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„Ego-Shooter” fördern Entscheidungsvermögen

Tekpoint

Admiral
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Beiträge
9.369
Die umstrittenen „Ego-Shooter“ sind zumindest in einer Hinsicht besser als ihr Ruf: Wissenschaftler haben festgestellt, dass diese Spiele die Fähigkeit fördern, schnelle und akkurate Entscheidungen in neuen Situationen zu treffen. Wie die Forscher in „Current Biology“ berichten, reichen schon 50 Stunden an einem solchen Computerspiel aus, um eine unerwartet breitgefächerte positive Wirkung auf Auffassungsgabe und Entscheidungsfähigkeit zu erzielen – mögen muss man das Spiel dafür nicht.

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-12255-2010-09-14.html

Hoffe das macht ein besser Bild wieder für diese Spiele. Würde ja schon mal von Welt der Wunder getestet auch so was. Da konnten Leute die solchen Spiele zocken, schneller zwischen Realer und virtueller Welt entscheiden und sie reagierten schneller.
 
Ja das stimmt auch.

Genauso was angeht sich viel merken.

Da man sich ja merken muss wo es lang geht, wo sich einer befindet, wo was ist ect.
 
Genauso so wie räumlichen Denken/Vorstellungsvermögen.
 
Man merkt wir müssen mehr Zocken^^
 
All das muss ich z.B. beim Autofahren auch :rolleyes:. All das muss man eigentlich bei jeder Tätigkeit, die nicht aus lethargischem Herumliegen besteht.
 
Unu schrieb:
All das muss ich z.B. beim Autofahren auch :rolleyes:. All das muss man eigentlich bei jeder Tätigkeit, die nicht aus lethargischem Herumliegen besteht.

Klar muss du das auch. Nur wirst du dadurch ein besserer Autofahrer. ^^
 
heute abend haben alle den clan-tag Computerbase, zocken für's Entscheidungsvermögen ^^
 
solche Sachen sind eigentlich schon länger bekannt, aber sowas wissen nur die leute die sich damit beschäftigen,...

Die die negativ eingestellt auf egoshooter sind, werden sowas wahrscheinlich nie lesen :D
 
Tekpoint schrieb:
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-12255-2010-09-14.html
Da konnten Leute die solchen Spiele zocken, schneller zwischen Realer und virtueller Welt entscheiden und sie reagierten schneller.

also erstmal: ich bin absolut PRO ego- shooter :D und natürlich fördert das einiges, so z.B. auch auge- hand- koordination

allerdings frage ich mich, in was für situationen man zwischen realer und virtueller welt unterscheiden muss?
 
ich glaube beim auto fahren muss man das nicht so intensiv machen wie beim zocken (wo es ja um "das leben" geht). wie viele machen noch andre dinge beim auto fahren, beim zocken kenne ich da niemanden, die sitzen voll konzentriert vorm monitor.
 
Tekpoint schrieb:
Ja das stimmt auch.

Genauso was angeht sich viel merken.

Da man sich ja merken muss wo es lang geht, wo sich einer befindet, wo was ist ect.

Das glaube ich hierbei weniger, da sich doch die verschachtelung der wege in grenzen halten.
Man weiss vieleicht noch wo man herkommt, aber am einfachsten ist es doch den weg zurueckzugehen der "Leer" ist. :)

Ich finde das wichtige was man Ego Shootern lernen kann, ist das es ganz schnell vorbei sein kann :)
 
Tekpoint schrieb:
ich glaube beim auto fahren muss man das nicht so intensiv machen wie beim zocken (wo es ja um "das leben" geht).
Und genau daher kommen die vielen Auffahrunfälle mit Blechschaden und Schlimmeres. Mit dem Führerscheinerwerb bekommt man die Gewalt über eine tonnenschwere Waffe, so hats mir mein Fahrlehrer vor vielen, vielen Jahren gesagt und das habe ich mir behalten. Man muss sich nur immer wieder mal die Tests vors geistige Auge rufen, wie man allein schon mit Tempo 20 gegen ein paar Crashdummies von Kindern fährt..

Ich weiss nicht, was du uns genau mit dem Artikel sagen magst. Solange "Killerspiele" zwar auch dieses und jenes fördern, aber weiterhin mitverantwortlich gemacht werden für Amokläufe bringen solche Studien doch herzlich wenig. Und die Vorurteile gänzlich zu wiederlegen, das vermag niemand - will ich einfach mal behaupten.
 
@bela_: Ja das mit den Auto stimmt, deswegen wäre ich für ein Physiologisches Gutachten vor den Führerschein.

Aber wegen den Amoläufer ist bissle anders, ob man eine Waffe durch Tastatur und Monitor hält und zielt und dann so eine 100g schwere Pistole in der Hand hat und auch ein Rückschlag hat beim Schuss ist schon ein gewaltiger Unterschied.
Alle diese Amoläufer hatten in der Freizeit bis jetzt immer mit echten Waffen zu tun, ob sich illegal in Wald geschossen haben oder in ein Schießverein wahren.
 
Für Psychologische Tests kann man lernen, daher nicht wirklich aussagekräftig.

Nicht mal die Politiker (zumindest die Gescheiteren) behaupten heute noch, dass man Schießen vorm Monitor erlernen kann. Das dabei aber einige Leute Aggressionen auf- und nicht abbauen ist nicht von der Hand zu weisen. Genau so wie ein spannender Kampfsport-/Actionstreifen ja auch das Blut in Wallung bringen kann.

Dazu kommen Aussagen von gefassten Amokläufern à la "Ich habe mir die Schule am PC nachgebaut und dann das ganze Szenario trainiert" (aus dem Gedächtnis). Oder mit anderen Worten: sie haben sich dran aufgegeilt an der Vorstellung und Vorfreude. Den PC und die Spiele sehe ich daher eher als weiteres Medium für potentielle Amokläufer. Vergewaltiger (chronische) und Pädophile wachen ja auch nicht eines morgens auf und legen los. Das ist ein teils jahrelanger Prozeß, in denen man zuerst seine Phantasien entwickelt, sich dann an Bildern und Videos im Netz ergötzt und anschließend reicht das dann alles irgendwann als Ersatzbefriedigung nicht mehr aus und der ultimative Kick muss her.

Wenn ich beim virtuellen Abknallen meiner Freunde ein Bierchen zische und wir über diverse Voicetools gröhlen und uns anstacheln hege ich keinerlei Mordgedanken. Aber ich kann dabei letztlich nur für mich sprechen und nicht für die gesamte Spielergemeinschaft. Und wie viele schwarze Schafe kann man ertragen, ab was für einer Quote muss man über Sperren/Indizierungen nachdenken? Und selbst wenn nur einer von 100.000 oder 1.000.000 darauf schlecht reagiert (wenn bei ihm die anderen Umwelteinflüsse "günstig" sind) muss man auch mal versuchen, sich in die Lage der Menschen zu versetzen, die dann darüber entscheiden müssen. Für uns als Zocker stellt sich die Frage ja gar nicht, aber als Familienväter, -mütter, -söhne und -töchter sehr wohl.
 
Ich glaube das ist abhängig von dem Menschen der davor sitzt. Ich kannte selber extreme Menschen und die haben alle nicht gezockt.

Ich denke die Amokläufe mit Waffen sind zu aller erst ein Problem der Möglichkeiten an solche Waffen ranzukommen. Meist hatte Papa ne Uzi im Kleiderschrank. Wenn dann noch der Typ Mensch dazu passt, dann gibt es so ein Fall. Ob es nun Ego-Shooter gibt oder nicht.

... und Vergewaltiger sind auch ohne Medien gefährlich. Der Trieb wird nur zeitweise umgelenkt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich war schon sehr oft bei der Jagd und wenn man ein echtes verblutendes Tier sieht, ist es viel krasser als jedes Game oder Film.

Also vom gamen auf dem PC wird man garantiert nicht zu einem Killer, das ist absolut lächerlich, da muss man andere Probleme gehabt haben...


Am PC zu schießen, ist mit der Wirklichkeit absolut nicht vergleichbar, da lernt man gar nichts am PC.
Was man lernt ist das taktische Denken. Deckung, Schussposition usw.
Wenn man auch treffen will, muss man allerdings mit echten Waffen üben :)

PC Spiele töten keine echten Menschen, Waffen töten Menschen.
Ohne eine Waffe würden die meisten Milchgesichter nicht den Mumm haben etwas zu unternehmen, so sieht es halt aus.


Ob jetzt spielen etwas bringt oder nicht, kann man so auch nicht sagen.
In der Zeit in der man gespielt hat, hätte man auch was anderes machen können, um die jeweilige Fähigkeit zu verbessern. Wahrscheinlich mit einem höheren Erfolg, als durch spielen.

Aber immer schön zu hören, wenn das eigene Hobby nicht total sinnlos zu sein scheint! :)
 
Ich habe mal irgendwo gelesen, dass Ego-Shooter das Geschlechtsteil wachsen lassen. :D

Aber mal im Ernst. Ich bin bei so Studien immer skeptisch. Bestes Beispiel ist hier das Forum. Ich denke mal, dass ein großer Prozentteil der hier registrierten User auch Shooter spielen. Wenn ich dann so Threads lese wie "5870/470 - kann mich nicht entscheiden" oder "was ist besser AMD T1090 oder i7-920?" dann glaube ich nicht, dass da was dran ist.
 
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