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NewsEilantrag abgelehnt: Apple muss angewiesene Änderungen im App Store umsetzen
Apple muss die dem Unternehmen im Zuge der juristischen Auseinandersetzung mit Epic gerichtlich auferlegten Änderungen im App Store umsetzen. Ein entsprechender Eilantrag zur Aussetzung der Anordnung während des noch immer laufenden Gerichtsverfahrens wurde abgelehnt.
Ich finde es schon erstaunlich, wie Apple bis zuletzt versucht, eine bereits verlorene Schlacht doch noch zu gewinnen. Trotz Urteil stellt man sich stur und reizt die rechtlichen Möglichkeiten bis an die Schmerzgrenze aus. Das wirkt weniger wie ein souveränes Unternehmen, sondern eher wie ein schlechter Verlierer, der seine Niederlage nicht akzeptieren will.
Ehrlich gesagt erinnert mich das Verhalten mehr an ein trotziges Kleinkind als an einen Multimilliardenkonzern.
Gegen die Entscheidung der EU-Kommission, Funktionen und Schnittstellen zu öffnen, hat Apple nun auch Berufung eingelegt. Sie werden mit allen Mitteln versuchen, diese Verpflichtungen zu verhindern.
Also ich weiss nicht, die EU fängt langsam auch ernst zu machen. Der EU geht's ja in erster Linie nicht, Strafzahlungen zu verteilen, sondern Fortschritte zu erzielen.
Denke aus diesem Grund zuckt Apple so langsam zurück, weil selbst die das merken.
Was ich mich zu der Öffnung zu den Links frage ist, ob Apple die Apps dann aus dem AppStore werfen kann, wenn diese frei zugänglich über externe Stores und Links sind?
Weil das wäre schon fair, wenn Apple ihnen dann auch die Bühnenpräsenz dann nehmen dürfte, da sie ja frei zugänglich für alle Applegeräte sind.
Ist das "fair"? Fakt ist ja nun mal, dass der Apple Appstore nun mal für die allermeisten Nutzer der Anlaufpunkt für Apps ist.
Wenn der Appstore irgendwann mal nur noch einer unter vielen ist, ist das vielleicht was anderes. Und damit meine ich, dass auch entsprechend die Marktanteile der alternativen Appstores groß genug sind.
Bis dahin wäre es mMn nach wie vor eine Benachteiligung. Oder wie stellst du dir die unfaire Situation hier vor?
Man könnte auch sagen: selbst dran schuld, dass Apple das Teil so zunagelt. Hätten die das nicht gemacht, wäre auch keiner gezwungen diesen blöden Store zu nutzen.
Apple argumentierte, dass die Beibehaltung der neuen Regelung das Unternehmen jährlich „Hunderte Millionen bis Milliarden“ US-Dollar kosten würde.
Die Frage die sich mir stellt ist, ob Apple die Apps bei Einreichung und Update tatsächlich ordentlich prüft. Wäre das der Fall, kann man dafür Gebühren verlangen (muss ja nicht das Modell von jetzt sein). Es würde wahrscheinlich auf eine monatliche oder einmalige Gebühr hinauslaufen.
Dem Entwickler kann man doch vor die Wahl stellen, entweder volle Sichtbarkeit und Apple AppStore, aber dann mit Gebühren. Oder eigenen AppStore oder Seite/link und dafür keine Gebühren aber auch nicht soviel Sichtbarkeit.
Maximal die Plattform abgreifen und dann nicht dafür entgegen zu kommen, ist für mein Verständnis nicht sonderlich fair. Mit dem oben genannten Beispiel hat aber jeder Entwickler aber selbst die Wahl.
Also muss Apple erlauben, dass Unternehmen ihren App Store nutzen um Apps zu bewerben, um dann durch externe Links sämtliche Gebühren zu umgehen.
Das ist doch als ob ich einen Verkaufsstand mitten im Media-Markt aufbaue um dort die gleichen Artikel billiger anzubieten (zahle ja auch keine Miete). Und Media Markt kann nichts dagegen tun, denn die Richter finden das in Ordnung?
@Bale
Genau wegen solcher Sachen wie der Prüfung von Apps und Updates, sind ja Kunden (mich eingeschlossen) lieber bei Apple als bei Android. Denn im Playstore muss man nur eine feste Summe hinterlegen um aufgenommen zu werden, aber eine Überprüfung findet nur bei Problemen bzw. Ärger statt. Vorher passiert da sonst gar nichts.
Maximal die Plattform abgreifen und dann nicht dafür entgegen zu kommen, ist für mein Verständnis nicht sonderlich fair. Mit dem oben genannten Beispiel hat aber jeder Entwickler aber selbst die Wahl.
Ich sehs eher andersrum: Das ist eine Beziehung mit zwei Seiten. Ohne Entwickler, die die Apps für die Plattform entwickeln, keine Relevanz für Apple. Ohne Apple keine Plattform für die Entwickler. Wobei es für Letzteres Alternativen gibt. Auf die Entwickler kann man aber letztlich nicht verzichten.
Apple macht ja nicht nur ausschließlich Umsatz mit den Gebühren. Der Appstore ist ja eher ein Relevanzverstärker für die Plattform an sich.
Nur ist das Pendel bisher zu sehr Richtung Apple ausgeschlagen. Jetzt schlägt es halt mal wieder ein Stückchen in die andere Richtung aus.
Schon mal ne App im AppStore veröffentlicht? Das macht man jedenfalls nicht, weil der Apple AppStore so freundlich und intuitiv bedienbar ist. Es ist eher eine Anreihung an Dreistigkeiten.
Dem Entwickler kann man doch vor die Wahl stellen, entweder volle Sichtbarkeit und Apple AppStore, aber dann mit Gebühren. Oder eigenen AppStore oder Seite/link und dafür keine Gebühren aber auch nicht soviel Sichtbarkeit.
Wieso sollte Apple das machen wollen?
Wenn sie Apps aus ihrem Store entfernen, dann verdienen die auch nichts dran.
Es gibt auch Spiele auf Steam und Epic, da kann man sich auch entscheiden.
Aber bei Apple ist das was anderes!?
Wieso habt ihr Probleme damit, wenn ihr mehrere Möglichkeiten habt?