PHP Editor für News

Zerstoerer159

Lt. Junior Grade
Registriert
Dez. 2009
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457
Hallo Leute ich frage euch hier weil ich keine Ahnung hab was ich googeln muss für das richtige :D
Ich schreibe grade einen Blog und möchte gerne einen Texteditor wie diesen hier von Computerbase mit dem ich die Formatierung über HTML regeln kann, also wenn ich nen neuen Beitrag erstelle, dass ich nicht das ganze HTML Zeug manuell machen muss. Könnt ihr mir da irgendwas Open Source/Freeware mößies empfehlen?
 
TinyMCE ist der Standard. Einfach n tolles Stück Code.

Aber: Bist du dir sicher, dass die Welt NOCH eine Blog-Software benötigt? Bist du dir sicher, dass du alle notwendigen Sicherheitsvorkehrungen beachtest? Wenn nicht, dann lass es lieber. Niemand braucht Code, der am Ende noch schlechter und unsicherer als der von Wordpress ist.
 
@ Daaron ... Ich glaub er will nur einfach Text "komfortabel" formatieren können - und nicht das nächste WordPress bauen ...
 
Sieh dir mal die diese Liste an. Sie mag zwar nicht vollständig sein und es sind auch nicht alle Sachen kostenlos - Redactor kostet beispielsweise etwas - aber dort solltest du dir wahrscheinlich etwas finden.

Selbst habe ich Erfahrung mit TinyMCE gemacht und es für gut empfunden, wenngleich es wesentlich unkompliziertere und kleinere Pakete gibt, die für weniger anspruchsvolle Zwecke besser sind.
 
ich glaube nicht das mein Miniblog ohne Kommentarfunktion usw. intressant für Hacker sein könnte, salted Adminpasswörter wären das einzige was man abfangen könnte^^ Den Rest sieht ja sowieso jeder :D

"Bist du dir sicher, dass die Welt NOCH eine Blog-Software benötigt?"

Man muss nicht alles veröffentlichen was man schreibt oder? :D Ich setze generell nicht mehr auf CMS Systeme, ich krieg mit wenig Programmieraufwand einfach nen System was viel besser auf den Anwendungsbereich passt und dabei nicht mal halb so groß ist. Oder wollt ihr mir erzählen das CMS System das Non Plus Ultra sind? :D
 
Es ist immer die Frage, was man erreichen bzw. haben möchte ;) Was die, meist von Leuten mit geringen Kenntnisstand, zusammengeschriebenen Systeme angeht, das sind wahre Goldgruben für "hacker". Da stehen oft ambitionierte Menschen hinter, die sich dann auch gern mal nen vServer mieten, um die Massen, an Besuchern besser in den Griff zu bekommen. Solche vServer sind eine lohnende Beute. Allein dafür nehmen viele in ne kleine Website aufs Korn.
Das NonPlusUltra sind CMS-Sytseme sicher nicht, aber man muss mit dem arbeiten was man hat, oder Unmengen mehr Zeit investieren und was ansatzweise vergleichbares auf die Beine zu stellen.

Was das Topic angeht: TinyMCE finde ich eigentlich ganz nett, er ist recht entspannt zu konfigurieren. Wenn man mehr will, ich persönlich würde aber nicedit nehmen, der mag ich irgendwie lieber :D
 
Zerstoerer159 schrieb:
ich glaube nicht das mein Miniblog ohne Kommentarfunktion usw. intressant für Hacker sein könnte, salted Adminpasswörter wären das einzige was man abfangen könnte
Ok. Und wie sieht es mit der Sicherheit deiner Datenbank-Verbindung aus? Selbst große Firmen wie Sony lassen sich gern mal mit ner SQL Injection zerpflücken. Bist du dir sicher, dass du überall sauber gearbeitet hast?
Wenn nicht, dann kann ein Angreifer deine Datenbank manipulieren. Von da aus erhält er Zugriff auf weite Teile deiner Webseite und kann schadhaften JavaScript - Code oder ähnliches einschleusen. Das Resultat sind dann Viren-Meldungen bei deinen Besuchern.

Daher die Frage, ob du dir absolut im Klaren darüber bist, was du da tust. Es ist nicht nur DEINE Sicherheit, sondern auch die deiner Besucher, die hier in Mitleidenschaft gezogen werden kann.

Ich setze generell nicht mehr auf CMS Systeme, ich krieg mit wenig Programmieraufwand einfach nen System was viel besser auf den Anwendungsbereich passt und dabei nicht mal halb so groß ist.
Bei einem guten CMS beträgt der Programmieraufwand genau 0, da die gesamte Logik einfach schon da ist. Oftmals kannst du sogar ein hübsches kostengünstiges Template draufbügeln und sparst dir sogar noch am Layout/CSS-Code ne Menge Zeit.
Größe ist auch irrelevant. Erstens hast du ja wohl kaum nur ein Hosting-Paket mit 10MB Webspace und zweitens belegen die Grafiken, die du nach ein paar Posts so angehäuft hast, eh das Zehnfache deines eigentlichen Codes.
Und wie isses mit der Effizienz? Auch hier kommst du kaum ran, außer du bist ein WIRKLICH guter Programmierer. Gute CMS haben verschiedene Caching-Algorithmen, durch die die "Time to First Byte" eines Besuchers extrem gesenkt werden kann und die Serverlast quasi gegen 0 geht.

Oder wollt ihr mir erzählen das CMS System das Non Plus Ultra sind? :D
Nö. Für extrem spezielle Anwendungsfälle sind sie nicht so günstig.
In allen anderen Fällen sind sie aber deutlich überlegen. Warum soll man sich einige Wochen hinsetzen um am Ende etwas zu schreiben, dass doch nicht mehr kann als die bestehenden Produkte? Es ist unsinnig, das Rad permanent neu erfinden zu wollen.
 
Wer erfolgreich sein möchte benötigt eine custom Lösung.
 
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Hm... deshalb setzt die US-Regierung auf Drupal, viele sehr große und erfolgreiche Shops auf Magento oder osCommerce, dieses Board hier auf vBulletin, viele sehr beliebte Blogger auf Wordpress, so manches erfolgreiche Unternehmen setzt auf Joomla oder Typo3....
Die Liste kannst du ewig fortsetzen.

Es ist absolut normal, ein großes und gut getestetes (na ja... außer Wordpress..) System als Basis zu verwenden. Ob man dann noch selbstgebaute Erweiterungen einsetzt ist die andere Sache, als Basis sollte man eher auf etwas Fertiges setzen. Das spart massiv Kosten.

Hätten z.B. Mr. Spex NICHT das Rad neu erfinden wollen, dann wären Kundenpasswörter nicht ungehasht in der Datenbank gewesen und eine SQL Injection hätte auch nicht geklappt. So ein Scheiß passiert dir z.B. mit Magento nicht.
Hätte Sony das Rad nicht neu erfunden und auf erprobte Open Source Technologie gesetzt, dann wären auch deren Seite wohl kaum so lächerlich einfach mit SQL Injections überrannt worden. Man hätte sich einige Millionen Dollar Schaden ersparen können.

Edit: und wie "erfolgreich" Opera mit ihrer eigenen Rendering-Engine waren sieht man ja auch jetzt. Auch hier kommt jetzt der Wechsel auf lang erprobte, stabile und beliebte Open Source, statt eigenen proprietären Mist zu frickeln.
 
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jain,

Customlösung sind für viele DInge schlicht notwendig. Aber wie Daaron schon sagt: man sollte ein CMS als Basis nutzen.
Beispiel TYPO3:
Typo3 bringt so ziemlich nix mit. Was dazu führt, dass man sich die bereits vorhanden Extensions anschaut und sich das nimmt, was man benötigt. Was man dann noch Custom brauch, programmiert man sich dann. Das hat den Vorteil, dass man zum einen deutlich schneller entwickeln kann, da einem bereits viele, sonst notwendigen schritte schon abgenommen wurden und man dennoch recht zügig das Custom-Ergebnis hat,w elches man benötigt.
 
Der Löwenanteil der Webseiten nutzt doch eh nur StiNo-Funktionen: n paar Artikel, News, Events, vielleicht mal ein kleines Forum... Das könnten die meisten CMS out of the box, oder aber sie haben in ihren Repositories einige wirklich gute Extensions, die das Problem sofort lösen.
 
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