News Elektronische Patientenakte: Akzeptanz auch nach einem Jahr weiterhin gering

mischaef

Kassettenkind
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Auch rund ein Jahr nach ihrer Einführung stehen die meisten Krankenversicherten in Deutschland der elektronischen Patientenakte (ePA) kritisch gegenüber. Dies ergab eine repräsentative Forsa-Befragung im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands; die Gründe für die weiterhin hohe Ablehnung sind dabei vielfältig.

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Was mir sauer aufstößt ist die schlecht anonymisierte "anonyme" Weitergabe für zu Wissenschaftlichen Zwecken.
 
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wern001 schrieb:
Was mir sauer aufstößt ist die schlecht anonymisierte "anonyme" Weitergabe für zu Wissenschaftlichen Zwecken.

Kann doch aber auch nicht das Problem sein bei den ganzen Smartwatches die Leute tragen.
 
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Oh no! 😿
 
Moin,
Der letzte Abschnitt erklärt es ganz gut und um es mit den Worten von Gabe Newell zu sagen (Inhaltsgemäß): Es ist ein Serviceproblem. Macht ein Produkt das die Leute gerne nutzen möchten.
Gruß Beschi
 
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Ich wollte die ePA benutzen, aber es ist mir nicht gelungen, diese frei zuschalten. Meine Krankenkasse verlangt dazu die Installation einer zweiten App (neben der Kassenapp), und dann soll ich plötzlich "die zuvor vereinbarte PIN" eingeben. An keiner Stelle vorher wurde irgend eine PIN festgelegt.
Keine Erklärung, keine Information usw.
Anscheinend will man gar nicht, dass die Leute das benutzen.

Und ein Facharzt hatte mir keinen Arztbrief mit dem Befund mitgegeben, weil man das ja in die ePA laden würde. Der Hausarzt hat vergeblich danach gesucht.
 
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Wie so vieles von diese Inkompetenten Regierung, "gut gemeint" und schlecht gemacht.
 
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Als chronisch Kranker fand ich es eigentlich gut. Leider hat kein Arzt, einen Bericht oder sonstiges hinterlegt. Das bei 10 verschiedenen Fachärzten.
 
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Ich würde sie gerne nutzen. Die App usw. läuft alles, aber die Patientenakte bleibt trotz diverser Arztbesuche leer.
 
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Grundidee war gut, Umsetzung grottenschlecht - mit katastrophaler Kommunikation. Am Ende wird es nicht genutzt und verursacht nur Kosten . Daher einstampfen und in 5 Jahren neu probieren.
 
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Kobe schrieb:
Leider hat kein Arzt, einen Bericht oder sonstiges hinterlegt
Das ist gut so da die Ärzte sonst indirekt gegen ihre Schweigepflicht verstoßen. Das ist auch ein Grund warum viele Ärzte diese nicht nutzen obwohl sie, wenn es eine ePA gibt, es müssten.

Für alles was dein Arzt über dich weiß gibt es die Schweigepflicht, für die hochgeladenen Befunde in der ePA gilt die aber nicht.
 
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Bin froh damals wiedersprochen zu haben.
 
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Also wenn man micht widersprochen hat, dann wurde sie von der Krankenkasse angelegt. Aber um sie zu benutzen muiss sie noch aktiviert werden? Oder habe ich das falsch verstanden?
Mit der Weitergabe könnte man doch super eine 2FA machen. Dann sitzt man beim Arzt und der möchte da mal reinschauen und bei dir ploppt eine Anfrage in der App auf.
 
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Da IBM mit im Boot ist bei der ePA müssen die auf verlangen Daten an die US Homeland Security weitergeben und das stößt mir sauer auf
 
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automatthias schrieb:
Meine Krankenkasse verlangt dazu die Installation einer zweiten App (neben der Kassenapp), und dann soll ich plötzlich "die zuvor vereinbarte PIN" eingeben. An keiner Stelle vorher wurde irgend eine PIN festgelegt.
Keine Erklärung, keine Information usw.
Anscheinend will man gar nicht, dass die Leute das benutzen.

nein man will nicht, das die Leute die ganzen Opt OUT Optionen abstellen wie den Datenverkauf oder die andersweitige Datenweitergaben, die sofort mit der Zustimmung zum anlegen der ePA durch Untätigkeit durchgeführt werden.

Und die ePA ansich ist auch eine Datenschutzkatastiophe in sich selbst - ich möchte nicht wissen, wie viele Datenschutzverletzungen und Datenmissbrauch es damit jetzt schon gegeben hat:

https://www.tagesschau.de/inland/ge...nakte-epa-pantientenschuetzer-kritik-100.html
https://www.morgenpost.de/wirtschaf...nische-patientenakte-ist-sie-gescheitert.html
https://www.datensicherheit.de/epa-...haft-international-verfuegung-krankheitsdaten

Selbst mein Hausarzt lässt sich darüber aus, das die Verwaltung etc von der ePA absoluter Dreck ist, mit vielen Fallsticken und Stolperfallen, die zu Fehlern führen, so das die wesentlich mehr Zeit benötigen als die normalen Patientenakten. Und auch Ihm ist es passiert, was er auch gemeldet hat, das er Zugriff auf Dokumente anderer Ärzte hatte, auf die er eigentlich nie hätte zugriff haben sollen.
 
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Ich würde sie auch gern nutzen aber so wie das Produkt umgesetzt ist, ist es leider ein NoGo.
Vielleicht würde es ja helfen, wenn man den Leuten handfeste finanzielle Vorteile bieten würde wenn sie sie nutzen.
 
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