News Einführung von Werbung: Was Amazon bei Prime Video gemacht hat, war rechtswidrig

Hallo zusammen,

@DerMond
DerMond schrieb:
inzwischen habe ich einen richtigen Hass auf die Produkte die in der Werbung gezeigt werden, das Ergebnis ist also das genaue Gegenteil.
Na ja, bei dir vielleicht. Aber denen ist das Piep egal. Denn die Werbefirmen bezahlen dafür Amazon, daß der Mist bei denen geschaltet wird.

Und nichts anderes ist Amazon wichtig. Das ist eine zusätzliche Easymäßige Einnahmequelle.für die. Was der Kunde da quengelt und Zeter und Mordio schreit, juckt die Null.

So long...
 
Damit will man die Gewinne zurückfordern, die Amazon mit den Werbeoptionen eingenommen hat. Die Summe könnte sich laut den Verbraucherschützern auf bis zu 1,8 Milliarden Euro belaufen. Das Geld erhalten aber nicht die Kläger, sondern geht – im Falle eines Erfolgs – an den Bundeshaushalt.
An wen sonst... Die Peanuts kann der Pöbel ja haben.

Gut, dass Amazon auf den Deckel bekommt, denn die Werbung ist mittlerweile auch deutlich länger und häufiger seit der Einführung.
Ich befürchte nur, dass es am Ende kaum was bringt.
 
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Danke für den Hinweis - da trag ich doch gleich unseren Familienaccount ein... oh, fuck - den zahl ja ich? Na dann erst recht... 🤬
 
Dr. MaRV schrieb:
Bundesministerium der Justiz
Ich fühle jetzt schon den Schauder, wenn so was im Briefkasten landet. 🤣🤣😬
 
Hallo zusammen,

@RAZORLIGHT
RAZORLIGHT schrieb:
Ich befürchte nur, dass es am Ende kaum was bringt.
Ich gehe stark davon aus, daß Amazon eine außergerichtliche Einigung anstreben wird. Amazon wird da nicht ungeschoren raus kommen.

Und das Geld geht nicht komplett an den Bundeshalt. Wer seine Ansprüche in Bezug auf die Klageerhebung angemeldet hat bis Ende des Jahres, bekommt sein Geld zurück bzw. von dieser Summe seinen Anteil.

So long...
 
Grundsätzlich würde mich interessieren wo ich mich als Bayer melden kann. Auch bei der Verbraucherzentrale Sachsen?
 
Marcel55 schrieb:
Wer guckt denn Prime Video auf dem PC?
Hast du schon mal daran gedacht, dass viele vielleicht gar keinen separaten TV haben? Oder dieser ggf. einfach zu alt für "smarte" Funktionen / Apps ist? Und der Stromverbrauch ist mit einer entsprechenden Grafikkarte jetzt auch nicht wirklich ein relevantes Thema, aus meiner Sicht. Auch nicht mit 4K. Ich glaube, dass viele gar nicht darauf achten, in welcher Auflösung das Video nun läuft. Und wenn dann noch die Bandbreite ohnehin einen Strich durch die Rechnung macht...

Auf dem PC hast du halt wirklich 0,0 Probleme damit. Keine einzige Werbung. Jedes Mal. So kenn ich es zumindest.
 
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Hatte vor ein paar Wochen dazu noch einen neueren Film gegen Gebühr "geliehen". Dafür wurde mir dann der Abspann abgeschnitten und durch Werbung ersetzt.

Vor zwei Wochen hatte ich noch ein paar Weihnachtsgeschenke über Prime bestellt. Montagabend bestellt. Liefertermin Freitag.

Mein Vorschlag wäre einfach, dass man die Dienstleistung nicht gegen Entgelt anbietet, wenn man sie nicht erbringen kann.
 
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Sehr gut, wenn dabei dann etwas für den Verbraucher rauskommt.

Finde Werbung auch, wenn man schon zahlt, ein absolutes NoGo.
 
Fand den Schritt gut, hat mich nämlich als Kunde der ersten Stunde von Prime zur Kündigung bewegt 😬
Vermisse Nichts!
 
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Ich hatte unmittelbar nach Bekanntwerden des Ganzen direkt gekündigt.
Seitdem bin ich Prime los, genauso wie Disney+ im gleichen Zeitraum.

Ich hätte lieber wieder ein Basic Prime für den Versand.
Den ganzen zusätzlichen Krempel wie Video, Music und Co gerne als einzelne Module, aber nicht automatisch alles auf einmal für sehr teuer...
 
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Wenn man darüber nachdenkt, läuft da, seit längerem, etwas schief. Ich gehöre zur Generation S/W Fernsehen. Ich bin damit aufgewachsen. Als damals die Werbung eingeführt wurde, war das spannend und informativ. Immer zwischen Nachrichten, Filme oder Serien. In kleinen Mengen.
Heute zahlen die sehr viel Geld, damit sie von der Werbung verschont werden.
Die Kosten den Firmen Geld und damit die gesendet werden, nochmals Geld. Immer der gleiche Schmarren:
Autos, Handy Provider, Möbel, Versicherungen und Arzneien. Die können sich das noch leisten, wobei die Werbewirkung, denke ich, sich im Rahmen halten wird.
Die beste Werbung ist die Kundenbindung mit Qualität, Service und Preis.
Wer glaubt den noch der Werbung?
Nirgendwo darf man mehr Lügen (außer in der Politik), als in der Werbung...
 
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Ich finde diese Schlagzeilen die immer wieder hochkommen, dass Preiserhöhungen oder in diesem Fall Werbung rechtswidrig ist, werden sensationeller dargestellt als sie eigentlich sind.

Im Endeffekt gehts um ein paar Euro die man sich als Kunde zurückholen kann, wenn man denn wirklich möchte.
Ansonsten ändert das aber rein gar nichts daran, dass die Betreiber der Dienste natürlich einfach durchsetzen können, was ihnen gerade so einfällt.

Entweder man nutzt den Dienst zu den neuen Bedingungen oder eben nicht. Einfluss auf diese Entscheidung haben weder wir, noch die Rechtsprechung. Ich sehe das daher nicht als Gewinn für den Verbraucher, höchstens als formale Korrektur.

Einzig durch kollektive Kündigung könnte man indirekt druck auswirken. Aber wir sehen ja, wie "gut" das funktioniert.

pseudopseudonym schrieb:
Wo sonst? Laptop an den TV und gut ist.

Nur blöd, dass am PC weder 4K noch HDR noch 5.1 Sound möglich ist.
Dann kann mans auch gleich sein lassen...
 
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Hexxxer76 schrieb:
Ich erachte die Werbung im Abonnement als inakzeptabel. Amazon bietet den Service an und legt die Regeln fest, da es sich um ihren Dienst handelt. Jeder Kunde ist sich der Bedingungen bewusst, auf die er sich einlässt.
Hier geht es ja auch um die einseitige Vertragsänderung von Amazon als die Werbung bei bereits laufenden Verträgen eingeführt wurde und man dann zahlen sollte um sie wieder zu entfernen.
 
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Mimir schrieb:
Entweder man nutzt den Dienst zu den neuen Bedingungen oder eben nicht.
Ich habe keine Mail bekommen mit „klicke hier wenn sie den neuen Bedingungen widersprechen möchten“!
 
@knoxxi Sag ich doch. Entweder du nutzt den Dienst weiter und akzeptierst damit die neuen Bedingungen automatisch (dir wird Werbung ausgespielt und/oder es wird teurer) oder du kündigst.

Willst du den dienst nutzen bleibt dir natürlich keine Wahl. Also ist mMn. auch nichts gewonnen. Was jucken mich ein paar Euro mehr auf dem Konto, wenn ein Dienst, den ich täglich nutze zur Shitshow verkommt und jedes Jahr die Preise erhöht werden (dann vielleicht das nächste mal auch formal korrekt). Ändert halt alles nichts daran, dass das Angebot für mich immer schlechter wird. Der Verbraucher kann hier nur verlieren.

Einen dienst zu schlechteren Konditionen nutzen zu müssen ist ein Verlust und einen Dienst gar nicht mehr nutzen zu können, weil man mittlerweile mit dem Angebot unzufrieden ist und kündigt ist ebenfalls ein Verlust im Vergleich zum status quo von vor einigen Jahren. Das ist für mich das Problem. Ist einfach eine lose lose siituation für den Verbraucher - selbst wenn er kündigt.
Der Streaming Anbieter wird natürlich kurzfristig die Gewinne steigern, aber auf Dauer ebenfalls daran untergehen.

Das sind eben Entscheidungen die hier getroffen wurden, die langfristig zu einer Abwärtsspirale führen werden.

Aber vielleicht ist das ja auch gewollt und Amazon hat gemerkt, dass das Geschäftsmodell langfristig nicht anders funktionieren kann. Also trifft man Entscheidungen die vielleicht auch nicht anders zu treffen sind. Das Streben des Dienstes damit vielleicht einfach nur die unausweichliche und notwendige Konsequenz. Wer weiß...
 
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Werbung ist wirklich die Pest des 21. Jahrhunderts... Überall wird sie einem ins Gesicht gehalten, schon lange nicht mal mehr nur im öffentlichen Raum.
Finde ich gut wenn da der ein oder andere nun mal einen Dämpfer kassiert.
 
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Trick 17: Amazon-Account löschen und weiterleben.

LG

Micha
 
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