News Einführung von Werbung: Was Amazon bei Prime Video gemacht hat, war rechtswidrig

Werbung, Newsletter, Popups und dergleichen sind eine schlimme Pest. Für mich persönlich kann ich nicht nachvollziehen, wie Werbung jemanden beeinflussen kann. Ich halte es für absolut sinnlos. Aber ich kenne andere die sich massiv davon beeinflussen lassen und wundere mich immer wieder drüber.
 
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Der Lord schrieb:
wir schauen Filme und Serien aber lieber am TV und da wird's schon schwieriger, wenn man auf eine leichte Bedienung per Fernbedienung großen Wert legt.
Dann geht euch die Werbung einfach eindeutig noch nicht genug auf den Keks, damit ihr weitere Maßnahmen ergreift. ;)
Wie ich hörte, gibt es auch für das TV Lösungen.
Aber da bin ich mangels Bedarf kein Experte.
 
Simanova schrieb:
Das war mein Grund damals Amazon Prime zu kündigen.
Bei mir auch.
Prime Video hat seitdem praktisch keine Relevanz mehr für mich und ich bestelle wann immer es geht in anderen Shops.
Durch diese Aktion hatte Amazon erreicht, dass ich von Amazon und seinen Diensten ein ganzes Stück weit Abstand genommen habe.
 
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Loopman schrieb:
99% der Kunden sind dazu erst gar nicht in der Lage.
Technisch oder ethisch?
Bei mir wohl eher letzteres. Entweder ich zahle oder ich verzichte, aber konsumieren und nicht zahlen wollen geht gar nicht. Ganz schäbiges Verhalten und sich damit auch noch brüsten wollen ist ein absolutes Unding.
 
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So ganz verstehe ich das Vorgehen von Amazon auch nicht, hätten sie doch einfach Prime teurer machen sollen. Bei Netflix, RTL+ und Co. klagt ja auch keiner, wenn es mal wieder teurer wird. Aber war wohl einfacher Werbung zu schalten und als +2,99 Option Werbefrei anzubieten als teurer zu werden und als Option -2,99 🤔
Andererseits, gibt es nicht sogar noch eine Klage gegen die Erhöhung on 69 auf 89 Euro🤔
 
Schade, dass das Konzept, Komfort aus einer Hand anzubieten, zunehmend fragmentiert wird. Nun sind es X Anbieter, die mit X Kniffen versuchen, etwas mehr herauszuschlagen und ihre dedizierte Plattform zu etablieren. Nicht nur bei Videos, sondern auch bei Spielen. Somit hätte man am Ende 10 Accounts, würde man sich bei den Angeboten nicht einschränken wollen.


Was wurde eigentlich aus Vodafone und deren Erhöhung ...
https://www.netzwelt.de/news/249069...en-vodafone-kunden-hoffen-geld-ueck-0812.html
 
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Wäre die Werbung angemessen & dezent platziert, würden sich auch weniger Leute beschweren. So war es ja auch bis sie die Frequenz erhöht haben dies Jahr. Mittlerweile gibt's auf eine 1h Folge auch bis zu 5 Min die gleichen Spots. Auch nicht dezent einmal in der Mitte und am Anfang verteilt, sondern schön alle 10 Minuten ein paar Sekunden. So ist das leider Mist und reißt einen ständig aus dem Guck-Modus. Schön die Leute drangsalieren und bei jeder Gelegenheit die 3€ Option anpreisen - Das ist der Weg
 
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Avatoma schrieb:
"Amazon hatte vor Gericht argumentiert, in den Nutzungsbedingungen wäre nirgendwo festgeschrieben, dass Prime Video werbefrei sein muss."

So ist das halt wenn Konzerne aus dem anglo-amerikanischen Raum nicht verstehen, wie die Rechtswelt außerhalb aussieht.
Das ist doch Quatsch. Nutzungsbedingungen ändern sich verständlicherweise am laufenden Band. Hier geht es darum, dass die Werbung bzw. die Menge dessen ein großer Einschnitt in das bestehende Abo ist, das das ganze Abo in erheblichem Maße abwertet. So etwas darf nicht einseitig vollzogen werden.

Aus wirtschaftlicher Sicht verstehe ich Amazon, sie müssen aber ehrlicher damit umgehen. Und das mag ich bei vielen Unternehmern überhaupt nicht. Ehrlichkeit und Darlegung der eigenen Position ist nichts schlimmes. Der Abonnent kann das schon einordnen und anschließend auf den Button „Ich akzeptiere die Nutzungsbedingungen“ klicken. Bei einem Abonnement, das monatlich kündbar ist, wird sich das die Mehrheit einfach mal die Werbung ein paar Wochen ansehen und für sich bewerten wollen.
 
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Hallo zusammen,

@seyfhor
seyfhor schrieb:
Aber war wohl einfacher Werbung zu schalten und als +2,99 Option Werbefrei anzubieten als teurer zu werden und als Option -2,99 🤔
Andererseits, gibt es nicht sogar noch eine Klage gegen die Erhöhung on 69 auf 89 Euro
Das ist noch lange nicht alles. Du vergißt völlig daß sie dazu noch die Bildqualität verschlechtert haben und ebenfalls die Klangqualität. Und zwar ohne ein Sterbenswörtchen darüber zu verlieren. Das ist im übrigen auch im Klagepaket dabei was die Erhöhung des Jahresbeitrags angeht.

Eine Riesensauerei hat sich Amazon da erlaubt. Und ein Glück daß wir bei uns sowas wie Verbraucherzentralen haben. Alleine wäre das kaum zu Stemmen. Und mit Sicherheit haben die niemals mit den Verbraucherzentralen gerechnet, sonst wären sie nicht so dreist vorgegangen.

Und in der Summe, wenn man noch die Qualitätsverschlechterungen etc. dazu nimmt, ist das mehr als dreist. So sehe ich das jedenfalls.

So long...
 
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Marcel55 schrieb:
aber konsumieren und nicht zahlen wollen geht gar nicht. Ganz schäbiges Verhalten
Was für ein Luxus, moralisch überlegen zu sein.
Ich glaube Amazon hat weniger moralisches Verhalten. Oder all die anderen Big-Tec Unternehmen.

Sie sagen aber natürlich danke. ;)
Dafür darf man sich mal auf die Schulter klopfen.
Vielleicht gibt's ja irgendwoher den Orden der Aufrichtigkeit und moralischen Korrektheit.

Aber ... nein, schätze eher nicht. ;)
 
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Gerade die Werbefreiheit in Kombination mit einem attraktiven Preis, waren ja die ausschlaggebenden Argumente für diese Dienste.
Und das hat in den ersten Jahren auch die Piraterie mMn halbwegs in Schach gehalten, die blüht halt jetzt wieder.

Von daher sehr gut, dass hier ein Erfolg erzielt wurde.
 
estros schrieb:
Das ist doch Quatsch. Nutzungsbedingungen ändern sich verständlicherweise am laufenden Band. Hier geht es darum, dass die Werbung bzw. die Menge dessen ein großer Einschnitt in das bestehende Abo ist, das das ganze Abo in erheblichem Maße abwertet. So etwas darf nicht einseitig vollzogen werden.

Meine Aussage, dass dies in aller Regel der Herkunft aus einem anderen Rechtskreis geschuldet ist, ist kein Quatsch. Unabhängig davon dürfen Verträge unter deutschem Recht auch bei kleinen Änderungen nicht mal eben so einseitig angepasst werden.
 
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Roesi schrieb:
Ich finde Werbung bei Streaminganbietern (Musik oder Video) allgemein für Lebenszeitverschwendung.
Das mag sich erst mal nicht viel anhören die paar Sekunden oder Minuten zum Gegensatz wo man Geld sparen könnte. Ist aber in meinen Augen ein absolutes NoGo.
Eben, beispielhaft Privatfernsehen. Film geht 100 Minuten, dank Werbung von 2015 bis 2230, never ever.
 
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Letztens zum ersten mal seit Jahren Radio gehört und war darüber verwundert dass selbst dort Werbung geschaltet wird. 9 Milliarden GEZ Einnahmen und man wird dennoch mit dem Mist penetriert.

Bei Amazon nicht anders, inzwischen habe ich einen richtigen Hass auf die Produkte die in der Werbung gezeigt werden, das Ergebnis ist also das genaue Gegenteil.
 
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Hat seine Gründe, weshalb die Zahlen der Piraterien bei Filmen und Serien wieder massiv steigen.
Die stetig steigenden Abopreise sind hier vermutlich nicht einmal das Problem. Aber die Kosten und die Usability verschlechtern sich halt massiv wenn aus 1-2 Anbietern plötzlich 6+ mit ähnlich hohem Preis aber sinkendem Angebot werden. Dazu dann noch Werbung (auch bei den eigentlich werbefreien Abos zeigen die Anbieter ja teilweise Werbung)…
Ist dann langsam wie früher… DVD gekauft oder in der Videothek geliehen um sich ein paar Minuten unskippbare Werbung zuzüglich dem Hinweis wie böse Piraterie ist anzeigen zu lassen.
Eigentlich ein Wunder, dass es die Bewegung nicht schon bei Games gab als jeder Publisher auf die tolle Idee kam nur noch seinen eigenen Store zuzüglich Launcher mit Werbung zu propagieren…
 
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