Test EcoFlow Stream Ultra X im Test: Next-Gen-Balkon­kraft­werk erhält KI, größeren Akku und mehr Leistung

Alle vier Module an den Speicher (bei mir NOah 2000) und dann nachgeschaltet der bisherige Wechselrichter.

Ich empfehle immer Trina Vertex S+ und dazu den Hoymiles HMS-800W-2T (gibts inkl. Versand für ~250 EUR bei Tepto)
Bei flacher Aufständerung braucht man den Mehrpreis für bifasziale Module nicht zahlen. Rechnet sich nicht.

Bei zwei Wechselrichtern (die in Summe theoretisch über 800W einspeisen könnten) hast du das Problem, dass du die nicht angemeldet bekommst. Daher ist die Variante mit allen Modulen am Speicher und nur einem Wechselrichter die bessere/legale Lösung.
 
Ich habe das "umgehen" des 800W Limits nicht ganz verstanden, kann mir das bitte jemand erklären?

Ausgangssituation:
1x EcoFlow Stream Ultra X in der Garage. Zwei Erweiterungsbatterien stehen dezentral im Wohnhaus. Die PV-Module laden den Stream in der Garage direkt auf und mit der überschüssigen Energie werden die beiden Batterien über das Hausnetz im Wohnhaus geladen. Richtig soweit?

Wie funktioniert nun die Stromabgabe im Detail?
Der Stream Ultra X in der Garage liefert nun die gesetzlich erlaubten 800W ins Hausnetz. Die beiden dezentralen Batterien im Haus geben ihre Energie (ebenfalls jeweils 800W, also 2x 800W) zusätzlich ins Hausnetz ab? Kumuliert als 2.400W?

Oder geben die Zusabatterien ihre Energie nur an die integrierte Schuko-Steckdose ab und nicht ins Hausnetz?

 
Ich hab mal eine Frage.
Wegen einem Solar Generator, quasi Mobiler Speicher (Anker Solix C800)

Da ist 1x 100W Solar Pannel mit 24V dran.
Lohnt es sich ein 2tes 100W Panel mit 24V zu erwerben und diese in reihe zu schalten damit ich bei indirektem Tageslicht (Also morgens und Vormittags) auf genug Spannung komme damit meine Batterie lädt ?
https://geizhals.de/offgridtec-mono-v2-100w-3-01-018385-a3194877.html

Mit nur einem Solar Modul ist die eingangs Spannung bei indirektem Licht zu niedrig als dass die Batterie lädt.
Es zeigt zwar an 6W, aber ein Youtuber hat gemessen dass die Batterie erst ab 10W lädt, da der widerstand der Batterie zu hoch ist.
So kommt es das ich in den Vormittags und Morgenstunden Energie verliere, obwohl 6-8W geladen werden.

Ich erhoffe mir durch das 2te Modul in Reihenschaltung eine höhere Spannung und zb 12-20W bei indirektem Tageslicht.
 
Der Eingang verträgt 11 - 60V.
Entsprechend kannst du zwei der Panele in Reihe schalten.

Die sollten dann aber identisch ausgerichtet sein und keinerlei Verschattung haben.
 
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SaxnPaule schrieb:
Der Eingang verträgt 11 - 60V.
Entsprechend kannst du zwei der Panele in Reihe schalten.
Du bist der beste, vielen Dank !
 
Technisch finde ich diese Teile ja irgendwie cool und smart, aber wofür kauf ich das?

Um zu sparen?
Wohl kaum, zumindest für uns nicht, wenn ich meine jährliche Stromrechnung anschaue, die im niedrigen 3-stelligem Bereich liegt.

Ich könnte mir ja so manches Szenario vorstellen, wie Camping z.b. oder Hütten im Wald.

Oder geht es darum, den gewonnen Solar-Strom für die Allgemeinheit aufzufangen und sozial die Energiewende zu unterstützen?

Mir ist also der Einsatzzweck für 1500€ nicht klar geworden! Wann und für wen lohnt dieser Invest?
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Effizienz ist maßgeblich vom Entnahmeverhalten abhängig.

Wird ein Akku nur mit 80W entladen ist die Effizienz deutlich geringer als bei einer Entnahme von 400W.

Auch ein Wechselrichter arbeitet bei hoher Leistung deutlich effizienter als bei geringer.

So ein Vergleich bringt also nix, wenn er nicht zum persönlichen Lastprofil passt.

Ich habe mit meiner Kombi ca. 8 - 9% Verlust über die gesamte Strecke (Solarmodul > Speicher > Wechselrichter > Steckdose). Das ist schon ein sehr guter Wert. Habe aber auch nie unter 250W Last.
 
SonyFriend schrieb:
Technisch finde ich diese Teile ja irgendwie cool und smart, aber wofür kauf ich das?

Um zu sparen?

Oder geht es darum, den gewonnen Solar-Strom für die Allgemeinheit aufzufangen und sozial die Energiewende zu unterstützen?
Bei mir beides.
Was gutes für Deutschland tun. (Besonders um das Land unabhängiger von Russland zu machen) und was gutes für die Umwelt, und die Stromrechnung senken. Daher habe ich auch den Akku, von dem ich Hauptsächlich gebrauch mache, wenn die Sonne nicht scheint.
Wir zahlen für Strom 120€ im Monat. Also 1440€ im Jahr.
Also da du unter 999€ im Jahr bist, sei froh.
 
@Nighteye
Ich muss meine Angaben korrigieren, sorry dafür!

Im Jahr 2016 lag unsere Stromrechnung bei 720€, und derzeit (2024/25) haben wir Kosten von ziemlich genau 1000€ - wir verbrauchen immer unter 3000 kwh/a

Trotzdem erschließt sich mir noch nicht ein Invest mit Solar-Modulen von mind.1500€, die Rechnung hab ich noch nicht kalkuliert.
Es müssen natürlich auch die Gegebenheiten Vorort passen, Bock darauf hätt ich ja schon.
 
SaxnPaule schrieb:
So ein Vergleich bringt also nix, wenn er nicht zum persönlichen Lastprofil passt.
Natürlich braucht man für aussagekräftige Tests mehrere runs mit unterschiedlichen Lade- und Entlade-kurven. Ist doch bei anderer HW auch nicht anders. Netzteile werden mit unterschiedlichen Lasten getestet, Grafikkarten mit unterschiedlichen Spielen, E-Autos in der Stadt, auf dem Land und auf der Autobahn etc.

Dachte das wäre klar wenn ich von "Test" spreche.
 
Wie werden im verteilten Modus (also z.B. eine Stream Ultra X in der Garage und eine AC Pro im Keller) die dezentralen Akkus geladen? Ich vermute, das geschieht ausschließlich über die max. 800 W Einspeisung, oder? Wenn ich also tagsüber 800 Watt verbrauche, wird mein dezentraler Akku nicht geladen. Ist das so korrekt?
 
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