolgung, bzw. Regressmöglichkeit DHL gegenüber.
Problematisch: in Speditionen unterschreibt irgend wer im Empfangsbereich - Nachverfolgung schwer.
Am Besten einen Film mit der cam drehen direkt im Postamt + Makro vom Versandlabel + Adresse - als Nachweis.
evtl. paar Testprotokolle von der Karte ausdrucken mit Serialnummer und in Papierform bei fügen usw.

Ein Grieche wollte auch mal eine Versendung nach GR als Päckchen, weil 18 euro f. DHL-Paket + track-code zu teuer.
Habe den Verkauf via ebay stornieren lassen und den Artikel an den 2.-Höchstbietenden verkauft.

Wenn in der Verkaufsofferte ganz klar ein Vorbehalt steht, kann der ausländische Bieter kaum was durchsetzen(rechtlich)
Am Besten den Vorbehalt in english gleich dazu schreiben und Handelsbereiche eingrenzen, wie nur Germany, Österreich usw..


Paypal immer nur an die jeweilig hinterlegte Paypal-Adresse verschicken - sonst keine Deckung paypal-seitig ( siehe paypal AGB )
viel Erfolg
 
Zuletzt bearbeitet:
Leute ganz ehrlich, ich finde dieses Verhalten ziemlich unfair gegenüber den Käufern (nur deutsche sind ehrlich? ich habe schon weltweit Pakete verschickt und erhalten, aber egal). Wenn ihr so eine Angst um eure Kontodaten habt und nur in deutschsprachige Länder verschicken wollt, dann
1. schränkt die Versandländer ein
2. den Bieterkreis darauf hin, dass nur Personen bieten können, die in solchen Ländern wohnen.
Paypal muss ausgeschlossen werden. Man kann keine "Vorbehalte in der Verkaufsofferte" reinschreiben. Das geht schon in Deutschland nicht. Es geht nur ja oder nein. Ein Beispiel.
http://www.schweizer.eu/bibliothek/urteile/index.html?id=13464
ebay teilt mittlerweile auch mit, dass am Abholung explitit abwählen muss, wenn man ein Angebot erstellt.
 
Kausu schrieb:
Leute ganz ehrlich, ich finde dieses Verhalten ziemlich unfair gegenüber den Käufern (nur deutsche sind ehrlich? ich habe schon weltweit Pakete verschickt und erhalten, aber egal). Wenn ihr so eine Angst um eure Kontodaten habt und nur in deutschsprachige Länder verschicken wollt, dann
1. schränkt die Versandländer ein
2. den Bieterkreis darauf hin, dass nur Personen bieten können, die in solchen Ländern wohnen.
Paypal muss ausgeschlossen werden. Man kann keine "Vorbehalte in der Verkaufsofferte" reinschreiben. Das geht schon in Deutschland nicht. Es geht nur ja oder nein

Klar kannst du Vorbehalte rein schreiben. Wenn ein Grieche dennoch mit steigert, obwohl lt. Parameter ein Ausschluss/Vorbehalt, funktioniert bei ebay da was nicht ganz richtig.
Hatte eine Ländereingrenzung und dennoch konnten Ausländer mit steigern. Daher immer ein Vorbehalt im Text. Fertig.
Ebay bockt da auch nicht herum, wenn storniert wird.

Was heisst da unfair gegenüber ausländischen Käufern. Da kannst du dich bei den Spediteuren und den Gebaren der ausländischen Banken
bedanken.
Wie soll Einer die AGB der ausländischen Banken im Kopf haben, wenn er deren Sprache nicht mächtig ist. Zuletzt ist eine Bankstornierung doch noch
möglich und du rennst dem Geld hinter her + die Ware ist weg.

Grenzüberschreitend gehen auch massig Pakete verloren, daher ist ein Auslandsversand immer risikoreich. Zudem ist eine DHL-internationale Versendung
nicht gedeckt, wenn Warenwert > 500 euro. Die schaffen noch mit Sonderziehungsrechte, wie in den 60er Joahr. ist so.

Und bezahlen wollen die Ausländer die höheren Versandraten auch nicht. Am Ende spinnen die noch herum, wg. 4 euro Differenz zwischen Päckchen und Paket.

In das Ausland verschicken...lohnt sich oft nicht, weil oft Problemkäufer nur Schwierigkeiten machen. Daher Distanz.
 
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Also bei mir konnte noch nie jemand bieten, wenn ich vorher eingstellt habe, dass ich jenes Land oder jene Bewertungen nicht möchte. Wie gesagt, dafür sind mehrere und nicht nur eine Einstellung notwendig. Wenn der Kunde mit einer deutschen Adresse bietet, aber im Ausland wohnt ist eigentlich nichts zu beanstanden - anders machen es ja auch viele Deutsche nicht, wenn sie über Tricks im Ausland mit US Adresse einkaufen.
DHL ist ganz gut, aber es gibt ja auch noch eine ganze Menge mehr Versender.
Aber am Ende ist es eure Entscheidung. Ich sehe nur keinen Unterschied, ob der Problemkäufer in Deutschland oder Hongkong sitzt. Passendes Porto ist angegeben. Überwesiung wird erwartet. Angekommen und nur dann wird verschickt. Viele Pakete gehen verloren? Das halte ich für ein Gerücht. Bei mir ist noch keins verloren gegangen und bisher waren schon einige Länder (USA, China etc.) außerhalb der EU dabei.
 
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Kausu schrieb:
..., dafür sind mehrere und nicht nur eine Einstellung notwendig. Wenn der Kunde mit einer deutschen Adresse bietet, aber im Ausland wohnt ist eigentlich nichts zu beanstanden - anders machen es ja auch viele Deutsche nicht, wenn sie über Tricks im Ausland mit US Adresse einkaufen.

Wohnort/Meldeadresse und dann andere Lieferadresse wie paypal-registrierte Adresse = problematisch.
Zahlungen aus Drittstaaten + Transfereteilungskosten + Wechselkursdifferenzbeträge, welche resultieren.


Kausu schrieb:
DHL ist ganz gut, aber es gibt ja auch noch eine ganze Menge mehr Versender.

welche dann die doppelt oder dreifachen Raten nehmen, excl. Versicherung f. Diebstahl/Verlust.
siehe UPS, FedEx, usw.

Kausu schrieb:
Aber am Ende ist es eure Entscheidung. Ich sehe nur keinen Unterschied, ob der Problemkäufer in Deutschland oder Hongkong sitzt.

doch: Gerichtsstand + Zusatzkosten ( problematisch b. Streitereien )

Kausu schrieb:
Viele Pakete gehen verloren? Das halte ich für ein Gerücht. Bei mir ist noch keins verloren gegangen und bisher waren schon einige Länder (USA, China etc.) außerhalb der EU dabei.

Meinst du den Einkauf oder beim Verkauf?
Dann frag mal Großhändler, welche regelmässig von A nach D oder von D nach A versenden. Kenne zwei Disponenten, welche erst gar nicht nach D versenden, weil zuviel Verlust - oft Probleme mit Sub-Unternehmer, welche mittig in der Kette ganz gerne mal was verschwinden lassen.
Oder airMail + airCargo. Da muss man die Verpackungen schon sehr gut an den Ecken zusätzlich abtapen u. lashen, damit da am Ende in Asien/Südamerika/Afrika nix fehlt.
 
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