Eklatante Probleme mit Vodafone DSL!

NikBo

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Hallo ihr Lieben :)

Es geht um folgendes: Meine Freundin hat seit Januar 2013 eine 16.000er Leitung von Vodafone.

Zu Beginn lief es ganz gut, aber dann traten die Probleme auf. Es kam immer wieder zu Abbrüchen der DSL-Verbindung, die sich oft über mehrere Tage hinzogen. Also Vodafone kontaktiert und Störungsmeldungen aufgegeben. Im Oktober 2013 wurde dann auch die EasyBox getauscht, weil gar nichts mehr ging. Danach lief es eine ganze Zeit lang ohne Abbrüche.

Doch das ist leider wieder vorbei. Wir haben so ziemlich alle 2-3 Wochen für einige Tage kein Internet. Seit Mitte September ist es wieder ganz schlimm. Vor 2 Wochen schickte Vodafone dann endlich mal einen Techniker vorbei. Aber wie es der Zufall so will, war zu dem Zeitpunkt das Internet stabil. Er konnte vor Ort nichts feststellen und sagte, es müsse an Vodafone liegen. Er gab mir den Hinweis, Vodafone solle mal auf einen anderen Port umschalten.

Es lief dann halt wieder seit 2 Wochen gut und heute sind wieder nur Störungen da! Das internet ist ne halbe Std da, dann wieder weg. Das geht seit heute morgen so. So langsam ist die Geduld am Ende und wir wissen nicht mehr weiter. Wir können doch nicht im 14tages-Rhythmus eine Störungsmeldung aufgeben... bzw. können wir schon, aber das ist ja nicht der Sinn der Sache.

Ich hab schon darüber nachgedacht, ob es sich hier um einen Fall einer nicht erbrachten Leistung handelt? Immerhin zahlt meine Freundin Monat für Monat 30€, auch für die monatlichen mehrtägigen Ausfälle.

Was können wir tun und wie sollen wir uns Vodafone gegenüber verhalten?

Viele Grüße und einen schönen Sonntag
 
M

miac

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Du kannst Vodafone bitten, die LEitung unter Beobachtung zu stellen. Das macht dann entweder Vodafone selbst oder der Leitungsanbieter.
 

NikBo

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Danke für den Tipp! Das werde ich machen. Aber dass die selbst nicht drauf kommen und konkrete Lösungsvorschläge haben, ist in meinen Augen ein Armutszeugnis. Laut Aussagen von verschiedenen Vodafone-Mitarbeitern "seien die vielen Abbrüche ja ersichtlich".

Es wird immer wieder eine Störung aufgenommen. Diese wird dann weitergeleitet an die "Techniker". Dann läuft es ein paar Tage stabil. Dann wieder Störungsmeldung. Ein Kreislauf ohne Ende.

Es ist jetzt die ganze Zeit. Es geht 10 Minuten, dann wieder nicht. Der Router sucht immer wieder neu das Internet.

Vielleicht wäre es sinnvoll und möglich diesen thread in das Unterforum "Webseiten und soziale Netzwerke" zu verschieben?
 
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Eisbrecher99

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Viel kannst du da nicht machen, bis du eben mal wieder die Kündigungsfrist des Vertrages und somit des Anbieters erreichst. Du meldet wenigstens die Störungen und sitzt sie nicht aus. Die Störungsfist ist i.d.R. immer so 1-3 Tage. Da muss der Provider reagieren, ansonsten kannst du halt eine angemesse Frist (bei "angemessen" gibt's immer unterschiediche Ansichten) setzen und bei deren verstreichen dann über ein Sonderkündigungsrecht aus dem Vertrag aussteigen.
 
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Droitteur

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Du findest nicht, dass deine Frage unter das Thema "Recht" passt wie die Faust aufs Auge? Wenn deine Frage doch nur allgemeiner Natur ist und sich wenn überhaupt dann mehr auf Webseiten und soziale Netzwerke konzentriert, kann ich ja oberflächlich bleiben^^: In Frage kommt grundsätzlich natürlich ein Schadensersatzanspruch; ein solcher bedarf dann auch, soweit die Leistung nicht "nachgeholt" werden kann (weil die Nichtverfügbarkeit des Internets in der Vergangenheit ja nicht mehr änderbar ist), keiner angemessenen Frist.

Vllt interessiert dich die technische Seite mehr, doch auch in diesem Fall wird es wohl passendere Foren als "Webseiten und soziale Netwerke" geben^^
 

NikBo

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Hallo und danke nochmal :)

@Droitteur: Du hast vollkommen "Recht" und es passt wunderbar hierhin :) Deshalb hab ich es ja auch, mit meiner Intuition, hier gepostet. Ich meinte auch eher das Unterforum "Internetprovider und Webhosting", weil es ja eben um Vodafone (Provider) geht. Hab es falsch kopiert ^^ Ich bitte dich darum, in diesem Falle nicht oberflächlich zu bleiben und diesen thread hier zu belassen.

Der Hinweis auf Schadensersatz ist ja schon mal ein guter Anhaltspunkt. Aber ob und wie das durchzusetzen wäre... ich denke das wird verflucht schwer?
 

*boOm*

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Habe einen ähnlichen Fall und bin gespannt ob noch fundierte Ratschläge hier kommen ;)
 

NikBo

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Auf nicht oberflächliche, fundierte Ratschläge hoffe ich auch :D

Es nervt einfach nur!! Den ganzen Tag diese Abbrüche, ich kann so kaum etwas mit dem Internet anfangen. Soll ich dort wieder anrufen? So langsam wird es lächerlich. Oder alles schriftlich ab jetzt?
 

Droitteur

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Hi :)

Sry, dass ich so lange auf mich warten lasse; würde mir gern umfassende Texte zu dem Thema durchlesen, bevor ich "richtig" darauf antworte - bin aber gerade krank und damit ziemlich abgelenkt (nicht, weil Kranksein so super schlimm ist, sondern weil ich daneben ja trotzdem andere Dinge erledigen muss^^). Darum kann ich erst mal nur mehr oder weniger zusammenhanglos sagen:

Prinzipiell hat man bei Leistungsstörungen, die vom Vertragsgegner (dessen Verschulden wird übrigens vermutet, dh bis zum Beweis des Gegenteils) trotz Nacherfüllungsgelegenheit nicht beseitigt werden, einen Anspruch auf Ersatz der Mehrkosten, die entstehen, wenn man sich die Leistung anderweitig besorgt. Das können zB die Kosten für einen Internetstick sein. Beschafft man sich keinen Ersatz, fallen dafür auch keine Kosten an, so dass es in dem Sinne keinen "Schaden" gibt. Das Internet gehört jedoch zu den sehr wenigen Dingen, die von der Rechtsprechung als so wesentlich angesehen werden, dass trotzdem die reine Störung bereits ersatzfähig ist (wenn man nicht gerade ohnehin im Ausland ist), dh hier hat man einen Schadensersatzanspruch auch dann, wenn man sich keinen Ersatz besorgt.

Zu zwei Punkten kann ich jetzt leider nichts sagen: Erstens liegt die Sache sicher wenigstens minimal anders, wenn das Internet nicht völlig fehlt, sondern nur "wackelt" - bzw die Frage ist, wo sinnvollerweise die Grenze zu ziehen ist. Das ist im Wesentlichen eine Argumentationssache. Und zweitens kann ich zur Höhe des Schadensersatzanspruches ebenfalls nichts sagen; nach allem, was ich spontan fand, orientiert sich das an dem, was für Verträge zu zahlen wäre, die solch kurzfristige Zeiten abdecken (ein Vertrag für nur einen Monat etwa dürfte deutlich teurer sein als ein Zweijahresvertrag mit automatischer Verlängerung; abgesehen davon, dass es die vllt nicht gibt).

Jedenfalls dürfte sich ein vernünftiger Provider angesichts deutlicher und weitgehend untermauerter Forderungen wenigstens auf eine anteilige Erstattung einlassen, ohne dass er groß stresst. Ich, der ich streitlustig bin, würde irgendwann darüber nachdenken, außerordentlich zu kündigen und/oder anderweitig (Stick) Ersatz/Internet zu besorgen (vllt dem Provider selbst vorschlagen, einen zuverlässigen Stick einzusetzen?) und eventuelle Mehrkosten ersetzt verlangen.

Zur Frage, wie das dann also im Streit durchzusetzen wäre, lautet die praktische Antwort erst mal recht simpel: Zahlung entsprechend einstellen. Weitere Kosten wären im äußersten Fall gerichtlich durchzusetzen. Mir ist aber klar: das eigentliche Problem, das ihr habt, ist, dass ihr kein Risiko wollt, dh ihr wollt nicht einstellen und müsst am Ende doch zahlen. Da muss ich aber sagen, das Risiko einer falschen Entscheidung kann einem wohl keiner auf der Welt abnehmen^^ Lediglich die Qualität der Einschätzung könnt ihr besser haben: indem ihr einen in der Sache qualitativ hochwertigen Einschätzer aufsucht^^ - einfach zum Anwalt und hoffen, dass er weiß, wovon er redet.

Ich bin kein Anwalt; wenn ihr ohne einen solchen etwas an der Qualität der Einschätzung tun wollt, könnt ihr gern alles von mir und den anderen hinterfragen und ich sage, worauf ich mich im Einzelnen stütze, bis ihr selbst im Bilde seid - ich denke, dass ihr hier mehr ohnehin nicht erwartet. Vllt kann auch jemand mit praktischer Erfahrung aufwarten (davon fehlt mir so einiges!) und ich suche dann nach den Hintergründen. Letztlich will ich unbedingt wissen, was ihr tatsächlich anstellt und was dabei herauskommt. Und eins kann ich noch versichern: wo ich mir nicht wirklich sicher bin, tue ich auch nicht so als ob - irren kann ich mich trotzdem!
 
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NikBo

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Guten Morgen.

Erst mal ein großes Danke dich, Droitteur, für deine Meinung und deine Zeit :) Das hilft schon weiter. Und nein, ich sehe das nicht als juristische Beratung an und werde mich dementsprechend natürlich selbst schlau machen und mich beraten lassen bzw. belesen.

Nachdem wir am Sonntag wieder eine Störungsmeldung aufgegeben haben, bekamen wir gestern morgen einen Anruf eines Vodafone-Mitarbeiters der uns sagte, dass nochmal ein "Reklamationstermin" gemacht wird und nochmal ein Techniker rauskäme. Da ich heute Morgen frei habe, wurde der Termin sofort für heute vereinbart. Der Techniker war grade eben da und wusste nicht mal warum. Er hat die Leitung wieder geprüft und sagte dass alles in Ordnung sei und die Probleme definitiv nicht an der Leitung an sich bzw. an der Telekom lägen, sondern die Probleme müssen bei Vodafone liegen. Er hat eine neue TAE-Buchse eingebaut, wobei das vermutlich ja nichts bringen wird.

Also, das war nun der zweite Technikerbesuch. Ich gehe davon aus, dass die Verbindungsprobleme im Laufe der nächsten Tage wieder auftreten werden. Die Frage ist, was sollen wir dann machen? Wieder Vodafone anrufen und eine Störung melden? Wird ja so langsam affig, aber in der Hinsicht sollten wir nicht müde werden.

Was nun folgt ist mein vollkommen laienhafter Versuch, die aktuell gegebene Situation einzuschätzen:

In meinen Augen handelt es sich um eine Nichterfüllung der angebotenen (Dienst)leistung. Vertraglich festgelegt wurde doch folgendes:

Gebucht wurde ein DSL-und Telefonanschluss mit (bis zu) 16.000 mbit/s, bei einer Laufzeit von 24 Monaten. Alle 24 Stunden eine Zwangstrennung des Routers bzw. des Internets erfolgt, um eine neue IP zu erlangen.

Vodafone selbst bietet also eine 16.000er Leitung an. Und natürlich hat man Anspruch auf eine stabile Internetverbindung ohne Abbrüche des Internets, abgesehen von der 24stündigen, einmaligen Zwangstrennung. Von vereinzelten Störungen mal abgesehen, die können natürlich immer mal auftreten. Von einer stabilen Internetverbindung kann man in unserem Fall nun wohl kaum sprechen und ich denke, dass man ab einer gewissen Kontinuität von Abbrüchen nicht mehr von "vereinzelt" reden kann.

In meinen Augen ist Vodafone also nicht in der Lage, ihre angebotene Leistung, trotz mehrmaligen Nacherfüllungsgelegenheiten, zu erbringen. Die Frage ist, was wird als "Nacherfüllungsgelegenheiten" angesehen und wie viele "stehen" Vodafone zu? Wenn eine Nacherfüllung schon durch die Beseitigung einer, durch uns telefonisch gemeldeten, Störung per Fernwartung erfolgt ist, hat Vodafone nun ja schon viele Male versucht nachzuerfüllen. Spätestens die beiden Technikerbesuche stellen für mich aber klare Nacherfüllungsgelegenheiten dar.

Die Fragen, die in nächster Zeit also geklärt werden sollten sind, in wie weit uns etwaiger "Schadensersatz" zustünde. Außerdem ob wir nicht irgendwann eine außerordentliche Kündigung in Betracht ziehen sollten und können, bzw. ab wann die Bedingungen hierzu erfüllt sind.

Übrigens hat meine Freundin vor etwa einem Jahr bei Vodafone einen LTE-Vertrag mit 3GB im Monat abgeschlossen, zu dem es einen UMTS-Stick gab. Dieses Volumen nutzen wir immer, wenn DSL nicht verfügbar ist. Aber diesen Vertrag zahlen wir ja auch.


Mir rinnt die Zeit davon, da ich sofort zur Arbeit muss. Uns bleibt nun wohl nichts anderes übrig, als die nächsten Tage abzuwarten und die Internetleitung zu "beobachten".

Viele Grüße
 
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