Einen Weg ohne Microsoft bestreiten

Also dem Kunden schickt man normalerweise auch keine Dokumente in proprietären Formaten, sondern im etablierten PDF Format...
 
Daniel Albert schrieb:
zweiter Punkt wäre Outlook. Hier ist die Exchange funktion sehr wichtig + Aufgaben, Kalender, Kontakte, öffentliche Ordner, - Gedacht haben wir da an Thunderbird und Sunbird wobei hier das Problem ist, es sind 2 Programme, wenn es dies in einem gäbe wäre das super
Warum setzt du nicht auf Lightning, das Kalender-Addon zu TBird?

Bei Office sollte die Menüführung gleich sein und auch die Kompatibilität zu Vorlagen aus Office 2003 oder 2010.
Menüführung von LibreOffice/OpenOffice entspricht der von MS Office vor dem Ribbon-Unsinn... aber die Vorlagen könnten kritisch werden.
Wenn du LO/OO verwenden willst, dann guck auf jeden Fall auch mal Richtung WollMux. Steuergelder bei der Arbeit, und zwar endlich mal produktiv.

derMutant schrieb:
Mein tipp.
Im proffessionellen Bereich sollte man nicht auf open Source Software setzen. Es gibt da einfach keine Sicherheit oder Support.
Es ist also viel sicherer, sich so lange an MS zu binden, bis der Vendor Lock-In verhindert, dass man überhaupt mal von dem Verein weg kommt?
Es ist also sicherer, immer und überall Software einzusetzen, die im Zweifel direkte Backdoors für die NSA enthält? Dass die ganzen US-Softwarekonzerne unter der Fuchtel der Regierung stehen und dem Patriot Act gemäß alle möglichen Daten ausspucken ist ja kein Geheimnis.
Microsoft haben über die letzten paar Jahre außerdem wiederholt bewiesen, dass sie mit Sicherheitslücken in ihrer Software, insbesondere dem IE, nicht umzugehen wissen. Da dauert ein Patch eben gern mal 2-3 Monate...

Open Source ist VIEL sicherer, denn hier gucken tausende Augen, ob Lücken und Hintertürchen existieren.

KnolleJupp schrieb:
Meine Empfehlung für die Client Rechner Linux Mint 15 KDE http://devil-i386.bheil.net/linuxmint-15-kde-dvd-64bit-de.iso
Ganz sicher nicht Mint 15. Es wäre gelinde gesagt strunzdumm, in Produktivsystemen etwas anderes als Long Term Support - Versionen zu verwenden. Wer soll da alle 6 Monate jedes System mit nem Distributions-Update beglücken? Ubuntu LTS hält 5 Jahre, DAS ist für Firmen interessant... kein 6-Monats-Schrott oder gar Rolling Release wie LMDE.
Also: Entweder Mint 13 oder Ubuntu 12.04.

Suxxess schrieb:
Libre Office anstatt MS Office. ( Open Office wird nicht mehr so aktiv weiterentwickelt )
Falsch. A:OO wird aktuell wieder fleißig entwickelt. Die Apache Foundation hat schon so einiges getan.
Kann es sein, dass du noch in der finsteren Vergangenheit hängst, als Open Office noch unter der unsäglichen Fuchtel von Oracle stand?

davidbaumann schrieb:
Also dem Kunden schickt man normalerweise auch keine Dokumente in proprietären Formaten, sondern im etablierten PDF Format...
Tatsächlich sendet man Kunden nach Möglichkeit standardisierte Formate. PDF ist da natürlich eine gute Idee, für gewisse Sachen muss es aber auch mal ein offenes, bearbeitbares Dokument sein... und hier nimmt man dann NICHT die Microsoft-Formate (auch nicht dieses abartige Konstrukt namens OOXML), sondern die WIRKLICH offenen Formate, also das Open Document Format.
 
Daaron schrieb:
Falsch. A:OO wird aktuell wieder fleißig entwickelt. Die Apache Foundation hat schon so einiges getan.
Kann es sein, dass du noch in der finsteren Vergangenheit hängst, als Open Office noch unter der unsäglichen Fuchtel von Oracle stand?
Ok, stimmt wobei Open Office seitdem für mich gestorben ist. Aber ist ja egal tun sich ja beide nichts.
 
SaHo81 schrieb:
Es gibt eine outlookänhliche Alternative von IBM Lotus Notes. Damit kann man ähnlich wie mit Exchange (in diesem Fall ein Domino Server) arbeiten, EMails schreiben, Kontakte, Kalender etc. und alles in einer Software. Die läuft auch unter Linux.
http://www-01.ibm.com/software/de/lotus/

Niemand, der mal mit Notes gearbeitet hat, kann das ernsthaft empfehlen ;)
- Bugs und Sicherheitslücken ohne Ende (werden seitens IBM auch nicht mehr gefixt)
- Miserabler Support
- Katastrophale Usability

Wir sind es zum Gluck bald los...
 
Leider auch noch nichts Gutes davon gehört.
Man merkt immer dass jemand Notes benutzt, weil in der Antwort die komplette zitierte Mail zerschossen ist ;)
 
Hallo,

uihh hier gehts ja richtig ab.

Also die Firma hat aktuell ca. 60 Mitarbeiter und wird sich im kommenden Jahr verdoppeln. Ab ca. 100 Lizenzen wird ein Umstieg auf Alternativen zu Microsoft für uns interessant. Zeil ist ein Terminalzugang für die Mitarbeiter um zum einen eine hohe Sicherheit zu gewährleisten und jeder hat das gleiche System. Wir sind im Beratungssektor mit freien Aussendienstmitarbeitern aufgehängt. Wir hatten in der Vergangenheit und auch jetzt viele Probleme, da jeder ein anderes System auch vom Alter der Versionen nutzt und der Support sehr aufwändig ist. Über die Terminalversion können wir uns zum einen gegen Viren usw. sehr gut schützen und der Aufwand ist bei einem laufenden System recht gering. Wir ein Update für ein Programm benötigt ist die Umsetzung auf allen anderen extrem leicht.

2te Problem, wir haben viele ältere Berater, sprich eine Umstellung auf eine komplett andere Oberfläche ist nicht so einfach. Daher möchten wir auf Linux Basis die Oberfläche nur geringfügig umstellen, damit der Umstieg so einfach wie möglich ist.

Wir nutzen natürlich Exchange für eMail, Aufgaben, Kontakte, Termine und das sollte auf dem neuen System auch funktionieren.

Gruß Daniel
 
wie sieht es mit den admins aus? nicht nur der user muss sich an eine andere "oberfläche" gewöhnen, sondern auch die es pflegen stehen wohl vor der größeren umstellung wenn man vorher nur mit M$ gearbeitet hat ^^.
 
Hi,

hast du mal bei einem IT-Dienstleister gefragt, wie das lösen würden?
Vielleicht einen Teil eurer IT outsourcen?
Von OpenSource würde ich abraten, da hier kein Support für Security gewährleistet ist.

LG
 
Hallo,

dei EDV Abteilung besteht aus 4 Personen. Aktuell läuft die Variante open Source parallel. Wir wollen zuerst ein Testsystem aufstellen und selber schauen wie das Handling funkktioniert. Vorteil gegenüber MS ist der offene Quellcode. Wir können somit unsere eigen Programmieren System einfacher anpassen. Denke bei der Sicherheit hat Open Source bessere Möglichkeiten wie MS.

Ich bin ja auch erst über ein Projekt einer Gemeinde darauf gestoßen. Dort steht Sicherheit ganz oben auf der Agenda und das bei uns auch. Wird bei uns das System lahm gelegt kann nichts mehr produziert werden somit Totallausfall. Das wollen wir über die Terminalversion vermeiden, aber wie gesagt ab 100 Nutzer werden die Lizenzkosten zu teuer.

Im übrigen nutzen wir schon einen Provider der uns zumindest die virtuellen PCs über einen Server inkl. Lizenzen zur Verfügung stellt. Also alles machen wir auch nicht selber, noch nicht :)

Gruß Daniel
 
MuSe schrieb:
Von OpenSource würde ich abraten, da hier kein Support für Security gewährleistet ist.
Wunderwelt Halbwissen hier?

Die Distributions-Maintainer sorgen für die gesamte Lebenszeit ihrer jeweiligen Distribution für Sicherheitsupdates. Bei Debian sind das etwas über 2 Jahre bis zum nächsten Long Term Release, bei Ubuntu beträgt der Zyklus 5 Jahre und bei RHEL/CentOS warens glaub ich sogar 7 Jahre. Das heißt, dass hier nicht nur der Kernel und die systemrelevanten Pakete gepflegt werden, sondern ALLE Pakete, die im Repository liegen.
So, und nun zeig mir mal die Closed Source, die du 5-7 Jahre lang unverändert und kostenfrei nutzen kannst, ohne Sicherheitsbedenken zu haben.

Und spätestens wenn man mal NICHT auf Community-Editionen setzt, sondern die kostenpflichtigen Versionen wählt, dann ist der Support sogar weit besser als bei Microsoft & Co. Da wären z.B. SLES, RHEL und auch Canonical bieten sehr guten Enterprise-Support (und mit Landscape ein unglaublich mächtiges Verwaltungswerkzeug, das sich hinter Active Directory nicht verstecken muss)

Im Endeffekt würde ich bei einem so großen Projekt wie dem hier angesprochenen wirklich zu einem dieser Anbieter gehen. Aufgrund der räumlichen Nähe wäre meine Wahl wohl SUSE.
 
Moin,

grundsätzlich finde ich das Vorhaben vom TE sehr gut. Seit mehreren Jahren beschäftige ich mich auch mit diesem Thema. Wir (2 EDV'ler) ca. 35 PC-Arbeitsplätze wollen im Laufe 2014 die Arbeitsplätze umstellen. Unsere Umgebung ist: Office, Lotus Notes (für 165,00 Wartungsgebühr im Jahr ist das ok) 5250 Emulation.

Wir haben uns für Ubuntu entschieden, leider hat uns Unity ein Strich durch die Rechnung gemacht. Aus diesem Grund haben wir das Projekt verschoben, da wir jetzt Xubuntu 12.04, evtl. Xubuntu 14.04 im Focus haben.

Unsere Anwender bekommen ja schon einen mittelschweren Zusammenbruch, wenn das Excel Icon nicht mehr unten links, ondern oben rechts ist. Wir werden diesen Umstieg sicherlich machen, werden aber die Win7 Optik in den Vordergrund stellen.

Zu Office: Wir werden unsere Vorlagen an LibreOffice anpassen (Sind nicht so viele). Dokumente geben wird - auch jetzt schon - nicht weiter, sondern immer nur PDF.

mfg

Michael
 
Warum stolpert jeder über Unity? Ich versteh's nicht... Im Zweifel installierste 4-5 verschiedene Desktops und lässt die User entscheiden, ob sie Unity, Xfce, LMDE, KDE oder Gnome3 wollen...
 
Moin,

das werde ich Dir sagen, solange der Enduser "seine" gewohnte Umgebung nicht mehr hat und das Bedienkonzept völlig anders ist, hast Du keine Chance.

Ich werde mir sicherlich nicht anhören, dass unter Windows alles besser ist, nur weil Unity andere Wege geht. Und mal ehrlich, eine Bedienkonzept wie ein Smartphone hat - zumindestens noch nicht jetzt - als Büroarbeitsplatz nicht zu suchen.

Als Alternative natürlich XFCE mit UBUNTU, das der deutschsprachige support wirklich am besten ist.

Außerdem ist als absolutes muss:

Lotus Notes
Client Access mit 5250 Emulation

mfg

Michael
 
neulinuxer schrieb:
das werde ich Dir sagen, solange der Enduser "seine" gewohnte Umgebung nicht mehr hat und das Bedienkonzept völlig anders ist, hast Du keine Chance.
Meiner Mutter hab ich auf ihrem neuen Laptop gerade frisch Ubuntu 13.10 installiert. Ich hab ihr LMDE (mit nem klassichen Konzept, Startknopf unten links etc) und Unity gezeigt... sie wollte Unity und kam direkt damit klar. Tja... und sie ist nun alles andere als ein Computernerd.

Und mal ehrlich, eine Bedienkonzept wie ein Smartphone hat - zumindestens noch nicht jetzt - als Büroarbeitsplatz nicht zu suchen.
Nö, das geht sogar wunderbar. Dadurch, dass die Starter für die wichtigsten Programme links im Dash liegen, hat der Anwender direkt das zur Hand, was er eigentlich will... die 3-4 Office-Anwendungen, die er tagtäglich verwendet.

Lotus Notes
Client Access mit 5250 Emulation
Das ist dann eher ein typisches Windows vs. Linux - Problem, kein Problem der Distribution oder Desktop-Umgebung.
 
Servus also Ubuntu läuft gerade über VirtualBox und bin gerade dabei das Win 7 Theme zum laufen zu bekommen. Probleme habe ich nur nach dem Start dann ist teilweise wieder beim alten. Da muss ich mal schauen an was das liegt

Was nehme ich bei Thunderbird für Exchange Anbindung?

Gruß Daniel
 
bzgl. Exchange Alternative.

Bei meinem vorherigen Arbeitgeber ist man vor Jahren auf Zimbra umgesteigen. Das hatte alles erfüllt was sie brauchten bzgl. Raumplanung, gemeinsamen Kalendern und Aufgaben und Outlook-like Mails.

Die lezte Erfahrung die ich damit gemacht habe war 6.0 Community / Network Edition. Imho ist man jetzt bei Version 8++. Eventuell ist das eine Alternative.
 
Hallo,

glaube Zimbra ist eine gute Lösung.

Werde ich mir mal unter ubuntu anschauen.

Danke

Gruß Daniel
 
Daniel Albert schrieb:
wir wollen bei uns im Unternehmen einen Feldversuch starten und komplett von Microsoft weg, da die Lizenzkosten einiges der monatlichen Ausgaben ausmachen.

Problem ist, wir haben viele Nutzer, die sich gerade an Outlook / Word / Excel usw. gewöhnt haben und ein Umstieg mit komplett anderen Aufbau schwer wird.

Open Office mag eine alternative Office Software sein, aber die Nutzung der Funktionen ist eine völlig andere, das gilt insbesondere für Computerlaien die sich nur schwer auf neues einstellen können.
Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, dass die MS Lizenzen dennoch kostengünstiger sein können, als eine Umstellung auf Open Office und Linux?
Das gilt nämlich insbesondere genau dann, wenn die Produktivität unter dem neuen Office Produkt leidet.



Es fängt schon beim Betriebssystem an. Aktuell haben wir WInXP und Win7 System am laufen.
Hier soll ein Linux mit Windows Oberfläche her wie Zorin OS.
Die Oberfläche allein macht noch kein Windows XP.


zweiter Punkt wäre Outlook. Hier ist die Exchange funktion sehr wichtig + Aufgaben, Kalender, Kontakte, öffentliche Ordner, - Gedacht haben wir da an Thunderbird und Sunbird wobei hier das Problem ist, es sind 2 Programme, wenn es dies in einem gäbe wäre das super
Gibt's:
http://de.wikipedia.org/wiki/Lightning_(Software)#Technische_Einzelheiten


Bei Office sollte die Menüführung gleich sein und auch die Kompatibilität zu Vorlagen aus Office 2003 oder 2010.

Hier möchte ich euer Fachwissen ein wenig nutzen und über Brainstorming die beste Lösung erzielen

Was würdet ihr denn Vorschlagen ?

Gruß Daniel


Wenn ihr schon migrieren wollt, dann würde ich das sehr langsam machen.
D.h. erstmal auf Windows bleiben und Open Office und Thunderbird mit Lightning installieren und das normale MS Office und Outlook für die Nutzer sperren.

Damit sind sie zum einen gezwungen die neuen Anwendungen zu erlernen und zu nutzen und zum anderen können sie sich unter Windows noch heimisch genug fühlen.
Und wenn es dann wirklich mal Engpässe bei der Produktivität gibt, dann ist eine Rückkehr oder auch nur eine vorübergehende Rückkehr leicht möglich.

Sollte der Feldversuch mit den anderen Anwendungen unter Windows aber gut klappen, dann könntet ihr später komplett auf Linux wechseln.

Auch würde ich mir mal die BMI Migrationsleitfäden downloaden und durchlesen.
Diese findest du hier:
http://www.cio.bund.de/DE/Architekt...igrationshilfen/migrationsleitfaden_node.html
Ergänzung ()

Daniel Albert schrieb:
wir wollen bei uns im Unternehmen einen Feldversuch starten und komplett von Microsoft weg, da die Lizenzkosten einiges der monatlichen Ausgaben ausmachen.

Problem ist, wir haben viele Nutzer, die sich gerade an Outlook / Word / Excel usw. gewöhnt haben und ein Umstieg mit komplett anderen Aufbau schwer wird.

Open Office mag eine alternative Office Software sein, aber die Nutzung der Funktionen ist eine völlig andere, das gilt insbesondere für Computerlaien die sich nur schwer auf neues einstellen können.
Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, dass die MS Lizenzen dennoch kostengünstiger sein können, als eine Umstellung auf Open Office und Linux?
Das gilt nämlich insbesondere genau dann, wenn die Produktivität unter dem neuen Office Produkt leidet.



Es fängt schon beim Betriebssystem an. Aktuell haben wir WInXP und Win7 System am laufen.
Hier soll ein Linux mit Windows Oberfläche her wie Zorin OS.
Die Oberfläche allein macht noch kein Windows XP.


zweiter Punkt wäre Outlook. Hier ist die Exchange funktion sehr wichtig + Aufgaben, Kalender, Kontakte, öffentliche Ordner, - Gedacht haben wir da an Thunderbird und Sunbird wobei hier das Problem ist, es sind 2 Programme, wenn es dies in einem gäbe wäre das super
Gibt's:
http://de.wikipedia.org/wiki/Lightning_(Software)#Technische_Einzelheiten


Bei Office sollte die Menüführung gleich sein und auch die Kompatibilität zu Vorlagen aus Office 2003 oder 2010.

Hier möchte ich euer Fachwissen ein wenig nutzen und über Brainstorming die beste Lösung erzielen

Was würdet ihr denn Vorschlagen ?

Gruß Daniel


Wenn ihr schon migrieren wollt, dann würde ich das sehr langsam machen.
D.h. erstmal auf Windows bleiben und Open Office und Thunderbird mit Lightning installieren und das normale MS Office und Outlook für die Nutzer sperren.

Damit sind sie zum einen gezwungen die neuen Anwendungen zu erlernen und zu nutzen und zum anderen können sie sich unter Windows noch heimisch genug fühlen.
Und wenn es dann wirklich mal Engpässe bei der Produktivität gibt, dann ist eine Rückkehr oder auch nur eine vorübergehende Rückkehr leicht möglich.

Sollte der Feldversuch mit den anderen Anwendungen unter Windows aber gut klappen, dann könntet ihr später komplett auf Linux wechseln.

Auch würde ich mir mal die BMI Migrationsleitfäden downloaden und durchlesen.
Diese findest du hier:
http://www.cio.bund.de/DE/Architekt...igrationshilfen/migrationsleitfaden_node.html
Ergänzung ()

derMutant schrieb:
Mein tipp.
Im proffessionellen Bereich sollte man nicht auf open Source Software setzen. Es gibt da einfach keine Sicherheit oder Support.
Einzige alternative wäre apple. Aber das ist eher noch teurer.

Ahnungsloses Geschwätz!

Red Hat bietet sehr wohl professionellen Support und selbstverständlich läßt sich Red Hat diesen auch bezahlen.
Aber zu behaupten, dass es so etwas gar nicht gäbe ist blanker Unsinn.



PS:
Natürlich gibt es auch andere Anbieter. So wie z.B. auch von Suse.
Red Hat dürfte nur der größte sein.
Ergänzung ()

Daniel Albert schrieb:
wir wollen bei uns im Unternehmen einen Feldversuch starten und komplett von Microsoft weg, da die Lizenzkosten einiges der monatlichen Ausgaben ausmachen.

Problem ist, wir haben viele Nutzer, die sich gerade an Outlook / Word / Excel usw. gewöhnt haben und ein Umstieg mit komplett anderen Aufbau schwer wird.

Open Office mag eine alternative Office Software sein, aber die Nutzung der Funktionen ist eine völlig andere, das gilt insbesondere für Computerlaien die sich nur schwer auf neues einstellen können.
Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, dass die MS Lizenzen dennoch kostengünstiger sein können, als eine Umstellung auf Open Office und Linux?
Das gilt nämlich insbesondere genau dann, wenn die Produktivität unter dem neuen Office Produkt leidet.



Es fängt schon beim Betriebssystem an. Aktuell haben wir WInXP und Win7 System am laufen.
Hier soll ein Linux mit Windows Oberfläche her wie Zorin OS.
Die Oberfläche allein macht noch kein Windows XP.


zweiter Punkt wäre Outlook. Hier ist die Exchange funktion sehr wichtig + Aufgaben, Kalender, Kontakte, öffentliche Ordner, - Gedacht haben wir da an Thunderbird und Sunbird wobei hier das Problem ist, es sind 2 Programme, wenn es dies in einem gäbe wäre das super
Gibt's:
http://de.wikipedia.org/wiki/Lightning_(Software)#Technische_Einzelheiten


Bei Office sollte die Menüführung gleich sein und auch die Kompatibilität zu Vorlagen aus Office 2003 oder 2010.

Hier möchte ich euer Fachwissen ein wenig nutzen und über Brainstorming die beste Lösung erzielen

Was würdet ihr denn Vorschlagen ?

Gruß Daniel


Wenn ihr schon migrieren wollt, dann würde ich das sehr langsam machen.
D.h. erstmal auf Windows bleiben und Open Office und Thunderbird mit Lightning installieren und das normale MS Office und Outlook für die Nutzer sperren.

Damit sind sie zum einen gezwungen die neuen Anwendungen zu erlernen und zu nutzen und zum anderen können sie sich unter Windows noch heimisch genug fühlen.
Und wenn es dann wirklich mal Engpässe bei der Produktivität gibt, dann ist eine Rückkehr oder auch nur eine vorübergehende Rückkehr leicht möglich.

Sollte der Feldversuch mit den anderen Anwendungen unter Windows aber gut klappen, dann könntet ihr später komplett auf Linux wechseln.

Auch würde ich mir mal die BMI Migrationsleitfäden downloaden und durchlesen.
Diese findest du hier:
http://www.cio.bund.de/DE/Architekt...igrationshilfen/migrationsleitfaden_node.html
Ergänzung ()

Daniel Albert schrieb:
wir wollen bei uns im Unternehmen einen Feldversuch starten und komplett von Microsoft weg, da die Lizenzkosten einiges der monatlichen Ausgaben ausmachen.

Problem ist, wir haben viele Nutzer, die sich gerade an Outlook / Word / Excel usw. gewöhnt haben und ein Umstieg mit komplett anderen Aufbau schwer wird.

Open Office mag eine alternative Office Software sein, aber die Nutzung der Funktionen ist eine völlig andere, das gilt insbesondere für Computerlaien die sich nur schwer auf neues einstellen können.
Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, dass die MS Lizenzen dennoch kostengünstiger sein können, als eine Umstellung auf Open Office und Linux?
Das gilt nämlich insbesondere genau dann, wenn die Produktivität unter dem neuen Office Produkt leidet.



Es fängt schon beim Betriebssystem an. Aktuell haben wir WInXP und Win7 System am laufen.
Hier soll ein Linux mit Windows Oberfläche her wie Zorin OS.
Die Oberfläche allein macht noch kein Windows XP.


zweiter Punkt wäre Outlook. Hier ist die Exchange funktion sehr wichtig + Aufgaben, Kalender, Kontakte, öffentliche Ordner, - Gedacht haben wir da an Thunderbird und Sunbird wobei hier das Problem ist, es sind 2 Programme, wenn es dies in einem gäbe wäre das super
Gibt's:
http://de.wikipedia.org/wiki/Lightning_(Software)#Technische_Einzelheiten


Bei Office sollte die Menüführung gleich sein und auch die Kompatibilität zu Vorlagen aus Office 2003 oder 2010.

Hier möchte ich euer Fachwissen ein wenig nutzen und über Brainstorming die beste Lösung erzielen

Was würdet ihr denn Vorschlagen ?

Gruß Daniel


Wenn ihr schon migrieren wollt, dann würde ich das sehr langsam machen.
D.h. erstmal auf Windows bleiben und Open Office und Thunderbird mit Lightning installieren und das normale MS Office und Outlook für die Nutzer sperren.

Damit sind sie zum einen gezwungen die neuen Anwendungen zu erlernen und zu nutzen und zum anderen können sie sich unter Windows noch heimisch genug fühlen.
Und wenn es dann wirklich mal Engpässe bei der Produktivität gibt, dann ist eine Rückkehr oder auch nur eine vorübergehende Rückkehr leicht möglich.

Sollte der Feldversuch mit den anderen Anwendungen unter Windows aber gut klappen, dann könntet ihr später komplett auf Linux wechseln.

Auch würde ich mir mal die BMI Migrationsleitfäden downloaden und durchlesen.
Diese findest du hier:
http://www.cio.bund.de/DE/Architekt...igrationshilfen/migrationsleitfaden_node.html
Ergänzung ()

derMutant schrieb:
Mein tipp.
Im proffessionellen Bereich sollte man nicht auf open Source Software setzen. Es gibt da einfach keine Sicherheit oder Support.
Einzige alternative wäre apple. Aber das ist eher noch teurer.

Ahnungsloses Geschwätz!

Red Hat bietet sehr wohl professionellen Support und selbstverständlich läßt sich Red Hat diesen auch bezahlen.
Aber zu behaupten, dass es so etwas gar nicht gäbe ist blanker Unsinn.



PS:
Natürlich gibt es auch andere Anbieter. So wie z.B. auch von Suse.
Red Hat dürfte nur der größte sein.
Ergänzung ()

KnolleJupp schrieb:
Vergiss Zorin OS... das kostet Geld und ist vermutlich nix anderes als ein umgebubbeltes Ubuntu.

Meine Empfehlung für die Client Rechner Linux Mint 15 KDE


Schlimm, wenn man die instabilste Linux Distribution überhaupt empfiehlt, das wird dann auf alle Fälle schief gehen.
Linux Mint ist für den Kindergarten, aber nicht für das professionelle Unternehmensumfeld in der die Rechner einfach zu funktionieren haben und jeder Mitarbeiter pro Stunde nen Haufen Geld kostet.

Da ist selbst Zorin OS oder Ubuntu eine bessere Wahl.


Übrigens sind Distributionen die Geld kosten auch eine Absicherung für den Mitarbeiter der die Migration umsetzen soll.
Wenn es nämlich mit den kostenlosen Basteldistributionen schief läuft und er nicht mehr weiter weiß, dann ist es sein Kopf, der dann hängt.
Nimmt er aber Redhat, Suse und Co, dann kann er sich an deren professionelles Supportteam wenden und ist fein aus dem Schneider.
Ergänzung ()

Daniel Albert schrieb:
2te Problem, wir haben viele ältere Berater, sprich eine Umstellung auf eine komplett andere Oberfläche ist nicht so einfach. Daher möchten wir auf Linux Basis die Oberfläche nur geringfügig umstellen, damit der Umstieg so einfach wie möglich ist.

Dann nehmt Windows 7 und wechselt nur die Programme zu den Open Source Pendants.

Ansonsten, wenn es Linux sein muss, dann würde ich an eurer Stelle KDE als Desktopoberfläche einsetzen.
Also nicht Unity und schon gar nicht Gnome 3 oder XFCE.
Als Distribution würde sich SUSE Linux Enterprise Server anbieten, die haben KDE sehr gut in ihre Distribution integriert.
http://de.wikipedia.org/wiki/SUSE_Linux_Enterprise_Server
Ergänzung ()

neulinuxer schrieb:
Moin,

grundsätzlich finde ich das Vorhaben vom TE sehr gut. Seit mehreren Jahren beschäftige ich mich auch mit diesem Thema. Wir (2 EDV'ler) ca. 35 PC-Arbeitsplätze wollen im Laufe 2014 die Arbeitsplätze umstellen. Unsere Umgebung ist: Office, Lotus Notes (für 165,00 Wartungsgebühr im Jahr ist das ok) 5250 Emulation.

Wir haben uns für Ubuntu entschieden, leider hat uns Unity ein Strich durch die Rechnung gemacht. Aus diesem Grund haben wir das Projekt verschoben, da wir jetzt Xubuntu 12.04, evtl. Xubuntu 14.04 im Focus haben.


Xubuntu würde ich nicht nehmen. XFCE ist für so etwas viel zu unausgereift und teilweise auch schlecht.
Wenn es Ubuntu basiert sein soll, dann wäre wohl Kubuntu die bessere Wahl.
Kubuntu wird inzwischen auch von einem deutschen Unternehmen Blue Systems bezüglich dem KDE Teil supportet, den Rest des Unterbaus supportet weiterhin Canonical.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kubuntu#Geschichte
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

Danke für die vielen Infos von euch. Beschimpft euch bitte nicht gegenseitig. Ich bin eh noch nichts soweit. Jetzt habe ich mir doch einen einzelnen PC besorgt und muss auf diesen noch Linux installieren.

Die langsame Einführung finde ich eine sehr gute Idee. Man sollte eins bitte nicht vergessen. Man muss die Nutzung ein wenig unterscheiden . Unser Innendienst bleibt bei Win7 mit Outlook usw. Die Aussendienstler greifen ja über eine Terminallösung auf einen virtuellen PC zu, wo die Nutzung natürlich eingegrenzt ist, sprich es wird nur eine Ordnerübersicht, Kalender, Mailprogramm, Kontakte, Aufgaben und ein Browser benötigt. Ob Formulare noch über Word laufen wissen wir nicht. Soweit sind wir noch nicht.

Aber Danke für die viellen Ideen
 
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