Test EcoFlow Stream Ultra und AC Pro im Test: Dieses Balkonkraftwerk trickst das 800-Watt-Limit aus

Jund schrieb:
Dass ich für den Strom Geld bekomme, ist mir klar. Aber wie funktioniert das?
Du muss die Einspeisevergütung bei deinem Netzbetreiber beantragen, diese erhältst du nicht automatisch.
Größere Anlagen über 2 kWp müssen ohnehin von einer Fachfirma installiert, angemeldet und in Betrieb genommen werden,
von daher regelt diese auch die Sache mit der Einspeisevergütung, da die Anlage inkl. Daten von Betreiber (u. Bankverbindung) dem Netzbetreiber dann bekannt sind.

Jund schrieb:
Wie kommt der Netzbetreiber an die Menge?
Bei neuen PV-Anlagen muss ein Smartmeter installiert werden, welches die Einspeise- und Verbrauchsmengen dem Netzbetreiber übermittelt.
Anlagen ohne Einspeisevergütung sind praktisch nur die sog. Balkonkraftwerke. Aber selbst da ist eine Einspeisevergütung möglich, aber das sind meist nur so ca. 50 €/Jahr.
Durch das neue Solarspitzengesetz wird es eher weniger werden, denn das gilt für Einspeisevergütung allgemein. Die höhere Gebühr für Smartmeter dürfte die Einnahmen aus der Einspeisevergütung bei Balkonkraftwerken praktisch wieder nahezu auf Null senken.

Einspeisevergütungen werden nicht versteuert, von daher erhält man die volle Vergütung.
 
Zuletzt bearbeitet:
30kwp kannst du aktuell unter 10k bauen bei Selbstbau. UK knapp 2,5k von K2. Module rund 2500-3000€ Restposten Paletten 410-430w. Batterie Wechselrichter 800€ - Einspeise Wechselrichter 500€ dann nochmal ca 500€ Kabel
so habe ich es gebaut.
Der BYD HVM 13,7 kam mit knapp 4700€ am teuersten.
Dann kann man aber auch 6250w 3 Phasig den Akku entladen. Eventuell setze ich noch ein Modul drauf um noch etwas höher in der Spannung zu kommen.
 
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WinnieW2 schrieb:
Du muss die Einspeisevergütung bei deinem Netzbetreiber beantragen, diese erhältst du nicht automatisch.
Größere Anlagen über 2 kWp müssen ohnehin von einer Fachfirma installiert, angemeldet und in Betrieb genommen werden,
von daher regelt diese auch die Sache mit der Einspeisevergütung, da die Anlage inkl. Daten von Betreiber (u. Bankverbindung) dem Netzbetreiber dann bekannt sind.
Meine Anlage ist jetzt 6 Monate alt und ich habe kein Smartmeter.
Meiner Meinung nach hat der Netzbetreiber aktuell keine Möglichkeit, den Zähler auszulesen. Im APZ ist nichts installiert (außer Spannungsversorgung und Netzwerkkabel zum Zähler).
 
Jund schrieb:
Mein Zähler sagt:
1.8.0 Bezug: 12 kWh
2.8.0 Lieferung: 4.175 kWh

[...]

Dass ich für den Strom Geld bekomme, ist mir klar. Aber wie funktioniert das?
Wie kommt der Netzbetreiber an die Menge?

Nur um nochmal ganz explizit nachzufragen: Du hast eine PV Anlage, die bereits in Betrieb ist und auch einspeist?

Die Anlage muss beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister angemeldet sein. Wenn du dir nicht sicher bist, ob das erledigt wurde, frag den Betrieb, der dir die Anlage installiert hat. Wenn das ordnungsgemäß gemacht wurde schau auf die Website deines Netzbetreibers, wie du einen Einspeisevertrag bekommst. Normalerweise gibt es dort einen Antrag, den du ausgefüllt dahin schickst, dann kommt der Vertrag, den du unterschrieben zurückschickst. Wenn du ein Smart Meter hast läuft der Rest automatisch, wenn du einen "normalen" Zweirichtungszähler hast gibst du beide Zählerstände einmal im Jahr dem Netzbetreiber (so wie bisher auch mit deinem Verbrauch), entweder online oder per Postkarte.

Sollte der Betrieb, der dir die Anlage installiert hat, diese nicht ordentlich Angemeldet haben solltest du das ASAP mit denen klären und die Anmeldung abschließen. Für das Einspeisen ins Netz aus einer nicht angemeldeten, "großen" PV Anlage werden Strafen fällig. Was man so lesen kann sind die Netzbetreiber hier üblicherweise kulant, aber ich würde das nicht verschleppen.
 
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Schon wieder so teure, schwer amortisierende Hardware die den "Klimaleugner" Futter liefert. Diese Dinger sind bei den Preisen halt eher ein "Showcase" für Leute, die einfach modernes "Spielzeug" ihr eigen nennen und es Besuchern demonstrieren wollen. Sinnvoll sind diese Teile nicht. Nicht bei <4 kWh Speicherkapazität.

Macht doch mal bitte einen (Nach-)Test zu bereits vorhandener Hardware, die schon länger auf dem Markt ist und sich durch die teils um 50% gesunkenen Preise eher lohnt. Anker Solix E1600 zB im Zweierpack - habe ich im Betrieb und nicht zum Einstandspreis gekauft ;-)

Dieser ganzer Schnösel-Early-Adopter Kram der hier vorgestellt wird (danke dafür, nicht falsch verstehen ;)), ist für 98% der Interessierten nicht "vernünftig".

Marstek, Anker E1600, etc. - die Dinger lohnen sich für BKW Betreiber schon eher.
 
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Jund schrieb:
Meine Anlage ist jetzt 6 Monate alt und ich habe kein Smartmeter.
Meiner Meinung nach hat der Netzbetreiber aktuell keine Möglichkeit, den Zähler auszulesen. Im APZ ist nichts installiert (außer Spannungsversorgung und Netzwerkkabel zum Zähler).
Ich bin jetzt kein Fachmann auf den Gebiet wie die Sache rechtlich betrachtet werden muss, aber nach meinem Verständnis muss der Netzbetreiber aufgrund des Solarspitzengesetzes nicht nur die kWh-Menge an eingespeistem PV-Strom bekannt sein sondern auch der Einspeisezeitraum,
denn es gibt nun vergütete und nicht-vergütete Einspeisezeiträume,
und ohne fernablsebare Smartmeter kann der Netzbetreiber dies nicht unterscheiden.
Zumindest falls die Einspeisevergütung neu beantragt wird müsste demnach ein Smartmeter notwendig werden.
Das wäre jetzt bei PV-Anlagen welche jeder PV-Laie selber anmelden kann der Fall.
Größere PV-Anlagen erfordern ohnehin eine umfangreichere Anmeldung welche durch das Fachunternehmen welches die PV-Anlage in Betrieb genommen hat durchgeführt werden müsste.
 
Computerfuchs schrieb:
Kannst du dazu mehr sagen? Falls du damit Erfahrung hast, wäre ich sehr dankbar für einen Bericht. Ich bin momentan am Überlegen, ob ich eine größere PV-Anlage installieren soll oder nicht und habe von dem, was ich bisher gelesen habe, nicht den Eindruck, dass die Anmeldung kompliziert wäre. Zumindest nicht für mich als Eigentümer der Anlage. So wie ich das bisher verstanden habe, ist die Anmeldung Aufgabe des Elektrikers, bzw. des mit der Installation beauftragten Betriebs. Als Eigentümer muss man da bestimmt ein paar Formulare unterschreiben und vielleicht später bei der Steuererklärung aufpassen. Aber sonst? Übersehe ich was?
Ja wenn der Elektriker alles für Dich baut, also PV-Anlage und Speicher und auch die Abnahme macht(er muss halt die gesamte Elektrik prüfen) ist das nicht kompliziert. Macht er alles für Dich..
Ich hatte beim Bekannten das Problem, das wir fast alles selbst gemacht hatten und einen gesucht haben, der das abnimmt und anmeldet.. Finde da mal einen, der das mitmacht, was ein Krampf und teuer war es auch noch..
 
WinnieW2 schrieb:
Ich bin jetzt kein Fachmann auf den Gebiet wie die Sache rechtlich betrachtet werden muss, aber nach meinem Verständnis muss der Netzbetreiber aufgrund des Solarspitzengesetzes nicht nur die kWh-Menge an eingespeistem PV-Strom bekannt sein sondern auch der Einspeisezeitraum,
denn es gibt nun vergütete und nicht-vergütete Einspeisezeiträume,
Nach meinem Verständnis [1] nur, wenn die Inbetriebsetzung ab dem 25.2. erfolgt ist. Da die Anlage vor sechs Monaten in Betrieb ging und hoffentlich ordentlich angemeldet wurde ist das für @Jund irrelevant.


[1] https://1komma5.com/de/magazin/news/solarspitzengesetz-enwg-novelle-2025/

Sorry, erstbeste Quelle, die die Änderungen halbwegs zusammengefasst und nicht im Konjunktiv darstellt.
 
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SternburgExport schrieb:
Nur um nochmal ganz explizit nachzufragen: Du hast eine PV Anlage, die bereits in Betrieb ist und auch einspeist?

Die Anlage muss beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister angemeldet sein. Wenn du dir nicht sicher bist, ob das erledigt wurde, frag den Betrieb, der dir die Anlage installiert hat. Wenn das ordnungsgemäß gemacht wurde schau auf die Website deines Netzbetreibers, wie du einen Einspeisevertrag bekommst.

Ich habe oben schon geschrieben, dass ich beide Anmeldungen beim Marktstammregister morgens beantragt und nachmittags bekommen habe. Ich hab vorhin nochmal geguckt. Um 14.34 Uhr kamen die Bescheide. Wann ich genau beantragt habe, weiß ich nicht mehr, aber sehr wahrscheinlich nicht vor 7 Uhr.

Mein Netzbetreiber weiß Bescheid, die haben Ende letzten Jahres noch den Zähler getauscht. Der alte war von 02/2024 und auch schon digital/2-Wege.

Ich habe auf der Webseite geguckt, wenn ich deren Suchergebnis folge, kommt "Seite nicht gefunden".
Ich habe denen mal eine Mail deswegen geschrieben.

WinnieW2 schrieb:
Ich bin jetzt kein Fachmann auf den Gebiet wie die Sache rechtlich betrachtet werden muss, aber nach meinem Verständnis muss der Netzbetreiber aufgrund des Solarspitzengesetzes nicht nur die kWh-Menge an eingespeistem PV-Strom bekannt sein sondern auch der Einspeisezeitraum,

Wenn ich richtig informiert bin, betrifft das nur Anlagen nach der Gesetzesänderung aus dem Februar. Meine ist aus 10/2024. Ich müsste also für jede kWh die gleiche Vergütung bekommen. Egal wann die Einspeisung stattfindet.
 
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Jund schrieb:
Wenn ich richtig informiert bin, betrifft das nur Anlagen nach der Gesetzesänderung aus dem Februar. Meine ist aus 10/2024. Ich müsste also für jede kWh die gleiche Vergütung bekommen. Egal wann die Einspeisung stattfindet.
Ok, dann ist das wohl rechtlich so, wenn die PV-Anlage vor dem Inkrafttreten des Solarspitzengesetzes in Betrieb genommen wurde.
Was mir nicht ganz klar ist. Weshalb wurde die Einspeisevergütung nicht gleich mit der Inbetriebnahme der PV-Anlage beantragt?
Ergänzung ()

raychan schrieb:
Und dann kommen Bastler und bauen sich ein Kabel mit Stecker zu Stecker
Und dann macht es nach dem Einstecken Bumm und die Sicherung löst aus u. wenn man Glück hat ist der Wechselrichter nicht kaputt.
Das eine ist ein Insel-Wechselrichter und das andere ein Einspeise-Wechselrichter. Insel-Wechselrichter sind nicht dafür ausgelegt mit dem öffentl. Stromnetz verbunden zu werden.
 
Computerfuchs schrieb:
Kannst du dazu mehr sagen?

Ich habe unsere Anlage komplett geplant, selber gekauft und mechanisch montiert.
Elektrisch hätte ich es auch gekonnt aber das ist dann bei den Strings sehr schwierig für den Fachbetrieb nachzuvollziehen
Der Fachbetrieb hat dann noch:
Module untereinander verbunden
Erdung verbunden
Strings an den WR angeschlossen
Strommesszangen an den WR angeschlossen
Akku verkabelt
Kabelkanäle verschlossen
WR an den Verteiler angeschlossen
Lastumschalter im Verteiler angeschlossen
Fachunternehmererklärung ausgestellt
Rechnung geschickt

Der Spaß hat 3230 € gekostet.
Plus das Material.

Ich habe bei myhammer eine Suchanfrage gestartet und habe zig Angebote bekommen. Einige haben sich gemeldet und wollten ihre Hardware verkaufen, es waren aber auch ca. 5 dabei, für die es ok war, meine Hardware zu verbauen.
Die waren auch alle da.
Ich hatte 2 Fallen eingebaut. Einer hat beide gefunden. Der war nicht der billigste, hatte aber Ahnung. Den habe ich dann auch beauftragt.
Das lief alles wie am Schnürchen und war am frühen Nachmittag erledigt.
Der Chef war einmal wegen Angebot da, am Tag selber waren die zu dritt ca. 6 h da. Ich denke, dass die noch ganz gut verdient haben. Für mich ging der Preis auch ok. Ich hatte andere Angebote, die etwa das 5-fache wollten.
 
Photon schrieb:
Gibt es eigentlich eine Möglichkeit zu messen, wie hoch die erwartete Ausbeute ist
Mit diesem Tool kannst du alle Möglichkeiten durchspielen.

PV-Tool dazu noch ein Kompass App aufs Smartphone und los gehtś.
 
Mal blöd gefragt, hab von der Materie einfach keine Ahnung. Das System sieht ja recht kompakt aus, würde sich so ein System nicht auch gut für einen Camper eignen?
 
Tobi-S. schrieb:
Das ist alles ganz schön und recht. Ich hab einen Plan für zwei Balkonkraftwerke für ein Zwei-Familienhaus hier auf der Festplatte liegen. Mit sinnvollem Speicher kostet das insgesamt ca. 5.000€ und amortisiert sich auf ca. 8-10 Jahren.
Sorry aber was? Wenn du dir einfach ein Balkonkraftwerk bei Netto kaufst landest du bei 400 Euro pro 800 Watt, sparst dir den Akku und hast das Ding nach wenigen Jahren wieder drin.
 
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Der beste "Akku" ist das Stromnetz bei einem rückwärts drehenden Zähler. Bin nach wie vor der Meinung, dass man den Leuten die lächerliche Leistung von 600-800W bzw. Energie von ca. 600-800kWh/Jahr, "schenken" könnte.

Wie soll ein berufstätiger Mensch sonst diese Leistung selbst nutzen.

Wenn ich an so einem sonnigen Apriltag 3kWh erwirtschafte, müsste ich mindestens ne Waschmaschine laufen lassen oder Stunden lang zocken, um die Energie zu nutzen. Zocken geht nur wenn man zuhause ist, da scheint die Sonne meistens nicht mehr. Gut, Großgeräte könnte man mit einem Timer nachmittags laufen lassen, aber das macht man nicht 7x die Woche, also sind die anderen 18kWh größtenteils auch verschenkt.

Wenn man der Umwelt wirklich helfen wollen würde, würde man das ganze Programm anders aufziehen. 10 Jahre Amortisation... lächerlich. Und das bei einem normalen BKW ohne Akku oder sonstigen Firlefanz.
 
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