Test EcoFlow Stream Ultra X im Test: Next-Gen-Balkon­kraft­werk erhält KI, größeren Akku und mehr Leistung

Piktogramm schrieb:
Die VDE hat eine Wortmeldung abgegeben, dass sie die entsprechenden Normen überarbeiten will.
Die haben schon entsprechende Normen definiert, aber nicht verabschiedet. Also mehr als nur ein "wir wollen..." (DIN VDE V 0126-95)
Piktogramm schrieb:
Diese Ausarbeitungen haben aber keinerlei Gültigkeit und der aktuelle Stand ist nachwievor, dass der Anschluss über Schuko nicht erlaubt ist (gültig sind die alten Normen, nicht der Entwurf der überarbeiteten Normen).
Wo ist definiert, dass es verboten ist? Der aktuelle Stand ist, dass es weder explizit erlaubt, noch verboten ist. Die VDE empfiehlt den Wieland Stecker. Ein Schukostecker ist nicht normgerecht.
Aber verboten? Das würde mich interessieren.
 
Als Ikea Family Mitglied reduziert sich der Preis bei Svea Solar von 1299€ auf 1100€ für die Ultra X. Alternativ geht auch CB bei Svea Solar. Auch da 1100€.
 
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gaym0r schrieb:
Die haben schon entsprechende Normen definiert, aber nicht verabschiedet. Also mehr als nur ein "wir wollen..." (DIN VDE V 0126-95)
Die Normen sind nicht definiert, wenn sie als Entwurf in der Diskussion stehen. Definitonen haben die Eigenschaft fix zu sein im Bereich technischer Normen.

gaym0r schrieb:
Wo ist definiert, dass es verboten ist? Der aktuelle Stand ist, dass es weder explizit erlaubt, noch verboten ist. Die VDE empfiehlt den Wieland Stecker. Ein Schukostecker ist nicht normgerecht.
Aber verboten? Das würde mich interessieren.
Explizit verboten nein. Implizit darf ein Vermieter und eine Eigentümergemeinschaft sowie der Netzbetreiber verlangen, dass Aufbau, Netzanschluss nach Stand der Technik bzw. Normgerecht erfolgt. Daraus ergibt sich für alle ohne alleiniges Eigentum praktisch ein Verbot und für Eigentümer ein Graubereich (hier am ehesten durch die Versicherungen).

Und die VDE schreibt derzeit einen Stecker mit passivem Berührungsschutz vor oder halt eine Festinstallation! Das ist keine Empfehlung! Im Anhang der aktuellen Anschlussnorm ist nur das Wielandsystem als Empfehlung für ein enstprechendes Stecksystem gezeigt. Daher, man könnte ein anderes, gleichwertiges Stecksystem einsetzen um die Norm zu erfüllen. Realistisch ist der Nachweis der Gleichwertigkeit unwirtschaftlicher als der Kauf von Anschlusskabel und Dose vom Elektriker -.-.
 
SaxnPaule schrieb:
@Firefly2023 Das Problem ist, dass die dir eine Rüstung ans Haus stellen und da ist es egal ob nun ein BKW oder eine ausgewachsene PV installiert wird.
Die Rüstung muss angeliefert, aufgebaut, abgebaut und wieder abtransportiert werden. Zwei Leute, die zwei Tage bezahlt werden wollen.
Dann hast du noch den Installateur, der ebenfalls mit einem Kollegen anrückt und auch für einen Tag bezahlt werden möchte.

Hast du keinen Balkon oder eine Garage wo die Module drauf können?
Ne. Habe ich nicht.
 
Stöf schrieb:
Das ist falsch. Mit 800W kann nichts passieren.
Grundsätzlich bin ich bei dir, aber sag niemals nie ;)

@Piktogramm
Ich nehm da die Verbraucherzentrale
Heute teilweise möglich: Verwendung des Schuko-Steckers
Die VDE-Normen empfehlen einen speziellen „Einspeise-Stecker“, verbieten aber den haushaltsüblichen Schuko-Stecker nicht konkret. Dieser wird bei rund 80 Prozent der Steckersolar-Geräte in der Praxis genutzt. Um die Sicherheit zu gewährleisten, muss dann das Steckersolar-Gerät entsprechend dem DGS-Sicherheitsstandard oder der zukünftigen Produktnorm (VDE 0126-95) über spezielle Wechselrichter verfügen, die über Sicherheitsschaltungen, eine entsprechende Isolationskoordination und eine ausreichend schnelle Abschaltung verfügen, falls der Stecker unbeabsichtigt gezogen wird.

Vorsicht ist jedoch geboten, wenn Sie für das Steckersolar-Gerät einen Förderzuschuss der Kommune, des Landkreises oder des Bundeslandes in Anspruch nehmen: Hier kann in den Förderbedingungen eine Pflicht zur Verwendung des „Wieland“-Steckers enthalten sein.

Für die Zukunft wird erwartet, dass der Schutzkontakt-Stecker freigegeben wird. Dies muss über Normänderungen (VDE AR-N 4105 und VDE 0126-95) erfolgen.
Und wie wir alle wissen, was nicht verboten ist, ist erlaubt, so funktionieren Gesetze. Die Grenzen hast du ja richtig benannt
 
Zuletzt bearbeitet:
SaxnPaule schrieb:
Das Problem ist, dass die dir eine Rüstung ans Haus stellen und da ist es egal ob nun ein BKW oder eine ausgewachsene PV installiert wird.
Komisch, dass der Nachbar nur 6ooEUro bezahlt hat mit nem Mobilen Gerüst.
 
Boimler schrieb:
Gibt genug Leute, die ihr BKW an die Küchenphase anschließen und sich dann wundern, das bei voller Einspeisung und laufendem Herd und Ofen die Sicherung nicht rausfliegt, obwohl die Leitung geschmolzen ist.
Was heißt denn "genug" konkret? Wie viele Fälle kennst du, wo das passiert ist?
 
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bad_sign schrieb:
Und wie wir alle wissen, was nicht verboten ist, ist erlaubt, so funktionieren Gesetze. Die Grenzen hast du ja richtig benannt
So funktionieren Gesetze nicht und auch Normen funktionieren so nicht.
Und wie man nach Text der relevanten Normen darauf kommen kann, dass (derzeit) Quellen ohne passiven Berührunsgschutz erlaubt sein sollen ist mir ein Rätsel. Wobei besagter passiver Berührungsschutz Schuko ausschließt.
Aber vielleicht muss ich meinen Arsch mal wieder in die Bibliothek tragen und den Kram nochmals lesen.
 
Piktogramm schrieb:
So funktionieren Gesetze nicht und auch Normen funktionieren so nicht.
Naja, wenn's nach IDE-Richtlinie geht, ist SchuKo schon aufgrund der fehlenden Verpolungssicherheit verboten. Da das System aber etabliert ist, wird das nicht umgesetzt. Was mich viel eher mal interessieren würde ist, wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass Wechselrichter mit SchuKo-Stecker verkauft werden dürfen.
 
Ui, Ui, Ui, hier sind aber die Fachleute am Palavern. ;)

Habe ich doch gestern glatt den Schuko-Stecker des Endgerätes BKW verkehrt herum eingesteckt und mich gewundert, warum das Teil nichts produzieren wollte! :D
Letzte Woche den Stecker vom Endgerät Staubsauger auch verkehrt herum eingesteckt und dann hat der nach dem Einschalten den Dreck im Zimmer verteilt, anstatt ihn aufzusaugen!
Unglaublich, dass so etwas von den Fachbehörden für Wechselstrom in Niederspannungsnetz nicht unterbunden wird! :D
 
@Boimler
Gute Frage. Es gibt zum einen die Produktnormen und das ganze BKW-Ding ist ja auch eine EU-Regelung. Das wären Möglichkeiten, wie das ganze Möglich wird. Wäre aber wieder viel Lesestoff.

@ThomasK_7
Dein launiger Kommentar ist vor allem die Begründung, wieso man beim Auslegen von Schaltungen und dem Schreiben von Steuerungscode so verdammt viel Zeit aufwendet, dass gegen die Zielgruppe zu härten.
 
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tree-snake schrieb:
Hi, kann der apsystem ez1-m auch dynamisch die Einspeise-Energie ins Netz genau auf 800W regeln wenn im Haus weniger verbraucht wird?
Plane einen HMS-1600-4T mit 4 Panels welcher im Sommer Klima und Co mit 1600W versorgt aber nicht mehr als 800W ins öffentliche Netz abgibt wenn ich mal weniger eigenen Verbrauch hab.
Ich kann per home assistant also über die mqtt API die Ausgangsleistung einstellen.

Ich habe es eben mal kurz testweise auf 600watt eingestellt, nach 2-4 Sekunden ist die Leistung auf 605watt gefallen von ca 750 watt vorher.
Da ich nur den einen habe kann ich damit nicht zu viel einspeisen.
Aber du kannst ihn wohl durchaus aktiv steuern, wenn du das brauchst.

Anbei noch ein Screenshot der Standardwerte und steuerungs Möglichkeit. Ansonsten gibt er noch 4 Fehler stati zurück die nicht auf den screen passen. Alle Werte sind vom Home Assistent über die Integration die automatisch vom Himmel fallen. Die App oder cloud Lösung kenne ich nicht wirklich.

Du kannst ihn auch komplett ausschalten. Je nachdem was sinnvoller ist.
Screenshot_20250812-145544.png
 
Den gibts in Komplett-Set mit 4 Panels und Smartmeter schon billiger als er hier einzeln verkauft wird^^
 
Wie sieht es mit Gebäudeversicherung aus? Muss man so einen akku melden?
bei mir wurde die GV teurer, weil u.a. abgefragt wurde ob Solarhermie oder PV / BKW auf Dach / am Balkon ist.
Am ende hat man eine bestimmte Anzahl Punkte und die ergeben dann den Betrag den mal bezahlt (Risikobewertung)
 
Kommt ganz auf Deine Versicherungsgesellschaft an.
Bei den allermeisten wohl nicht.
Auch kleinere PV Anlagen oberhalb von 800 Watt-Grenze sind bei vielen Gesellschaften bis zu einer Größe von x kWp die Anlagen in der Prämie bereits inkludiert.
Klassische kleine Balkonkraftanlagen sind bei den meisten einfach mitversichert.
 
hab das mal durchkalkuliert und auch chat gpt gefragt,
rechnet sich nicht bei mir... selbst der Marstek akku für 349€ nicht..
habe grundlast ca 180w, meisten Strom benötige ich abends (wenn PC / TV läuft oder Licht brennt) , im Winter wegen kürzerer Tage dann mehr....
aber gerade im Winter schafft mein BKW gerade mal (wenn überhaupt) so viel, dass ich tagsüber die Grundlast decke,..,. Ausrichtung Süden und volle 600w Power im Sommer ab ca 11.30uhr
Im Sommer schalte ich bei Überproduktion die Klima ein, hab natürlich trotzdem Einspeisung ins netz, aber rechnet sich wie gesagt nicht einen Akku zu kaufen.
 
Thorque schrieb:
Ausrichtung Süden und volle 600w Power im Sommer ab ca 11.30uhr
600W x 5h (oder mehr) = 3kWh
Abzüglich 5 x 0,180kWh Grundlast = 2,1kWh verschenkt. Täglich.

Wieso rechnet sich da ein günstiger Akku nicht. Die gespeicherten 2kWh kannst du dann prima abends verbrauchen.

Rechnen wir pessimistisch mit nur 100 Tagen, an denen du 5h die 600W erreichst sind das 200kWh bzw. 60 EUR pro Jahr.
Nach 6 Jahren hätte sich also der Akku amortisiert.

Zusätzlich pufferst du auch bei wechselhaftem Wetter die Leistungseinbrüche damit weg, so das die Ersparnis realistisch deutlich darüber liegen dürfte.
 
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du hast vollkommen recht,
hab da irgendwie was falsch berechnet.

hab es mal mit 40ct und 31ct strompreis berechnet:

Fazit bei 40 ct/kWh + Kühlung​

FaktorWert
Strompreis0,40 €/kWh
PV-Überschuss mit Kühlung1,26 kWh/Tag
Tägliche Ersparnis0,50 €
Jährliche Ersparnis (120 Tage)60,48 €
Amortisationsdauerca. 5,8 Jahre

__________________________

Zusammenfassung: Rentabilität mit Kühlung im Sommer​

FaktorWert
Strompreis30,90 ct/kWh
PV-Überschuss mit Kühlungca. 1,26 kWh/Tag
Ersparnis/Tagca. 0,39 €
Jährliche Ersparnis (120 Tage)ca. 46,72 €
Amortisationsdauerca. 7,5 Jahre

trotzdem recht lange.. weil ich ja im Sommer viel PV Strom durch Kühlung verbrauche... (tief geschätzt 40%)

ohne Nutzung der Klimageräte wären es bei 40ct/kwh 3,5 Jahre und bei 31ct ca 4,6 Jahre.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du dann noch den Wechselrichter tauscht gegen einen mit 800W, lässt sich noch mehr sparen.

Wenn du Platz für noch mehr Module hast geht es noch schneller. Ich habe 5 Module und 4kWh Speicher und decke damit zu 93% meine Grundlast von knapp 8kWh am Tag ab (wenn die Sonne scheint) und habe auch erst ab 10:30 Uhr Sonne auf drei Modulen und ab 13 Uhr Sonne auf den anderen zwei.

1756723338015.png

(Urlaubstag, niemand daheim, also ausschließlich Grundlast).
 
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ich hätte in der Tat noch Platz für 2 Module auf der Gartenhütte, dach ca 20-25° (sehr flach) ein Modul wäre Osten, das andere dann Westen.

hast ne empfehlung für 2 module + wr?
 
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