W
Whiz-zarD
Gast
Naja, Spieleentwicklung ist auch nicht grad ein programmiertechnisches Problem.
In erster Linie entwickeln die Spieledesigner die Spiele. Ein Programmierer hat auch relativ wenig mit der eigentlichen Entwicklung eines Spiels am Hut. Er entwickelt zwar das Framework oder die Engine (Wenn die Firma wirklich die Engine selbst bastelt) aber das wars auch schon. Für die Grafiken gibt es dann die 3D-Modellierer, Animatoren und Grafiker.
Man muss sich den Beruf nicht so vorstellen, dass man mit am Tisch sitzt, und sich ein Spiel, von der ersten Idee bis zur Fertigstellung, ausdenkt. Das tun nämlich andere. Der Programmierer bekommt dann nur die Aufgaben vom Designerteam. Wenn man sich die Credits von einigen Kommerziellen Spielen anschaut, wird man feststellen, wie klein doch das Programmiererteam ist. Bei Skyrim waren es so ca. 30 Programmierer, die sich in fünf Teams aufgeteilt haben (System, Grafik/Physik, Gameplay, KI, sonstiges) und die haben ihre Engine selbst geschrieben. Bei Firmen, die die Engine nicht selbst schreiben, hat man vielleicht so ca. 10 Programmierer, wenns hochkommt. Ich hab schon an einigen kommerziellen Spielen mitgearbeitet und wir waren zu dritt.
Von der Games Academy halte ich persönlich absolut nichts. Die Gebühren sind absoluter Wucher und in vier Semestern kann man auch nicht wirklich viel lernen. Ich hab selber ein Studium als "Assistent für Medieninformatik" gemacht, welches fünf Semester lang war, aber selbst dort haben wir die meisten Themen nur relativ grob angeschnitten. Wenn ich mir so den Studienplan der Games Academy anschaue, ist es dort nicht anders. Die Themen werden nur grob angerissen und nicht wirklich vertieft und dafür sind die Gebühren viel zu hoch.
Schon mal was von Robotik gehört? Nur so ein Beispiel, wo man außerhalb der Spieleentwicklung Wegfindung und Kollision benötigt.
In erster Linie entwickeln die Spieledesigner die Spiele. Ein Programmierer hat auch relativ wenig mit der eigentlichen Entwicklung eines Spiels am Hut. Er entwickelt zwar das Framework oder die Engine (Wenn die Firma wirklich die Engine selbst bastelt) aber das wars auch schon. Für die Grafiken gibt es dann die 3D-Modellierer, Animatoren und Grafiker.
Man muss sich den Beruf nicht so vorstellen, dass man mit am Tisch sitzt, und sich ein Spiel, von der ersten Idee bis zur Fertigstellung, ausdenkt. Das tun nämlich andere. Der Programmierer bekommt dann nur die Aufgaben vom Designerteam. Wenn man sich die Credits von einigen Kommerziellen Spielen anschaut, wird man feststellen, wie klein doch das Programmiererteam ist. Bei Skyrim waren es so ca. 30 Programmierer, die sich in fünf Teams aufgeteilt haben (System, Grafik/Physik, Gameplay, KI, sonstiges) und die haben ihre Engine selbst geschrieben. Bei Firmen, die die Engine nicht selbst schreiben, hat man vielleicht so ca. 10 Programmierer, wenns hochkommt. Ich hab schon an einigen kommerziellen Spielen mitgearbeitet und wir waren zu dritt.
Von der Games Academy halte ich persönlich absolut nichts. Die Gebühren sind absoluter Wucher und in vier Semestern kann man auch nicht wirklich viel lernen. Ich hab selber ein Studium als "Assistent für Medieninformatik" gemacht, welches fünf Semester lang war, aber selbst dort haben wir die meisten Themen nur relativ grob angeschnitten. Wenn ich mir so den Studienplan der Games Academy anschaue, ist es dort nicht anders. Die Themen werden nur grob angerissen und nicht wirklich vertieft und dafür sind die Gebühren viel zu hoch.
Furtano schrieb:@holy die werden doch hauptsächlich in der Spielentwicklung benutzt?!
Natürlich ist Wegfindung auch in Navigationsgeräten etc. drin.
Schon mal was von Robotik gehört? Nur so ein Beispiel, wo man außerhalb der Spieleentwicklung Wegfindung und Kollision benötigt.