Ich ging davon aus, dass der Speicher passend zur Solarleistung dimensioniert ist, so dass er regelmäßig voll wird und die Zellen gebalanced werden können.
Wenn nun für 30 Minuten 2kW eingespeist werden, wird der Speicher uU nicht mehr voll im Laufe des Tages. Ist die Sonne bereits weg und es wird für 30 Minuten mit 2 kW eingespeist ist der Speicher bereits um 2 leer, statt um 7. Die abgegebene Energiemenge bleibt dabei gleich.
Wenn die Solarleistung natürlich deutlich überdimensioniert ist, ist es in der Tat sinnvoll mehr einzuspeisen, da man sonst Energie verschenkt. Allerdings kommt man dann vermutlich nicht durch die Nacht.
Meine Anlage ist so ausgelegt, dass sie das Optimum für meinen Verbrauch darstellt. Mit 2kWp und 6kWh Speicher.
Damit verschenke ich quasi nichts und beziehe an guten Tagen 3 - 4 kWh (von 12 - 15)
Moep89 schrieb:
Wenn man im Haushalt nur sehr selten größere Verbraucher hat, die die Gesamtleistung über 800 W bringen, dann ist der Unterschied recht gering, aber die meisten Haushalte funktionieren so nicht. Mit mehr als 800 W kann man je nach Situation schon merklich mehr nutzen.
Verbraucher über 800W sind doch eher die Ausnahme.
Waschmaschine, Geschirrspüler, Herd, Wasserkocher.
Mal abgesehen vom Herd ziehen die Geräte nur kurz ihre 2kW.
Bei mir heizen Waschmaschine und Geschirrspüler zwischen 20 und 30 Minuten mit 2kW.
Beim Wasserkocher fällt es nicht wirklich ins Gewicht, da der ja eh nur ein paar Minuten läuft.
Wenn man natürlich jeden Tag 5 Maschinen wäscht, sieht die Sache anders aus. Das dürfte aber nicht die Regel sein.
Ein durchschnittlicher Haushalt hat irgendwas zwischen 100 und 250W Grundlast. Laufen dann noch TV, Radio und vielleicht eine Konsole im Kinderzimmer kommt man mit 800W noch relativ gut hin.
Die kurzen Peaks für Wasserkocher/Kaffeemaschine vormittags sind vollkommen irrelevant. Einzig das Kochen mittags könnte mit 2kW Einspeisung etwas abgefangen werden.
